Nie wieder Spliss: Tipps für gesundes und kräftiges Haar

Du hast das Gefühl, Deine Haare wollen einfach nicht wachsen? Das liegt oft daran, dass Deine Spitzen von Spliss befallen sind und sie immer wieder abbrechen. Spliss, auch bekannt als kaputte Spitzen, ist genau das, wonach es klingt - Haare, die an den Enden (dem ältesten Teil des Haarschafts) beschädigt und so natürlich gespalten wurden.

Haarbruch kann jeden Haartyp betreffen. Sehr feine, empfindliche oder lange Haare leiden jedoch besonders häufig darunter. Glücklicherweise ist Spliss recht einfach zu behandeln, wenn man weiß, womit man es zu tun hat.

Hier erfährst du, wie du Spliss vermeiden kannst und welche Dos & Don'ts in deiner Haarpflege-Routine dabei die Hauptrolle spielen. Wir verraten Dir alle effektiven Methoden, die kaputte Spitzen erst gar nicht entstehen lassen.

Ursachen für Spliss

Bevor wir uns den Lösungen zuwenden, ist es wichtig zu verstehen, was Spliss verursacht. Nun, alle kaputten Spitzen entstehen, weil das Haar auf irgendeine Art beschädigt wurde.

  • Chemische Einflüsse: Colorationen, Blondierungen, Dauerwellen und Co.
  • Falsches Bürsten: Kämmst Du Deine noch nassen Haare direkt nach dem Waschen, brechen sie schneller ab, da sie im nassen Zustand viel empfindlicher sind.
  • Reibung: Rubbelst Du Dein Haar nach dem Waschen mit dem Handtuch trocken, können die empfindlichen Spitzen schnell abbrechen. Nachts schubbern sie auf dem Kissen, tagsüber liegen sie auf Deinen Schultern auf und im Auto klemmen sie am Sicherheitsgurt.
  • Falsche Frisuren: Haarstyles, wie strenge Zöpfe oder straffe Dutts, gehören zwar zu den Trendfrisuren, sind aber alles andere als haarschonend.
  • Körperliche Ursachen: Brechen Deine Haare plötzlich vermehrt ab, steckt oft ein Nährstoffmangel dahinter. Beispielsweise kann eine unzureichende Versorgung mit Vitamin C, Vitamin D, Biotin und Eisen die Haargesundheit nachweislich beeinflussen. Ob dies der Fall ist - und, falls ja: Welches Vitamin bei Spliss und Haarausfall fehlt - kann eine Blutuntersuchung klären. Nahrungsergänzungsmittel (zB spezielle Haar Vitamine) können neben einer gesunden Lebensweise und Ernährung dazu beitragen, Mangelerscheinungen zu lindern.
  • Hitze- und Sonneneinstrahlung: Die intensiven UV-Strahlen der Sonne können das Haar austrocknen, sodass es bruch- und splissgefährdet ist, wenn man nicht aufpasst.
  • Zu häufiges Haarewaschen: Wenn wir unser Haar waschen, werden dem Haar die natürlichen Öle entzogen, wodurch es sich "wie geleckt" anfühlt.
  • Künstliche Wärme: Zu viel oder falsches Styling schädigt zusätzlich - ein Teufelskreis. Kannst Du auf Föhn, Glätteisen und Co. nicht verzichten, solltest Du daher unbedingt einen Hitzeschutz auftragen.
  • Falsche Produkte: Manchmal werden kaputte Spitzen einfach dadurch verursacht, dass du nicht die richtigen Pflegeprodukte für deinen einzigartigen Haartyp verwendest.
  • Seltene Haarschnitte: Eine weitere der häufigsten Ursachen für Haarspliss ist, dass die Haare einfach nicht oft genug geschnitten werden. Mit der Zeit nutzt sich das Haar ab.

Wie erkennst du Spliss?

Du erkennst Spliss an den ausgefransten Haarspitzen, die entweder eine Y-Form annehmen, oder sich sogar (noch schlimmer!) in mehreren Ästen mit unterschiedlicher Dicke von der Haarfaser abspalten.

Es gibt verschiedene Arten von Spliss. Das Haar kann sich sowohl gleichmäßig splitten als auch mehrfache Spaltungen zeigen, die an die Verästelungen eines Baumes erinnern. Mitunter tritt Spliss in der Mitte eines Haars auf.

