Permanent Make-up Augenbrauen während der Schwangerschaft: Risiken und Überlegungen

Der Wunsch, morgens ohne Make-up-Routine aufzuwachen und stets perfekt gestylt zu sein, ist für viele Frauen verlockend. Permanent Make-up ist eine beliebte Methode, um das tägliche Schminken zu vereinfachen und ein gepflegtes Aussehen zu erzielen. Doch gerade in besonderen Lebensphasen wie der Schwangerschaft stellen sich Fragen nach der Sicherheit solcher Anwendungen.

Was ist Permanent Make-up?

Permanent Make-up ist eine Art kosmetische Tätowierung, bei der Pigmente in die obersten Hautschichten eingebracht werden. Es ist kein Modetrend, sondern Ausdruck einer Lebenseinstellung geworden. Viele Menschen ziehen Permanent Make-up in Betracht, nicht nur um gut auszusehen, sondern auch, um Zeit für all die Dinge zu haben, die sie tun müssen.

Die PERMANENT Line-Methode

Bei der PERMANENT Line-Methode werden Einweg-Hygienemodule verwendet, die je nach Anwendungsgebiet unterschiedlich viele Nadeln enthalten. Für filigrane Härchentechnik verwendet man Einweg-Hygiene-Module mit einer 1-er Nadel, für Lidstrich-Zeichnungen Hygiene-Module mit 3-er Nadeln und für Lippenverschönerungen 3-er, 5-er, 7-er und 9-er Nadel-Module. Die Pigmente werden nicht in die Haut eingeritzt, sondern mithilfe des PERMANENT Line Präzisionsgerätes, das gleichmäßig schnell arbeitet, in die obersten Schichten der Haut implantiert.

Permanent Make-up während der Schwangerschaft: Eine heikle Frage

Oft hört man, dass eine Schwangerschaft eine Kontraindikation für Permanent Make-up ist. Aber stimmt das, oder handelt es sich nur um Vorurteile und Übertreibungen? Profis auf dem Gebiet des permanenten Make-ups wird immer noch empfohlen, dieses Verfahren nicht für Frauen in dieser schönen Zeit durchzuführen.

Frauen wollen immer gut aussehen, und vor allem während einer so wunderbaren Zeit wie Schwangerschaft. Während der Schwangerschaft ist eine Frau oft von Glück und Freude überwältigt, und ein schönes Aussehen unterstreicht diesen Zustand gut. Doch in dieser glücklichen Zeit ist es nicht immer Zeit, um Make-up aufzutragen. Aber oft hört man, dass eine Schwangerschaft eine Kontraindikation für Permanent Make-up ist.

Niemand kann eine konkrete Antwort auf die Frage geben - wie genau wirkt sich die bleibende Karte auf den Körper einer schwangeren Frau aus. Während in einer Frau ein neues Leben entsteht, ist es notwendig, besonders auf die günstige Schwangerschaft des Fötus zu achten. In dieser Zeit reagiert der Körper sehr stark auf alle Eingriffe, die vorgenommen werden. Es ist daher besser, auf Permanent Make-up zu verzichten, um das Auftreten unerwünschter Wirkungen zu begrenzen.

Die Schwangerschaft und Stillzeit gehören zu den relativen Kontraindikationen für eine Microblading Behandlung. Daher sollte ein hochqualifizierter und erfahrener Microblading Spezialist, welcher seinen professionellen Ruf schätzt, immer schlagkräftige Argumente dafür finden, einer schwangeren oder stillenden Frau von der Behandlung abzuraten und die Behandlung auf günstigere Zeiten zu verschieben.

Im Organismus einer schwangeren Frau ereignen sich riesige Veränderungen, sodass die unter den gewöhnlichen Umständen gewisse Wirkung des Pigmentes im Falle der Schwangerschaft nicht im Voraus bestimmbar ist. Das Pigment kann zum Beispiel einen unerwünschten Ton ergeben oder vorzeitig verblassen. In der frühen Schwangerschaft ist eine Microblading Behandlung ausdrücklich nicht zu empfehlen.

