Philips Rasierer 3D Test: Ein umfassender Überblick

Der Philips RQ1275 ist ein Top Rasierer, der im Test durch Leistung, schickes Design, tolle Verarbeitung und einem der besten Langhaartrimmer unter allen elektrischen Rasierern besticht. In der 1200er Reihe hat Philips die Flaggschiffe der Rasierapparate untergebracht. Hier kommen alle neuesten Technologien zum Einsatz.

GyroFlex 3D Konturanpassungssystem

So verfügt auch der RQ1275 über das GyroFlex 3D Konturanpassungssystem, welches eine Rasur mit minimalem Druck und das auch an allen Problemzonen ermöglichen soll. Denn bei allen Elektrorasierern gilt, je weniger Druck, desto weniger Hautirritation.

Lieferumfang und Reinigung

Der Philips RQ1275 kommt zusammen mit einem Standfuß daher, der ebenfalls als Ladestation dient. Im Gegensatz zum großen Bruder, dem 1285, handelt es sich dabei um eine einfache Ladestation und nicht um eine Lade- und Reinigungsstation. Die Reinigung muss man hier also selbst übernehmen, was Vor- und Nachteile hat.

Da der RQ1275 wasserdicht ist, kann man relativ unproblematisch unter dem Wasserhahn erledigen. Außerdem entstehen keine Folgekosten für Reinigungslösung, die immer wieder erneuert werden muss. Auf der anderen Seite kann eine Wäsche unter fließend Wasser aber nicht ganz mit der Hygiene der Reinigungsstation mithalten. Durch die dort verwendete Lösung riecht der Scherkopf nicht nur gut, Keime werden so auch besser abgetötet.

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Zusätzliche Ausstattung

Außerdem sind in der Packung des RQ1275 eine kleine Tasche für Reisen, eine Reinigungsbürste, eine Schutzklappe und der aufsetzbare Styler bzw. Langhaartrimmer enthalten.

Design und Verarbeitung

Wie alle Rasierer aus Philips Topklasse kann auch der RQ1275 mit seinem Design und der mehr als ordentlichen Verarbeitung überzeugen. Er wirkt sehr robust und kompakt, liegt schwer in der Hand, wobei die gummierte Rückseite ein Abrutschen der Hand verhindert.

Akkulaufzeit und Ladefunktion

Auch der Akku hält, was der Hersteller verspricht. Nach einer knappen Stunde voll geladen, liefert er so Power für etwas mehr als 50 Minuten. Durch die Schnellladefunktion ist der komplett entladene Akku auch schon nach 5 Minuten bereit für zumindest eine Rasur. Einziger Kritikpunkt hier ist die Tatsache dass der RQ1275 nur über den mitgelieferten Standfuß geladen werden kann.

Langhaartrimmer "Styler"

Der aufsetzbare Langhaartrimmer namens „Styler“ kann überzeugen. Standardaufgaben wie das Trimmen der Koteletten oder eines Oberlippenbarts, erfüllt er mühelos. Aber auch größere Flächen wie bei einem Vollbart, dem Nacken oder dem Haupthaar, können damit komfortabel gestutzt werden. Man kann die Länge in fünf Stufen einstellen und ihn so den unterschiedlichen Gegebenheiten anpassen.

Rasurergebnis und Hautverträglichkeit

Die Rasur mit dem RQ1275 gelingt sehr sauber, auch an den schwierigen Stellen wie Hals, Oberlippe oder Kinn. Die Scherköpfe sind sehr flexibel und passen sich weich und ohne Druck den Konturen an. Dabei ist er wirklich unglaublich leise und verursacht keinerlei Hautrötungen oder Spannungen.

Wer sehr empfindliche Haut hat, kann versuchen den RQ1275 zusammen mit Rasierschaum oder -creme auch als Nassrasierer, zum Beispiel unter der Dusche einzusetzen.