Hier sind einige häufige Formen von Spliss:

  1. Gespaltene Spitzen (Gabel-Form): Eine der häufigsten Arten von Spliss. Wenn du solche kaputten Spitzen bemerkst, befindet sich dein Haar wahrscheinlich im frühen Stadium der Schädigung. Die Gabel-Form zeigt Dir, dass Deine Haarfaser beschädigt ist. Dein Haar wurde in letzter Zeit etwas vernachlässigt. Es braucht wirklich dringend eine intensive Pflege und eine extra Portion Feuchtigkeit für die Haare. Wenn Du merkst, dass Deine Haare bereits abbrechen, solltest Du auf jeden Fall Deinen Friseur aufsuchen und Deine Haarenden schneiden lassen.
  2. Baum oder verzweigtes Muster: Kaputte Spitzen in einem Baum oder einem verzweigten Muster weisen typischerweise darauf hin, dass eine Seite der Haarfaser stärker geschädigt ist als die andere. Sehen Deine Haarlängen wie ein Baum aus, ist Dein Haar über mehrere Monate stark strapaziert worden. Es hilft leider nichts - der schnelle Gang zum Friseur ist absolutes Pflichtprogramm. Wenn Du Deine Spitzen nicht schnellstmöglich schneiden lässt, kann der Spliss immer weiter nach oben wandern und sich so ausbreiten. Schlimmer Spliss und Haarbruch sind die Folge. Nach einem befreienden Schnitt beim Friseur, kannst Du mit den richtigen Anti-Spliss Produkten Dein Haar in neuer Schönheit erstrahlen lassen.
  3. Knoten: Manchmal kommt es bei Menschen mit lockigem Haartyp vor, dass sich an einzelnen Haarsträhnen kleine Knoten bilden. Diese besondere Art kommt häufig bei lockigen Haaren vor. Deine Haare sind zwar an sich ausreichend gepflegt worden, doch aufgrund Deiner Haarstruktur (lockiges oder welliges Haar), haben sich Deine Haare ineinander verknotet. Achte beim Bürsten darauf, dass Du Dein Haar sorgfältig behandelst und die Knoten ganz vorsichtig entwirrst.
  4. Ast: Du behandelst Dein Haar bereits gut, der Feinschliff fehlt allerdings noch. Deine Haarlängen vertragen etwas mehr Feuchtigkeit und eine noch intensivere Pflege. Benutze ein natürliches Shampoo gegen Spliss und einen Anti-Spliss Conditioner für Deine Längen und Spitzen und gib nach jeder Haarwäsche eine winzige Menge Bio Öl (z.B. Kokosöl oder Mandelöl) auf die Spitzen und massiere es sanft ein.

Was hilft gegen Spliss?

Die kurze Antwort? Nein. Wenn du einmal Haarspliss oder kaputte Spitzen hast, gibt es keine wirkliche Möglichkeit sie loszuwerden (außer sie abzuschneiden und so Spliss zu entfernen). Es gibt kein Mittel, das die gespaltenen Spitzen tatsächlich wieder repariert und zusammenwachsen lässt.

Es gibt zwar einige Möglichkeiten, Spliss zu verbergen, aber das Beste, was du tun kannst, ist, dich auf die Prävention zu konzentrieren. Spliss kann man nicht rückgängig machen, man muss präventiv dagegen angehen.

Hier sind unsere Top Tipps, um Haarspliss zu vermeiden!

1. Die richtige Haarpflege-Routine

Willst Du Haarbruch vermeiden, sollten reichhaltige, feuchtigkeitsspendende Pflegeprodukte fester Bestandteil Deiner Haarpflege-Routine sein. Die reparierende Wahre Schätze Honig Schätze Spülung nährt Dein Haar dank der reichhaltigen Formel mit Akazienhonig und Bienenwachs. Zusätzlich solltest Du Dein Haar regelmäßig mit reichhaltigen Haarkuren, Masken oder Leave-Ins verwöhnen.

Shampoo: Obwohl es verführerisch ist, den duftenden Shampoo-Schaum im gesamten Haar zu verteilen, solltest Du bei strapaziertem Haar vorsichtig sein. Die Längen und Spitzen Deiner Haare brauchen das Fett, um nicht auszutrocknen und ihre Geschmeidigkeit zu bewahren. Greife deswegen zu regenerierenden Shampoos mit pflegenden Wirkstoffen, damit Deine strapazierten Längen genährt werden. Sanfte Shampoos wie das Wahre Schätze Kokosöl & Kakaobutter Shampoo regenerieren brüchiges Haar und schenken ihm neuen Glanz. Auch Feste Shampoos mit natürlichen Inhaltsstoffen können strapaziertes Haar schonend reinigen. Das Wahre Schätze Festes Shampoo Honig Schätze repariert geschädigtes Haar und verleiht ihm wieder Kraft und Geschmeidigkeit.