In der zweiten Hälfte der Schwangerschaft sowie in der Stillzeit kann eine Microblading Behandlung theoretisch durchgeführt werden, aber nur nach Absprache mit dem behandelnden Arzt und nur im Falle, dass die Kundin keine Anästhetika benötigt. Zum Schluss sollte hinzugefügt werden, dass jede Frau offensichtlich das Recht hat, die Entscheidung über eine Microblading Behandlung selbständig zu treffen. Dabei sollte der Frau bewusst sein, dass sie die Verantwortung für mögliche negative Auswirkungen übernimmt. Wichtig ist, dass die Frau sich mit der Entscheidung nicht nur nach ihren eigenen Wünschen, sondern auch nach den Interessen ihres Babys richtet.

Mögliche Risiken und Bedenken

  • Hormonelle Veränderungen: In der Schwangerschaft und Stillzeit ist eine Permanent Make Up Behandlung nicht möglich/empfohlen. Der veränderte Hormonhaushalt kann zur Folge haben, dass Pigmente schlechter von der Haut aufgenommen werden, die Verträglichkeit kann schlechter sein.
  • Erhöhte Hautempfindlichkeit: Der erste Grund wurde bereits oben im Text beschrieben es ist eine hohe Empfindlichkeit der Haut. Und da die Injektion des Pigments in die Haut selbst recht schmerzhaft ist, steigt die Empfindlichkeit während der Schwangerschaft noch weiter an, was zu Gebärmutterblutungen und Frühgeburten führen kann.
  • Infektionsrisiko: An erster Stelle steht die Hygiene, da bereits eine kleine Kontaminierung zu schmerzhaften Infektionen oder schlimmeren Komplikationen führen kann.
  • Allergische Reaktionen: Darüber hinaus besteht auch ein gewisses Risiko von Blutergüssen und Narben sowie von allergischen Reaktionen auf die im Make-Up verwendeten Pigmente. Die meisten Experten sind sich darüber einig, dass Pigmentierfarben mineralischen Ursprungs, sogenannte Eisenoxyde, am wenigsten Allergien auslösen können.
  • Auswirkungen auf die Muttermilch: Laktation ist ebenfalls eine Kontraindikation für das Permanent-Make-up-Verfahren. Die Laktation ist die Zeit, in der die Mutter ihr Kind stillt. In dieser Zeit ist es für das Baby sehr wichtig, sich gesund zu ernähren, und Verunreinigungen können schwerwiegende Schäden verursachen, insbesondere wenn es sich um chemische Verunreinigungen handelt. Es lohnt sich, sehr sorgfältig darüber nachzudenken, ob Ihre Schönheit die Gesundheit Ihres Neugeborenen wert ist.

Wenn Sie zu Herpes neigen, halten Sie insbesondere bei einer Lippenpigmentierung mit Ihrem Arzt Rücksprache, ob eine Prophylaxe 2-3 Tage vor der Behandlung sinnvoll wäre.

Alternativen und Empfehlungen

Es gibt viele Möglichkeiten, sich auch während der Schwangerschaft und Stillzeit schön zu fühlen, ohne auf Permanent Make-up zurückzugreifen. Hier sind einige Tipps:

  • Verwenden Sie hochwertige, hypoallergene Kosmetikprodukte.
  • Konzentrieren Sie sich auf eine gute Hautpflege, um einen strahlenden Teint zu erhalten.
  • Nutzen Sie die Zeit für entspannende Wellness-Behandlungen, die für Schwangere geeignet sind.

