Karnevalsperücke mit Hochsteckfrisur selber machen: Eine detaillierte Anleitung

Eine selbstgemachte Perücke kann das i-Tüpfelchen für jedes Karnevalskostüm sein. In diesem Artikel haben wir einige Anleitungen zusammengestellt, mit denen Sie aus Wolle eine Perücke selber machen können. Dabei sind auch Frisur-Ideen für verschiedene Kostüme, von denen Sie sich inspirieren lassen können. Hierfür können Sie Wolle in beliebiger Farbe wählen, um das passende Modell für das gewünschte Kostüm herzustellen.

Eine Perücke selber machen können Sie mit Hilfe einer fertigen Mütze oder aber Sie basteln sich selbst schnell eine Kappe als Grundlage, indem Sie eine alte Kinderstrumpfhose verwenden. Setzen Sie die Strumpfhose wie gezeigt auf und knoten Sie die Beine an der gewünschten Stelle fest. Unterhalb des Knotens fügen Sie mit der Nähmaschine eine Naht hinzu, woraufhin Sie die Strumpfhosenbeine einfach abschneiden. Fertig ist die Mütze!

Pippi Langstrumpf Perücke selber machen

Als erstes möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie eine Perücke selber machen und danach Zöpfe gestalten können. Diese Art der Perücke erinnert Sie sicher gleich an Pippi Langstrumpf, weshalb das Accessoire perfekt für ein Pippi-Kostüm geeignet ist. Oben sehen Sie das Schema, nach dem Sie die Perücke selber machen. Die Linien zeigen Ihnen, an welchen Stellen auf der Kappe Sie die Naht hinzufügen, also wo die Wollfäden befestigt werden. Diese Nähte bilden zum Schluss sozusagen den Scheitel der Haarpracht. Verwenden Sie für die Kappe oder Mütze übrigens eine Farbe, die der der Wolle ähnelt.

Zuerst müssen Sie den Pony selber machen. Wickeln Sie dazu Wolle um eine Schachtel mit gewünschter Größe. Die Mitte dieser Schlaufe wird dann entlang der im Schema gezeigten Linie an der Mütze festgenäht. Danach legen Sie, wie oben gezeigt, lange Wollbüschel bereit, mit denen Sie die restlichen Haare gestalten. Als nächstes können Sie die Wolle in die gewünschte Länge schneiden und danach die Haare flechten. Oder Sie flechten erst die Zöpfe und schneiden dann den Überschuss ab. Sollten Sie eine Pippi Perücke selber machen, können Sie die Zöpfe zum Schluss auch mit Draht versehen, damit die Zöpfe seitlich abstehen.

Fügen Sie dann noch ein paar Sommersprossen hinzu und gestalten Sie die passende Bekleidung mit Strümpfen oder kaufen Sie ein fertiges Kostüm.

Weitere Perücken-Ideen für Karneval

Wenn Sie eine rote Perücke selber machen, können Sie diese auch für ein Merida-Kostüm verwenden. Noch besser geeignet ist jedoch orange. Der Scheitel verläuft hierbei schräg über die Mütze und ein Pony ist nicht vorhanden. Verwenden Sie viel Wolle, damit eine üppige Haarpracht entsteht.

Cleopatra Perücke

Die Cleopatra Perücke können Sie auf ähnlich Weise machen. Und obwohl sie auf den ersten Blick wie die Pippi-Perücke auszusehen scheint, wird doch eine andere Technik verwendet, um den geraden Schnitt, wie wir ihn von Cleopatra und Pharaonen kennen, zu erhalten. Hier sehen Sie das Schema, mit der Sie diese interessante Perücke selber machen. Es werden mehrere Reihen aus Wolle benötigt, die außerdem am besten in einer bestimmten Reihenfolge angebracht werden. Von oben betrachtet, entstehen also mehrere Ringe, die Sie zum Schluss passend zurechtschneiden.

Beginnen Sie wieder mit dem Pony. Haben Sie ihn festgenäht, setzen Sie die Mütze auf, um besser einschätzen zu können, wo Sie den Pony nun abschneiden. Danach machen Sie mit dem Rest der Perücke weiter. Arbeiten Sie sich von unten nach oben.