Bei der Haarpflege ist immer auch ein passender Conditioner, der die Feuchtigkeit versiegelt von großer Bedeutung. Einmal die Woche lohnt sich die Investition einer Maske, welche besonders reichhaltig und feuchtigkeitsspendend für das Haar ist. Denn die Haare können durchaus durch zu häufiges Waschen oder färben strapaziert werden. Auch die Luftfeuchtigkeit kann eine Rolle spielen.

2. Die richtige Bürste verwenden

Bürsten und Kämme aus Plastik oder Metall solltest Du schnell aus Deinem Badezimmerschrank entfernen. Die kleinen Plastikköpfe am Ende der Borsten verhaken sich schnell mal in Deinen Haaren und reißen sie so aus. Geeigneter sind breite Paddle Brushes oder Bürsten mit Naturborsten, beispielsweise Wildschweinborsten. Hochwertige Wildschweinborsten erkennst Du übrigens an den weißen Spitzen.

Auch die Technik ist entscheidend: Wenn Du beim Kämmen oder Bürsten immer schon am Ansatz ansetzt, ziehst Du kleine Knötchen nur noch weiter nach unten. Sie verheddern sich noch mehr und können zu einem richtigen Problem werden. Kämmst Du aber erst die Spitzen und dann den Ansatz aus, musst Du nur kleine Knötchen lösen.

Achte beim Bürsten darauf, dass Du Dein Haar sorgfältig behandelst und die Knoten ganz vorsichtig entwirrst. Besonders schonend sind Modelle aus Holz oder mit Naturborsten, da sie das Haar sanft entwirren, ohne es zu beschädigen. Wichtig ist auch, Knoten sanft von den Spitzen her zu lösen, ohne das Haar zu reißen oder zu überdehnen.

3. Richtiges Trocknen der Haare

Lass Deine Haare vor dem Bürsten erst antrocknen oder warte, bis sie komplett trocken sind. Beim Haarewaschen quillt die Schuppenschicht durch das Wasser auf. Dadurch verlieren die Haare an Widerstandsfähigkeit, was sie wesentlich schwächer macht.

Um dein Haar gesund zu halten und Brüche zu vermeiden, solltest du nicht zu aggressiv mit dem Handtuch trocknen. Die starke Reibung raut die Schuppenschicht auf - oder macht diese sogar kaputt. Verwende stattdessen ein weiches Handtuch (sehr gut eignen sich Handtücher aus feinporiger Mikrofaser), das du dir wie einen Turban um den Kopf wickelst, sodass es die überschüssige Feuchtigkeit aufsaugt und das Trocknen beschleunigt.

4. Hitzeschutz verwenden

Spröde, brüchige Haare neigen zu Frizz und lassen sich ohne Styling kaum bändigen. Kannst Du auf Föhn, Glätteisen und Co. nicht verzichten, solltest Du daher unbedingt einen Hitzeschutz auftragen. Beim Föhnen solltest Du auf Geräte mit Ionen-Technik zurückgreifen, da diese die äußere Schuppenschicht Deiner Haare versiegeln und somit Haarbruch entgegenwirken.

Viele Haarprofis empfehlen, das Haar mindestens 50 Prozent an der Luft trocknen zu lassen, bevor der Föhn zum Einsatz kommt. So verringert sich zumindest die Zeit, in der dein Haar der Föhnhitze ausgesetzt ist. Langfristig kann das helfen, ein Austrocknen der Haare zu verhindern, das sonst Haarbruch und Spliss begünstigen könnte.

Auch bei Deinen Styling-Tools kommt es auf das richtige Material an. Glätteisen und Co. sollten nicht zu heiß eingestellt sein. Um Spliss und Schäden an der Haarstruktur vorzubeugen, bleibe daher besser in einem niedrigen Temperaturbereich. Verwende vor dem Stylen immer ein Hitzeschutzspray. Das macht die Haare widerstandsfähiger gegen Temperaturschäden, indem es das Haar wie ein Schutzschild ummantelt und so die Schuppenschicht versiegelt. Feuchtigkeit bleibt im Haar und deine Strähnen sind besser vor Reibung (und Splissgefahr!) geschützt.

