Viele Frauen waschen täglich ihre Haare. Wer zu schnell fettendem Haar neigt, tut sich jedoch keinen Gefallen damit, die Haare oft zu waschen. Denn die Pflegeprodukte reizen die Kopfhaut, es wird noch mehr Talg produziert und das Haar fettet schneller nach. Deshalb ist es bei fettigen Haaren sinnvoll, das Haarewaschen möglichst lange hinauszuzögern.
Wer kein Trockenshampoo nutzen möchte, um den Ansatz aufzufrischen, kann zur Alternative greifen: die Oberkopfwäsche. Außerdem geht es schneller, wenn Sie nur den Haaransatz waschen. Tragen Sie Extensions, ist es ebenfalls sinnvoll, nur den Ansatz zu waschen.
Je nach Haarlänge ist es gar nicht so einfach, nur den Ansatz zu waschen und die restlichen Haare dabei trocken zu lassen. So gehen Sie bei der Oberkopfwäsche vor:
Haare waschen ohne Shampoo? Klingt seltsam. Doch immer mehr Menschen entdecken diese natürliche Methode für sich. No Poo - Waschen ohne Shampoo - verspricht gepflegtes, glänzendes Haar und eine gesunde Kopfhaut. Doch was bringt Haare ohne Shampoo waschen wirklich? Was verbirgt sich hinter No Shampoo?
Die No Shampoo-Bewegung hat ihren Ursprung in den USA und ist längst ein Hit auf Social Media. Anstelle von Shampoo setzen viele auf natürliche Alternativen. Warum? Wie funktioniert Haare waschen ohne Shampoo? Haare ohne Shampoo waschen klingt simpler als es ist. Es gibt nämlich nicht die eine Methode, sondern viele verschiedene Varianten. Ob Du komplett auf Shampoo verzichten, die Waschfrequenz reduzieren oder auf natürliche Hausmittel setzen möchtest - Du hast die Wahl.
Die Haare nur mit Wasser waschen - ist das bloß ein Trend? So neu ist diese Art der Haarpflege eigentlich gar nicht. Die Haare nur mit Wasser zu waschen hört sich erst einmal ungewöhnlich an, funktioniert jedoch. Du kannst Fett und Straßenstaub nur mit Wasser - also ohne Shampoo - aus deinen Haaren waschen. Ideal ist diese Methode für Kurzhaarfrisuren und feines Haar. Aber auch lange und dicke Haare kannst du nur mit Wasser waschen.
Haare nur mit Wasser waschen oder „No Poo / Water Only (WO)“ heißt der Trend zur puristischen Haarpflege. Klingt unlogisch? Genau betrachtet ist der Fettfilm auf der Kopfhaut kein reines Fett, sondern eine Emulsion. Ohne diese Verbindung von Haartalg und Hautschweiß ließen sich fettige Haare nicht nur mit Wasser sauber waschen. Bei der Wäsche verdünnst du die bestehende Emulsion mit warmem Wasser, sodass sie sich ausspülen lässt.
Die Haare nur mit Wasser zu waschen, geht am besten unter der Dusche. Am besten geht es unter der Dusche, denn du brauchst fließendes Wasser. Dann massierst du systematisch die Kopfhaut. Teile dazu mit den Fingern etwa daumendicke Partien längs ab und reibe mit den Fingerkuppen auf diesen Scheiteln hin und her. Sei dabei vorsichtig mit den Fingernägeln, du solltest dich nicht kratzen. Am besten fängst du an einer Seite am Ohr an und gehst bis zum Oberkopf weiter. Während der Massage lässt du das Wasser immer wieder über den Kopf laufen.
Tägliches Bürsten gehört dazu, wenn du die Haare nur mit Wasser waschen willst. Dieser Schönheitstipp hat eine lange Tradition und wurde jetzt wiederentdeckt. Noch bis Anfang des 20. Dabei bürstest du gründlich dein Haar von der Kopfhaut aus in alle Richtungen. Fange unten am Nacken an zu kämmen und arbeite dich nach oben vor. Die darüberliegenden Haare steckst du einfach hoch. Dafür brauchst du eine weiche Naturhaarbürste, ideal sind Wildschweinborsten. Bürsten mit Kunststoffborsten sind nicht geeignet, da nur Naturborsten den Hauttalg aufnehmen und ihn im Haar verteilen können.
Übrigens: Nasse Haare solltest du nie mit einer Bürste kämen, dafür ist ein grobzinkiger Holzkamm oder Lockenkamm besser. Nasses Haar ist nicht so stabil wie trockenes. Eine Bürste könnte die Haarlängen beschädigen.
