Der Philips Series 9000 Prestige (SP9840/32) überzeugt im Test als ein hervorragender Elektrorasierer. Ob Nass- oder Trockenrasur: Philips bietet für jeden Rasiertyp den passenden Rasierer nebst Zubehör. Wer sich mit dem Kauf eines Rasierers beschäftigt, wird schnell auf Philips stoßen.
Die Marke gehört zu den bekanntesten im Segment und bietet eine Vielzahl von Modellen in unterschiedlichen Preisklassen. Der von uns getestete Philips S9000 Prestige Nass- und Trockenrasierer gehört zur Premiumklasse von Philips. Der Elektrorasierer überzeugt durch hochwertige Materialien, viele Funktionen und umfangreiches Zubehör.
Es gibt verschiedene Philips-Rasierer-Serien, die sich unter anderem im Ausstattungsumfang oder der Anzahl an Geschwindigkeitsstufen unterscheiden. Gleiches gilt für den Preis, was auch verschiedene Rasierer-Tests online feststellen. Finden Sie in der Vergleichstabelle auf WELT.de unter anderem Philips-Rasierer, die über einen sehr flexiblen Rasierkopf verfügen und sich in acht verschiedene Richtungen bewegen.
Als wir den Philips S9000 Prestige zum ersten Mal ausgepackt haben, erinnerte er uns an das Gefühl eines brandneuen Autos. Die gebürstete Metalloberfläche gepaart mit hochwertigem Kunststoff und den Chrom-Details hat bei uns Eindruck hinterlassen (die zum Glück auch weniger anfällig für Fingerabdrücke ist). Der Rasierer wirkt sehr hochwertig, sieht wirklich klasse aus und auch das Zubehör kann sich sehen lassen.
Der Scherkopf enthält die typischen Rotationsrasierer-Elemente und wirkt auf den ersten Blick sehr flexibel, was uns Hoffnung macht, dass er sich auch bei der Rasur an die Haut anschmiegt.
Die induktive Ladestation (Qi-Ladepad) ist eines der Highlights des Rasierers. Sie macht einen hochwertigen Eindruck und sieht sehr chic aus. Um den Rasierer zu fixieren, ist sie mit einem integrierten Magneten ausgestattet. Darüber hinaus wird einem beim Auflegen des Rasierers mit Hilfe von Licht und einem Ton signalisiert, dass das Gerät geladen wird.
Auch wenn sich sicher viele fragen werden, ob sich der Aufschlag für die Ladestation lohnt, so würden wir zu dieser Version tendieren, denn dadurch vermeidet ihr das ständige An- und Abklemmen des Rasierers mit dem Ladekabel. Übrigens könnt ihr auch euer Smartphone (sollte es kompatibel mit induktiven Ladestationen sein) darüber laden.
Neben der Ladestation fällt vor allem die Reisetasche auf, denn sie ist wirklich sehr groß, allerdings auch schön und hochwertig. Wem die Tasche für Reisen zu groß sein sollte, der kann für kleines Geld einen Beutel oder aber ein kleineres Philips-Etui nachkaufen (hiermit wird es dann leider etwas schwieriger, die Ladestation mitzunehmen). Es ist aber zu erwähnen, dass der Rasierer bei vollem Akku ganze 60 Minuten hält, was für einen Urlaub sicher auch ausreicht.
Ein weiteres sehr wichtiges Zubehör ist der Barttrimmer-Aufsatz (Bart-Styler genannt). Dieser macht auf den ersten Blick einen hochwertigen Eindruck und ist in 5 Stufen verstellbar.
Philips hätte vielleicht noch einen kleinen Pinsel dazulegen können, wobei man auch sagen muss, dass sich der Rasierer sowie Bart-Styler-Aufsatz sehr gut unter Wasser reinigen lassen. Alles in allem überzeugt uns der Philips S9000 Prestige beim ersten Eindruck und wir sind sehr auf unseren Test gespannt.
Im Rasurtest schneidet der Philips SP9840/32 hervorragend ab: Alle vier Tester vergeben mindestens eine gute Gesamtnote. Wie bei vielen Rotationsrasierern sind hier vor allem große Flächen eine Stärke: Wangen und der Hals funktionieren gerade im Vergleich mit anderen Rasierern besonders gut und auch einen Drei-Tage-Bart säbelt das Gerät in Windeseile herunter, allerdings hat hier ein Tester eine leichte Verletzung davongetragen.
