Immer mehr Menschen suchen nach einer dauerhaften Lösung für lästige Körperhaare. Neben klassischen Methoden wie Rasieren, Wachsen oder Epilieren erfreuen sich Geräte zur Laser- bzw. IPL-Haarentfernung für den Heimgebrauch wachsender Beliebtheit. Philips gehört hier zu den bekanntesten Herstellern und bietet mit seinen Lumea-Geräten eine vielversprechende Alternative zum regelmäßigen Gang ins Kosmetikstudio. Doch lohnt sich die Anschaffung wirklich, und welche Erfahrungen machen Nutzer im Alltag?
Die Abkürzung IPL steht für Intense Pulsed Light. Bei dieser Methode der Haarentfernung werden sanfte Lichtimpulse in Form von Blitzen an die Haut abgegeben und von der Haarwurzel absorbiert. Die Lichtimpulse regen die Haarfollikel an, in die Ruhephase überzugehen, so fällt das Haar auf natürliche Weise aus und der Haarwuchs verringert bzw. verlangsamt sich.
Im Gegensatz dazu verwenden Lasergeräte statt intensiver Lichtblitze gebündelte Laserstrahlen. Auch hier wird Licht über das Pigment im Haarfollikel in Wärme umgewandelt. Aufgrund der höheren Energie des Lasers werden die Haarfollikel hier aber nicht nur in den Ruhezustand versetzt, sondern dauerhaft zerstört. Die Laserbehandlung ermöglicht also eine permanente Haarentfernung.
Vor der Verwendung eines IPL-Haarentfernungsgerätes sollten die Haare an der zu behandelnden Stelle zunächst einmal rasiert werden, da die Härchen kurz sein müssen. Andernfalls nimmt das Haar zu viel Licht auf und kann zu heiß werden.
Liegt das Gerät auf der zu behandelnden Hautpartie auf, wird über die Blitztaste ein Lichtimpuls abgegeben. Bei vielen IPL-Haarentfernungsgeräten kann man aber auch zwischen dem manuellen und dem Automatik-Modus wählen: Entweder gibt man die einzelnen Lichtimpulse selbst über wiederholtes Drücken der Taste ab oder man hält sie dauerhaft gedrückt, sodass das Gerät die Impulse von selbst in einem voreingestellten Zeitabstand aussendet.
Im Alltag zeigt sich schnell, wie praktisch das Philips Lumea-System sein kann. Das Gerät wird auf die gewünschte Körperstelle aufgesetzt, ein Lichtimpuls ausgelöst, und nach und nach behandelt man so Arme, Beine, Achseln oder die Bikinizone.
Der eigentliche Vorgang ist nicht schmerzhaft, höchstens ein leichtes Pieksen oder Wärmegefühl entsteht, was von vielen Anwendern als sehr angenehm im Vergleich zu Wachs oder Epiliergeräten empfunden wird. Der Lichtimpuls tut nicht weh. Die Anwendung ist wirklich einfach, auch wenn sie gerade am Anfang etwas Zeit kostet. Ich habe mir dann einfach einen schönen Home Spa-Day gemacht. Und mit der Zeit habe ich dann auch eine sehr gute Routine entwickelt und wurde immer schneller bei der Anwendung.
Die größte Stärke zeigt sich, wenn man die Behandlung konsequent über mehrere Wochen hinweg durchführt. Philips empfiehlt in den ersten Sitzungen regelmäßige Anwendungen im Abstand von etwa zwei Wochen, bis die Haare deutlich nachlassen. Danach genügt meist eine Nachbehandlung alle paar Monate. Dadurch wird man den ständigen Zeit- und Kostenaufwand des Rasierens oder Epilierens los.
Die IPL-Anwendung ist nur effektiv, wenn das Haar in der Wachstumsphase ist, sodass die Behandlung für ein gutes Ergebnis in regelmäßigen Zeitabständen wiederholt werden muss. Dadurch wird sichergestellt, dass die Haarwurzeln in der richtigen Wachstumsphase getroffen werden.
IPL-Haarentfernungsgeräte können nicht nur zur Haarentfernung an den Beinen, sondern auch im Gesicht unterhalb der Wangenknochen, unter den Achseln und im Intimbereich angewendet werden. Allen voran nutzen Männer IPL-Geräte auch, um starke Behaarung auf der Brust oder beispielsweise auf dem Rücken zu minimieren.
Anwendung des Philips Lumea Geräts
Viele Erfahrungsberichte heben hervor, dass die Laser- bzw. IPL-Technik von Philips tatsächlich zu sichtbarer Haarreduktion führt. Besonders positiv bewertet wird, dass die Haut dabei geschont wird und keine typischen Rasurprobleme wie Hautirritationen oder Rasierpickel auftreten. Für Menschen mit empfindlicher Haut ist das ein spürbarer Vorteil.
Auch die Handhabung des Geräts ist intuitiv und dank kabelloser Modelle sehr flexibel. In puncto Wirkung berichten die meisten Nutzer, dass sich das Haarwachstum merklich reduziert und an manchen Stellen sogar komplett ausbleibt. Allerdings ist das Ergebnis individuell unterschiedlich - manche erreichen nahezu glatte Haut, während andere weiterhin feinen Haarflaum bemerken. Hier ist der eigene Haut- und Haartyp ausschlaggebend, genauso wie die Disziplin bei der regelmäßigen Anwendung.