5. Stress vermeiden

Dir ist es vielleicht nicht bewusst, aber Deine Haare leiden unter ständigem Stress. Das liegt daran, dass sie immer wieder Reibung ausgesetzt sind.

Auch im Schlaf wird das Haar unbewusst strapaziert, was auf Dauer zu Spliss und Haarbruch führen kann. Deshalb ist es wichtig, auch nachts für optimalen Schutz zu sorgen. Ein Kissenbezug aus Mikrofaser, Satin, (veganer) Seide oder Bambus ist hier ideal. Diese Materialien haben eine besonders glatte Oberfläche, die die Reibung minimiert und damit Haarbruch vorbeugt.

6. Die richtige Ernährung

Möchtest du wirklich auf Dauer gesunde und starke Haare, so solltest du ebenso auf eine ausgewogene Ernährung achten. Denn bekannt ist schon seit Langem: Schönheit kommt von innen. Da machen Haare keine Ausnahme. Und eine gesunde Ernährung hat natürlich nicht nur ästhetische Vorteile, sie kann deine Lebensqualität um ein Vielfaches erhöhen.

Haarspliss kann nämlich auch durch körperliche Faktoren wie hormonelle Veränderungen, Stress oder eine nährstoffarme Ernährung entstehen. Wenn dem Körper wichtige Vitamine und Mineralstoffe fehlen, wird auch das Haar schwächer, spröder und anfälliger für Spliss.

7. Regelmäßiges Schneiden der Spitzen

Eine weitere Haarbehandlung bei Spliss ist die einfache Erinnerung daran, sich alle 6-12 Wochen die Haare schneiden zu lassen. Wenn du dir Sorgen um die Beibehaltung deiner Längen machst, brauchst du das nicht zu tun! Bitte deinen Friseur, eine Methode namens "Hair Dusting" zu verwenden, um kaputte Spitzen ohne Längenverlust zu entfernen.

Ist der Spliss einmal da, hilft leider nur eine: Die Schere. An ausgefransten Haarspitzen festzuhalten, bringt rein gar nichts - so weh es auch tut. Denn mit der Zeit frisst sich der Spliss nach oben. Je länger du mit dem Friseurbesuch wartest, desto mehr Haare musst du letztendlich lassen.Möchtest du deine Haare wachsen lassen und dabei Spliss vermeiden, ist es vorteilhaft, dir das regelmäßige Trimmen der Spitzen zur Gewohnheit zu machen.

8. Hausmittel gegen Spliss

Wer nach einer schnellen, günstigen Lösung für Spliss sucht, dem ist oft auch mit den Produkten zu Hause geholfen. Du kannst dir beispielsweise selbst eine Ei-Honig Haarkur herstellen. Das Rezept dazu sind einen Esslöffel Olivenöl mit einem Ei und vier Esslöffeln Honig zu vermengen und das schließlich im Haar zu verteilen.

Zusätzlich zu speziellen Haarpflegeprodukten gibt es außerdem Hausmittel gegen Spliss - zum Beispiel Rezepturen, die das Haar nachhaltig befeuchten und geschmeidig halten. Sie können die folgenden Haarkuren bei trockenen, zu Spliss neigenden Haaren ganz einfach selbst machen:

  • Honig-Ei-Haarkur: Vermischen Sie ein Ei, einen Teelöffel Honig und zwei Esslöffel Olivenöl und tragen Sie es auf die Haare auf. Nach 30 Minuten mit einem milden Shampoo auswaschen.
  • Ei-Banane-Haarkur: Zwei Eigelb, eine Banane und etwas Orangensaft mischen und pürieren. Die Masse auf die Haare auftragen und 60 Minuten lang unter Frischhaltefolie einwirken lassen. Anschließend mit einem milden Shampoo ausspülen.

Auch natürliche Öle helfen gegen Spliss: Kneten Sie bei diesen Ölkuren regelmäßig etwas hochwertiges Speiseöl oder kosmetisches Öl zum Beispiel Oliven-, Kokos-, Argan- oder Jojobaöl, in Ihre Haarspitzen.

