Pfefferminzöl für Haare: Anwendung und Vorteile

Wollen Sie Ihrem Haar einen blendenden Glanz schenken, es nähren und ihm Feuchtigkeit spenden, sollten in Ihrer Haarkosmetik-Ausrüstung sicherlich die Haaröle nicht fehlen. Ätherische Öle werden gerne für die Pflege der Haare verwendet, so auch Pfefferminzöl. Sie können zum Beispiel ätherische Öle wählen, die aber nicht wasserlöslich und daher immer mit Trägeröl zu lösen sind. Einer der Vorteile ist der beruhigende Effekt des Öls.

Ätherische Öle werden aus verschiedenen Kräutern und Pflanzen extrahiert, die ihnen einzigartige Eigenschaften verleihen. Dank ihrer Wirkung und einem verhältnismäßig kleinen Risiko für Nebenwirkungen werden sie langfristig in der alternativen Medizin und östlichen Heilmethoden eingesetzt. Ätherische Öle sind für ihren Duft bekannt, aber sie zeichnen sich auch durch ihre chemische Beschaffenheit aus, dank der sie für Körper und Haar nützlich sein können.

Diese Öle werden immer mit einem der unten angeführten Trägeröle gemischt bzw. verdünnt, weil die ätherischen Öle sonst äußert ergiebig sind, sehr intensiv duften und ihr Preis hoch ist. All das spricht dafür, dass sie nur stark verdünnt zum Einsatz kommen.

Pfefferminzöl ist ein ätherisches Öl, von dessen Inhaltsstoffe Ihre Haare und Kopfhaut profitieren können. In Pflegeprodukten oder mit Hausmitteln verdünnt, kann es die Durchblutung anregen und so das Haarwachstum fördern.

Gesunde, lange und volle Haare wünschen sich viele Menschen. In der Drogerie findest du daher unzählige Haarpflegeprodukte, die dafür sorgen sollen, dass die Mähne lang und gesund wächst. Pfefferminzöl ist vor allem bekannt für seine lindernde Wirkung bei Kopfschmerzen. Außerdem soll die Heilpflanze bei Verspannungen und Erkältungen helfen. Pfefferminzöl soll aber auch positiv auf die Haare und Kopfhaut wirken können.

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Vorteile von Pfefferminzöl für die Haare

Pfefferminzöl eignet sich sowohl für trockenes, als auch für fettiges Haar. Es lindert Irritationen der Kopfhaut und reduziert die Talgproduktion und somit verhindert es Schuppenbildung. Nicht zuletzt belebt es das Haar und stimuliert sein Wachstum.

  • Beruhigende Wirkung: Pfefferminzöl hat durch das enthaltene Menthol einen kühlenden Effekt,der gereizte Haut beruhigen kann. Daher findet das Öl in Produkten Verwendung, die Juckreiz und Spannungsgefühlen an der Kopfhaut entgegenwirken sollen.
  • Antimikrobielle Eigenschaften: Das Öl wirkt leicht antibakterielle und antifungal, weshalb es unter anderem in Mundspülungen verwendet wird.
  • Reduziert fettige Kopfhaut: Auf die Haare aufgetragen kann Pfefferminzöl helfen, die Talgproduktion zu reduzieren und so gegen fettige Kopfhaut helfen.
  • Fördert die Durchblutung: Das ätherische Öl kann durch den Mentholgehalt die Durchblutung verbessern. Auf die Kopfhaut aufgetragen kann es dazu betragen, dass die Haarfollikel besser mit Blut versorgt werden. Das kann Haarausfall vorbeugen oder sogar das Haarwachstum anregen.

Auch bei Spannungskopfschmerzen und Migräne kommt das Öl zum Einsatz. Das ätherische Öl kann durch den Mentholgehalt die Durchblutung verbessern. Auf die Kopfhaut aufgetragen kann es dazu betragen, dass die Haarfollikel besser mit Blut versorgt werden.

Die erfrischende Pfefferminze belebt die Kopfhaut, lindert deren Juckreiz und fördert das Haarwachstum. Je besser die Kopfhaut durchblutet ist, desto weniger fallen die Haare aus. Auch eine juckende Kopfhaut kann so gelindert werden.

