Du bist auf der Suche nach einem neuen Philips Rasierer, bist dir aber noch nicht sicher, für welche Serie du dich entscheiden sollst? Dann bist du hier genau richtig. Wir haben uns die Unterschiede der einzelnen Serien näher angeschaut und alle unsere Erkenntnisse haben wir hier in diesen Philips Rasierer Vergleich reingepackt! Mit dabei sind die gängigsten Serien des Markenherstellers, nämlich die Series 3000, 5000 und 7000 sowie die Series 9000 Prestige.
Philips gehört zu den größten Elektrorasierer-Herstellern in Deutschland. Sicherlich ist nicht jedes Modell mit den drei kreisrunden Rasurmodulen tatsächlich von Philips, aber wenn man wetten würde, stünden die Chancen ziemlich gut. Diese Geräte sind wegen ihrer großflächigen, flexiblen Bauform oft sehr gut darin, großflächig für Kahlschlag zu sorgen: Wangen und Hälse schafft diese Kopfform oft gut bis sehr gut. Andere Stellen können hingegen etwas Geschick erfordern, darunter Kiefer, Kinn und Oberlippe.
Einen Unterschied nehmen wir direkt vorweg und das ist der Preis. Wie ihr euch bestimmt schon denken könnt, ist dieser aufsteigend. Angefangen mit der günstigeren Series 3000 für ca. 50€ bis hin zum Flaggschiff, die Series 9000 Prestige, die mehrere 100€ kostet. Als erstes gehen wir im Philips Rasierer Vergleich auf die Ausstattung und Technik ein. Hier haben wir zunächst das Funktionsprinzip der Rasierer und das ist grundsätzlich bei allen gleich. Die Philips-Geräte sind nämlich allesamt sogenannte Rotationsrasierer, das heißt, sie verfügen über insgesamt drei rotierende Klingen, die dreieckig angeordnet sind.
Die Klingen sind dabei in bewegliche „Teller“ eingebaut, zusammen mit dem ebenfalls beweglichen Scherkopf können die Rasierer sich dadurch an die Gesichtskonturen anlegen. Ein weiterer Punkt erklärt den kreisrunden Aufbau der Scherköpfe eines Philipsrasierers: Haare sprießen nicht immer gleichmäßig in ein und derselben Richtung aus der Haut. Viele Bärte gleichen stattdessen eher einem anarchistischen Wildwuchs kreuz und quer liegender Bartstoppeln. Die Chance, eines dieser Barthaare beim Darüberfahren mit einem runden Klingensatz zu erwischen, der sich zudem in jedem einzelnen Scherkopf rasant in eine andere Richtung dreht, fällt hier besonders hoch aus.
Philips Rasierer mit Rotationsscherköpfen: für Männer mit Ecken und Kanten. (Bildquelle: philips.de)
Wie der unmittelbare Konkurrent Braun flutet auch Philips den Markt mit einer Vielzahl an Modellen - und zwar jedes Jahr auf's Neue. Doch wie bei Braun gibt es zumindest ein grobes Suchraster, das die Suche erleichtert, nämlich die Einteilung in Serien. Bei Braun heißen diese Series 3, 5, 7 und 9, bei Philips 3000, 5000, 7000 und 9000 - die frappante Ähnlichkeit ist vermutlich beabsichtigt, zumal dahinter auch dasselbe Konzept steckt: Je höher die Seriennummer, desto mehr technische Feinheiten bieten die Rasierer und desto teurer sind sie natürlich auch. Die technischen Finessen wiederum betreffen hauptsächlich Scherkopf/Klingen, Akku-Leistung, Präzisionstrimmer sowie Kniffs zur besseren Hautschonung.