Lange Haare-Perücke

Nun können Sie mit der Perücke abschließen, wenn Sie auf lange Haare aus sind. Diese Variante eignet sich, beispielsweise, für ein Heavy-Metal-Kostüm. Auf diese Weise können Sie aber auch eine Jack Sparrow Perücke selber machen. Lassen Sie hierfür aber den Pony weg oder verstecken Sie ihn unter dem Piratenhut. Eine Perücke in Schwarz und mit langer Wolle eignet sich auch für das Jasmin-Kostüm. Da hier die Haare im Stirnbereich nach hinten getragen werden, sollten Sie die Wolle im Inneren der Mütze anbringen, damit die Mütze selbst automatisch bedeckt wird und nicht zu sehen ist.

Haben Sie sich jedoch für Cleopatra entschieden, müssen Sie noch einen letzten Schritt durchführen und das ist das Schneiden der Frisur in die richtige Länge. Bis zur Schulter oder etwas länger reicht vollkommen aus. Es reicht natürlich nicht aus, dass Sie eine Perücke herstellen. Perfekt wird das Kostüm erst mit den anderen Accessoires, sowie mit der richtigen Schminke. Cleopatra benötigt unbedingt den für Pharaonen typischen Lidstrich. Basteln Sie gern auch ein farbenfrohes Collier aus Pailletten oder mit Glitzersteinen.

Wenn Sie schon eine Perücke selber machen, können Sie auch gleich das passende Kostüm dazu nähen. Ein einfacher weißer Stoff, für den Sie auch ein altes Laken verwenden werden können, ist für das Cleopatra super geeignet.

SO halten Perücken besser! | Cosplay Tipps & Tricks mit Stella 💜 Nicht nur für Anfänger! [DEUTSCH]

Blonde Perücke für Prinzessinnen-Kostüme

Die blonde Perücke ist eine weitere Variante, die Sie für viele verschiedene Kostümideen verwendet werden kann. Eine Perücke mit Hochsteckfrisur eignet sich für ein Aschenputtel oder ein anderes Prinzessinnenkostüm. Bereiten Sie zuerst wieder die Kappe vor. Da Sie die Wolle für eine Hochsteckfrisur nach oben festbinden, müssen Sie die Wolle lediglich am unteren Rand der Mütze festnähen. An der Vorderseite gestalten Sie dann denselben Pony, wie für die Pippi-Perücke.

Bereiten Sie wieder mehrere Teile Wolle vor. Ca. Die Wolle wird diesmal an der Innenseite der Mütze festgenäht, wie wir es auch für die Jasmin-Perücke erwähnt haben, wenn Sie diese Perücke selber machen. Auf diese Weise wird beim Hochstecken der Wolle der Rand der Mütze versteckt. Achten Sie darauf, dass die Wollfäden gleichmäßig verteilt sind und keine Lücken entstehen. Bringen Sie die Wollteile nicht an den gesamten Rand der Mütze an, sondern lassen Sie einen Bereich frei, der für den Pony genutzt wird. Dieser kommt aber nicht an den inneren Mützenrand, sondern wird wie bei den beiden anderen Perücken außen festgenäht. Aus diesem Grund wird der Pony auch extra gestaltet.

Verwenden Sie nämlich eine weiße Mütze, eignet sich diese Perücke auch wunderbar für ein Schlumpfinen-Kostüm. Dafür benötigen Sie lediglich blaue Farbe für die Haut und ein weißes Kleid.

Mit sehr langer Wolle können Sie auch eine Rapunzel Perücke selber machen. Die Hochsteckfrisur gestalten Sie, nachdem Sie den Pony festgenäht haben. Bitten Sie jemanden, die Mütze aufzusetzen oder verwenden Sie einen Ball, um sich das Gestalten der Frisur zu vereinfachen. Binden Sie die Wolle zu einem hohen Pferdeschwanz. Den Pferdeschwanz binden Sie zu einem Dutt. Dafür können Sie einige der Wollfäden verwenden. Gestalten Sie einen gleichmäßigen und üppigen Dutt, indem Sie vorsichtig an den Fäden ziehen und diese zurechtzupfen. Damit ist die Hochsteckfrisur auch schon fertig.

