Epiliergeräte sind eine beliebte Wahl für eine schnelle und gründliche Enthaarung. Mit der einmaligen Anschaffung eines Epilierers sparst du dir Folgekosten, die sonst für Rasierklingen anfallen.
Uns ist im Test wichtig, dass die Epilierer schnell und ordentlich arbeiten und gut in der Hand liegen. Die Modelle aus unserem Vergleich haben einen unterschiedlich großen Zubehörumfang. Einen Rasierkopf liefern sie jedoch alle. So sparst du dir schon mal die Investition in ein weiteres Gerät.
In unserem Test haben wir die Epilierer in verschiedenen Kategorien bewertet, um ein umfassendes Bild zu erhalten:
Der Panasonic ES-DEL8A Epilierer zeichnet sich durch einfache Bedienung und haarfreie Beine aus. Kein Epiliergerät im Test zupft so viele Haare auf einmal wie der „Panasonic ES-DEL8A“. Das liegt vermutlich an seinen 60 Pinzetten, die auf einer Doppelscheibe angebracht sind.
Der Epilierer ES-DEL8A Wet/Dry hat eine neue Generation der Nass-Trocken-Epilierer begründet. Der in einem stilvollen Design gehaltene Epilierer verkörpert ein typisches Produkt des namhaften Herstellers Panasonic. Seine Gebrauchseigenschaften entsprechen dem Leitmotiv der Unternehmensphilosophie „A Better Live, A Better World.
Neben diesem Aufsatz wird noch ein Rasieraufsatz mit Langhaarschneider und ein Fußpflegeaufsatz mitgeliefert. Das macht die Anwendungsmöglichkeiten des Panasonic besonders vielfältig. Der Epilierkopf eignet sich allerdings nur für große Flächen wie Arme und Beine. Wenn du präziser arbeiten möchtest, empfehlen wir dir, zum mitgelieferten Aufsatz für Achseln, Intimbereich und Bikinizone zu greifen. Dabei wird der komplette Epilierkopf ausgetauscht und nicht, wie bei anderen Modellen, die Epilierfläche durch ein Plastikaufsatz verkleinert. Ein kleiner Pinsel und ein Aufbewahrungsbeutel liegen ebenfalls bei.
Neben der eigentlichen Epilier-Funktion bieten sich hier noch jede Menge weitere mögliche Einsatzzwecke, denn im Lieferumfang befinden sich einige Aufsätze, die auf den Apparat aufgesteckt werden können. So gibt es einen Folienrasier-Aufsatz, der ganz wie bei normalen Elektrorasierern auch über einen ausklappbaren Langhaarschneider verfügt. Dazu gibt es einen Aufsteck-Kamm, sodass die Haare auch nur gestutzt werden. Ein besonders schmaler Epilierkopf und ein Pediküreaufsatz zum Entfernen von Hornhaut komplettieren das Paket. Auch wenn diese Aufsätze ihre Funktion weitestgehend erfüllen, reichen sie doch nie an die Leistung eines eigenständigen Produkts heran.
Der Epilierer ist wasserfest und lässt sich unter der Dusche anwenden. Die Epilation ist allerdings selbst dann sehr schmerzhaft. Das liegt daran, das besonders viele Haare auf einmal gezupft werden. Dafür haben wir aber nach dem Epilieren keine starken Hautirritationen. Diese kommen erst etwas später, halten sich aber trotzdem in Grenzen. Leise ist der Panasonic mit 70 bis 72 dB(A) leider nicht. Reinigen lässt er sich mit dem mitgelieferten Pinsel oder unter fließendem Wasser.
Der Panasonic ES-DEL8A zeigt sich sowohl bei der etwas schmerzhafter verlaufenden Trocken-Epilation als auch in der hautschonenden Nass-Variante als ein besonders schnell, gründlich und somit effektiv arbeitendes Gerät zur Haarentfernung.
Wie nahezu jedes beliebige andere Produkt zeigt der Wet and Dry Epilierer von Panasonic neben vielen positiven Eigenschaften und einer hohen Funktionalität auch einige kleinere Schwächen.
Vorteile:
Nachteile:
Unsere Sieger konnten noch nicht dein Herz erobern? Wir haben noch vier weitere Epiliergeräte für dich unter die Lupe genommen. Darunter auch der beliebte Braun silk-épil 7, ein Modell von Panasonic und ein schonender Epilierer von Philips. Hier findest du sicher einen guten Helfer für die Haarentfernung.
In Sachen Qualität macht keiner dem Braun silk-épil 9 Epilierer etwas vor. Sowohl das Gehäuse als auch das Zubehör sind ausgezeichnet verarbeitet. Ebenfalls begeistert sind wir von der langen Akkulaufzeit und dem schicken Design. Doch damit nicht genug, die SensoSmart Technologie schützt dich vor dem Ausüben von zu viel Druck.
