Die IPL-Haarentfernung (Intense Pulsed Light) erfreut sich wachsender Beliebtheit als effektive Methode für langanhaltende Ergebnisse. Doch wie oft sollte man IPL anwenden, um die besten Resultate zu erzielen? Und wie reinigt man ein IPL-Gerät wie Philips Lumea richtig, um seine Lebensdauer zu maximieren? Dieser Artikel beantwortet diese Fragen und gibt wertvolle Tipps und Tricks für die IPL-Haarentfernung zu Hause.
Es ist wichtig, IPL-Geräte (einschließlich Philips Lumea) zu reinigen, um sicherzustellen, dass sie für die nächste Anwendung bereit sind. Die richtige Reinigung gewährleistet eine hygienische Nutzung des Gerätes, vor allem, wenn du es für verschiedene Körperbereiche verwendest.
Die Reinigung deines IPL-Geräts hilft, Schmutz und Fingerabdrücke zu entfernen, die die Leistung nachhaltig beeinträchtigen könnten. Das Reinigen des Filters vor und nach Gebrauch hilft dir, die Lebensdauer deines Geräts zu verlängern und sicherzustellen, dass es ordnungsgemäß funktioniert.
Die Hauptrisiken einer unsachgemäßen oder unregelmäßigen IPL- und Philips Lumea-Reinigung sind:
Um die Lebensdauer deines Geräts zu maximieren und die Hygiene zu wahren, ist es wichtig, die richtige Methode zu kennen, wie man einen Philips Lumea oder ein anderes IPL-Gerät reinigt. Hier ist ein einfacher 5-Schritte-Leitfaden:
Für optimale Ergebnisse solltest du einen regelmäßigen Behandlungsplan mit deinem IPL-Gerät einhalten. In den ersten drei Monaten solltest du deine IPL-Behandlung alle zwei Wochen wiederholen - allerdings nicht öfter! Mit einer konsequenten Routine wirst du bald Ergebnisse sehen und kannst dich auf bis zu 18 Monate seidig glatte Haut nach 12 Behandlungen freuen.
Top-Tipp: Lies immer die Richtlinien des Herstellers, wie oft man IPL zuhause verwenden sollte, und überschreiten nicht die maximal empfohlene Nutzungsdauer.
Um die maximale Lebensdauer deines Geräts zu gewährleisten und eine gute Hygiene aufrechtzuerhalten, empfiehlt es sich, das Gerät nach jeder Anwendung zu reinigen.
Es gibt 5 einfache Schritte, wie man ein IPL-Gerät verwendet:
Im Durchschnitt dauern IPL-Behandlungen 20-30 Minuten, obwohl die Zeit von der Größe, der Fläche und der Menge des zu entfernenden Haares abhängt.
Ja! IPL ist ein gezielter Lichtimpuls, der den Haarfollikel für einen kurzen Moment erhitzt. Anders als bei traditionellen Haarentfernungsmethoden wie Rasieren und Wachsen wird dieselbe Hautpartie nicht mehrmals hintereinander behandelt, was das Risiko von Hautirritationen reduziert.
Top-Tipp: Wenn du dich um empfindliche Haut sorgst, solltest du dir unseren Leitfaden zur sanften Haarentfernung ansehen.
Grundsätzlich ist die Anwendung von IPL im Bereich von Narben und selbst auf Narben kein Problem. Tatsächlich wird IPL in Hautarztpraxen sogar ganz spezifisch für die Behandlung von Akne und Aknenarben eingesetzt. Durch die Lichtimpulse werden die Talgdrüsen gewollt beschädigt. Die übermäßige Talgproduktion wird somit vermindert, sodass Entzündungen zurückgehen.
Die Anwendung von IPL auf Narben zur Haarentfernung ist aber nur möglich, wenn die vernarbte Haut bereits hell geworden ist. Daher solltest du frische Narben besser nicht behandeln. Die Haut ist dann empfindlicher, wodurch die IPL-Haarentfernung schmerzhaft sein oder reizend auf die Haut wirken kann.
Muttermale können Behandlungen mit IPL erschweren. Insbesondere, wenn sie sich mitten im entsprechenden Hautbereich befinden. Das Problem bei der IPL-Haarentfernung um Muttermale ist, dass diese ihre Farbe ebenso wie das Haar durch das Pigment Melanin erhalten. In Muttermalen häuft sich dieses Pigment, weshalb sie meist dunkler als die eigentliche Hautfarbe sind.
