Rasierpickel im Intimbereich sind ein häufiges Problem, das nicht nur unangenehm ist, sondern oft auch ästhetisch stört. Sie entstehen durch Mikroverletzungen der Haut, in die Bakterien eindringen und Entzündungen hervorrufen.
Der Intimbereich ist besonders empfindlich, da die Haut hier dünner und von zahlreichen Haarfollikeln und Talgdrüsen durchzogen ist. Das Rasieren kann zu kleinen Schnitten oder Hautreizungen führen, die Bakterien begünstigen und auch Rasurbrand und Rötungen auslösen können. Auch enge Kleidung oder eine falsche Rasurtechnik erhöhen das Risiko für Rasierpickel.
Im Zusammenspiel mit Bakterien verschlimmern sich Rasierpickel im Intimbereich weiter und entzünden sich im schlimmsten Fall. Die Ursache für Rasierpickel sind oft falsche Rasur-Techniken, Pflegen oder eine Sensibilität der Haut gegenüber der Haarentfernung.
Es gibt viele effektive Methoden, um Rasierpickel im Intimbereich zu vermeiden oder schnell zu behandeln.
Die häufigsten Ursachen für Pickel im Intimbereich sind:
Keine Sorge: Rasierpickel betreffen wirklich jeden, der sich den Intimbereich rasiert, irgendwann. Wer häufig unter den Pusteln leidet, sollte das Beauty-Ritual überdenken und diesem wieder ein klein wenig mehr Aufmerksamkeit schenken. Denn schon kleine Details können dir helfen, die lästigen, roten Pickelchen zu vermeiden.
SENTOU Tipp: Rasierer sind gut - aber Rasierhobeln sind besser! SHARP von SENTOU ist deshalb der ultimative Geheimtipp für eine perfekte Intimrasur, denn mit diesem Sicherheitsrasierer vermeidest du Schnitte, Irritationen und vor allem Rasierpickel. Der Grund: Rasierhobel kommen mit nur einer, aber sehr scharfen Klinge aus, die die Härchen gerade sowie nahe an der Haut abschneidet.
Der durchschnittliche Mann rasiert sich in seinem Leben etwa 3.000 Stunden. Nach der Rasur kommt es immer wieder zum unangenehmen Rasurbrand. Darunter versteht man brennende und juckende Rötungen und Reizungen der Haut. Angesichts der vielen Stunden, die ein Mann in eine Rasur in seinem Leben investiert, ist es sinnvoll zu wissen, wie man den Rasurbrand lindern oder sogar ganz vermeiden kann.
Bei akuten Rasierpickeln gilt: Finger weg! Das Ausdrücken von Pickeln an den Schamlippen kann die Hautirritationen nämlich verschlimmern, da sich die Wunde höchstwahrscheinlich mit Bakterien infiziert. Durch das unachtsame Quetschen von Pickeln besteht außerdem die Gefahr von Narbenbildung. Ausdrücken ist deshalb ein absolutes No-Go.
Knubbel und Pickel können an vielen Körperstellen auftreten, so auch im Intimbereich. Wenn Schamlippen oder die Region um Penis und Hoden betroffen sind, ist dies für Betroffene oftmals sehr belastend. Hinter einem Knubbel an der Schamlippe oder generell im Intimbereich verbirgt sich oft ein harmloser Pickel. Meist sind Reibung, Hitze oder übermäßiges Schwitzen ursächlich. Pickel im Genitalbereich entstehen aber auch durch verstopfte Talgdrüsen. Dann bildet sich ein weißer Knubbel unter der Haut.
Dringen Keime beziehungsweise Bakterien tiefer in die Haut ein, kann die Entzündung schließlich zu einem Abszess führen. Dabei handelt es sich um eine mit Eiter gefüllte abgekapselte Gewebshöhle. Ein Abszess im Intimbereich äußert sich meist als schmerzhafter Knubbel, der oft verhärtet ist. Häufig ist die betroffene Stelle zudem gerötet sowie geschwollen und fühlt sich überwärmt an.
Möglicherweise handelt es sich bei einem Knubbel im Intimbereich auch um einen Furunkel. Ursache für die schmerzhaften und mit Eiter gefüllten Pickel ist eine Entzündung einer Haarwurzel. Wie Abszesse können sie überall am Körper auftreten. Im Intimbereich entstehen sie bevorzugt, da es sich um eine feuchte und warme Region handelt, welche eine optimale Voraussetzung für Bakterien darstellt. Häufig platzt ein Furunkel von selbst auf, feucht-warme Kompressen können diesen Prozess unterstützen.
Hinter immer wiederkehrenden Knubbeln zwischen Bein und Intimbereich könnte auch Akne inversa stecken. Bei der chronischen Hauterkrankung entstehen Entzündungen im Bereich der Haarfollikel. Dadurch kann es im Verlauf zur Bildung von Abszessen, Fisteln und knotige Vernarbungen kommen. Die Knubbel unter der Haut sind sehr schmerzhaft, rot und fest. Akne inversa tritt bevorzugt an Hautstellen mit vielen Talg- und Schweißdrüsen auf - im Intimbereich, in der Leistengegend, unter den Achseln oder in der Analregion.