Finden Sie für das Kostüm nun noch ein passendes Prinzessinnen-Kleid. Sobald Sie die Perücke aufgesetzt haben, können Sie sie mit einem Stirnband schmücken. Auch eine Krone kann auf der Perücke befestigt werden oder Sie verwenden ein Diadem.

Wie Sie sehen, sind die Projekte ganz und gar nicht schwer. Natürlich können Sie Wolle in jeder beliebigen Farbe verwenden, um eine Perücke zu basteln oder aber mehrere Farben kombinieren. Eine Medusa Perücke selber machen können Sie, beispielsweise, mit verschiedenen Grüntönen und indem Sie dickere Wolle verwenden. Für eine Eiskönigin Perücke haben Sie die Wahl zwischen Anna und Elsa. Links unten im Bild sehen Sie ein Beispiel für Anna. Cosplay Perücken bestehen am besten aus hellen Pastelltönen. So eignet sich eine Cosplay Perücke in Lila oder Hellblau. In diesen Farben oder in Neon können Sie auch eine Cyber Perücke selber machen.

Besonders einfach ist die Idee oben links zu machen. Eine Elsa Perücke können Sie mit weißer, oder besser noch, mit cremefarbener Wolle gestalten. Gestaltet wird die Frisur wie für Rapunzel, nur dass der Zopf seitlich über der Schulter liegen sollte. Mit vielen bunten Wollfäden können Sie auch eine witzige Clown Perücke selber machen. Verwenden Sie dafür die Variante für die Cleopatra-Perücke und schneiden Sie die Wolle ziemlich kurz, sodass sie vom Kopf absteht. Das Omi-Kostüm machen Sie wiederum mit Wolle in grauer Farbe.

Das perfekte Kostüm: Mehr als nur die Perücke

Was macht ein Kostüm so richtig perfekt? Ist es die Schminke? Oder das Outfit? Wir sagen: Nein! Es sind die Haare! Denn mit Haaren kann man verkleidungs-technisch so einiges anstellen. Ob Sie sie zum Bart flechten (wohlgemerkt: in diesem speziellen Fall sprechen wir die Damenwelt an), oder als edlen Dutt hochstecken, oder eine Zopf Frisur anfertigen, es liegt ganz bei Ihnen.

In annähernd unschuldiger Cremefarbe präsentiert sich diese elegante Damenperücke und verzaubert jede Trägerin in eine echte Dame von Stand. Das Haupthaar lockt sich mit wohliger Freude und sorgt somit für das nötige Volumen. Die Strähnen wurden kunstvoll zu einer anmutigen Frisur hochgesteckt. An den Schläfen verbleiben einzelne Strähnen, die in süßer Korkenziehermanier bis an die Schultern herabhängen. Insgesamt vergrößert das Volumen den Kopf der Trägerin optisch sehr stark.

Das Haupthaar ist durch eine elegante Dekoration vom Pony getrennt: Eine edle Perlenkette reicht über den Scheitel hinweg. Diese ist im Schläfen- und Ohrenbereich mit weissen und schwarzen Kunstblüten verziert.

Historischer Exkurs: Perücken im Wandel der Zeit

Lüften wir doch ein kleines Geheimnis: Schon im Barock trug der Adel gern Perücke, denn kaum jemand hatte die Zeit, die Muße oder einfach das nötige Haarvolumen und Locken, um sich regelmäßig eine aufwendige Hochsteckfrisur machen zu können. Das galt sowohl für den Edelmann als auch für die Dame. Perücken gab es bereits im alten Ägypten sowie im antiken Griechenland und dem Römischen Reich. Zunächst bestanden sie aus Pflanzenmaterial. Zum Teil waren sie aber schon komplexer und aus Tier- oder Menschenhaar geknüpft. Reiche Römerinnen hielten sich eigens zu diesem Zweck sogar Sklavinnen, denen mindestens einmal im Leben die Haare geschoren wurde.

