Philips OneBlade 360 Rasierer im Test: Welches Modell ist das Richtige für Sie?

Wenn Sie auf der Suche nach einem neuen Rasierer sind, werden Sie sehr schnell auf die Philips OneBlade Modelle stoßen. Aber wie gut sind die Rasierer und sind sie ihr Geld wirklich wert? Welches Modell sollten Sie wählen und wo liegen die Unterschiede? Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Varianten des Philips OneBlade und hilft Ihnen, die richtige Wahl zu treffen.

PHILIPS ONEBLADE 360° TEST ● LOHNT SICH der ONEBLADE 360?

Überblick über die Philips OneBlade Modelle

Grundsätzlich gibt es vom Philips OneBlade aktuell 4 unterschiedliche Modelle, die sich in der Ausstattung sowie im Funktionsumfang unterscheiden. Das Schersystem ist übrigens bei allen Modellen identisch, weshalb es also auch beim Rasurergebnis keinen Unterschied macht, ob Sie eine günstige oder teure Variante wählen!

Hier eine Übersicht der verschiedenen Modelle und ihrer Hauptmerkmale:

  • Günstige Variante: Erkennbar am schwarzen Mittelteil, mit Nickel-Metallhydrid-Akku.
  • Standard-Modell: Erkennbar am silbernen Mittelteil, mit Lithium-Ionen-Akku (4 Stunden Ladezeit, 60 Minuten Laufzeit) und Warnanzeige bei geringem Akkustand.
  • Pro-Modelle: Bieten einen Aufsatz, der sich variabel verstellen lässt (0,5 bis 9 Millimeter beim günstigeren Pro-Modell, 0,4 bis 10 Millimeter beim teureren). Schnellladefunktion (1 Stunde Ladezeit, 60 bzw. 90 Minuten Laufzeit).

Die Unterschiede im Detail

Die Pro-Modelle unterscheiden sich im Vergleich zu den Standard-Modellen vor allem durch ihren Aufsatz sowie Funktionsumfang. Hier liegt der Unterschied vor allem beim verwendeten Akku.

Akku und Ladezeit

Die günstige Variante des Philips OneBlade für ungefähr 30 Euro (vor allem erkennbar am schwarzen Mittelteil) enthält einen Nickel-Metallhydrid-Akku. Das Standard-Modell ist vor allem am silbernen Mittelteil zu erkennen. Es enthält einen Lithium-Ionen-Akku, welcher innerhalb von 4 Stunden vollständig geladen ist und 60 Minuten lang hält.

Das günstigere Pro-Modell bietet einen Aufsatz, der sich von 0,5 bis 9 Millimeter variabel verstellen lässt. Darüber hinaus ist hier ebenfalls ein Lithium-Ionen-Akku verbaut, welcher allerdings eine Schnellladefunktion aufweist und damit innerhalb einer Stunde voll aufgeladen ist. Ebenso wie das Standard-Modell bietet der aufgeladene Akku 60 Minuten Strom zum Rasieren.

Auch beim teuersten Philips OneBlade Modell ist der Akku noch einmal besser. Ebenso wie das günstigere Pro-Modell ist der Rasierer mit einer Schnellladefunktion versehen, allerdings hält hier der voll aufgeladene Akku sogar 90 Minuten.

Display und Informationen

Neben dem besseren Akku bietet das Display auch eine Warnanzeige bei geringem Akkustand. Neben dem verbesserten Akku mit Schnellladefunktion und dem Aufsatz liefert das Display mehrere Informationen als bei den günstigeren Varianten. Hier wird der Akkustand in 3 Stufen angezeigt.

Neben dem verbesserten Akku bietet das digitale Display eine Akkustandsanzeige in Prozent, damit Sie immer genau sehen können, wie viel Energie der Rasierer noch hat.

Aufsätze und Zubehör

Ein weiterer Unterschied zum günstigeren Pro-Modell ist der Ladesockel, auf den Sie den Rasierer stellen können, sowie der Trimm-Aufsatz. Dieser ist bei der etwas teureren Variante von 0,4 bis 10 Millimeter einstellbar.