Die Haare werden also auch insgesamt weniger. Wenn ich es nicht selbst ausprobiert hätte, würde ich es gar nicht glauben. Ich habe wirklich nicht mit so einem guten Ergebnis gerechnet und kann das Gerät auf jeden Fall weiterempfehlen. An den Beinen merkt man, dass die Haare langsamer nachwachsen. An den Achseln sieht man noch keinen großen Erfolg. Eventuell muss hier die Lichtintensität tatsächlich etwas höher eingestellt werden.
Nach meinen ersten Eindrücken vom Philips Lumea habe ich das Gerät nun über sechs Wochen getestet und kann die ersten Ergebnisse eindeutig sehen. Der Haarwuchs wurde bereits nach zwei bis drei Anwendungen deutlich geringer. Man soll das Gerät alle zwei Wochen einsetzen. Direkt nach der Anwendung sind die Hautstellen bereits viel glatter als nach einer Rasur. Nach den ersten zwei Wochen sind erste Hautstellen sichtbar, an denen kein Haar mehr wächst. Nach vier Wochen werden weitere kahle Stellen sichtbar und nach sechs Wochen muss man nur noch ganz selten zusätzlich rasieren.
Ich finde es gar nicht so einfach einzuschätzen, wie gut das Ergebnis nach der Behandlung mit dem IPL-Gerät Lumea Prestige von Philips war. Erstens ist mein Haarwuchs an den Beinen durch jahrelanges Waxen eh schon reduziert und zweitens muss man nach der Behandlung ja immer ein bisschen warten, um zu sehen, wie viele Haare nun nachkommen. Nach den vier Einstiegs-Intervallen und einer weiteren Behandlung nach weiteren vier Wochen sprießen bei mir auf jeden Fall immer noch Haare an den Beinen, aber eben nicht mehr so viele. Das liegt sicher zum Teil an der IPL-Behandlung, aber bestimmt auch am Waxen.
Natürlich gibt es auch Einschränkungen: Die Wirksamkeit hängt stark vom Haut- und Haartyp ab. Besonders bei heller Haut und dunklen Haaren erzielen Anwender sehr gute Ergebnisse. Wer dagegen sehr helles, rotes oder graues Haar hat, muss mit eingeschränkter Wirkung rechnen. Auch Geduld ist gefragt, da die Wirkung nicht sofort sichtbar wird, sondern schrittweise über Wochen und Monate entsteht.
Haut- und Haarfarben Kompatibilität für IPL Geräte
Bei der Nutzung eines IPL-Geräts ist es wichtig, nur auf gesunder, unverletzter Haut zu arbeiten. Hautirritationen, Ausschläge oder andere Hautprobleme sollten vor der Behandlung vollständig abgeklungen sein. Generell darf die Anwendung nicht zu häufig erfolgen, denn zu kurze Abstände zwischen den Sitzungen können die Haut unnötig reizen und zu Nebenwirkungen führen.
Ein weiterer zentraler Punkt ist der Schutz vor Sonnenlicht: Die Haut sollte vor und nach der Behandlung keiner intensiven Sonnenexposition ausgesetzt werden, da sie durch das IPL lichtempfindlicher wird. Personen mit bestimmten Kontraindikationen wie einer Schwangerschaft, einem Herzschrittmacher oder der Einnahme lichtsensibilisierender Medikamente sollten auf die Anwendung verzichten.
Obendrein sollten Leberflecke, Muttermale, Sommersprossen und andere Pigmentflecken bei der IPL-Anwendung unbedingt ausgespart oder abgedeckt werden. Diese Hautbereiche enthalten eine höhere Konzentration an Melanin, das das IPL-Licht besonders stark absorbiert. Dadurch besteht ein erhöhtes Risiko für Hautreizungen, Verbrennungen oder eine dauerhafte Pigmentveränderung.
Wichtig ist, dass Sie in den ersten Tagen nach der Behandlung Sonnenstrahlung meiden - also kein Sonnenbaden oder direkte Sonneneinstrahlung auf den behandelten Stellen.
Preislich bewegt sich das Philips Lumea im höheren Segment: Die Anschaffungskosten liegen meist zwischen 300 und 500 Euro, abhängig vom Modell. Vergleicht man das aber mit den laufenden Ausgaben für professionelle Behandlungen im Studio oder den jahrelangen Kauf von Rasierklingen, Epilierern und Wachsprodukten, relativiert sich der Preis. Wer langfristig glatte Haut anstrebt, kann mit dem Philips-System durchaus sparen - vorausgesetzt, die individuellen Voraussetzungen für eine gute Wirkung sind gegeben.
Der Neupreis für dieses Gerät ist mit 450 € jedoch ziemlich happig!! Dann wiederum, sollte dieses Gerät wirklich tun, was es verspricht, und man die Anschaffungskosten mit professionellen Laserbehandlungen im Studio gegenrechnet, scheint der Preis wieder akzeptabel.
Hier eine Zusammenfassung der Vor- und Nachteile der Philips Lumea Haarentfernung:
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