Erste graue Strähnen zeigen sich im Haar oder die eigene Haarfarbe nervt? Was tun? Mit Chemiefarben abdecken oder lieber zu Naturhaarfarben greifen? In den letzten Jahrzehnten erfolgte eine Wiederbelebung der natürlichen Pflanzenhaarfarbe. Der Trend zu einer nachhaltigeren und umweltbewussteren Lebensweise machte auch vor der Haarfärbung nicht halt. Und Gesundheitsaspekte rückten gezielt in den Fokus der Verbraucher.
Dunkelblondes Haar liegt zwischen Blond und Braun und ist nicht immer eindeutig zu bestimmen. Entscheidend sind die Dunkelblond-Nuancen, die ähnlich wie bei aschblondem Haar eher kühl sind. Für das ungeübte Auge sieht Dunkelblond oft aus wie Braun. Grundsätzlich steckt der Unterschied schon im Namen: „hellbraun“ bedeutet brünett, „dunkelblond“ dagegen eindeutig blond.
Auch wenn dunkles Blond tendenziell eher aschig ist, bietet es auch eine breite Palette an wärmeren Tönen: Von warmem Dunkelblond mit goldenen Reflexen bis zu honigfarbenem oder rötlich schimmerndem Dunkelblond gibt es zahlreiche Variationen.
Im Folgenden finden Sie Tipps, Tricks und Informationen rund um das Thema natürliche Haarfarbe Dunkelblond.
Bereits im alten Ägypten färbten sich Menschen ihre ergrauten Haare mit Henna oder Indigo. Pflanzenhaarfarben unterstreicht die natürliche Haarfarbe. Das Haar einige Nuancen dunkler zu färben, stellt kein Problem dar, allerdings lassen sich braune Haare nicht blond färben oder schwarze Haare braun. Eine komplette Farbveränderung scheidet aus.
Pflanzliche Haarfarbe ergänzt das Haar um Farbpartikel. Das Aufhellen von Haaren funktioniert durch Entziehen von Farbpartikeln, dies gelingt ausschließlich mit chemischen Produkten. Mit Pflanzenhaarfarbe lässt sich nur ein natürlicher Aufhell-Effekt erzielen.
Grauhaarabdeckung mit pflanzlicher Haarfarbe ist gut möglich. Hellblonde Farbtöne lassen sich problemlos erzielen, bei dunkelblond hilft eine Zweifachfärbung und dunklere, intensive Farbtöne erfordern mehrmaliges Färben. Schwarzfärbung auf weißen, pigmentlosen Haaren könnte in Blautönen enden, daher empfiehlt es sich, dies anhand einer Probesträhne zuvor zu kontrollieren.
Besteht gegen einen Inhaltsstoff des Haarfärbemittels eine Allergie, ist von Pflanzenhaarfarben abzuraten.
Insgesamt gibt es etwa 150 Pflanzenarten, die Farbstoffe enthalten. Die farbgebenden Bestandteile sitzen in Blüten, Blättern, Wurzeln, Schalen, Früchten, im Holz, in der Rinde, sind Harze oder Gummi. Allerdings eignen sich nicht alle Färberpflanzen zum Färben von Haaren.
Zu den bekanntesten Pflanzenhaarfarben zählen Henna, Indigo und Cassia.
Je nach Beimischung anderer Naturfarben reicht das Henna-Farbspektrum von knalligem Rot, strahlendem Kastanienbraun, Maronenbraun über warme Schokoladetöne bis hin zu dunklen und schwarzblauen Farbnuancen. Mit Indigo lassen sich kühle Burgundertöne, beliebig dunkle Haarfarben bis hin zu Schwarz färben. Kamille, Weizen oder Kurkuma liefern Blond- und Goldtöne und Walnussschalen sorgen für Braunnuancen.
Cassia, auch als Senna italica oder neutrales Henna bekannt, verleiht feinem Haar Fülle und Sprungkraft. Es pflegt das Haar und sorgt für einen hellgoldenen bis leicht gelblichen Farbton. Jede Anwendung hellt das Haar auf und verbessert die Struktur der Haare. Cassia bietet sich auch gut als Grundlage für andere Pflanzenhaarfarben an.
Permanent-Färbemittel gibt es erst seit 1875. Die Oxidationshaarfarben erlauben jeden gewünschten Farbton. Beim Färbeprozess entstehen durch die Mischung von Farbentwickler und Farbkoppler unauflösliche Farbpigmente. Mit dieser Erfindung rückten die jahrhundertealten natürlichen Haarfärbemittel in den Hintergrund. Allerdings verlangt dieser Färbevorgang einen hohen Gesundheitspreis. Zum einen stehen die verwendeten Chemikalien im Verdacht, krebserregend zu sein, zum anderen zerstören sie die Haarstruktur. Die Haarpracht verliert an Glanz, wird stumpf und brüchig.