Fazit zum Philips RQ1275

Im Grunde ist es einfach, wer einen Rasierer der Spitzenklasse will und Rotationsscherköpfe vorzieht, kommt am Philips RQ1275 kaum vorbei. Nicht ganz so schick wie der große Bruder und ohne Reinigungsstation, dafür aber auch ungleich erschwinglicher.

Alternativen und weitere Modelle

Da leider mein alter Philips SensoTouch 3D seinen Geist aufgegeben hat, habe ich mich schon längere Zeit nach einem neuen Gerät umgeschaut. Der defekt äußerte sich durch einen zunehmend schwächer werdenden Akku, zuletzt hielt dieser keine 2 Minuten mehr durch.

Mit den drei rotierenden Scherköpfen von Philips bin ich eigentlich sehr zufrieden. Die Rasur ist angenehm und für eine elektrische Rasur sehr gründlich. Bei der Bezeichnung 9000er, 7000er und 5000er Serie hat sich nichts geändert. Die 9000er stellt dabei die teuerste und leistungsstärkste Serie dar.

Philips Series 5000 (S5898/35)

Bei der Rasur hat der Philips Series 5000 (S5898/35) seine typischen Rotationsrasierer-Probleme: Oberlippen und Kinnpartien sind schwierig, dafür rasiert er andere Teile gut. Insgesamt fällt die Rasur gut aus. Darüber hinaus arbeitet das Gerät schön leise. Seine Reinigung ist ziemlich einfach, und allgemein gefällt uns die Bedienung gut. Die Laufzeit ist exzellent: Philips gibt 60 Minuten an, wir haben mehrfach über zwei Stunden gemessen. Geladen wird er über USB.

Philips S9985/35: Ein detaillierter Test

Was steht bei vielen Männern morgens immer oder des Öfteren an? Haargenau: Die Rasur. Und das ist schnell eine Typ -, aber noch viel schneller eine Glaubensfrage: Nass- oder Trockenrasur? Manuell oder elektrisch? Braun oder Philips? Wir schauen uns heute im Test einmal den Philips S9985/35 und damit das Topmodell aus der Philips 9000er Serie an. Liefert der mit App ausgestattete elektrische Rasierer eine haargenaue Rasur?

Design und Verarbeitung

Anders als Hauptkonkurrent Braun, der auf Folienrasierer spezialisiert ist, setzt Philips traditionell auf Rotationsrasierer, die mit drei rundlichen, dreieckig angeordneten Scherköpfen ausgestattet sind. Weil sie damit 360° drehbar sind, sollen sie sich laut Philips perfekt an die jeweiligen Gesichtskonturen anpassen können.

Der Philips S9985/35 Rasierer ist äußerst hochwertig verarbeitet und kommt in einem Mix aus Schwarz, Chrome und matter Aluminium-Optik daher, welche Philips selbst als „Chrome“ betitelt. Der Handgriff ist für besseren Halt gummiert. Ein OLED-Display am Griff zeigt per Druck auf die darunter liegende Taste entweder die Akkustandsanzeige inkl. Druckregulierung, die Kindersicherung oder die Aktivierung bzw. Deaktivierung des LED-Leichtringes. Das Top-Modell misst 245 x 162 x 92 mm bei einem Gewicht von 470 g.

Lieferumfang

Für die Preisklasse fällt der Lieferumfang recht spartanisch aus: Der Philips Philips S9985/35 kommt in einer Transportbox, dazu gibt’s ein Ladegerät, einen kleinen Pinsel zur Reinigung, Garantie- und Servicekarte, Schnellstartanleitung und Gebrauchsanweisung. Wer mehr Komfort möchte, kann zur Version S9985/55 greifen. Dann ist auch eine kabellos angebundene Reinigungsstation mit im Lieferumfang.

Features und Technologie

Philips verspricht eine haarscharfe Trocken- und Nassrasur mithilfe der Dual SteelPrecision Klingen für die Rasierer der 9000er Serie. Dabei handelt es sich um 72 selbstschärfende Klingen, welche 150000 Schneidevorgänge pro Minute liefern sollen. Damit das Ganze möglichst gründlich und effizient abläuft, nutzt Philips für sein Spitzenmodell die so genannte SkinIQ Technologie - angeblich greift man dabei auf KI zurück.

