Kopfschmerzen durch nasse Haare: Ursachen und was Sie dagegen tun können

Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Leiden überhaupt und können vielfältige Ursachen haben. Gerade in der kalten Winterzeit klagen viele Menschen vermehrt über Kopfschmerzen. Wer an Frosttagen ohne winddichte Mütze oder gar mit nassen Haaren aus dem Haus geht, sorgt dafür, dass eisige Außentemperaturen das Blut in der Kopfhaut abkühlen.

Für den Körper sind solche schnellen Temperaturwechsel purer Stress. Auch eine allgemeine körperliche Anspannung, die uns beim Bibbern und Frieren im Freien ganz automatisch befällt, kann Kopfschmerz hervorrufen. "Bereits kurzzeitiges Kälteempfinden und Frieren kann dazu führen, dass betroffene Personen die Schultern hochziehen und sich ihre Muskeln in diesem Bereich verspannen. Mit der Zeit dehnen sich die Verspannungen dann über den Nacken und den Kopf aus und können zu Kopfschmerzen führen“, berichtet Dr.

Menschen, die im Winter auf die Kälte besonders empfindlich reagieren und zu Kopfschmerzen neigen, sollten starke Temperaturschwankungen möglichst meiden. Außerdem sollten sie besonders darauf Acht geben, die empfindliche Kopfpartie zu schützen und sich nicht länger als nötig in der Kälte aufhalten.

Auch Pfefferminzöl oder Tigerbalsam, das auf Stirn und Schläfen gestrichen wird, kann bei akuten Spannungskopfschmerzen Linderung schaffen.

Wie Kälte Kopfschmerzen verursacht

Viele Kopfschmerzbetroffene berichten von vermehrten Problemen bei bestimmten Wetterlagen. So scheint beispielsweise schnell wechselndes Wetter Spannungskopfschmerzen und Migräne zu begünstigen. Hitze lässt den Kopf ebenfalls oft unangenehm brummen. Und auch im Winter tritt schmerzhaftes Pochen und Ziehen im Kopf vermehrt auf.

Als Auslöser von wetterbedingten Kopfschmerzen werden die Änderungen von Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck vermutet. Je stärker die Schwankungen von Temperatur und Luftdruck sind, desto wahrscheinlicher wird es, dass Kopfschmerzen auftreten.

Intensive Kälte ist ein bedeutender Kopfschmerz-Trigger von Spannungskopfschmerzen. Spannungskopfschmerzen sind leicht bis mittelstark und werden als dumpf, drückend oder ziehend wahrgenommen. Sie betreffen den gesamten Kopf: Der Schmerz reicht meist vom Nacken bis zur Stirn.

Neben Stress und emotionalen Belastungen gehören Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich zu den möglichen Ursachen von Spannungskopfschmerzen. Weht ein eisiger Wind um die Nase und ziehen wir den Kopf tief in den Schal, kann die Nackenmuskulatur verspannen. Experten vermuten, dass eine erhöhte Anspannung der Nackenmuskulatur die Schmerzzentren im Gehirn aktiviert.

Auch die Kälte wirkt auf den Kopf ein. Wer seinen Kopf an frostigen Tagen nicht durch eine Mütze schützt, setzt seinen Kopf einem Temperatursturz aus. Kühlt das Blut in der Kopfhaut ab, verkrampft die feine Muskulatur unter der Kopfhaut, um den Wärmeverlust zu verringern.

Wer im Winter mit nassen Haare aus dem Haus geht, verstärkt den auskühlenden Effekt. Das gilt auch dann, wenn die Kopfhaut Regen und Schnee ausgesetzt ist. Es können ein stechender Kopfschmerz und sogar Schwindel auftreten. Besonders gefährdet für Winterkopfschmerzen sind Menschen, die generell anfällig für Kopfschmerzen sind.

Weitere Ursachen für Kopfschmerzen

Kopfschmerzen können aber auch durch krankhafte oder verhaltensbedingte Ursachen bei Ihnen auftreten. Hier einige Beispiele:

  • Kopf- oder Schulterverletzungen z. B. nach Stürzen
  • Als Folge von Infektionen, z. B. nach einer Grippe
  • Medikamentenkopfschmerz, z. B. durch ständigen Gebrauch von Schmerzmitteln
  • Fehlstellungen der Wirbelsäule wie Skoliose (Wirbelsäulenseitverbiegung) oder Kyphose (verstärkter Rundrücken), z. B. als Folge von Wirbelkörperfrakturen bei Osteoporose
  • Beinlängendifferenz mit der Folge einer Wirbelsäulenfehlhaltung
  • Flüssigkeitsmangel

Die häufigsten Beschwerden in der Wohnung gehen nicht vom Baumaterial oder von Einrichtungsgegenständen aus. Umweltexperte Bauer sagt: „Sie werden von ‚Mitbewohnern‘ verursacht, die wir durch die Bausubstanz oder unser Wohnverhalten ungewollt einziehen lassen.