Besonders wichtig ist hier allerdings auch, nochmal einen Blick auf das Zubehör zu werfen, denn dies macht einen großen Unterschied im Preis aus. Hier sind zum Beispiel Trimmaufsätze oder Extra-Klingen zu nennen. Darüber hinaus gibt es die unterschiedlichen Modelle auch mit Body-Aufsätzen, die extra für die Rasur des Körpers konzipiert sind.

Die Pro-Modelle werden oft mit zusätzlichem Zubehör geliefert, wie z.B.:

  • Ersatzklingen
  • Aufsätze für die Körperrasur
  • Ladestation
  • Reisebeutel

Design und Handhabung

Als wir den Rasierer zum ersten Mal in der Hand hielten, ist uns vor allem die Größe aufgefallen. Der Rasierer ist im Vergleich zu Konkurrenzprodukten ziemlich kompakt und liegt dabei gut in der Hand, was uns sehr gut gefällt.

Was uns am Anfang etwas Sorgen bereitet hat, ist die Klinge am Rasierer, denn auch wenn man diese sehr einfach aufsteckt und sie dann einrastet, wirkt der Scherkopf wenig robust.

Was uns an dem Scherkopf allerdings positiv aufgefallen ist, ist die Beweglichkeit der Klinge, denn sie ist nicht fest, sondern lässt sich beugen, was für eine bessere Anpassung an die Gesichtskonturen während der Rasur sorgt.

Die silberne Hülle mit dem schwarzen Mittelteil sowie dem integrierten digitalen Display, welches den Akkustand in Prozent anzeigt, sieht wirklich schön aus. Auch bei dieser Variante fällt uns vor allem wieder die Größe auf, denn der Rasierer ist ebenso sehr kompakt gehalten.

Grundsätzlich fühlt sich auch dieser Rasierer aufgrund seiner kompakten Bauweise sehr gut und wertig in der Hand an.

Rasurergebnis

Beim Trimmen kann man sagen, dass man trotz des ersten Eindrucks zwischen den beiden Geräten keinen Unterschied in der Leistung wahrnimmt. Beide Varianten erledigen den Job gut und kürzen den Bart zuverlässig.

Über das Trimmen zum 5-Tage-Bart hinaus haben wir auch das Stylen mit dem Philips OneBlade an einem Vollbart getestet. Hier glänzen beide Modelle! Aufgrund der kleinen Klinge und der handlichen Größe lässt sich mit dem Philips OneBlade sehr akkurat schneiden. Besonders die Konturen werden aufgrund der übersichtlichen Schneidkante der Klinge sehr sauber und man kann angenehm mit dem Rasierer den Winkel ändern ohne sich selbst zu verletzen.

Während der Philips OneBlade beim Trimmen sehr gute Arbeit geleistet hat, hat der Rasierer bei der vollständigen Rasur ein durchwachsenes Ergebnis abgeliefert. Personen mit normalen Barthaaren haben mit dem Philips OneBlade keine Probleme. Wer allerdings besonders hartes Barthaar hat, der wird mit dem Rasierer deutlich zu kämpfen haben. Hier merkt man öfter, wie das Gerät an Haaren hängen bleibt, was ziemlich unangenehm ist und darüber hinaus zu deutlichen Hautirritationen führt.

Was das Rasurergebnis angeht, so gibt es bei eher weichen beziehungsweise normalen Barthaaren wenig zu meckern. Man sollte sich allerdings bewusst sein, dass der Philips OneBlade wie viele andere Elektrorasierer nicht mit einer klassischen Nassrasur mithalten kann und es nicht zu 100 Prozent glatt wird (er kommt allerdings nah heran!).

Aufgrund seiner kompakten Bauweise und dem beweglichen Scherkopf lässt sich der Rasierer wirklich sehr gut handhaben und auch schwierige Stellen unterhalb des Halses oder an den Seiten sind gut zu erreichen. Man muss allerdings an diesen Stellen besonders stark aufdrücken oder öfter darüber rasieren, um wirklich alle Haare zu entfernen.