Pfefferminzextrakt ist ein hervorragendes Mittel gegen Haarausfall. Er beugt Haarausfall vor und stimuliert aktiv das Wachstum neuer Haare.

Anwendung von Pfefferminzöl für die Haarpflege

Um Pfefferminzöl in Ihrer Pflegeroutine einzusetzen, müssen Sie es verdünnen. Pur aufgetragen, kann es sonst zu Hautreizungen kommen.

Um selbst eine Pflege mit Pfefferminzöl herzustellen, benötigen Sie zunächst ein hochwertiges Öl.

Pfefferminzöl kann vermischt mit Kokosöl als Haarkur dienen. Willst du Haaren und Kopfhaut mit Pfefferminzöl etwas Gutes tun, musst du nicht extra ein Pflegprodukt kaufen, das das ätherische Öl enthält. Denn mit Pfefferminzöl lässt sich ganz einfach und aus nur zwei Zutaten eine Haarkur herstellen.

Anwendung des Pfefferminzöls: Vermischen Sie zwei Tropfen Pfefferminzöl mit beliebigem Trägeröl. Massieren Sie die Mischung in die Kopfhaut ein, lassen Sie es 5 Minuten einwirken und shampoonieren Sie das Haar und behandeln Sie es mit dem Conditioner.

Geben Sie 100 g Shampoo oder 100 ml Haarwasser in eine kleine Schüssel. Fügen Sie 20 bis 30 Tropfen Pfefferminzöl hinzu. Waschen Sie sich mit dem Shampoo wie gewohnt die Haare und massieren das Haarwasser anschließend ins feuchte Haare ein.

Geht es um die Stärkung der Haarwurzeln, sollten Sie sich für eine Haarkur entscheiden. Einfach 2 EL Mandelöl mit 8 Tropfen Pfefferminzöl vermischen und ins feuchte Haar einmassieren. Lassen Sie die Kur eine bis mehrere Stunden einziehen.

Vermische die beiden Öle miteinander. Trage die Mischung auf deine Kopfhaut auf und lasse sie mindestens eine Stunde, am besten aber über Nacht einwirken.

Zwei Esslöffel Kokos- oder Mandelöl werden mit fünf bis acht Tropfen Pfefferminzöl vermischt. Diese Ölmischung wird in die Kopfhaut und dann ins feuchte Haar einmassiert. Das ist ideal für die Anwendung über Nacht. Mit einer Duschhaube oder Frischhaltefolie deckt man das Haar ab, damit die Kur besser einziehen kann.

So verwenden Sie Pfefferminzöl für Ihre Haarpflege:

  1. Um das Öl für die Haarwäsche zu verwenden, geben Sie etwa 2 bis drei Tropfen des Pfefferminzöls zu Ihrem Shampoo.
  2. Für eine reichhaltige Kur mischen Sie 50 Gramm pflanzliches Öl, beispielsweise Kokos- oder Mandelöl, mit fünf bis zehn Tropfen des Pfefferminzöls. Diese Mischung tragen Sie auf Kopfhaut und Haare auf, massieren sie ein und lassen sie für mindestens eine Stunde einwirken.
  3. Möchten Sie die Produkte nicht selbst anmischen, könne Sie auch zu fertigen Pflegeprodukten mit Pfefferminzöl greifen.

Studien über Pfefferminzöl und Haarwachstum

Wirkt Pfefferminzöl für schöne Haare? Pfefferminzöl kannst du einfach und kostengünstig in deine Haarpflege einbinden. Aber hält das Pfefferminzöl in Bezug auf die Haare, was es verspricht? Eine Studie hat sich dieser Frage angenommen.

Forscher:innen untersuchten vier Wochen lang den Effekt, den Pfefferminzöl auf das Haarwachstum bei Mäusen hat. Die Ergebnisse der Studie deutet daraufhin, dass Pfefferminzöl tatsächlich für ein besseres Haarwachstum sorgt, da Follikelzahl und Follikeltiefe zunahmen. Haarfollikel sind die Strukturen um die Haarwurzel herum und sorgen für die Verankerung der Haare in der Haut.