Bevor Sie sich für ein Permanent Make-Up entscheiden, ist es unerlässlich, ein Beratungsgespräch mit einem Fachmann zu führen. Wenn Sie unter einer Krankheit (akut oder chronisch) leiden und/oder regelmäßig Medikamente einnehmen müssen, informieren Sie Ihre Pigmentiererin/Ihren Pigmentierer und halten Sie in jedem Fall auch Rücksprache mit Ihrem behandelnden Arzt. Sie leiden unter Allergien? Professionelle Permanent Make Up Studios besprechen dies mit Ihnen und bieten Ihnen an, im Vorfeld der Behandlung das PMU an einer kleinen, verdeckten Stelle zu testen.

Permanent Make-Up kann eine tolle Lösung sein, um Zeit und Mühe im Alltag zu sparen. Um jedoch mögliche Risiken und Nebenwirkungen zu minimieren, ist es wichtig, sich gut zu informieren und auf die Expertise eines erfahrenen Fachmanns zu setzen.

Die Wahl des richtigen Anbieters

Wer sich für Farbe in die Haut statt auf die Haut entscheidet, der sollte kritisch prüfen, von wem er diese kosmetische Tätowierung ausführen lassen möchte. An erster Stelle steht hier die Hygiene. Bereits kleine Fehler können zu schmerzhaften Infektionen oder Komplikationen führen und die Freude an dem perfekten PMU verderben.

Nutzen Sie einen Beratungstermin in einer Fachpraxis, wenn Sie mit Ihrem bisherigen Permanent Make-up unzufrieden sind. Bitte senden Sie vorab ein Foto ihres bisherigen Permanent Make-ups, um auf Ihre persönlichen Wünsche eingehen zu können.

Da meine Tochter Fabiola Werner und ich Expertinnen auf dem Gebiet Permanent Make-up sind, wenden sich auch Personen an uns, die sich ihr misslungenes dauerhaftes Make-up durch das PERMANENT Line Team deutlich verbessern lassen möchten. Die Korrektur von Verzeichnungen ist zweifellos die schwierigste Aufgabe unserer beruflichen Tätigkeit, da manchmal vor der geplanten Neugestaltung zunächst einmal die unerwünschten Farbpartikel durch die Anwendung einer speziellen Flüssigkeit möglichst sanft entfernt werden müssen.

Da jedes Permanent Make-up eine besondere Art der Tätowierung ist, kann man es mit ähnlichen Mitteln entfernen. Die Gesichtshaut ist jedoch viel dünner und empfindlicher als beispielsweise die Haut am Rücken, an den Armen und Beinen. Deshalb muss die Entfernungsflüssigkeit deutlich milder sein als diejenige, die man zur Tattoo-Entfernung an den oben genannten Hautstellen verwendet.

Permanent Make-up/Microblading in der Schwangerschaft und in der Stillzeit, warum nicht?

Microblading als Alternative?

Microblading ist eine alternative Methode zum etablierten Permanent Make-Up, auch bekannt als Augenbrauen Tätowierung. Der Hauptvorteil von Microblading gegenüber Permanent Make-up ist, dass die Augenbrauen natürlicher aussehen. Da die Tinte einer Tätowierung mit einer reicheren, intensiveren Pigmentierung in die Haut eindringt als Microblading, sind Augenbrauen-Tattoos dauerhaft. Sie können so gezeichnet werden, dass sie natürlich aussehen, aber Tätowierungen sind weniger präzise als Microblading, und die Tinte beginnt oft nach einigen Jahren anders auszusehen. Die Gefahr besteht auch darin, ob der Tätowierer erfahren genug ist und ob die Kundin langfristig mit der Form der Augenbrauen zufrieden ist.

Phibrows Microblading ist eine europäische Technik des Zeichnens von Augenbrauen mit 3D Ergebnissen. Die Form der Augenbrauen wird nur nach der Morphologie des Gesichtes berechnet und die Farbe wird nach der natürlichen Farbe der Haare in den Augenbrauen und dem Haar bestimmt.