Im Vergleich zu den Chemiefarben punkten Naturhaarfarben mit ihrer natürlichen Pflegewirkung. Nach dem Färben glänzt das Haar und ist ganz ohne Silikone und Chemie weich und besitzt Volumen. Die pflanzliche Haarfarbe basiert auf der Ausgangsfarbe der Haare. Damit ist sie individuell und wirkt besonders natürlich.
Naturhaarfarben zählen zu den sogenannten semipermanenten Haarfarben. Diese halten je nach Haarbeschaffenheit zwischen 15 und 24 Haarwäschen. Damit handelt es sich nicht um permanente Haarfarben, sondern um Tönungen.
Nicht alle auf dem Markt erhältlichen Pflanzenhaarfarben enthalten 100 % pflanzliche Inhaltsstoffe. Bereits 2011 untersuchte das Verbrauchermagazin „Öko-Test“ insgesamt 33 Pflanzenhaarfarben. Dabei bestanden 18 Produkte den Test mit Bravour, der Rest fiel gnadenlos durch. Denn zahlreiche Hersteller von Haar-Colorationen tarnen ganz konventionelle Produkte mit Zusätzen wie „Henna“, „Bio“ oder „Natur“.
Um dieser fraglichen Praxis zu entgehen, lohnt sich ein Blick auf die Zertifizierung. Dabei ist auf das vom Bundesverband der Industrie- und Handelsunternehmen (BDIH) vergebene BDIH-Siegel Verlass. Verbraucher können darauf vertrauen, dass es sich um kontrollierte Naturkosmetik handelt, die auf ökologischen, gesundheitlichen und sozialen Aspekten basiert.
Wir von Via Natura arbeiten mit den Pflanzenhaarfarben von OLIEBE und verzichten außer auf Apfelessig auf andere Zusatzstoffe. Friseurmeister Alexander Pietschmann vertreibt seit 50 Jahren Pflanzenhaarfarben für den professionellen Einsatz in Friseursalons.
Die Naturhaarfarben bestehen zu 100 Prozent aus pflanzlichen Rohstoffen. Sie enthalten kein Resorcin und keine gefährlichen Amine wie 2,5-Toluylendiamin (PTD), p-Phenylendiamin (PPD) oder Hydroxyethyl-p-Phenylendiamin sowie andere krebs- und erbgutverändernde Substanzen.
OLIEBE produzierte bereits pflanzliche Haarfarben, als es noch keine Öko-Siegel gab. Das Renommee der Firma basiert auf Vertrauen, das Friseurprofis dem Unternehmen seit vielen Jahren europaweit entgegenbringen. Daher verzichtet OLIEBE auch weiterhin auf eine Zertifizierung durch andere Organisationen.
Für viele Kunden erhebt sich die Frage: „Ist ein Wechsel von chemisch gefärbtem Haar zu Naturprodukten möglich?“ Die Antwort darauf lautet selbstverständlich ja, allerdings gilt es einiges dabei zu beachten. Befindet sich von der Haarpflege oder -wäsche noch Silikon im Haar, liefert das Färben mit pflanzlicher Haarfarbe nicht das gewünschte Resultat. Der Kunststoff umschließt das Haar, verleiht ihm dadurch zwar Volumen, bremst aber die Wirkung der Naturfarbe aus. Wer umsteigen möchte, sollte daher im Vorfeld auf silikonhaltige Produkte verzichten.
Um Fehlfärbungen zu vermeiden, empfiehlt sich zu Beginn eventuell nur eine Probesträhne zu färben. Gerade beim Umstieg können zwei bis drei Nachbehandlungen erforderlich sein, da die Pflanzenfarbe anfangs möglicherweise nicht so gut hält.
Genug von ausgeblichenen Farben und ständigem Nachfärben? Sie wollen Ihre natürliche Haarfarbe zurück?
Einfach wachsen lassen - das klingt leichter, als es ist. Aber wer zurück zur Naturhaarfarbe möchte, kommt um einen Ansatz nicht herum. Um den Übergang zu kaschieren, können Sie auf Farbsprays oder Trockenshampoos in Ihrer Haarfarbe zurückgreifen. Nach ein paar Zentimetern Ansatz können Sie sich beim Friseur Strähnchen setzen lassen, um harte Farbübergänge zu kaschieren. Idealerweise liegen diese farblich zwischen dem Naturton und der Färbung. Für ein besonders natürliches Ergebnis empfiehlt sich das Färben im Balayage-Stil.
Bei gefärbten Haaren gibt es oft zwei Herausforderungen: ein sichtbarer Ansatz sowie trockene Längen und Spitzen. Letzteren können Sie sich durch einen frischen Haarschnitt entledigen.
Die Blondierung zu gelb, die Tönung zu dunkel, die Färbung zu knallig - auf jeden Fall nicht ganz so, wie Sie sich Ihre neue Haarfarbe erträumt haben? Ob und wie sehr sich die Haarfarbe verändern lässt, hängt von der Art der Färbung und vom Haartyp ab. In vielen Fällen können Sie den Farbton aber schnell regulieren.