Die Haare nur mit Wasser zu waschen ist eine haut- und umweltfreundliche Methode. Der natürliche Schutzfilm bleibt erhalten: Seine Aufgabe ist es, die Haut vor Krankheitserregern zu schützen und er hält die oberen Hautschichten und die Haare elastisch. Verwendest du dagegen ein Shampoo, wäschst du mit dem Fett auch den natürlichen Schutzfilm ab. Die herkömmlichen Haarwaschmittel sind meist alkalisch und entfetten Haare und Kopfhaut. Die Talg- und Schweißdrüsen brauchen dann einige Zeit, bis sie den Schutzfilm wieder erneuert haben. In einer Studie bestätigen Forscher, dass alkalische Haarwaschmittel die Kopfhaut und die Haare austrocknen. Der Nachteil dieser hautneutralen Shampoos oder auch Syndets ist, dass sie größtenteils künstliche Tenside enthalten. Umweltfreundlicher sind dagegen die festen Haarseifen. Allerdings sind sie meistens alkalisch und entfetten die Haut. Die pflanzlichen oder tierischen Öle wirken zwar als Rückfetter zur Pflege der Haut, trotzdem wird die Kopfhaut erst mal entfettet. Mit pflanzlichen Ölen pflegst du zu trockene Spitzen.
Sich die Haare nur mit Wasser zu waschen, bedeutet erst einmal eine Umstellung. Blogger berichten im Netz von ihren Selbstversuchen. Einige betonen, dass ihre Haare eine Übergangsphase brauchten, bis sie sich wieder wie gewohnt locker frisieren ließen. Diese Erfahrungen können mit dem bisherigen Shampoo oder mit Haarstyling-Produkten zusammenhängen - vor allem, wenn du silikonhaltige Produkte verwendet hast. Wenn du also kein Shampoo mehr verwendest und dir die Haare nur mit Wasser waschen willst, solltest du auch deine Haarstyling-Produkte aus dem Badezimmer verbannen. Richte deine Frisur so ein, dass du kein aufwendiges Styling benötigst. Die „Water Only“-Methode wird nicht jede:n überzeugen können. Wie fettig oder trocken deine Haare sind, hängt grundsätzlich vom Hauttyp ab. Wenn du fettige Haut hast, bekommst du auch schneller fettige Haare.
Haare ohne Shampoo waschen lässt sich also auf vielfältige Weise umsetzen. Dennoch bleibt der No-Poo-Trend umstritten, denn wissenschaftlich lässt sich nicht eindeutig belegen, dass sich die Talgproduktion der Kopfhaut allein durch den Verzicht auf Shampoo reguliert - sie wird vor allem von Hormonen gesteuert. Zudem kann es ohne Shampoo schwieriger sein, Rückstände wie Pollen oder Stylingprodukte gründlich zu entfernen. Dennoch muss tägliches Shampoonieren nicht sein: Viele Dermatologen empfehlen einen Mittelweg und raten dazu, die Haare etwa zwei- bis dreimal pro Woche mit Shampoo zu waschen, um die Kopfhaut nicht unnötig zu strapazieren.
Haare waschen kann man. Klar. Aber viele unserer Angewohnheiten tun weder unserer Kopfhaut noch unserem Haar gut. Noch viel schlimmer: die meisten Fehler, die wir uns von klein auf angewöhnt haben bzw. die man uns einfach falsch gezeigt hat, sind die Ursache für brüchiges, strohiges Haar und für Spliss. können sie mit keinem Mittel mehr „repariert“ oder gar „gesund gemacht“ werden.
Grundsätzlich hat Haarewaschen heute eher optische Gründe als gesundheitsfördernde, denn solange Haar nicht riecht oder stark mit Staub (z.B. Betonstaub, Sand,...) verunreinigt ist, müsste es eigentlich nicht gewaschen werden. Haarwaschen ist immer auch eine gewisse Belastung für unsere Kopfhaut, da sie dabei entfettet wird. Da die meisten von uns aber das frische Gefühl lieben, raten wir, je nach Haartyp das Haar zwei- bis dreimal die Woche mit einem milden Shampoo zu waschen. Damit hat Haar und Kopfhaut Zeit, sich wieder zur regenerieren.
Shampoos unterscheiden sich vor allem durch ihre Tenside, also die schäumenden und waschenden Inhaltstoffe. Shampoos für schnell fettendes Haar haben den höchsten Anteil an waschaktiven Tensiden, damit sie Talg gut lösen. Bei diesen Shampoos, vor allem bei jenen mit aggressiven Tensiden von denen eine Vielzahl im Handel erhältlich sind, besteht jedoch dadurch die Gefahr, dass Kopfhaut und Haar zu stark entfettet werden und die Haare austrocknen. Die Talgproduktion kann durch Tenside NICHT reguliert werden! Die Folge: Am nächsten Tag sind die Haare wieder fettig und zusätzlich noch geschädigt bzw. spröder.
Produkte für trockenes Haar haben den geringsten Anteil waschaktiver Tenside und den höchsten Anteil an umhüllenden Stoffen - von der Werbung „pflegend“ genannt. Solche Stoffe, z.B. Silikonöle aber auch Pflanzenöle, umhüllen bzw. versiegeln das Haar und machen es damit optisch glänzender. Das Problem: Diese Produkte überziehen das Haar nur, sie machen es nicht „kräftiger“ oder gar „gesund“.
Ein gutes Shampoo sollte das bewirken, für was es eigentlich konzipiert wurde: Es sollte das Haar möglichst mild und schonend von Umweltschmutz und überschüssigem Talg reinigen OHNE es dabei anzugreifen oder zu schädigen. Wir empfehlen daher ein pH-hautneutrales Shampoo mit milden Tensiden zu verwenden. Ätherische Öle sorgen vor allem für einen angenehmen Duft und schmeicheln der Kopfhaut.
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