In dieser Phase der Menschheitsgeschichte waren Haare zwar so wichtig, dass sie teilweise Symbolcharakter besaßen (z.B. in der Armee), doch es genügte den Menschen Eigenhaar zu tragen. Wollte man es schmücken, kamen Flechtereien oder Haarschmuck zum Einsatz. Verheiratete Frauen hingegen trugen stets ein züchtiges Häubchen. Als die Kirche immer mehr Einfluss gewann, wirkte sich dies auf den Haarstil aus. Offenes Haar war verpönt. Männer durften keinen Bart mehr tragen. Eine Perücke zu tragen galt als Todsünde und wurde entsprechend geahndet. Den tiefgläubigen Menschen wurde eingetrichtert, dass der Segen Gottes einen Perückenträger nicht mehr erreichen könne.

Nach dieser Phase der Ablehnung fand die Perücke ab der Renaissance wieder zu ihrer alten Beliebtheit zurück. Grund dafür war neben dem Einflussverlust der Kirche vor allem das schüttere, wachstumsunwillige Haar vieler Menschen von Stand. Durch den relativ freien und ungezwungenen Lebensstil des Adels kam es zu einer weiten Verbreitung der Geschlechtskrankheit Syphilis. Diese ging mit starkem Haarverlust einher. Als Folge wurden die unwissenden Menschen nach dem damals besten Gewissen mit Quecksilber behandelt - ein Stoff, dem man nach heutigem Wissen und Informationen nach Möglichkeit nur noch unter entsprechenden Schutzvorkehrungen begegnet.

Zum Rokoko Barockkleid in Rot passt eine historische Perücke aus dieser Zeitspanne sehr gut. Andere hatten auch ohne Krankheitsursache dünnes und schütteres Haar. Dies betraf zum Beispiel eitle Könige Frankreichs. Erster dieser Art war König Ludwig XIII. Er besaß nicht viel eigenes Haar und wollte diesen Umstand nur ungern zur Schau stellen. Es etablierte sich die Mode der Herrenperücke, häufig als Zopfperücke getragen.

Der Durchbruch in der Perückenmacherei gelang aber erst durch den Einfluss seines Sohnes, König Ludwig XIV. Dieser hatte die Haarprobleme geerbt. Er prägte einen völlig neuen Stil. Die Perücke musste nun aus kunstvoll hochgesteckten Locken bestehen. Diese wurden mit der neu geschaffenen Papillotier-Technik hergestellt. Dabei wird das Haar im feuchten Zustand über dünne, weiche Stäbe gewickelt und in dieser Position getrocknet. So entstehen feinste Korkenzieherlöckchen. Da Ludwig XIV klein war, mussten sich seine Perücken zum Kaschieren voluminös in die Höhe recken. Eine Perücke im verspielten Stil von König Ludwig XIV wird Allonge-Perücke genannt.

Je nach Kaufkraftvermögen des jeweiligen Einkäufers bestanden sie aus faserigem Pflanzenmaterial, Menschen- oder Tierhaar. Auch etablierte sich unter den Adligen das Pudern der Perücke mit Kartoffelstärke und anderen Ingredienzien wie Pigmenten oder Duftstoffen, weshalb sie stets Weiss oder Grau wirkte. Das Puder führte zu einer relativ einheitlichen Farbe, diente aber oft auch dem Schutz vor Ungeziefer und sorgte dafür, dass der Träger besser roch. Im Barock und im Rokoko war das Waschen nicht allzu beliebt, weshalb auf solche Hilfsmittel zurückgegriffen wurde.

Die Allongeperücke wurde ausschließlich von Männern getragen. Frauen hingegen trugen die sogenannte Fontange-Frisur. Das eigene Haar wurde über ein Drahtgestell aufgetürmt und mit Fremdhaar und Schmuck verschönert.