Allerdings wurde die Studie im Mausmodell durchgeführt, und bislang nicht am Menschen bestätigt. Schließlich zeigten die Tiere in der Pfefferminzöl-Gruppe (PEO) die auffälligsten Effekte auf das Haarwachstum. Und zwar eine signifikante Zunahme der Hautdicke, der Follikelanzahl und der Follikeltiefe.

Das ätherische Öl kannst du allerdings trotzdem zur Ergänzung deiner Haarpflege verwenden, um zu schauen, welche Wirkung es für dich hat. Möchtest du deine Haare lang wachsen lassen, ist es außerdem ratsam, sich nicht auf einen einzigen Inhaltsstoff zu verlassen.

Haarwachstumsphasen

Haare wachsen in Zyklen, durchschnittlich wachsen sie nur etwa drei Jahre lang, dies nennt man die Anagen-Phase. Allerdings gibt es auch Menschen, bei denen diese Phase kürzer oder etwa doppelt so lang ist. Wenn die Anagen-Phase abgeschlossen ist, folgt eine kurze Übergangsphase, die sogenannte Katagen-Phase.

Man bekommt trotzdem keinen Glatzkopf, denn etwa 90 Prozent der Haare befinden sich immer im Wachstum. Auch unsachgemäße Dauerwelle oder Haarfärbung sowie zu heißes Föhnen können Störungen des Haarwachstums verursachen. Gegen Störungen des Haarwachstums kann man verschiedene Substanzen wie das Minoxidil einsetzen, zudem helfen auch Verhaltensänderungen.

Weitere ätherische Öle für die Haarpflege

Sie können zum Beispiel ätherische Öle wählen, die aber nicht wasserlöslich und daher immer mit Trägeröl zu lösen sind. Schauen wir uns einzelne Haaröle an und entdecken wir deren Wirkung.

Für welche ätherischen Öle werden Ihnen Ihre Haare dankbar sein:

  • Rosmarinöl: Der Vorteil des ätherischen Rosmarinöls besteht aber darin, dass es das Haarwachstum ankurbeln kann und es dem Haar Kraft verleiht.
  • Lavendelöl: Das Wachstum der Haare kurbelt auch ätherisches Öl aus Lavendel. Ein Vorteil ist auch, dass dieses Öl antibakterielle und antimikrobielle Eigenschaften hat, die eine positive Auswirkung auf die Gesundheit der Haut haben.
  • Thymianöl: Plagt Sie fettiges Haar, sollte Ihrer Aufmerksamkeit ätherisches Thymianöl nicht entgehen. Es eignet sich aber nicht nur zur Behandlung fettiger Haare, denn es kurbelt gleich wie die oben erwähnten Öle das Wachstum der Haare an. Thymian verbessert nämlich den Blutkreislauf in der Kopfhaut und führt zugleich benötigte Nährstoffe für Haarfollikel zu, die für das gesunde Haarwachstum unentbehrlich sind.
  • Salbeiöl: Das Ankurbeln des Haarwachstums verspricht auch das Salbeiöl. Überdies verhindert es Haarausfall und befreit das Haar von überschüssigem Talg und Schuppen. Die antibakterielle und antioxidative Wirkung des Öls kann zur Pflege des sich lichtenden und geschwächten Haars beitragen.
  • Zitronengrasöl: Es stimuliert nämlich Haarfollikel und ist eine gute Prophylaxe gegen Haarausfall. Nach seiner Anwendung wird Ihr Haar glanzvoll, frisch sein und überdies duftet es wunderschön nach Zitrusfrüchten.
  • Zedernholzöl: Öl aus Zedernholz hat eine positive Wirkung bei Haarausfall, denn es hilft die Haarfollikel zu stimulieren und durchblutet die Kopfhaut. Laut Untersuchung erhöht Zedernholzöl das Haarwachstum um die unglaublichen 44 % und eliminiert daneben auch das Vorkommen von Schuppen. Es hat auch antibakterielle Eigenschaften.
  • Teebaumöl: Das Öl der Pflanze Melaleuca alternifolia oder das Teebaumöl ist eines der beliebtesten Öle überhaupt. Teebaumöl hilft die Talgproduktion zu regulieren und reinigt das Haar.
  • Melissenöl: Melissenöl, das das Haar von Fett, fettigen Schuppen und auch von Akne auf der fettigen Kopfhaut befreit, ist maßgeschneidert auf die Bedürfnisse des fettigen Haars. Melissenöl hat antiseptische und antimikrobielle Eigenschaften, wodurch es auch das Haarwachstum ankurbelt. Erwähnenswert ist auch die Tatsache, dass Melissenöl auch bei der Entfernung von Läusen hilft.

