Der Wunsch nach einer neuen Haarfarbe ist verlockend, doch Vorsicht ist geboten. Ein oft übersehener, aber entscheidender Schritt vor jeder Coloration ist der Haarfarben-Allergieverdachtstest. Dieser Test kann unangenehme allergische Reaktionen verhindern und sollte daher nicht übersprungen werden.
Auch wenn Sie Ihre Haare bereits mehrfach gefärbt haben und dabei dasselbe Produkt verwendet wurde, können Sie dennoch eine allergische Reaktion entwickeln. Allergische Reaktionen sind zwar selten, können aber sehr unangenehm sein. Der Allergieverdachtstest hilft, eine potenzielle Allergie frühzeitig zu erkennen.
Der Test ist einfach und schnell durchzuführen:
Der Haarfarbe-Allergieverdachtstest sollte 48 Stunden auf der Haut bleiben. Diese Zeitspanne ist notwendig, damit das Immunsystem ausreichend Zeit hat, auf potenzielle Allergene in der Haarfarbe zu reagieren. 24 Stunden reichen nicht aus, um eine Allergie vollständig auszuschließen.
Sobald die 48 Stunden um sind, kann das Ergebnis des Haarfarbe-Allergieverdachtstests beurteilt werden. Wenn keine ungewöhnlichen Hautreaktionen auftreten, kann mit dem Färben begonnen werden.
Viele herkömmliche Haarfarben enthalten Inhaltsstoffe, die potenziell gesundheitsschädlich sein können. Öko-Test hat in einer Untersuchung von 36 Rot- und Brauntönen verschiedener Hersteller festgestellt, dass alle untersuchten Haarfarben aromatische Amine als Farbstoffbausteine enthielten. Einige dieser Stoffe stehen im Verdacht, Krebs auslösen zu können. Darüber hinaus können aromatische Amine schwere Allergien auslösen.
Einige Inhaltsstoffe, die in Haarfarben gefunden wurden und Bedenken auslösen:
Es ist daher ratsam, beim Kauf von Haarfarben auf die Inhaltsstoffe zu achten und gegebenenfalls auf Produkte mit weniger bedenklichen Inhaltsstoffen zurückzugreifen.
Eine Alternative zu chemischen Haarfarben sind Naturhaarfarben wie Henna oder Indigo. Allerdings ist auch hier Vorsicht geboten, da beispielsweise der in Henna enthaltene Farbstoff Lawson unterschiedlich bewertet wird. Das Bundesinstitut für Risikobewertung stuft ihn als unbedenklich ein, während der EU-Ausschuss ihn als erbgutschädigend einstuft.
Einige Hersteller bieten Haarfarben mit weniger bedenklichen Inhaltsstoffen an. Beispielsweise enthält die Garnier Olia Öl-Coloration Naturblond (8.0) 60% Öle und kein Ammoniak. Solche Produkte können eine schonendere Alternative sein.
Hier ist eine Übersicht der Inhaltsstoffe einiger Colorationsprodukte, um Ihnen eine Vorstellung von den enthaltenen Substanzen zu geben:
| Produkt | Hauptinhaltsstoffe |
|---|---|
| Colorations-Creme | Paraffinum Liquidum, Aqua, Ethanolamine, Toluene-2,5-Diamine, Sodium Lauryl Sulfate, Ascorbic Acid, Tocopherol (Vitamin E) |
| Entwickler-Creme | Aqua, Paraffinum Liquidum, Hydrogen Peroxide, Cetearyl Alcohol, Sodium Cetearyl Sulfate, Sodium Salicylate |
| Pflege-Kur | Aqua, Cetearylalcohol, Behentrimoniumchloride, Cetyl Esters, Camellia Oleifera Seed Oil, Helianthus Annuus Seed Oil |
Es ist ratsam, sich vor der Anwendung von Haarfarben gründlich über die Inhaltsstoffe zu informieren und gegebenenfalls eine Beratung durch einen Experten in Anspruch zu nehmen.
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