Ein Knubbel an der Schamlippe kann auch ein Hinweis auf eine Bartholin-Zyste sein. An beiden Seiten der Scheidenöffnung sitzen die sogenannten Bartholin-Drüsen, die bei sexueller Erregung ein Sekret absondern, das die Scheide befeuchtet. Ist der Kanal einer Drüse blockiert, füllt sie sich mit Schleim und nimmt an Umfang zu - eine Zyste entsteht. Sie zeigt sich meist als schmerzloser Knubbel. Zuweilen verschwinden Zysten nach wenigen Tagen von selbst. Falls nicht, sollten betroffene Frauen ärztlichen Rat einholen. Das ist umso wichtiger, da sich Zysten im Intimbereich infizieren können. Dann spricht man von einem Bartholin-Abszess. Infolge einer Zyste kann sich zudem eine Bartholinitis entwickeln.
Stielwarzen gehören zu den Fibromen. Diese bilden sich durch Wucherung von Bindegewebszellen und sind gutartig. Im Intimbereich zeigen sie sich als weicher und beweglicher Knubbel, der eine rundliche oder längliche Form haben kann. Grundsätzlich handelt es sich bei ihnen um eine harmlose Erscheinung. Für manche stellen sie aber ein kosmetisches Problem dar.
Feigwarzen werden von humanen Papillomaviren (HPV) verursacht und zählen zu den häufigsten Geschlechtskrankheiten. Die Genitalwarzen (Kondylome) treten einzeln oder in Gruppen auf und zeigen sich im Intimbereich als hautfarbene oder gräuliche Knubbel mit blumenkohlartiger Oberfläche. Manchmal können sie jucken oder leicht brennen. In etwa einem Drittel der Fälle bilden sie sich ohne Therapie wieder zurück.
Genitalherpes oder auch Herpes genitalis, wird durch das Herpes-simplex-Virus ausgelöst. Die Geschlechtskrankheit äußert sich durch kleine, schmerzhafte Bläschen und Geschwüre im Intimbereich, die aufplatzen und kleine, offene Wunden hinterlassen können. Beim Abheilen bilden sich Krusten. Typische Symptome sind auch Brennen oder Juckreiz. Zudem können die Lypmphknoten in der Leistengegend anschwellen und dann als größere Knubbel tastbar sein. Gelegentlich sind grippeähnliche Beschwerden möglich. Virushemmende Mittel können die Symptome lindern und den Heilungsprozess beschleunigen.
Knubbel oder Knoten im Intimbereich können auf eine weitere Geschlechtskrankheit hinweisen: Syphilis oder auch Lues. Wenige Wochen nach der Infektion bildet sich ein schmerzloses Geschwür an der Stelle, wo das Bakterium in die Haut eingedrungen ist - meist an den äußeren Geschlechtsorganen wie Schamlippen oder Penis. Der Knubbel ist rund oder oval, fest und hat einen verhärteten Rand. Er sondert eine klare Flüssigkeit ab, die Krankheitserreger enthält und hochansteckend ist.
Milien werden auch Grießkörner oder Hautgries genannt. Es handelt sich um kleine, weiße Zysten, die vor allem im Gesicht, aber auch am gesamten Körper auftreten können. Im Intimbereich machen sie sich dann etwa als kleine Knubbel an der Schamlippe oder am Hodensack bemerkbar.
Eine Rasur sorgt für glatte Haut - kann aber auch gefährliche Infektionen verursachen. Ob im Gesicht, an den Beinen oder im Intimbereich: Rasieren gehört für viele zur täglichen Pflege. Doch kleine Schnitte oder Hautreizungen können unbemerkt zu ernsthaften Infektionen führen.
Bei eingewachsenen Haaren handelt es sich um Haare, die nicht an der Oberfläche wachsen, sondern die unter der Haut einwachsen. Eingewachsene Haare entstehen, wenn abgestorbene Hautschüppchen den Haarkanal verstopfen und das neu wachsende Haar nicht durch die Haut sprießen kann. Besonders häufig sind eingewachsene Haare im Intimbereich.
Vorbeugen kann man zum Beispiel, indem man die Haut regelmäßig peelt. Ein Peeling trägt sanft abgestorbene Hautschüppchen ab, so können die Haare leichter aus der Haut wachsen. Hat sich ein Haar doch mal unter der Hautoberfläche verirrt, solltest du deinen Hausarzt oder Dermatologen aufsuchen, insbesondere, wenn die Stelle sich entzündet, schmerzt, anschwillt oder sich ein roter Rand um das Haar bildet.
Herumdoktern und das Haar mit spitzen Gegenständen hervorholen, solltest du grundsätzlich vermeiden. Hierbei können Entzündungen entstehen und unschöne Narben zurückbleiben. Und: Ein guter Rasierer mit scharfen Klingen minimiert das Risiko von eingewachsenen Haaren.
Gelangen Bakterien in die Haut, kann es hier schnell zu Furunkeln, Entzündungen mit Eiterpickelchen, oder gar großen Entzündungen mehrerer Haarwurzeln und zur Abszessbildung kommen. Spätestens jetzt sollte der Weg zum Arzt führen. Auch Wundrosen können hierdurch entstehen.