Mit dem Tod Ludwigs XIV endete auch die Mode von Allongeperücken und Fontangefrisuren. Obwohl er in erster Linie selbst die Mode prägte, hatte er sie schon viele Jahre vor seinem Tode satt. Das änderte aber nichts daran, dass er und der Großteil seiner Untertanen trotzdem weiter Allonge oder Fontange trugen. Nur wenige Jahre nach seinem Tod verloren die voluminösen Gebilde an Bedeutung. Zwar trug man noch einige Zeit Perücke, diese waren aber weniger spektakulär. In der Regel waren sie glatt und kurz. Bald wurden gar keine Perücken mehr getragen.

Bis heute kamen sie nicht mehr so recht in Mode. Nur aus gesundheitlichen Gründen oder zu Verkleidungszwecken werden sie noch getragen. Mittlerweile sind Perücken sehr pflegeleicht, so lassen sie sich oft mit warmem Wasser und Shampoo reinigen, ohne ihre Form zu verlieren. Außerdem zeichnen sie sich dadurch aus, dass sie relativ wenig wiegen und aus atmungsaktivem Material bestehen.

Als lustiger Artikel zum Karneval kann diese Herrenperücke getragen werden. Das Haar ist grau, denn es besteht aus weissem Haar mit geringem Schwarzanteil. Die Perücke gliedert sich in drei Bereiche. Von der Stirn ausgehend reihen sich wellenartig über die Schädeldecke mehrere Haar-Röllchen hintereinander auf. Diese sorgen für das nötige Höhenvolumen und verstecken jede Geheimratsecke. An den Seiten befinden sich jeweils sehr ähnlich gestaltete Haarröllchen. Diese sind jedoch etwas enger im Umfang. Das Hinterkopfhaar wurde zu einem zarten Pferdeschwanz gebunden. Das zusammengefasste Haar kringelt sich in vielen charmanten Korkenzieherlöckchen. Als besondere Zierde sind jeweils in den Schläfenbereichen grazile Spinnentiere angebracht.

Weiss-blonde Perücke für Damen im Barock Look. Doch was tun, wenn Sie ein Mann oder eine Frau mit kurzem Haar sind, aber sich in eine Verkleidung zum Fasching begeben möchten, für die langes Haar nötig ist? Eine andere Hürde könnte sein, dass Ihr Haar einen ganz anderen Farbton besitzt, als Ihre Rolle es verlangt. Nehmen wir an, Sie möchten sich - egal ob Mann oder Frau - als Adeliger aus dem Zeitalter des Barock oder des Rokoko verkleiden. Diese Merkmale passen stilistisch aber nicht ganz in die genannten Epochen hinein. Denn damals wurde bevorzugt weiss-graues Haar in verspielt-verschlungenen Locken Frisuren getragen. Nur selten zeigte man sich mit anderen Haarfarben.

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Perücken im direkten Verkauf

Einzelstücke im direkten Verkauf:

NrBeschreibung (kurz)FarbeVKGeeignet für
VK22001DaLang gelockt rot 65 cm#35065,00 €Allonge
VK22002DaLang blond gelockt#27-613T50,00 €mit Abbund am Zopf
VK22003DaMittellang glatt „Christine“dark auburn #3399,00 €auch f. Hero verwendet
VK22004DaMittelLockigGrau #5175,00 €Hochsteckfrisur geeignet
VK22005DaMittelLockigbraun75,00 €Hochsteckfrisur geeignet
VK22006DaMittelLockigblondmeliert75,00 €Hochsteckfrisur geeignet

usw.

Das richtige Styling und der perfekte Sitz

Der perfekte Sitz Ihrer Perücke ist der Schlüssel zu einem angenehmen Tragegefühl und einem täuschend echten Aussehen. Mit ein paar cleveren Tricks und etwas Übung können Sie ganz einfach dafür sorgen, dass Ihre neue Frisur zum natürlichen Blickfang wird. Das Aufsetzen einer Perücke ist weit mehr als nur das Platzieren eines Accessoires, es ist ein Moment der Veränderung, aber dennoch nicht schwerer als bei einer Mütze. Unsere Perücken sind nicht nur ready-to-wear, sondern auch ohne jegliche Vorkenntnisse und Erfahrungen einfach in der Handhabung. In diesem Beitrag haben wir einige hilfreiche Tipps und Ratschlägen zusammengefasst, wie Ihre Perücke richtig sitzt, gleichzeitig absolut natürlich aussieht und Ihnen lange Freude bereiten wird.

