Perücken Toko Vogel Informationen

Nashornvögel sind faszinierende Vögel, die in verschiedenen Teilen Afrikas vorkommen. Sie sind bekannt für ihre markanten Rufe und ihr Verhalten. Im Folgenden werden einige Informationen über verschiedene Nashornvogelarten und ihre spezifischen Merkmale vorgestellt.

Von-der-Decken Toko

Rufe der Nashornvögel

Die Rufe der Nashornvögel sind vielfältig und können je nach Art variieren. Hier sind einige Beispiele:

  • Doppelhornvogel: Laute Rufe einer Gruppe von Nashornvögeln, die in der Ferne abebben, begleitet von Flügelschlägen.
  • Schildschnabel: Sanft hupende Rufe, die in schnatternde Geräusche übergehen, oft begleitet von Zirpen der Zikaden.
  • Red-Billed Nashornvogel: Display-Rufe eines Paares, manchmal mit Rufen anderer, nicht identifizierter Arten.
  • Malabar Grey Hornbill: Grob schnatternde Rufe, vereinzelt hupende Rufe und Bellen von Langur-Affen, aufgenommen in der Nähe eines fruchttragenden Feigenbaums.
  • Southern Ground Hornbill: Nahaufnahme von Rufen und schnatternden Geräuschen, manchmal aus der Ferne, mit Grillenzirpen im Hintergrund.

Diese Rufe dienen verschiedenen Zwecken, einschließlich der Kommunikation innerhalb der Art, der Anziehung von Partnern und der Verteidigung des Territoriums.

Hörbeispiele:

  • Grautoko: Rufe aus nächster Nähe und Vorbeifliegen eines entfernten Vogels.
  • Doppelhornvogel: Toks von einem Individuum aus mittlerer Entfernung, Rufe von zwei Vögeln, begleitet von entfernten Geräuschen von Zikaden und Tauben.
  • Schildschnabel: Rufe vom männlichen und weiblichen Nashornvogel, sanft hupende Rufe mit lautem Geschnatter.

Verbreitung und Lebensraum

Nashornvögel sind in weiten Teilen Afrikas südlich der Sahara verbreitet. Ihr Lebensraum variiert je nach Art, umfasst jedoch oft trockene Savannen mit dornigen Sträuchern und Bäumen.

Verbreitungskarte des Nördlichen Rotschnabeltokos

Der Von-der-Decken-Toko

Der Von-der-Decken-Toko (Tockus deckeni) ist eine der kleineren Arten der Nashornvögel und erreicht eine Körpergröße von etwa 48 cm. Er ist in Ostafrika verbreitet, von Südsomalia über Kenia bis nach Tansania. Sein Lebensraum sind trockene Savannen mit dornigen Sträuchern und Bäumen.

Merkmale

  • Gesamtlänge: 35 cm
  • Gewicht: 120-212 g
  • Schnabel: Orange und gelb bei Männchen, schwarz bei Weibchen
  • Gefieder: Scheitel und Augenfleck schwarz, Rücken, Flügel und Schwanz bis auf die mittleren Armschwingen und die äußeren Steuerfedern. Der Rest des Gefieders ist weiß.

Ernährung und Verhalten

Der Von-der-Decken-Toko ernährt sich hauptsächlich von Insekten, Schnecken, Fröschen, Echsen und Mäusen, die er zumeist am Boden fängt. Daneben nimmt er auch Früchte, Samen und Knospen zu sich. Er geht oft eine symbiotische Beziehung mit einer Zwergmangustenfamilie ein.

Fortpflanzung

Während der Fortpflanzungszeit sind die Paare territorial. Sie nisten in natürlichen Baumhöhlen, Spechthöhlen, Palmstümpfen oder Felsspalten. Die Gelege bestehen aus 2-4, selten 5 Eiern, die vom Weibchen während etwa 30 Tagen bebrütet werden.

Bestand und Schutz

Der Von-der-Decken-Toko hat eine außerordentlich weite Verbreitung und gilt als gebietsweise häufig. Obwohl der Bestand tendenziell etwas abnimmt, weil weniger geeignete Nistbäume zur Verfügung stehen, wurde die Art letztmals aufgrund einer Beurteilung aus dem Jahr 2024 als nicht-gefährdet eingestuft.

Haltung in Zoos

Der Von-der-Decken-Toko wird in rund 65 Zoos gezeigt, von denen sich gegen ein Viertel im deutschsprachigen Raum befinden. Eine Gemeinschaftshaltung mit Zwergmangusten ist von besonderem zoopädagogischem Interesse.

Die deutsche Zoo-Erstzucht gelang 1998 im Vogelpark Heppenheim. In Deutschland gibt es keine Mindestanforderungen an Gehege für Nashornvögel. Die Schweizerische Tierschutzverordnung regelt nur Gehege für "große" Nashornvögel.

Hornvogel haben Eier

Systematik

Der Von-der-Decken-Toko wurde 1869 von Jean Louis CABANIS unter der Bezeichnung "Buceros Deckeni" erstmals wissenschaftlich beschrieben. Die Artbezeichnung erfolgte zu Ehren des deutschen Afrikaforschers Karl Klaus von der DECKEN. Die heute gültige Gattungsbezeichnung Tockus wurde 1830 von dem französischen Arzt und Naturforscher René Primevère LESSON aufgestellt.

Es gibt vier Unterarten des Rotschnabeltokos (Tockus erythrorhynchus):

  1. Tockus erythrorhynchus erythrorhynchus (Nördlicher Rotschnabeltoko)
  2. T. e. rufirostris (Südlicher Rotschnabeltoko)
  3. Damara-Rotschnabeltoko (T.

Die Unterarten T. e. degens und T. e. ngamiensis werden mitunter noch als weitere Unterarten geführt.

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