Wenn eine plötzliche Allergie in der Wohnung mit ungeklärten Gesundheitsstörungen auftritt, gehen Sie den Ursachen schnellstmöglich auf den Grund. Besonders in älteren Häusern oder Wohnungen können unentdeckt Schadstoffe vorhanden sein.

Asbest und andere schädliche Baumaterialien wurden in bestimmten Zeiträumen verwendet, bevor man deren Gesundheitsgefährdung festgestellt hat. Bei Verdacht auf mögliche Schadstoffe geben das Baujahr des Gebäudes oder die Bauakten genauere Auskunft über die verwendeten Materialien.

Die Symptome aufgrund von Belastungen in Innenräumen sind ausgesprochen vielfältig. Sie können sich sowohl auf der Haut mit Juckreiz und Ekzemen, Schleimhautreizungen der Augen, der Nase und des Rachens oder in den Atemwegen mit Husten, verstopfter Nase, Niesreiz, Schnupfen bis hin zur akuten Atemnot manifestieren“, erläutert Dr. Mario Bauer vom Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Leipzig.

Hier ist eine Tabelle mit den häufigsten Schadstoffen in Wohnungen und ihren möglichen Auswirkungen:

Schadstoff Vorkommen Mögliche Auswirkungen
Asbest Deckenverkleidung, Zement, Platten, Fugenmasse (bis 1993) Krebserregend, Asbestose
PCB Fugenmasse, Deckenplatten, Wandfarben, Bodenkleber, Holzschutzmittel (bis 1978) Gesundheitsschädlich
Formaldehyd Spanplatten, Möbel, Farben, Lacke, Fußbodenbeläge, Textilien Reizung der Augen und Atemwege, Schäden an inneren Organen
Lösungsmittel Farben, Lacke, Verdünner, Kleber Schäden am Zentralnervensystem, Leber, Nieren, krebserregend, Allergien
Schimmelpilze Organische Stoffe im Haus (Holz, Wände, Kunststoffe) Hautreizungen, grippeähnliche Symptome, Atemwegserkrankungen, allergisches Asthma
Hausstaubmilben Matratzen, Kissen, Polstermöbel, Teppiche, Vorhänge, Plüschtiere, Bücher Allergische Reaktionen
Pollen Überall, besonders in der Natur Niesanfälle, Schnupfen, Augenreizungen, allergisches Asthma
Tierallergene Hautschuppen, Schweiß, Speichel, Kot oder Urin von Tieren Allergische Reaktionen

Was tun bei Kopfschmerzen?

Wenn Kopfschmerzen von Ihnen Besitz ergreifen, sollten Sie nicht gleich zur Schmerztablette mit ihren Nebenwirkungen greifen, sondern zunächst folgende Tipps ausprobieren:

  1. Erlernen Sie diese Stress abbauende Atmung:
    • Berühren Sie mit der Spitze Ihrer Zunge den Gaumen.
    • Lassen Sie die Atemluft mit einem zischenden Geräusch aus Ihrem Mund entweichen.
    • Atmen Sie durch die Nase ein und zählen Sie dabei in Gedanken bis vier.
    • Stoppen Sie das Atmen und zählen Sie dabei bis sieben.
    • Atmen Sie wie oben durch den Mund aus und zählen Sie dabei bis acht.
    • Wiederholen Sie die Übung dreimal - immer dann, wenn Sie sich stressbelastet fühlen.
  2. Nehmen Sie Ihren Fön und leiten Sie die warme Luft über Ihren Kopf bzw. die Region, aus der der Schmerz zu kommen scheint. Drei Minuten im Abstand von 30 Zentimetern, anschließend weitere 10 Minuten mit erhöhter Temperatur, bzw. geringerem Abstand, so, dass es Ihnen gerade nicht unangenehm wird.

Wichtig: Kopfschmerzen, die länger als 48 Stunden anhalten, sollten Sie immer Ihrem Arzt vorstellen!

Auch nasse Füße begünstigen Erkältungen. Es ist also doch etwas dran an Mutters Warnung, nicht mit nassen Haaren raus zu gehen, und am Mythos, dass nasse Haare, genau wie nasse Füße, krank machen können.

Keine Migräne & keine Kopfschmerzen mehr durch richtige Ernährung // Triggerfaktoren reduzieren

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