Viele Männer schwören auf einen Rasierer von Philips, insbesondere diejenigen, deren Haut empfindlich auf die Rasur reagiert. Philips hat sich spezielle Gimmicks einfallen lassen, die von vielen Kunden geschätzt werden.
Grundlegend wird zwischen Rotations- und Folienrasierern unterschieden. Rotationsrasierer eignen sich vor allem bei täglicher Rasur. Diese Rasierapparate setzen auf runde Scherköpfe, und zwar meistens drei, die in Dreiecksform angeordnet und flexibel gelagert sind. Die runden Klingensätze passen sich den natürlichen Unebenheiten des männlichen Gesichts einfach besser an.
Der Erfolg gibt Philips Recht: Der Hersteller ist hierzulande der schärfste Konkurrent des Platzhirschen Braun, der wiederum auf Folienrasierer setzt. Darüber hinaus haben die Niederländer eine weitere Zielgruppe im Blick, nämlich Männer, deren Haut auf eine Rasur unangenehm mit typischen Hautreizungen wie etwa Rasurbrand reagiert. Auch für diese Klientel hat sich Philips spezielle Gimmicks einfallen lassen, die von nicht wenigen Kunden geschätzt werden.
Ein weiterer Punkt erklärt den kreisrunden Aufbau der Scherköpfe eines Philipsrasierers: Haare sprießen nicht immer gleichmäßig in ein und derselben Richtung aus der Haut. Viele Bärte gleichen stattdessen eher einem anarchistischen Wildwuchs kreuz und quer liegender Bartstoppeln. Die Chance, eines dieser Barthaare beim Darüberfahren mit einem runden Klingensatz zu erwischen, der sich zudem in jedem einzelnen Scherkopf rasant in eine andere Richtung dreht, fällt hier besonders hoch aus.
Experten raten daher Männern mit diesem wilden Barttyp in der Regel zu einem Rotationsrasierer - zumindest tendenziell. Denn glasklar bewiesen ist es bislang noch nicht, dass ein Rotationsrasierer zwingend die besseren Rasierergebnisse abliefert. In den direkten Vergleichen mit Folienrasierern à la Braun, wie ihn Testmagazine, darunter die Stiftung Warentest, veranstalten, spielt beim Rasiertest die Art des Bartes keine Rolle.
Rasierer von Philips mit Rotationsscherköpfen: für Männer mit Ecken und Kanten. (Bildquelle: philips.de)
Die Scherköpfe erfassen die Barthaare natürlich noch optimaler, wenn der Kontakt zur Hautoberfläche während der Rasur möglichst selten unterbrochen wird. Nicht nur bei Männern mit tiefen Furchen im Gesicht kann dies für einen Rasierer zum Problem werden, und auch am Hals haben es die Geräte teilweise schwer.
Bei den Elektrorasierern mit „SensoTouch“ haben die Ingenieure von Philips nicht nur die einzelnen Scherköpfe flexibel gelagert, sondern zusätzlich den gesamten Scherkopf. Bei den neuesten Modellen der Top-Serie 9000 passt sich der Scherkopf in nahezu allen Richtungen dem Gesicht an. Dieser technische Kniff garantiert nachweislich zu fast jedem Zeitpunkt der Rasur einen lückenlosen Kontakt zur Haut - mit einem wunderbaren Vorteil für Sie. Denn je länger der Rasierer auf der Haut aufliegt, desto kürzer dauert die Rasur. Und je kürzer die Rasur, desto weniger Gelegenheit wiederum hat die Haut, aggressiv auf die Rasur zu reagieren.
Männer mit empfindlicher Haut sollten diesen Aspekt daher besonders im Blick behalten und die umfangreiche Modellpalette von Philips genau studieren - denn nicht jeder Rasierer ist gleich flexibel konstruiert. Bei den Topmodellen „SensoTouch 3D“ neigen sich zusätzlich zum Scherkopf die drei runden Klingensätze nach innen sowie nach außen, bei den Geräten „SensoTouch 2D“ nur nach innen.
Je stärker daher das Gesicht oder der Hals zerfurcht ist oder beispielsweise Narben aufweist, desto eher sollte zu einem der 3D-Modelle gegriffen werden. Sie verfügen außerdem im Unterschied zu den 2D-Modellen über verbesserte Scherköpfe („UltraTrack“) mit drei Klingensätzen, die längere Haare besser erfassen als die „DualPrecision“-Scherköpfe der 2D-Geräte.
Mit an Bord ist ferner ein integrierter Präzisionstrimmer, damit Sie auch z.B. Koteletten wie mit der Schnur gezogen kürzen können. Mit den runden Klingen stehen Sie ansonsten hoffnungslos auf verlorenem Fuß.