Die Trägeröle

Die Trägeröle sind Öle, die man mit anderen Zusätzen, zum Beispiel in Form von ätherischen Ölen, verbinden kann. Manchmal werden sie auch als Basisöle bezeichnet, weil sie bei der Herstellung von Kosmetik - egal ob für Haar oder Haut und Körper - häufig eine Basis bilden. Es gibt eine ganze Reihe von Trägerölen, sie unterscheiden sich durch Konsistenz, Dichte und auch durch ihre Wirkung.

  • Mandel- und Kokosnussöl: kein Wunder, dass diese Öle Frauen rund um den ganzen Globus liebgewonnen haben, denn beide diese Öle eignen sich zur Pflege der Haut und des Gesichts und überdies auch zur Behandlung des Haars. Aus Kokosnuss- sowie Mandelöl bereiten Sie einfach einen nähernden Öl-Umschlag fürs Haar zu und Sie können darin noch ätherische Öle einmischen, dank denen Ihr Haar schöner denn je sein wird.
  • Olivenöl: das zuträgliche Fettsäuren und pflanzliche Sterole enthält, nutzen Sie als Trägeröl für Massage, Reinigungsmittel für das Gesicht und nicht zuletzt auch zur Pflege der Haare. Idealerweise ist natives Olivenöl extra zu wählen.
  • Arganöl: das mit Recht manchmal auch als flüssiges Gold bezeichnet wird, kann gleich einer ganzen Reihe ausgezeichneter Wirkungen aufs Haar rühmen. Es schenkt dem Haar natürliche Vitalität und Glanz, nährt und durchblutet die Haarwurzeln, wodurch es die Haarstruktur erneuert und kräftigt; Arganöl spendet dem Haar tiefgehend Feuchtigkeit und hinterlässt samtweiches Haar und hilft auch bei der Heilung der problematischen Kopfhaut.
  • Jojobaöl: Ein weiteres beliebtes Trägeröl fürs Haar ist Jojobaöl. Es schenkt dem Haar Weichheit und Glanz und umhüllt gespaltene Haarspitzen, sodass es wie natürliches Silikon wirkt. Es hat auch eine hervorragende Wirkung auf die Kopfhaut, kurbelt das Wachstum der Haare an und es ist möglich es als Öl-Umschlag für das ganze Haare oder nur gezielt auf die Haarspitzen anzuwenden. Jojobaöl schätzen auch Frauen, die mit schnell zerzausenden Haaren ringen, weil es das Entwirren erleichtert.
  • Rizinusöl: verbessert die Qualität der Haare und kräftigt sie. Rizinusöl senkt dank dem Rizinolsäure-Gehalt, der den pH-Wert der Kopfhaut auszugleichen hilft, das Risiko der Entstehung von Schuppen, gespaltenen Haarspitzen und Haarschädigungen.

Hinweise zur Anwendung

Trotz seiner Vorteile kann Pfefferminzöl bei Hautkontakt auch Allergien auslösen. Dies ist zwar relativ selten, sollte bei der Verwendung des Öls jedoch berücksichtigt werden. Babys, kleine Kinder und Menschen mit Asthma sollten das Öl nicht anwenden. Haben Sie eine Hauterkrankung, sind schwanger oder stillen, ist bei der Verwendung ebenfalls Vorsicht geboten.

Warnhinweis:Nicht in die Hände von Kindern gelangen lassen.

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