9. Weitere Tipps zur Vermeidung von Spliss

  • Schließe deine Haarwäsche mit kühlem Wasser ab. Verwendest du eine niedrige Wassertemperatur bei der letzten Spülung, hilft das, die äußere Schuppenschicht des Haares zu schließen und zu glätten. Deine Strähnen können Licht anschließend besser reflektieren: Das schenkt Glanz für die Mähne - und kann Spliss vorbeugen.
  • Bitte kein Messy Bun bei nassem Haar. Möchtest du Haarbruch und Spliss vorbeugen, solltest du deinen Haaren diese Strapazen ersparen. Dazu kommt: Beim Trocknen zieht sich unser Haar zusammen. Ist dein Dutt eng gebunden, entsteht so ein noch stärkerer Zug an den Haarfollikeln.
  • Raue Haargummis tun deinen Haaren keinen Gefallen. Verwendest du oft Haargummis für deine Alltagsfrisur? Dann bitte aufgepasst: Zopfgummis mit Metallrändern, rauen Texturen oder kantigen Stellen können nämlich Schuld sein, wenn es zu Spliss und Haarbruch kommt. Diese also am besten aussortieren. Toll sind dagegen weiche, elastische Haargummis, die nur mit Stoff umwickelt sind. Und wenn wir schon dabei sind, noch einmal zur Erinnerung: Lasse deine Haare trocknen, bevor du sie zum Zopf bindest. So kannst du brüchige Spitzen und Spliss vermeiden.

Professionelle Hilfe bei Spliss

Es gibt verschiedene professionelle Schnitttechniken, die weitere Haarschäden verhindern und das Haar damit insgesamt kräftigen. Einfach und effektiv: Spitzen schneiden hilft gegen Spliss - das ist soweit nichts Neues. Sind die Haarspitzen gespalten, verhindert diese Schnitttechnik, dass Haarspliss sich ausbreitet und das Haar weiter schädigt. Die Methode eignet sich besonders gut, wenn der Haarschaden noch nicht weit fortgeschritten ist und sich auf einige Millimeter beschränkt. Dann müssen Sie auch nicht viel Länge einbüßen und die Haare bekommen wieder mehr Glanz.

Je nach Haartyp oder Schwere der Schädigung können auch ein Care Cut oder Twist Cut das Mittel der Wahl sein. Ein Care Cut ist ein Haarschnitt, der darauf abzielt, das Haar zu pflegen, gesund zu halten und Spliss vorzubeugen. Der Fokus liegt neben der Gestaltung der Frisur vor allem auf der Gesundheit der Haare. Das Besondere: Die Schere wird vorher erwärmt. Durch die Kombination aus Wärme und Schnitt werden die Spitzen gewissermaßen versiegelt.

Auch der Twist Cut behandelt Spliss, jedoch werden dabei die Haarsträhnen sorgfältig abgeteilt und unter Spannung eingedreht. Durch das feste Einzwirbeln springen die splissigen Enden nach außen und die Friseurin oder der Friseur kann den geschädigten Teil entfernen. Diese Methode funktioniert auch sehr gut, wenn der Spliss an einigen Stellen schon den Haarschaft erreicht hat und sich nicht nur auf die kaputten Enden beschränkt.

Mittlerweile sind auch Lösungen erhältlich, mit denen man Spliss selbst entfernen kann. Dabei werden einzelne Strähnen in den Splissschneider eingelegt und straff gespannt. Die Idee dahinter: Durch die Spannung sollen die kaputten Teile des Haares abstehen und durch die kleinen integrierten Schneidwerkzeuge abgeschnitten werden.

Hier eine Übersicht der verschiedenen Schnitttechniken:

Schnitttechnik Beschreibung Geeignet für
Spitzen schneiden Entfernt gespaltene Haarspitzen, verhindert die Ausbreitung von Spliss. Leichte Schäden, wenig fortgeschrittener Spliss.
Care Cut Haarschnitt mit erwärmter Schere, versiegelt die Spitzen. Pflege und Vorbeugung von Spliss.
Twist Cut Eingedrehte Haarsträhnen werden geschnitten, um Spliss zu entfernen. Spliss, der den Haarschaft erreicht hat.
Splissschneider Gerät zum Entfernen von Spliss durch Straffung und Schneiden der Haare. Erfordert Know-how und Übung.

Indem du diese Tipps befolgst, kannst du Spliss effektiv vorbeugen und dein Haar gesund und kräftig erhalten. Denke daran, dass die richtige Pflege und regelmäßige Aufmerksamkeit der Schlüssel zu schönem Haar sind.

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