Vor einer Microblading-Behandlung, führen wir immer ein Beratungsgespräch mit unseren Kunden. Nicht jeder Hauttyp ist für diese Behandlung geeignet. Es liegt letztendlich im Ermessen unserer Kosmetikerin, ob du ein guter Kandidat für Microblading bist oder nicht. Bei Menschen mit fettiger Haut, könnte das Pigment etwas schneller verblassen oder die Striche können sich auch etwas stärker ausdehnen. Microblading ist für schwangere und stillende Frauen nicht geeignet. Da es während und nach der Schwangerschaft zu unvorhersehbaren Veränderungen im Körper der Frau kommt, kann die gewisse Wirkung des Pigmentes nicht im Voraus bestimmt werden. Das Pigment kann z.B. einen unerwünschten Ton ergeben oder vorzeitig verblassen.

Die durchschnittliche Microblading-Behandlungsdauer beträgt etwa 3 Stunden und umfasst die folgenden Schritte: Ausfüllen des Vertrages und Abklärung eventuell noch offener Fragen; exaktes Vermessen und Vorzeichnen der optimalen Augenbrauenform; Wahl des passenden Pigmentes, abgestimmt auf den originalen Farbton Deiner Haare; die Microblading-Behandlung.

Unmittelbar nach der Pigmentierung sind aufgrund der Hautreizung Rötungen oder leichte Schwellungen üblich. Diese klingen in der Regel nach wenigen Stunden wieder ab.

Etwa eine Woche nach der Microblading-Behandlung beginnt sich der Schorf von selbst zu lösen. Hier ist es wichtig, dass Du die Haut nicht zupfst oder kratzt. Lass die Haut stattdessen abblättern. Wenn sich der Schorf ablöst, wirst Du feststellen, dass die oberste Pigmentschicht der Augenbrauen lückenhaft aussieht, denn die oberste Pigmentschicht beginnt zu verschwinden. Du wirst auch feststellen, dass Deine Augenbrauen viel heller aussehen als erwartet, aber das wird sich mit der Heilung der Haut langsam korrigieren. Du musst nur geduldig sein.

Vor- und Nachteile von Microblading

Vorteile:

  • Es spart Zeit. Die neuen Augenbrauen verkürzen Deine morgendliche Vorbereitungszeit.
  • Es ist eine unglaublich schöne Lösung. Deine Augenbrauen werden immer perfekt aussehen.
  • Du sparst Geld. Du kannst Dir die Kosten für Puder, Augenbrauenstifte und Pinsel sparen.

Nachteile:

  • Die Schwangerschaft und Stillzeit gehören zu den relativen Kontraindikationen für eine Microblading Behandlung.
  • Im Organismus einer schwangeren Frau ereignen sich riesige Veränderungen, sodass die unter den gewöhnlichen Umständen gewisse Wirkung des Pigmentes im Falle der Schwangerschaft nicht im Voraus bestimmbar ist.
  • Das Pigment kann zum Beispiel einen unerwünschten Ton ergeben oder vorzeitig verblassen.

Schmerzempfinden bei der Behandlung

Also sagen wir mal so: Streicheleinheiten sind es nicht. Aber es hängt von vielen Faktoren ab, wie schmerzhaft oder nicht schmerzhaft das Pigmentieren ist. Bei unserer Conture-Make-up®️-Methode wird eine spezielle Spanntechnik angewendet, die es ermöglicht, dass die Nadel ganz sanft die Oberhaut öffnet. Demzufolge empfindet die Kundin nicht mehr als ein unangenehmes Kratzen. Natürlich gibt es immer wieder auch sehrempfindliche Kundinnen, denen es schon mal weh tut.

Vorbereitung auf die Behandlung

Am Tag vor der Behandlung und bis zur Behandlung kein Aspirin oder sonstige blutverdünnende Medikamente (auch homöopathische) oder Nahrungsergänzungsmittel nehmen. Kein übermäßiges Sonnenbaden, um Rötungen oder Sonnenbrand im Gesicht zu vermeiden.

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