Sollte sich die Haut bereits entzündet haben, gehe so schnell wie möglich zum Arzt! Vermeide unbedingt, an der gereizten Stelle herumzufummeln. Das sorgt nur für eine Verschlimmerung der Entzündung. Damit es gar nicht erst so weit kommt, gelten die Vorbeuge-Tipps für eingewachsene Haare: Peele regelmäßig die rasierten Stellen, damit die Haare nicht einwachsen. Auch Aftershaves sind hilfreich, denn sie vermeiden, dass Bakterien in die Haut eindringen.
Pilze können es sich an vielen Stellen am Körper gemütlich machen. Besonders ungünstig ist es, wenn du über die erkrankte Haut rasierst. Denn durch kleine Hautverletzungen kann der Pilz in den Körper eindringen.
Die Infektion erfolgt meist über Hautkontakt, wobei der Pilz erst einmal einen Weg durch die natürliche Hautflora finden muss - nach der Rasur geht das aber flott. Die Erkrankung kann aber auch durch infizierte Rasierklingen, Bürsten oder Handtücher übertragen werden.
Bei einer Infektion ist es wichtig, dass du dich trotz des Juckreizes nicht kratzt. Sonst verteilst du im schlimmsten Fall den Pilz. Bleibt die Infektion unbehandelt, werden sich bärtige Männer ärgern: Dann können nämlich permanent haarlose Narben entstehen.
Zur Behandlung können neben Antimykotika auch Cremes und Lotionen mit antibakterieller Wirkung angewendet werden - sprich dich dafür mit deinem Hautarzt ab. Bei chronischen Infektionen lohnt sich ein Wechsel zwischen Trocken- und Nassrasur. Das sind jeweils andere Reize auf der Haut, die eine Besserung der Erkrankungen bewirken können.
Auch eine rostige Rasierklinge kann die tödliche bakterielle Infektion Tetanus auslösen, wenn du dich damit schneidest.
Sofort weg mit alten Klingen, die schon Rost ansetzen! Nach jeder Rasur solltest du die Klingen gut mit heißem Wasser ausspülen und ab und an auch desinfizieren. Rasierer sind nämlich echte Bakterienherde. Und nicht vergessen: Eine Tetanus-Impfung sollte alle 10 Jahre aufgefrischt werden - so schützt du dich am besten.
Bei Impetigo handelt es sich um eine oberflächliche Hautinfektion, die durch Streptokokken ausgelöst wird und nässende Blasen verursacht. Trocknet die Flüssigkeit, entstehen gelbe oder honigfarbene Krusten. Neben einem unangenehmen Jucken kann die Hautkrankheit sogar schmerzhaft sein. Und Impetigo ist vor allem eins: hochansteckend.
Bei Impetigo solltest du schnell zum Arzt gehen und mit einer Antibiotikum-Behandlung beginnen. Dann heilt die Infektion in der Regel ohne Komplikationen und Narben ab. Auf gar keinen Fall solltest du dich rasieren, wenn du schon einen Entzündungsherd im Gesicht hast. Auch Kratzen deshalb tabu. Genau wie enger Körperkontakt mit anderen Menschen.
Auch wenn sich die Entfernung der Intimbehaarung positiv auf die Hygiene auswirken kann, erhöht die Rasur der Intimbehaarung die Gefahr, dich mit Geschlechtskrankheiten anzustecken. Jede kleine oder große Verletzung kann als Eintrittspforte für Krankheitserreger dienen.
Eine saubere und sichere Rasur ist das A und O, um Geschlechtskrankheiten vorzubeugen. Pass bei der Rasur auf, damit keine kleinen Schnittverletzungen entstehen, durch die Krankheitserreger eindringen können.
Damit bei der Rasur nichts schiefgeht, solltest du einige Verhaltensregeln beachten. So kannst du kleinen Schnittwunden und eingewachsenen Haaren vorbeugen.
Wer zu Rasurbrand neigt und auf die Haarentfernung nicht verzichten möchte, kann auch andere Methoden ausprobieren.
Mit der richtigen Technik, hochwertigen Produkten und einer passenden Pflege können Sie Rasierpickel im Intimbereich effektiv vermeiden. Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Rasur und seien Sie vorsichtig! An den Stellen, an denen die Haut verletzt wird, entsteht eine ideale Grundlage für Bakterien und Pilze.
Achten Sie auch darauf, dass Ihre Kleidungsstücke nicht zu eng sitzen und an den rasierten Hautstellen reiben. Bessere Alternative zum Rasieren? Falls du kein Lasergerät hast, rate ich dir nicht zu rasieren, weil es eine aufwendige Prozedur ist, wenn man bedenkt, dass die Haare sehr schnell nachwachsen und man dazu verdammt ist alle 3 Tage nachzurasieren. Es sei denn du kaufst dir ein Lasergerät. Damit werden deine Haarr untenrum immer feiner und weniger.
tags: #narbenbildung #nach #rasur #intimbereich
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