Wie so oft macht das Scherkopfdesign aber an Oberlippe und an Übergangsbereichen wie Kiefer oder Kinn trotz des voll beweglichen Kopfs vereinzelt Probleme. So fängt er sich im Rasurergebnis auch die ein oder andere "befriedigende" Note ein. Das Rasurgefühl verdient sich hingegen fast durchweg ein "sehr gut".
Leiser Betrieb und flexible Leistungsstufen
Gut gefallen hat uns auch die Wahl der Leistungsstufe, so können wir gut experimentieren, welche Geschwindigkeit für die besten Ergebnisse sorgt. Während der Rasur ist das Modell schön leise.
Das sorgt auch für andauernden Frieden in einem geteilten Hotelzimmer mit windiger Badezimmer-Isolierung.
Barttrimmer im Einsatz
Glücklicherweise war der Bart unseres Test-Modells noch deutlich länger als 3-Tage, weshalb wir hier auch den Barttrimmer-Aufsatz testen konnten. Danach wurde eine Seite des Bartes trocken rasiert und die andere Seite mithilfe eines Rasierschaums nass. Darüber hinaus haben wir die Rasur auch an einem sehr langen 7-Tage-Bart ausprobiert.
Beim ersten Aufstecken des Aufsatzes war etwas Feingefühl gefragt, da es zunächst herauszufinden galt, wie man ihn auf den Rasierer montiert. Nach ein paar Wiederholungen hatten wir den Dreh allerdings recht schnell raus. Der Bart-Styler ist in 5 Stufen von 0,5 bis 5 Millimeter verstellbar und eignet sich deshalb perfekt, um einen 3-Tage-Bart zu stylen.
Beim Trimmen waren wir wirklich überrascht! Alles in allem funktioniert der Aufsatz sehr gut und rasiert die Haare äußerst gründlich, ohne zu ziehen, ab. Genau so sollte es sein.
Trockenrasur
Kommen wir zur Königsdisziplin, dem Trockenrasur-Test. Laut Hersteller lässt sich aufgrund der besonderen Technik (BeardAdaptSensor), welche während der Rasur die Dichte des Bartes misst und dann entsprechend die Stärke anpasst, auch ein 7-Tage-Bart glatt rasieren. Das wollten wir natürlich testen, weshalb wir von unserem Bart ein Stück ungetrimmt gelassen haben.
Man muss sagen, dass Philips hier mit seinem Rasierer gute Arbeit leistet. Aber auch wenn die Rasur eines längeren Bartes möglich ist, empfehlen wir definitiv, ihn vorher mithilfe des Bart-Stylers zu kürzen oder regelmäßiger zu rasieren.
Wichtig ist, dass man sich an den Rotationsrasierer gewöhnt und mit kreisenden Bewegungen arbeitet sowie mit dem Druck experimentiert. Am Anfang war es für uns etwas ungewohnt und die erste Rasur hat dementsprechend länger gedauert, aber als wir einmal den Dreh raus hatten, leistete der Philips S9000 sehr gute Arbeit.
Auffallend beim Rasierer ist auch, wie beweglich die einzelnen Scher-Elemente des Kopfes sind und wie sie sich an die Haut anschmiegen. Das fällt vor allem rund um die Kinnpartie auf. Hierfür gibt es definitiv einen großen Pluspunkt!
Lediglich das Styling der Koteletten gestaltet sich aufgrund der Scher-Elemente mit einem Rotationsrasierer etwas schwieriger als mit einem Folienrasierer.
Was die Schonung der Haut angeht, hat der Rasierer auch gute Arbeit geleistet. Mithilfe der Knöpfe am Rasierer kann man die Stärke manuell in drei Stufen einstellen, wobei wir in unserem Rasierer Test durchweg Stufe drei genutzt haben. Lediglich an etwas empfindlicheren Stellen, wie der Oberlippe und den Koteletten, hat es manchmal ein wenig geziept, wobei man auch hier mit etwas Übung und variiertem Druck noch besser zurechtkommt.
Zu erwähnen ist auch, dass wir in unserem Langzeittest lediglich 6 Prozent Akku pro Rasur (entspricht ungefähr 4 Minuten) bei gewöhnlichem Gebrauch und kurzen Haaren benötigt haben und der Rasierer eine Laufzeit von 60 Minuten gewährleistet.
