Der Philips Rasierer hat sich seit der Vorstellung des ersten Modells mit rotierenden Scherelementen im Jahr 1939 zu einem Kultklassiker entwickelt. Seitdem hat sich das Design jedoch stark in Richtung Ergonomie und Ästhetik verändert. Der Kopf sitzt jetzt oben auf dem Gerätekörper und ist bei den höherwertigen Varianten deutlich von diesem getrennt.
Eine technische Weiterentwicklung ist das Lift & Cut-System aus dem Jahr 1980, welches sich bis heute gehalten hat. Hierbei werden die Barthaare angehoben, damit sie tiefer abgeschnitten werden können.
Am Anfang stellten wir die Frage, ob Philips Rasierer besser als die von Braun sind. Unsere Antwort lautet: Nein. Die Hersteller unterscheiden sich im Rasiersystem fundamental; beide bieten aber sehr gut verarbeitete Produkte mit einer ähnlich guten Rasierleistung. Welches Rasiersystem Sie bevorzugen, ist Geschmackssache.
Generell lässt sich sagen, dass Folienrasierer robuster als Rotationsrasierer sind und bei Konturen die Nase vorn haben.
Ob Nass- oder Trockenrasur: Philips bietet für jeden Rasiertyp den passenden Rasierer nebst Zubehör. Es gibt verschiedene Philips-Rasierer-Serien, die sich unter anderem im Ausstattungsumfang oder der Anzahl an Geschwindigkeitsstufen unterscheiden. Gleiches gilt für den Preis, was auch verschiedene Rasierer-Tests online feststellen.
Finden Sie in der Vergleichstabelle auf WELT.de unter anderem Philips-Rasierer, die über einen sehr flexiblen Rasierkopf verfügen und sich in acht verschiedene Richtungen bewegen.
Großes Augenmerk haben wir auf die Kategorien Rasierer-Typ, Akku-Ladezeit, Schnellladefunktion und Reinigungsstation gelegt.
Betrachten wir die beiden Marken genauer, fallen mehrere Gemeinsamkeiten auf: Die Modelle sind in Serien geordnet, wobei mit aufsteigender Serie Komfort wie auch Preis zunehmen.
Hier ist eine Übersicht über verschiedene Philips Rasierer Serien:
| Serie | Scherkopf | Hautschonung | Wet & Dry | Akku-Laufzeit (min) | Besonderheiten |
|---|---|---|---|---|---|
| Series 3000 | Beweglicher Flex-Scherkopf | Abgerundete Klingen | Nein | 45-50 | Keine |
| Series 5000 | Beweglicher Flex-Scherkopf | Abgerundete Klingen, AquaTec | Einige Versionen | 40-60 | Turbo-Modus (einige Modelle) |
| Series 7000 | Beweglicher DynamicFlex-Scherkopf | AquaTec, SkinGlide | Ja | 50 | Beschichtete Scherteile, 3 Modi |
| Series 9000 | Flexibel gelagerter ContourDetect-Scherkopf | AquaTec | Ja | 60 | 3 Modi: Sensitiv-Normal-Schnell |
Das Top-Modell unter den Rotationsrasierern hat sich auch an Dreitagebärten bewährt. Hier im Paket mit Reinigungsstation, aufsteckbarem Bartstyler und einem schönen Etui.
Modelle mit der Seriennummer S9711 glänzen mit 60 Minuten Betriebsdauer, während der S9090/43 kurioserweise mit schwachen 40 Minuten gegen alle anderen Versionen abfällt.
Optisch macht sich S9711 außerdem durch ein schickes digitales Display interessant, welches den Akkustand in Prozent anzeigt. Bei den restlichen 9000er Spielarten übernehmen das drei LED-Balken, nur der S9521/31 besitzt als einziger fünf davon.
Bei ihm wie beim S9711 lässt sich auch die Rasierstärke in drei Stufen einstellen: Sensitiv-Normal-Schnell.
Bei der komfortableren Ausgabe des Series 9000 heißt das Schneidsystem zwar nicht mehr V-Track-Präzisionsklingensystem, sondern V-Track-Präzisionsklingensystem PRO, aber der Scherkopf SH90 passt auf alle Series 9000.
Im Klartext: Philips Flaggschiff Rasierer leistet bei der täglichen Rasur wie auch bei Dreitagebärten Ähnliches wie die Konkurrenz aus dem Hause Braun.
Alle Versionen werden mit Reiseetui ausgeliefert. Die Series 9000 ist mit oder ohne Reinigungsstation erhältlich.
Der Series 7000 wurde speziell für empfindliche Gesichtshaut entworfen und hat deswegen ein beschichtetes Schneidsystem. Als Zubehör gibt es einen Bartstyler, ein Reiseetui, sowie eine kleine Bürste, mit der man sich das Gesicht abputzen kann. Für Dreitagebartträger eignet er sich jedoch nicht.
In der Rubrik Series 7000 stellt Philips derzeit neun Produkte vor; es handelt sich jedoch immer um denselben Rasierer. Nur das Drumherum unterscheidet sich. So kommt er mal mit Präzisionstrimmer, mal mit Bartstyler, mal in Kombination mit der Reinigungsstation oder ohne diese. Das Farbschema der Series 7000 variiert in Weiß, Silber, Bronze, Dunkelblau und Meerblau.