Der Philips Satinelle Essential fällt vor allem durch seine einzigartige Farbgebung auf. Aber auch die Maße und das besonders geringe Gewicht verschaffen ihm einen Bonus. Er ist der einzige Trockenepilierer in unserem Test. Sein Zubehörumfang ist eher gering, aber für Anfänger vollkommen ausreichend.
Von dem „Braun silk-épil 7 SES 7/880“ sind wir fast so angetan wie vom silk-épil 9. Die Verarbeitung ist ebenso makellos und auch hier wirst du mit einem üppigen Zubehörumfang verwöhnt. Der ist zwar nicht ganz so umfangreich wie beim 9er Modell, aber trotzdem klasse.
Wenn du Anfänger bist, können wir dir den „Philips Satinelle Prestige BRE644“ ans Herz legen. Mit seinen 32 Keramikpinzetten arbeitet er deutlich sanfter als seine Konkurrenten. Leider ist das Ergebnis in unserem Praxistest dafür aber auch nicht so gründlich. Wieder wett macht das der Prestige durch seine gute Verarbeitung und das schicke Design.
Nichts anbrennen lässt der „Remington smooth&silky EP7700“. Der fegt wie nichts Gutes über dein Bein hinweg, hinterlässt dabei aber zum Glück nur wenig rote Stellen. Die 40 titanbeschichteten Pinzetten machen kurzen Prozess mit deinen Härchen. Allerdings nicht mit allen, denn vereinzelt bleiben noch Haare stehen.
Die Stiftung Warentest hat in ihrer "test"-Ausgabe Mai 2019 insgesamt zehn Epilierer unter die Lupe genommen - fünf Trocken-Epilierer ebenso wie fünf Nass-Trocken-Epilierer. Getestet wurden unter anderem die Haarentfernung, die Hautschonung und die Handhabung. Auch die Haltbarkeit (inklusive Falltest), der Akku sowie Umwelt und Gesundheit flossen in die Bewertung ein.
Von den vier insgesamt “gut“ bewerteten Epilierern waren drei vom Hersteller Braun, der vierte war von Panasonic.
Die Stiftung Warentest testete in ihrer Ausgabe 05/2019 zehn Epilierer. In Anwesenheit eines Experten oder einer Expertin unterstützten 24 Probandinnen den Test, indem sie mit den verschiedenen Geräten je ein Bein epilierten. Sowohl Probandinnen als auch die Experten beurteilten im Anschluss die Gründlichkeit der Epilation.
Die Testergebnisse waren recht durchwachsen. Bei den Nass-Epilierern konnten immerhin drei der fünf getesteten Epilierer die Prüfer der Stiftung Warentest überzeugen, bei den Trocken-Epilierern nur ein einziger von Braun. Ein günstiges Gerät überstand nicht einmal den Falltest.
Damit sich die Schmerzen in Grenzen halten, sollte man die Haut bereits ein paar Tage vor der Enthaarung auf die Prozedur vorbereiten. Regelmäßiges Peeling beugt eingewachsenen Körperhaaren vor, Cremes erhöhen die Feuchtigkeit der Haut, was sie weniger schmerzempfindlich sein lässt.
Wichtig: Die Härchen sollten nicht zu lang sein, sonst ziept es gehörig beim Zupfen. Zwei bis drei Millimeter sind eine optimale Länge.
Den Epilierkopf langsam und senkrecht über die Haut gleiten lassen. Bewegt man ihn zu schnell, wird das Ergebnis unsauber. Am besten greifen die Pinzetten die Haare, wenn man die Haut, die man gerade bearbeitet, mit den Fingern straff zieht. Beim Epilieren des Intimbereichs sind manche Personen empfindlicher. Dort sollten Sie vorsichtig vorgehen. Sonst können im Anschluss Reizungen entstehen.
Der Panasonic ES-DEL8A Epilierer ist zusammen mit unserem Preis-Leistungs-Sieger das gründlichste Gerät in unserem Test. Mit circa 80 Euro liegt er im mittleren Preissegment. Das Epiliergerät eignet sich für alle, die eine effiziente Epilation bevorzugen und sich über einen großen Zubehörumfang freuen. Nur die kurze Akkulaufzeit konnte uns im Test nicht überzeugen.
| Modell | Gesamtnote (Stiftung Warentest) | Besondere Merkmale |
|---|---|---|
| Panasonic ES-DEL8A | Gut (1,9) | 90-Grad-Schwenkkopf, 60 Pinzetten, LED-Licht, Nass- und Trockenanwendung |
| Braun Silk-épil 9/980 | Gut (1,8) | Breiter Schwenkkopf, Micro-Grip-Pinzetten-Technologie, SensoSmart Technologie |
| Philips Satinelle Prestige BRE644 | - | 32 Keramikpinzetten, sanfte Epilation |
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