Die Monturen von Perücken sind sehr elastisch und passen sich perfekt an verschiedene Kopfformen an. Zudem sind in diese Monturen verstellbare Gummizüge oder Klettverschlüsse eingearbeitet, dadurch können Sie die Perücke passgenau einstellen. Ihre ideale Größeneinstellung finden Sie am besten durch Ausprobieren heraus. Achten Sie darauf, dass Ihre Perücke nicht zu fest sitzt. Ein zu enger Sitz könnte den Tragekomfort beeinträchtigen und Ihr Wohlbefinden während des Tragens beeinflussen. Versuchen Sie also, den idealen Mittelweg zu finden. Eine perfekte Passform bedeutet, dass die Perücke sicher sitzt, aber gleichzeitig keinerlei Druck ausübt oder Ihre Bewegungsfreiheit einschränkt. Denn nur so können Sie die volle Freude an Ihrer neuen Haarpracht erleben und sich selbst in Ihrem Aussehen voll entfalten.

Die Unterziehhaube: Mehr als nur ein Accessoire

Beim Aufsetzen gilt es es nur wenig zu beachten. Wir empfehlen die Verwendung einer Unterziehhaube. Die Benutzung eines Wig Cap ist kein unbedingtes Muss, bietet allerdings viele Vorteile. An ersten Stelle steht natürlich ein besserer Halt, da eine Art unsichtbare Verbindung zwischen Ihrer Kopfhaut bzw. Ihrem Eigenhaar und der Perücke geschaffen wird. Es ermöglicht allerdings nicht nur einen sicheren Sitz der Perücke, sondern auch eine angenehmere Luftzirkulation auf der Kopfhaut. Die Unterziehhaube schenkt ein Gefühl der Leichtigkeit, besonders an warmen Tagen oder bei langem Tragen der Perücke. Sie schützt Ihre Perücke zudem vor Schweiß und den natürlichen Fetten, die an der Kopfhaut entstehen. Die Wig Caps gibt es in verschiedenen Materialien wie Nylon, als Baumwollnetz oder auch aus atmungsaktiver Bambusviskose und sollten immer am Haaransatz abschließen.

Das Aufsetzen eine Perücke ist, wie bereits erwähnt, eine unkomplizierte Sache. Wenn Sie Ihre Perücke über dem Eigenhaar tragen, benötigt es allerdings ein wenig Vorbereitung. Haben Sie kurzes eigenes Haar, sollten Sie auf jeden Fall zu einem Wig Cap greifen und es darunter verstecken. Das Wig Cap ist meist schon ausreichend und schnell über den Kopf gestüpelt. Die eigenen Haare lasssen sich dann einfach darunter verstecken. Bei mittellangen oder langen Haaren empfehlen wir, dieses zu kleinen Zöpfen oder Knoten zu binden und mit Haarnadeln eng am Kopf zu fixieren. Anschließend ziehen Sie bitte ein Wig Cap auf, um Ihrer Perücke mehr Halt zu geben.

Im Nackenbereich: Ein paar kurze Härchen im Nackenbereich können den Übergang zwischen Perücke und Kopfhaut kaschieren und für einen natürlicheren Look sorgen. An den Schläfen: Auch an den Schläfen können vereinzelt kurze Haare herausschauen. An der Stirn: "Babyhaare" an der Stirnpartie können einen besonders natürlichen Look kreieren. Generell sollten Sie beachten, dass die Menge der herausschauenden Haare spärlich und unregelmäßig ist, um einen natürlichen Effekt zu erzielen. Selbstverständlich sollte die Haarfarbe der herausschauenden Haare mit der Farbe der Perücke übereinstimmen.

