Ragnhild Hecks Kampf gegen den Brustkrebs und die Unterstützung durch Dieter Thomas Heck

„Der Krebs ist besiegt. Unsere Liebe ist stärker als der Tod.“ Nachdem sie vor vier Jahren die Schockdiagnose Brustkrebs erhielt, atmet Ragnhild Heck nun auf. Zum ersten Mal spricht Ragnhild Heck (58) über die zehn härtesten Monate ihres Lebens in der Zeitschrift „Neue Post“.

Gemeinsam mit ihrem Mann, der Moderatoren-Legende Dieter Thomas Heck, erzählt sie in einem exklusiven Interview mit NEUE POST, wie sie die schweren Zeiten durchgestanden hat und was ihr und ihrem Mann die Kraft dazu gab.

Die schreckliche Diagnose traf die Frau von Showmaster Dieter Thomas Heck (69) im Januar völlig unvorbereitet.

„Als ich das Röntgenbild von meinem Oberkörper sah, war darauf etwas zu sehen, was aussah wie eine wunderschöne Sonne. Das sagte ich dem Arzt. Daraufhin erzählte er mir die Wahrheit: Brustkrebs, bösartig. Ich dachte nur: Da muss ich nun durch."

Ragnhild Heck war damals sehr gefasst: "Ich habe nicht eine Sekunde gedacht: Warum ich?

Nach dem ersten Schock rückte das Ehepaar, das seit 31 Jahren verheiratet ist, noch enger zusammen und schwor sich: Das stehen wir gemeinsam durch!

TV-Liebling Dieter Thomas Heck konzentrierte sich voll auf die Frau, die er zärtlich Hildchen nennt. Er gab ihr die Kraft, die sie so sehr brauchte, um die dringend notwendige Behandlung durchzustehen.

Die Erkrankung war glücklicherweise in einem frühen Stadium erkannt worden.

Ragnhild Heck wurde operiert und machte in Baden-Baden eine Chemotherapie, die seelisch und körperlich an die Substanz ging.

Ihr fielen als Folge der Therapie die Haare aus, sie brauchte immer wieder Erholungsphasen auf ihrem Familienanwesen in der Nähe Baden-Badens.

Ragnhild Heck trug in den ersten Wochen der Behandlung ein Kopftuch, wenn sie in die Öffentlichkeit ging.

Im September kehrte sie mit einem großen Auftritt ins Scheinwerferlicht und ins Leben zurück.

Sie begleitete ihren Mann, der seine Sendung „Die Goldene Stimmgabel“ moderierte, lächelte tapfer an seiner Seite.

Sie trug eine Perücke mit kinnlangem Haar.

Ragnhild Heck war damals sehr gefasst: "Ich habe mir die Haare abgeschnitten, daraus eine Perücke machen lassen. Das ist ein Zeichen des Sieges gegen den Krebs."

Die Anstrengungen der vergangenen Monate waren ihr noch anzusehen, doch sie strahlte auch jede Menge Lebensmut aus.

Dieter Thomas Heck, der sich gerade auf seinen Abschied als TV-Moderator mit der Sendung „Melodien für Millionen“ (Sonntag, 20.15 Uhr, ZDF) vorbereitet, ist glücklich über seine starke Frau. Über die optimistischen Prognosen der Ärzte.

Die Schockdiagnose brachte noch einen weiteren Wandel im Leben der Hecks.

Ragnhild: "Ich hatte das Bedürfnis zu entrümpeln. Letztlich haben wir uns deshalb auch entschieden, das Schloss in Baden-Baden zu verkaufen und nach Spanien zu ziehen.

Nun möchte das Ehepaar Heck im "Pallium-Projekt - Kind und Trauer" anderen Menschen helfen, neuen Mut zu gewinnen. Beim "Pallium-Projekt" lernen Angehörige von Erkrankten, ihre Trauer zu überwinden. Dieter Thomas Heck: "In diesem Projekt lernt man, sich mit seinem Kummer nicht zu verstecken."

In diesem Zusammenhang ist es interessant zu erwähnen, dass Dieter Thomas Heck selbst eine beeindruckende Karriere hinter sich hat. Er wurde am 29.12.1937 als Carl-Dieter Heckscher in Flensburg geboren. 1959 gewann er in der Show „Toi Toi Toi“ von Peter Frankenfeld und wurde als Sänger entdeckt. Im November 1963 moderierte Heck seine erste Radiosendung beim Südwestfunk. Weitere Stationen als Moderator waren Radio Luxemburg und Europawelle Saar. Zusammen mit dem Regisseur Truck Branss entwickelte er das Konzept für die ZDF-Hitparade, die er im Januar 1969 zum ersten Mal moderierte. Erfolge konnte Heck auch als Schauspieler und Quizmaster feiern. Dieter Thomas Heck war zweimal verheiratet und hat zwei Töchter und einen Sohn. Er verstarb am 23.08.2018 in Berlin. Dieter Thomas Heck war am 21.

Dieter Thomas Heck im Jahr 2011 (Foto: Dirk Schmidt)

Ein interessanter Fakt am Rande: Kurz bevor Dieter Thomas Heck 1993 bei "Schmidteinander" das Studio betrat, verließ Harald Schmidt die Bühne - und ließ seinen Gast allein. Bevor Harald Schmidt die Late-Night-Show in Deutschland etablierte, sammelte er in mehreren Sendungen TV-Erfahrung. Seine wohl beste war "Schmidteinander". Am schlimmsten bekam das Dieter Thomas Heck zu spüren, der im März 1993 eingeladen war. Kurz bevor der langjährige Moderator der "ZDF-Hitparade" hereinkam, verschwand Harald Schmidt - unter dem Vorwand, schnell die Gitarre zu holen. "Beeil dich bitte", rief ihm sein Assistent Feuerstein nach. So kümmerte sich niemand um den Gast, der mittlerweile das Studio betreten hatte. Feuerstein bearbeitete irgendwelchen Papierkram, während Heck allein auf der Bühne saß und sich von Sekunde zu Sekunde unwohler fühlte. "Wie geht's?", versuchte es Feuerstein mit Smalltalk. "Danke schön, gut". "Wie war der Flug." - "Danke danke, in Ordnung. Nach einer kurzen Pause frage dann Feuerstein: "Wo sind Sie denn hergekommen?" - "Aus Berlin." "Oh, toll." Mittlerweile war der Gast aus Langeweile dazu übergegangen, sich die Brillengläser zu putzen. Spätestens bei der nächsten Frage wurde ihm klar, dass ihm hier übel mitgespielt wurde. Ob er etwas trinken wollte. 14. Daraufhin verließ auch Feuerstein die Bühne, um Harald Schmidt zu suchen. Dieter Thomas Heck wippte mittlerweile nervös mit seinem Stuhl. Die Sekunden mussten sich für ihn angefühlt haben wie Minuten. Heck bewahrte die Conenance: "Das ist nicht 'Schmidteinander', das ist durcheinander" - mit diesen Worten verabschiedete sich der Gast.

Dieter Thomas Heck - Ansage für die ZDF Hitparade auf YouTube

tags: #perucke #dieter #thomas #heck

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