Dank eines Drucksensors, den Philips“Pressure Guard Sensor“ tauft, soll die perfekte Rasur hautschonend möglich sein: Drückt man zu wenig, leuchtet ein LED-Leuchtring unterhalb des Schärkopfes blau auf, drückt man hingegen zu stark, verfärbt sich der LED-Ring orange. Übt ihr genau den richtigen Druck aus, ist auch farbtechnisch alles im grünen Bereich. Hautschonend soll auch die Nano SkinGlide-Beschichtung des Scherkopfes sein, welche eine 30% bessere Gleitfähigkeit über die Haut laut Hersteller ermöglichen soll.

Der Philips S9985/35 Rasierer verfügt zudem über Bluetooth und lässt sich mit der „Philips GroomTribe“-App koppeln. Dank integrierter Bewegungssensoren soll die App Feedback zur eigenen Rasurtechnik geben, etwa ob man ausreichend gut in bestimmten runden Kreisbewegungen rasiert. Außerdem soll man Tipps zur Rasur bekommen.

Praxistest

Es wird eine Trockenrasur durchgeführt sowie die Inspizierung der via Bluetooth angebundenen App. Fairerweise muss ich sagen, dass mein 5-Tage-Bart oft eher einem 10-Tage-Bart bei Anderen entspricht. Entsprechend schwer hat es der Philips-Rasierer zu Beginn, reißt mir aber erfreulicherweise keine Haare aus, sondern verrichtet seinen Dienst klaglos und ist damit angenehm leise - sofern ich nicht den Präzisionstrimmer hinzuschalte.

Rasur und Reinigung

Die Anzeige des LED-Ringes finde ich beim Rasieren wirklich gelungen und hilfreich, macht sie mir doch auf einen Blick klar, wie oft ich zu viel Druck ausübe. Ich muss aber satte 12 Minuten (und damit 9 Minuten länger als empfohlen) rasieren, bis ich mit der Rasur halbwegs zufrieden bin. Das liegt hauptsächlich am (zu) großen Scherkopf, mit dem ich nicht alle Bartstellen gut erreichen kann. So habe ich Probleme am Haupthaaransatz auf beiden Wangenseiten, insbesondere aber direkt unterhalb der Nase. An diesen beiden Stellen hilft auch kaum der Präzisionstrimmer, den ich hinzuschalte. Hier bleibt es also eine haarige Angelegenheit.

Was mir wiederum sehr gut gefällt, ist die einfache Reinigung unter fließendem Wasser nach der Rasur. Daran erinnert auch ein entsprechendes Symbol im OLED-Display nach jeder Rasur.

App-Funktionen

Die App an sich gliedert sich in drei Hauptbereiche. Der „Home“-Tab enthält Rasier-, Bart- und Hautpflege-Tipps sowie Informationen zur Nutzung und Reinigung des Philips S9985/35 Rasierers. Der zweite Tab, der sich in „Rasur“ und „Style“ unterteilt. Im Reiter „Rasur“ Infos zur Rasierdauer- und Gerätenutzung, einen „Rasierplan“ oder eine „geführte“ Rasur starten, hinter der sich drei Grafiken zur Rasierdauer, Druckstärke und Qualität der Kreisbewegungen befinden.

Der Einstellungs-Tab schließlich sollte selbsterklärend sein - hier wähle ich zumeist On/Off-Optionen im Hinblick auf den LED-Ring oder den Ton (ja, das Ding hat einen Lautsprecher verbaut).

Tabelle: Vergleich ausgewählter Philips Rasierer

Modell GyroFlex 3D Reinigungsstation Langhaartrimmer Akkulaufzeit
RQ1275 Ja Nein Ja 50 Minuten
Series 5000 (S5898/35) - Nein Optional 120 Minuten
S9985/35 Ja Optional Ja 60 Minuten

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