Hier ist ein kurzer Überblick über die verschiedenen Philips Rasierer Serien:
Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, hier eine detaillierte Vergleichstabelle der verschiedenen Philips Rasierer Serien:
| Merkmal | Series 3000 | Series 5000 | Series 7000 | Series 9000 |
|---|---|---|---|---|
| Scherkopf | Bewegliche Klingenkränze, fester Scherkopf | In 5 Richtungen beweglich | In 5 Richtungen beweglich, Skin Glide Ring | In 8 Richtungen voll beweglich |
| Akku-Laufzeit | Bis zu 50 Minuten | 40-60 Minuten | Bis zu 50 Minuten | Bis zu 60 Minuten |
| Nassrasur | Nicht möglich | Einige Modelle | Alle Modelle | Alle Modelle |
| Reinigung | Scherkopf abwaschbar | Aufklappbar, einige Modelle mit Reinigungsstation | Unter Wasserhahn, einige Modelle mit Reinigungsstation | Unter Wasserhahn, einige Modelle mit Reinigungsstation |
| Präzisionstrimmer | Integriert (nicht bei jedem Modell) | Langhaartrimmer zum Aufstecken | Langhaartrimmer/Bartstyler zum Aufstecken | Langhaartrimmer/Bartstyler zum Aufstecken |
| Hautschonung | Keine besonderen Merkmale | Schnellere Rasur durch flexiblen Scherkopf | Sanfte Rasur durch Skin Glide Ring | Nano-Beschichtung, Bartdichte-Sensor |
Beim Thema Akku sieht man im Philips Rasierer Vergleich ebenfalls viele Parallelen zwischen den Geräten. Allesamt kommen sie mit einer Akkulaufzeit von 60 Minuten. Eben so lange, also 60 Minuten, brauchen die Series 3000, 5000 und 7000 dann, um den Akku wieder voll zu laden. Einzig die Series 9000 Prestige sticht hier negativ heraus, indem sie mit 180 Minuten Ladezeit und 18 Minuten Quick Charge alles andere als „quick“ unterwegs ist. Zumindest im Vergleich zu den anderen Philips-Serien. Lediglich bei der Akkuanzeige kann der 9000er dann wieder punkten. Während die anderen Serien mit einer schlichten, dreistufigen Anzeige daher kommen, weist der Prestige den Akkustand detailliert in Prozent aus. Einen Netzbetrieb gibt es dementgegen bei keinem der Geräte. Entsprechend wird keiner der Rasierer funktionieren, wenn er sich im Lademodus befindet.
Damit sich der Akku nicht versehentlich entladen kann, verfügen die Geräte ab der Series 5000 über eine Tastensperre. Einfach den An-Schalter gedrückt halten und so kann auch im Koffer oder in der Reisetasche eigentlich nix mehr passieren. Für Feinheiten oder zum vortrimmen haben die Geräte 3000, 5000 und 7000 einen integrierten Präzisionstrimmer. Dieser kann bei Bedarf ausgeklappt werden und wird nach getaner Arbeit einfach wieder zurückgedrückt in seine Ursprungsposition. Auch der Prestige bringt hier etwas zum Trimmen mit, allerdings nur zum Aufstecken. Das heißt, man muss erst den Scherkopf abnehmen und dann den Trimmerkopf reindrücken.
Entscheidet man sich für den günstigen Rasierer, muss man im Wesentlichen mit dem Basisgerät zurechtkommen, da keine besonderen Features verbaut worden sind. Legt man noch ein paar Scheine mehr auf den Tisch für den 7000er, gibt’s neben dem Haardichtesensor noch eine besondere Beschichtung oben drauf, welche die Reibung auf der Haut und damit Hautirritationen verringern soll. Der Prestige hat diese Beschichtung auch, anstatt des Haardichtesensors haben wir hier allerdings die Möglichkeit, die Rasurintensität manuell einzustellen. Wählen kann man hier zwischen den Stufen „Sensitive“, „Normal“ und „Schnell“.
Kann auch Bartfrisuren - wenn der entsprechende Bartstyler-Aufsatz zur Ausstattung gehört. (Bildquelle: philips.de)
Auch was den Lieferumfang angeht im Philips Rasierer Vergleich, kann man die Rasierer im Großen und Ganzen gut am Preis orientieren. Der 3000er kommt spartanisch mit Schutzkappe, Reisebeutel und Netzteil. Beim 5000er gibt’s schon `ne Schüppe drauf mit Netzteil, Reiseetui, Bürste und Reinigungsstation samt Kartusche. Der 7000er liegt hier ähnlich, lediglich eine Ladestation gibt’s noch dazu. Das hätte in der Tat etwas mehr sein können. Der Prestige hingegen zeigt hier seine Stärke und bringt neben dem besagten Trimmer noch einen aufsteckbaren Kammaufsatz für die Nutzung als Langhaarrasierer sowie ein großes Reise-Hardcase mit viel Platz für alle Zubehörteile mit.
Zudem ist der 7000er der einzige Rasierer in unserem Test gewesen, der mit einer App - nämlich der Philips GroomTribe App - gekoppelt werden kann. Hier hat man die Möglichkeit eine „geführte Rasur“ zu starten, bei der einem noch genauer angezeigt wird, ob man seine Kreise auch „richtig“ zieht. Auch kann man sich anzeigen lassen, wie viele Zyklen die Reinigungsstation noch hat, kann mit der App an der Vermeidung von Hautirritationen arbeiten und sich Tipps zu verschiedenen Bartstyles holen. Ganz witzig ist dabei der Style-Spiegel, mit dem man sich einen Eindruck machen kann, welcher Bartstyle am besten zu einem passt. Unterm Strich ist die App damit eine nette Draufgabe.
Hier werden einige der besten Philips Rasierer detaillierter vorgestellt:
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