Mit speziellen Entfärbe-Produkten lassen sich künstliche Pigmente aus den Haaren ziehen. Danach sind die Haare wieder heller und nähern sich dem Naturton an. Allerdings weisen die Strähnen nach der Anwendung auch häufig einen rötlichen Schimmer auf, weil sich rote Pigmente besonders tief einlagern.
Blondierungen lassen sich nicht entfärben, weil blondierte Haare keine Pigmente mehr enthalten.
Anti-Schuppen-Shampoos oder Haarpeelings rauen die Haaroberfläche etwas auf und können so Farbpigmente auswaschen. Heißt: Zu dunkel getönte Haare lassen sich auf diese Weise um wenige Nuancen aufhellen.
Wenn die Farbe etwas zu dunkel ausgefallen ist, können Sie versuchen, die Haare mit Kamillentee etwas aufzuhellen. Dazu ca. einen halben Liter Wasser aufkochen, 5 Teebeutel dazugeben, abkühlen lassen. Die Haare mit der Tinktur waschen. Ausspülen ist nicht nötig.
Auch Kokosöl kann einen leicht entfärbenden Effekt haben. Dazu massieren Sie eine wallnussgroße Menge Kokosöl in die Haare.
Wird eine falsche Farbe gewählt oder die Einwirkzeit unterschritten, kann das Blond gelblich aussehen. Ein Grünstich hingegen entsteht meist, wenn Sie mit frisch blondierte Strähnen in Salz- oder Chlorwasser baden gehen.
Wer zurück zur Naturhaarfarbe möchte, kann sich die Haare natürlich auch beim Friseur umfärben lassen und so einen sichtbaren Ansatz umgehen.
Die Pflanzenhaarfarbe Dunkelblond liegt momentan sehr im Trend und hat durch Granatapfel sowie Schwarznuss eine überaus sättigenden Effekt auf das Haar. Das Produkt kann sowohl von hellen als auch dunklen Haartypen angewandt werden. Weißes oder sehr helles Haar erhält mit dieser Haarfarbe ein matt-dunkles Aschblond, während dunkleres Haar hingegen einen wunderschönen Glanz erhält.
Reinige Deine Haare zuerst mit einem Shampoo ohne Silikone - wie Khadi Nussgras Shampoo. Die Khadi Blondtöne Goldhauch bis Mittelblond eignen sich zur Vorbehandlung, wenn Du mit Khadi Dunkelblond ein intensiveres Ergebnis erzielen willst.
Rühre Deine Khadi Haarfarbe Dunkelblond mit 50 Grad heißem Wasser und einem Schneebesen an, bis Du eine geschmeidige Paste hast. Diese verteilst Du gleichmäßig mit dem Pinsel in Deinem Haar: Strähne für Strähne - vom Ansatz bis in die Längen.
Lass die Naturhaarfarbe 30 bis 60 Minuten einwirken. Je länger sie in Deinen Haaren bleibt, umso dunkler fällt das Farbergebnis aus. Kühles, helles bis mittleres Blond erhältst Du bei einer Einwirkzeit von bis zu 30 Minuten. Eine intensivere, dunklere Nuance bekommst Du bei 60 Minuten.
Verzichte in den nächsten 24 bis 48 Stunden auf Shampoo. Gib Khadi Dunkelblond so lange Zeit, seine volle Farbpracht zu entfalten.
Hinweis: Jedes Haar ist anders - so, wie wir alle verschieden sind. Deshalb können die Ergebnisse bei natürlichen Haarfarben unterschiedlich ausfallen.
Erlebe strahlendes Dunkelblond mit Ayluna Pflanzenhaarfarbe. Die hochwertige Pflanzenhaarfarbe Dunkelblond verleiht Ihrem Haar strahlenden Glanz und intensive Farbe. Mit der einzigartigen Formel, basierend auf rein pflanzlichen Inhaltsstoffen, kannst du deine Haare auf schonende Weise dunkelblond färben.
Ayluna Pflanzenhaarfarbe Dunkelblond ist nicht nur bio und vegan, sondern sie wird auch nach den strengen Richtlinien der Zertifizierung BDIH Cosmos Organic hergestellt. Zudem wird geschaut, dass keine Duft- oder Konservierungsstoffe eingesetzt werden, die bei Menschen Allergien auslösen können. Die Ayluna Pflanzenhaarfarbe Dunkelblond bietet dir eine gesunde und nachhaltige Alternative für das Haarefärben.
Lassen Sie die Farbe 15-45 Minuten einwirken, je nach Intensitätswunsch. Erlebe die Magie der Natur und erstrahle in deinem neuen Look.
Mit dieser Naturhaarfarbe erhältst Du ein einzigartiges, matt-dunkles Aschblond auf Basis Deiner Ausgangsfarbe: Weißes oder helles Haar bekommt eine helle bis mittlere Aschblondnuance.
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