Wir hatten tendenziell das Gefühl, dass der Rasierer bei der Trockenrasur ein etwas besseres Ergebnis geliefert und die Haare dort etwas schneller abrasiert hat. Grundsätzlich war allerdings auch die Nassrasur ein Erfolg.

Am Anfang hatten wir ein wenig Respekt vor der Klinge, doch man merkt recht schnell, dass man den Rasierer auch mehr aufdrücken kann, ohne sich zu verletzen.

Körperrasur

Bei unserem Pro-Modell waren spezielle Aufsätze für die Körperrasur mit dabei. Diese lassen sich übrigens für alle anderen Modelle nachkaufen oder auch aufgrund des identischen Schersystems bei jedem Modell verwenden.

Was die Körperrasur anbelangt, hat der Philips OneBlade in unserem Test einen guten Job gemacht. Was die speziellen Aufsätze angeht, so sind wir zwiegespalten: Wer bei der Rasur etwas aufpasst und sich Zeit lässt, der braucht diese nämlich nicht. Hier funktionieren auch die normale Klinge oder aber die enthaltenen Trimmaufsätze für den Bart sehr gut.

Was uns auch bei der Körperrasur wieder besonders positiv aufgefallen ist: Aufgrund der kompakten Bauweise erreicht man auch schwierige Körperstellen sehr gut.

Kosten und Ersatzklingen

Ein wichtiger Faktor beim Philips OneBlade sind die Kosten. Die eigentlichen Rasierer sind mit einer Preisspanne von 30 bis 70 Euro je nach Modell und Zubehör im Verhältnis ziemlich günstig. Was allerdings eher zu Buche schlägt, sind die Ersatzklingen.

Laut Philips halten die Klingen bei 2 Rasuren die Woche ungefähr 4 Monate. In unserem Test hat eine Klinge etwas länger als 3 Monate gehalten.

Ein Feature von Philips, was uns sehr gut gefällt, ist der sogenannte “Wechsel Indikator” der Rasierklingen.

Vor- und Nachteile

Hier eine Zusammenfassung der Vor- und Nachteile des Philips OneBlade:

Vorteile Nachteile
  • Kompaktes Design und gute Handhabung
  • Vielseitig einsetzbar (Trimmen, Stylen, Rasieren)
  • Geeignet für Nass- und Trockenrasur
  • Hautschonend (weniger Irritationen)
  • Präzise Konturenschnitte möglich
  • Nicht so gründlich wie eine Nassrasur
  • Kann bei sehr harten Barthaaren Probleme haben
  • Verhältnismäßig hohe Kosten für Ersatzklingen
  • Keine Auffangvorrichtung für Barthaare

Empfehlung

Wir empfehlen aufgrund unseres Tests das günstigere Philips OneBlade Pro-Modell. Nicht nur, dass der Rasierer nochmal etwas schöner aussieht als die Standard-Variante: Auch der Akku spielt eine wichtige Rolle. Da die Rasierer auch für die Nassrasur geeignet sind, lassen sie sich nämlich nicht benutzen, während sie am Strom angeschlossen sind. Hier hat das Pro-Modell gegenüber den günstigeren Varianten mit der Schnellladefunktion sowie einem größeren Akku einen deutlichen Vorteil.

Ein weiterer Vorteil, der uns beim Pro-Modell überzeugt hat, ist der Trimmer. Auch wenn die unterschiedlichen Trimmeraufsätze beim günstigen Modell gut funktionieren, so ist das ständige Montieren doch auf Dauer etwas nervig.

Was das Zubehör angeht, würden wir zur Variante ohne Körper-Trimmaufsätze tendieren, da die normalen Klingen hier einen sehr guten Job machen.

Alles in allem können wir die Philips OneBlade Rasierer weiterempfehlen.

tags: #one #blade #rasierer #360 #test

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