Einer der großen Vorteile solcher High-End-Rasierer ist, dass man sie meistens auch mit Wasser beziehungsweise Rasierschaum nutzen kann. Wir haben den Rasierer mit einem normalen Rasierschaum genutzt. Auch das Ergebnis spricht Bände und ist einwandfrei! Die Haut ist schön glatt und fühlt sich sehr gut an. Wir empfehlen definitiv die Rasur mit Rasierschaum.
Neben der hautschonenden Rasur durch den Schaum gestaltet sich die Reinigung solcher Nassrasierer natürlich auch wesentlich komfortabler. Ihr müsst ihn lediglich unter laufendes Wasser halten, anschalten und schon ist er gereinigt.
Laut Hersteller sollte der Scherkopf des Philips S9000 Prestige alle 24 Monate getauscht werden. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, mit dem Philips Series 9000 Prestige auch den Kopf zu rasieren.
Das Gerät sollte man grundsätzlich nach jeder Rasur kurz unter laufendem Wasser reinigen.
Um den Scherkopf sauber und stets betriebsbereit zu halten, können Sie entweder die Abdeckung einfach aufklappen und die Elemente unter fließendem Wasser ausspülen, oder Sie nutzen die Reinigungsstation. Diese ist recht simpel aufgebaut: Der Rasierer steckt kopfüber auf der Oberfläche eines mit Reinigungslösung gefüllten Bottichs.
Die Station selbst enthält keine Stromzufuhr, die Selbstreinigung erfolgt komplett über das Reinigungsprogramm des Rasierers. Uns gefällt die Station insgesamt sehr gut, vor allem weil die Reinigungskartuschen groß, kreisrund und vollständig geöffnet sind. Sie lassen sich superschnell und kleckerfrei austauschen.
Theoretisch ließen sie sich auch einfach ausspülen und mit neuer Flüssigkeit wieder befüllen - hier könnte man vielleicht mit Angeboten von Drittherstellern Geld sparen, wobei eine neu gekaufte Kartusche natürlich am komfortabelsten ist.
Leider enthält die Station keine Lademöglichkeit, Sie müssen also Ihren 300-Euro-Rasierer trotzdem händisch per Kabel anstecken, während er in der Reinigungsstation parkt.
Positiv hervorzuheben ist die lange Akkulaufzeit, die mit fast 90 Minuten über der Herstellerangabe von 60 Minuten liegt. Weiterhin bietet der Rasierer eine detailreiche Anzeige, die den Ladestand in Prozent anzeigt.
Das Display gibt außerdem aus, wenn der Rasierer gereinigt werden sollte und ob es einen Scherkopfwechsel vertragen könnte.
Egal ob du nach Präzision, einem angenehmen Hautgefühl, oder nach langanhaltenden Ergebnissen suchst, die drei Modelle der Philips i9000 Series (Philips i9000, Philips i9000 Prestige und Philips i9000 Prestige Ultra) helfen dir dabei, auf alle deine Bedürfnisse einzugehen.
Überblick über die Modelle:
Die Philips i9000 Series bietet verschiedene Modelle, die sich in ihren Eigenschaften und Vorteilen unterscheiden. Hier eine Übersicht:
| Eigenschaft | Philips i9000 | Philips i9000 Prestige | Philips i9000 Prestige Ultra |
|---|---|---|---|
| Hautnahe Rasur | 0,00mm Hautebene | 0,00mm Hautebene | -0,08mm Wurzelebene |
| Präzision | 360 Grad rotierende Dual SteelPrecision Klingen | 360 Grad rotierende Dual SteelPrecision Klingen | 360 Grad rotierende Dual SteelPrecision Klingen |
| Hautkomfort | Fortschrittlichste Hautschutztechnologie | KI-Druckschutzsystem | KI-Druckschutzsystem |
| Rasiermodi | - | - | 5 personalisierte Rasiermodi |
Insgesamt ist der SP9840/32 vollkommen empfehlenswert, sofern Sie einen Rotationsrasierer nutzen können. Der Philips S9000 Prestige hat uns in unserem 3-wöchigen Test definitiv überzeugt! Am Anfang war die spezielle Bauform des Rasierers noch etwas gewöhnungsbedürftig. Wenn man sich allerdings erst einmal an den Rotationsrasierer gewöhnt hat und mit kreisenden Bewegungen arbeitet sowie mit dem Druck variiert, dann klappt die Rasur wirklich sehr gut und der Philips S9000 Prestige bietet im Nass- sowie Trockenrasur-Test ein tadelloses Rasurergebnis.
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