Vermeiden Sie es, dass dicke Strähnen oder ganze Haarpartien unter der Perücke hervorschauen. Entscheidend für einen guten Halt und ein natürliches Aussehen einer Perücke, ist auch das korrekte Aufsetzen. Schütteln Sie als erstes die Perücke nochmal aus und fahren Sie mit Ihren Fingern durch diese, um die Form aufzulockern. Nun das Wig Cap aufsetzen, wenn Sie dies nicht bereits getan haben, da Sie Ihre eigenen Haare vorbereiten mussten. Legen Sie dann den hinteren Teil der Perücke, gekennzeichnet durch das Label und die Klettbänder zur Größeneinstellung, behutsam an Ihrer Stirn an. Richten Sie dann den vorderen Teil der Perücke nach Ihrem Haaransatz aus. Ist ist dieser nicht vorhanden, legen sie einfach vier Finger oberhalb Ihrer Nasenwurzel auf und setzen dann mit der Perücke dort an. Richten Sie nun die Perücke an den sogenannten Tampeln horizental aus. Die Tampeln befinden sich an den Seiten auf Höhe der Schläfen und sind ein spürbar etwas fester gearbeitete Bereich an der Perücke - diese sollten Sie so austarieren, dass sie auf der gleichen Höhe sind und somit die Perücke gerade sitzt.

Noch ein Tipp zum Anziehen von kurzen Perücken: Achten Sie darauf, dass sich die Nackenpartie Ihrer Perücke beim Aufsetzen nicht einrollt. Für eine perfekte Passform können Sie die Größe der Perücke an den hinteren Klettbändern verstellen. Wenn Sie allerdings trotz Ausprobierens von verschiedenen Einstellungen immer noch das Gefühl haben, dass die Perücke nicht richtig sitzt, weil sich beispielsweise eine Luftblase bildet oder alles "schwimmt" dann könnte Ihnen die Perücke eventuell zu klein oder zu groß sein. Häufig ist dann eine falsche Perückengröße der Grund für den unkomfortablen und unnatürlich Sitz.

Sie sind sich unsicher, welche Größe Ihre Perücken haben soll? In diesem Artikel erklären wir, wie Sie anhand Ihres Kopfumfangs, die passende Größe für sich ermitteln und welche Perückengrößen es gibt bzw. Verschiedene Befestigungsmethoden sorgen dafür, dass Ihre Perücke noch sicherer und komfortabler sitzt. Haarsituation bzw. Empfindlichkeit Ihrer Kopfhaut: Haben Sie noch eigene Haare oder leiden Sie unter vollständigem Haarausfall? Ist Ihre Kopfhaut empfindlich oder allergisch? Ihre individuellen Bedürfnisse: Tragen Sie Ihre Perücke täglich oder nur zu besonderen Anlässen?

In unserem speziellen Ratgeberbeitrag stellen wir Ihnen die verschiedenen Befestigungsarten, wie Clips, Voll- oder Teilverklebung und weitere Tipps und Tricks genauer vor. Ein richtiger Sitz der Perücke sorgt nicht nur für ein angenehmes Tragegefühl, sondern auch für ein natürliches Aussehen. Das lässt sich mit einigen weiteren Tricks und etwas Übung ganz einfach erreichen. Verwenden Sie unsere speziellen Stylingprodukte wie Haarspray, Gel oder Mousse, um Ihre Perücke in Form zu bringen und einen natürlichen Glanz zu erzielen. Haaraccessoires wie Haarbänder, Spangen oder Haarschmuck können Ihre Perücke aufpeppen und gleichzeitig für mehr Natürlichkeit sorgen.

Der Perückenansatz sollte so natürlich wie möglich aussehen. Verwenden Sie Puder oder Make-up, um den Übergang zwischen Perücke (Lacefront) und Kopfhaut zu kaschieren. Um einen natürlichen und echten Look beim Tragen einer Perücke zu erzielen, ist es wichtig, den Scheitel sorgfältig zu frisieren. Tragen Sie Ihre Perücke mit Selbstbewusstsein! Üben Sie sich im Umgang mit Ihrer Perücke. Haben Sie noch weitere Fragen zum Aufsetzen Ihrer Perücke oder wünschen Sie beispielsweise eine Produktberatung? Dann nehmen Sie bitte mit uns Kontakt auf, gerne helfen wir Ihnen weiter.

tags: #Perücke #Hochsteckfrisur #Karneval #Anleitung

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