Die Lichtimpulse bei IPL nutzen Melanin, um in die Haarwurzel weitergeleitet zu werden. Bei einer Anwendung würde IPL ebenso das Muttermal selbst erhitzen. Das kann zu Schmerzen führen, oder dazu, dass durch IPL Verbrennungen des Muttermals entstehen und es sich langfristig verändert. Daher gilt die Devise: Muttermale unbedingt aussparen. Ist allerdings nur ein einzelnes im Weg, dann kannst du vor der Behandlung mit IPL das Muttermal abdecken.
Sommersprossen sind weniger problematisch als Muttermale. Eine IPL-Haarentfernung ist hier also durchaus möglich. Das Pigment Melanin ist auch zwar auch für Sommersprossen verantwortlich, doch im Gegensatz zu Muttermalen besteht keine Anhäufung davon in den Sommersprossen. Verletzungen durch übermäßige Hitze entstehen daher normalerweise nicht.
Nach der IPL-Anwendung scheint es zunächst, als ob sich gar nichts tut. Du behandelst mit IPL, aber die Haare fallen nicht aus. Bei IPL wird lediglich die Haarwurzel erhitzt, um das weitere Haarwachstum zu hemmen. Die Haare selbst verbleiben in der Haut. Durch das normale Wachstum der Haut, wird das Haar trotzdem, aber eben sehr viel langsamer, nach oben und heraus transportiert.
Es kann bis zu 3 Wochen dauern, bis das behandelte Haar tatsächlich auf natürliche Weise ausfällt. Wie funktioniert IPL für zuhause? - Es ist einfach und effektiv, aber Geduld ist der Schlüssel, besonders in den ersten Wochen der IPL-Anwendung.
Das Risiko, dass Verbrennungen nach der Anwendung eines IPL-Geräts auftreten, ist bei ordnungsgemäßer Anwendung des IPL-Gerätes sehr gering. Die häufigsten Gründe, warum Hautverbrennungen vorkommen, sind meistens falsche Einstellungen und eine unsachgemäße Handhabung des Geräts.
Um solche Risiken zu minimieren, ist es entscheidend, IPL richtig anzuwenden. Wenn das Gerät beispielsweise zu hoch eingestellt ist, kann es zu einer Überhitzung der Haarwurzel kommen, was wiederum Verbrennungen verursachen kann. Die Philips Lumea IPL 9900 Series verfügt über die sogenannte SenseIQ-Technologie, die diesem Problem vorbeugt. Mit Hilfe der SenseIQ-Technologie misst der SmartSkin-Sensor deinen Hautton und empfiehlt die richtige Lichteinstellung.
Es wird empfohlen, die Behandlung in den ersten Wochen alle zwei Wochen durchzuführen, um optimale Ergebnisse zu erzielen. Danach kannst du die Intervalle verlängern, sobald du merkst, dass der Haarwuchs nachlässt.
Es wird allgemein empfohlen, die Haut zwischen den Behandlungen ruhen zu lassen, um Reizungen zu vermeiden.
Nach einer IPL-Behandlung ist es wichtig, direkte Sonneneinstrahlung auf die behandelten Hautpartien zu vermeiden. Expert*innen empfehlen, die behandelten Stellen nach der Behandlung etwa zwei Wochen lang keiner direkten Sonneneinstrahlung auszusetzen. Dies verringert das Risiko von Hautreizungen und Pigmentstörungen. Falls du in dieser Zeit nach draußen gehst, solltest du unbedingt einen Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor auftragen, um die Haut zu schützen.
Es gibt es keine wissenschaftlichen Beweise dafür, dass IPL krebserregend sein könnte. IPL arbeitet mit Lichtimpulsen, die nur in die obersten Hautschichten eindringen und das Erbgut der Zellen nicht beeinflussen.
Generell ist es nicht empfehlenswert, IPL-Haarentfernung über Tattoos anzuwenden, da die dunklen Pigmente im Tattoo das Licht absorbieren können und zu Verbrennungen führen könnten. Wie auch bei Muttermalen und IPL ist es sicherer, tätowierte Hautpartien auszusparen und nur die umliegende Haut mit IPL zu behandeln.
Hier bekommt ihr einen persönlichen Testbericht zum IPL-Laser-Gerät Philips Lumea Prestige.
| Vorteile | Nachteile |
|---|---|
| relativ schmerzlose Behandlung | Längere Behandlungsdauer je Sitzung (im Vergleich zum Rasieren) |
| wenig bis keine Hautirritationen nach der Behandlung | Bei falscher Handhabung sind Verletzungen möglich |
| kein lästiges Jucken beim Nachwachsen | Haarentfernung mit einem IPL-Gerät ist nicht für jede*n etwas |
Mit diesen Informationen kannst du die Lebensdauer deines Geräts maximieren und eine gute Hygiene für optimale Haarentfernungsergebnisse gewährleisten.
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