S7310/12 und S7370/41 haben eine 1-Stufen-Akkustandsanzeige und sind deswegen etwas preiswerter als die übrigen Versionen mit dreistufigen Anzeigen.
Den markantesten Unterschied zum Series 9000 stellen die mit kleinen Kügelchen beschichteten Scherelemente dar. Dadurch sollen Hautirritationen verhindert werden. Bei der täglichen Rasur zeigt der Series 7000 gute Ergebnisse - jedoch scheitert er an Dreitagebärten.
Seit Januar 2017 sind die neuen GentlePrecision PRO Scherköpfe auf dem Markt. Der Vorgänger existiert auch noch und heißt Gentle Precision (ohne das PRO). Beide Scherköpfe sind mit allen neueren und älteren Series 7000 Rasierern kompatibel.
Nass- und Trockenrasierer mit Reinigungsstation. Der Series 5000 ist der Einfachste der drei Premiumserien und deswegen für weniger Geld als der Series 7000 und Series 9000 zu haben. Hier kommen wir zur unserem Preissieger der Familie Philips.
Beim Series 5000 stellt Philips Geräte aus zwei Generationen vor. Bei der älteren Version handelt es sich um einen Trockenrasierer, bei dem Nachfolger hingegen um ein Wet & Dry Gerät.
Normalerweise bemühen sich die Modelle der Serie 5000 mit dem „MultiPrecision“ Schersystem um die Stoppeln. Hierbei werden die Haare zuerst angehoben, dann abgeschnitten. Gleichzeitig schützt der Rasierer durch das abgerundete Scherkopfprofil die Haut.
Auf zwei neuen Geräten sitzt jedoch ein „ComfortCut-Klingensystem“. Ein wohlklingendes Wortgebilde, hinter dem abgerundete Klingen stehen.
Die neuen Gerätetypen Jahrgang 2017 mit „ComfortCut“ wirken daher wie ein Downgrading; allein schon deshalb, weil der kleine Bruder Series 3000 mit ebendemselben Rasiersystem ausgestattet ist. Dennoch arbeitet die Series 5000 deutlich hautschonender, als die Series 3000.
Dem Dreitagebartträger kann es jedoch gleich sein, welches Rasiersystem auf dem Series 5000 sitzt, da sowohl das eine wie das andere in Elektrorasierer Tests nur bei Eintagebärten gut abschneidet.
Weitere Rätsel gibt der Turbo-Modus auf. Getreu dem Motto, die Serie 5000 zu einem Verwirrspiel zu machen, bieten hier nur vier von zehn Geräten den Power-up-Modus für dichte Stoppeln, nämlich die Versionen S5672/26, S5572/10, S5550/44 und S5510/45.
Kritikpunkte gibt es nicht nur beim Rasiersystem, sondern auch bei der Akkuleistung. Beide Generationen arbeiten zwar mit einem modernen Lithium-Ionen-Akku, jedoch sind nur einige Versionen mit einer 60-minütigen Betriebsdauer ausgezeichnet.
Mit der Series 5000 bekommt man nicht nur einen modernen Rasierer, sondern kann sich zusätzlich passende Extras wie ein Reiseetui oder eine Reinigungsstation kaufen.
Ein stabil verarbeiteter Trockenrasierer mit viel Power. - Obwohl der Series 3000 den günstigsten Ladenpreis hat, überzeugt er durch Qualität. Das Bemerkenswerteste am Series 3000 ist sein erfolgreiches Abschneiden in Elektrorasierer Tests: Seine Rasierleistung bei Eintage- wie auch Dreitagebärten kann mit dem des Series 9000 mithalten.
Überhaupt reduzieren sich die Features des Series 3000 auf das Wesentliche: Bei geringem Akkuladestand leuchtet eine Warnanzeige auf, anstelle eines Reiseetuis gibt es eine Schutzkappe, einige Modelle besitzen einen ausklappbaren Trimmer.
Äußerlich unterscheidet sich der Series 3000 von den anderen Serien dadurch, dass sein Scherkopf mit dem Gerätekörper eine Einheit bildet, anstatt sportlich obenauf zu sitzen.
Teilt man die Welt in Eintagebartträger und Dreitagebartträger, reduziert sich für Letztere die Auswahl auf den exklusiven Philips Series 9000 oder den zuverlässigen Series 3000.
Wer kein High-End-Gerät will, aber Wert auf eine gründliche Rasur legt, sollte sich besser den Aufpreis sparen und zum Series 3000 greifen.
Bis auf den Series 3000 gibt es die Philips Rasierer auch mit einer Reinigungsstation zu kaufen. Ein Muss ist diese nicht, da sich die Geräte auch von Hand reinigen lassen. Allerdings geht das nicht so leicht wie beim Konkurrenten Braun.
Jede Philips Series hat ihren eigenen Scherkopf. Dieser ist dann innerhalb der Serie aufwärts und abwärts kompatibel. Vom Preis her kosten die Ersatzköpfe circa ein Drittel dessen, was man für den kompletten Rasierapparat zahlt.
Der Hersteller empfiehlt, die Scherköpfe alle zwei Jahre zu wechseln.
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