Den Langhaartrimmern sind klare Grenzen gesetzt, wenn es um komplexere Aufgaben, wie etwa das Styling von Teilbärten, geht. In diesem Fall sind Modelle mit einem austauschbaren Scherkopf die bessere Wahl. Philips bietet spezielle Aufsätze zur Pflege des Barts an, die Sie im Handumdrehen gegen den Rasierscherkopf auswechseln.
Originell: Zur Ausstattung einiger Rasierer gehört auch ein Aufsatz mit einer Gesichtsbürste - ideal für Männer, die es lieben, ihre Gesichthaut regelmäßig aufwändig zu pflegen.
Einsteiger-Modell mit fest verbautem Scherkopf. (Bildquelle: philips.de)
Die Suche nach dem am besten passenden Elektrorasierer von Philips kann eine anstrengende und vor allem zeitraubende Prozedur sein. Wie der unmittelbare Konkurrent Braun flutet auch Philips den Markt mit einer Vielzahl an Modellen - und zwar jedes Jahr auf's Neue.
Doch wie bei Braun gibt es zumindest ein grobes Suchraster, das die Suche erleichtert, nämlich die Einteilung in Serien. Bei Braun heißen diese Series 3, 5, 7 und 9, bei Philips 3000, 5000, 7000 und 9000 - die frappante Ähnlichkeit ist vermutlich beabsichtigt, zumal dahinter auch dasselbe Konzept steckt: Je höher die Seriennummer, desto mehr technische Feinheiten bieten die Rasierer und desto teurer sind sie natürlich auch. Die technischen Finessen wiederum betreffen hauptsächlich Scherkopf/Klingen, Akku-Leistung, Präzisionstrimmer sowie Kniffs zur besseren Hautschonung.
Ein kurzer Überblick schafft hier Klarheit:
Innerhalb der einzelnen Serien unterscheiden sich die einzelnen Modelle hauptsächlich durch die Anzahl der Komfortfunktionen, auf die umso einfacher verzichtet werden kann, je unproblematischer der Bartwuchs beziehungsweise je unempfindlicher die Haut ist.
Die folgende Tabelle bietet einen detaillierten Vergleich verschiedener Philips Rasierer, die sich besonders für empfindliche Haut eignen:
| Modell | Preis (ca.) | Betriebszeit Akku | Akku-Ladezeit | SkinGlide-Ringe | Anzahl der Scherköpfe | Besondere Funktionen |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Philips i9000 Prestige Ultra | 599 € | 60 Minuten | 60 Minuten | Ja | 3 | Reinigungsstation, SkinGlide-Technologie, Umfangreiches Zubehör |
| Philips S5466/18 | 89 € | 50 Minuten | 60 Minuten | Nein | 3 | Steel-Precision-Schersystem, 360°-Scherköpfe |
| Philips S7886/55 | 189 € | 60 Minuten | 60 Minuten | Ja | 3 | 360 Grad drehbare Köpfe, Personalisierung per App, Kabelloser Quick Clean Pod |
| Philips S9975/54 | 399 € | 60 Minuten | 60 Minuten | Ja | 3 | Personalisierung per App, kabelloser Quick Clean Pod, wasserdichtes Design |
| Philips S3241/12 | 79 € | 60 Minuten | 60 Minuten | Nein | 3 | Wasserdichtes Design, ComfortCut-Klingen |
| Philips S3145/00 | 69 € | 60 Minuten | 60 Minuten | Nein | 3 | Selbstschärfende PowerCut-Klingen, ausklappbarer Präzisionstrimmer |
| Philips S5588/20 | 119 € | 60 Minuten | 60 Minuten | Nein | 3 | Multi-Präzisions-Scherköpfe, Smart Click-System |
| Philips S5887/13 | 109 € | 50 Minuten | 60 Minuten | Ja | 3 | Multi-Präzisions-Scherköpfe, selbstschärfende Klingen |
Diese Tabelle soll Ihnen helfen, die verschiedenen Modelle besser zu vergleichen und das passende Produkt für Ihre Bedürfnisse zu finden.
Der Kahlschlag im Stoppelwald soll für Ihre Haut so sanft wie möglich ausfallen? Dann wäre die Rasur mit Rasieröl eine Empfehlung - jedenfalls in der Theorie. Denn Freunde der neuen Bart-Kultur schwören auf die hautschonenden Eigenschaften der täglichen Ölung und empfehlen Rasieröle sowohl für die Trocken- als auch die Nassrasur euphorisch weiter. Ob Tests das belegen können, ist derzeit noch offen. Im Test zeigen sich Schwächen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die richtige Pflege nach der Rasur. Verwenden Sie beruhigende und feuchtigkeitsspendende Aftershave-Produkte, um Hautirritationen zu vermeiden.
Indem Sie die oben genannten Tipps und Informationen berücksichtigen, können Sie den besten Philips Rasierer für Ihre empfindliche Haut finden und eine angenehme und schonende Rasur genießen.
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