Viele Menschen bemerken, dass sie beim Haarewaschen mehr Haare verlieren als sonst. Es ist durchaus normal, dass Menschen beim Haare waschen auch mal einige Haare verlieren. Experten sagen, dass der durchschnittliche Mensch etwa 50 bis 100 Haare pro Tag verliert. Solange die Menge an Haaren nicht weit über 100 pro Tag liegt und die Haarpracht nicht merklich abnimmt, ist dies zunächst normal.
Wer kennt das nicht: Nach der Haarwäsche findet man ein kleines Haarknäuel im Waschbecken, Dusche oder Badewanne. Bis zu 100 Haare täglich in Bürste, Kamm oder Abfluss sind normal. Zwischen 75.000 und 150.000 Haare hat jeder Mensch normalerweise auf dem Kopf. Ein Haarausfall von bis zu 100 Haaren täglich ist ganz normal. Zählen muss man aber nicht.
Wenn man aber feststellt, dass das Haar an bestimmten Stellen (etwa Scheitel, Oberkopf, Hinterkopf) dünner nachwächst oder gar nicht mehr wächst, sollte eine Untersuchung beim Arzt stattfinden. Jedes Haar hat eine mehrjährige Wachstumsphase. Sie dauert durchschnittlich 6 Jahre.
Dann endet die Lebensdauer eines Haares. Der Haarfollikel, aus dem das einzelne Haar wächst, wird umgebaut (Katagenphase, 1 bis 2 Wochen). Anschließend bildet der Haarfollikel in der Tiefe ein neues Haar. Es wächst und schiebt das alte Haar aus dem Follikel und damit aus der Kopfhaut (Telogenphase). Die Haare befinden jeweils in verschiedenen Phasen, deshalb fallen nicht alle auf einmal aus.
Zu einem unnatürlich starken Haarverlust kommt es, wenn durch innere oder äußere Einflüsse viele Haare gleichzeitig und zu früh aufhören zu wachsen. Dadurch kommt es nach 2 bis 4 Monaten zu vermehrtem Haarausfall.
Beim Waschen der Haare können einige dieser ausgefallenen Haare mit dem Shampoo in der Badewanne oder der Dusche ausgespült werden. Auch wenn Sie nur gelegentlich die Haare waschen, können sich über einen längeren Zeitraum mehr lose Haare auf der Kopfhaut ansammeln. Wenn Sie Ihre Haare waschen, fallen die bereits losen Haare, die sich bereits in der Ruhephase befinden, aus.
Es ist normal, dass es bei Haarwäschen zu einem gewissen Haarschwund kommt. Während Sie Ihre Haare waschen, wird die Kopfhaut durch die Einarbeitung des Shampoos massiert und mechanisch beansprucht. Dies kann dazu führen, dass bereits lose oder geschwächte Haare ausfallen. Die Kombination aus Wasser, Shampoo und Reibung kann den Haarfollikeln helfen, die Haare zu lockern und sie leichter freizugeben. So oder so wären die Haare aber in den folgenden Tagen ausgefallen.
Wenn Sie bemerken, dass Sie beim Waschen mehr Haare verlieren, dann können Sie zunächst Ihre Pflege-Routine verändern, um Haarausfall beim Haare waschen in Zukunft zu vermeiden. Oftmals schleichen sich im Alltag typische Fehler ein, den übermäßigen Haarausfall begünstigen.
Darüber hinaus kann es aber noch weitere Gründe haben, warum es zu Haarausfall bzw.
Haarausfall tritt nicht nur bei älteren Menschen auf, sondern kann jeden treffen. In etwa jede fünfte Frau und ca. 40% aller Männer leiden im Laufe ihres Lebens unter Haarausfall.
Häufigere Ursachen sind zum Beispiel genetische Veranlagung, gestörter Hormonhaushalt, Infektionen, Krankheiten, Nährstoffmangel, geschwächtes Immunsystem oder ungesunde Lebensweise.
Oft unterscheiden sich die Ursachen von Haarausfall bei Männern und Frauen. Häufige Ursachen, die beide Geschlechter betreffen können, sind zum Beispiel die Ernährung oder viel Stress. Über die Ernährung sollten die Vitamine A, H und D, Eisen und Zink aufgenommen werden. Liegt hier ein Mangel vor, kommt es zunächst zu sprödem, dünnem Haar, auf lange Sicht können diese Nährstoffmängel aber auch Haarausfall begünstigen. Das gleiche gilt für ein hohes Stresslevel, das über einen längeren Zeitraum nicht gesenkt wird.
Auch das Alter spielt bei Haarverlust eine Rolle. Mit zunehmendem Alter lässt die Stärke der Haarwurzeln nach, wodurch die Haare ausfallen. Aber auch genetisch lässt die Produktion neuer Haare im Alter stark nach.
Ebenfalls kann auch zu häufiges Styling Haarausfall verursachen. Wer häufig einen Zopf trägt, verliert vermehrt Haare, denn durch den permanenten Zug, der so auf den Haarwurzeln lastet, neigen diese dazu auszufallen. Auch abgebrochene Haare empfinden wir als Haarausfall . Das passiert häufig durch Behandlung der Haare mit Hitze, zum Beispiel durch Fön, Glätteisen oder Lockenstab.
Es gibt einige Faktoren, die Haarausfall am Kopf begünstigen, die nur bei Frauen auftreten. Dazu zählen zum Beispiel Schwangerschaft und Stillzeit, das Absetzen der Pille oder die Wechseljahre.
Während der Schwangerschaft kann es bei werdenden Müttern zu verstärktem Haarwachstum kommen. Das liegt an der extremen hormonellen Umstellung und dem erhöhten Östrogenspiegel. Dieser Effekt hält leider nicht ewig an. Etwa zwei bis drei Monate nach der Geburt lässt dieser Effekt nach und das Haar beginnt, vermehrt auszufallen.
Diese Ursache liegt auch dem Haarverlust nach Absetzen der Pille zugrunde. Durch den absinkenden Östrogenspiegel kann es zu verschiedenen Formen von Haarausfall kommen. In diesem Fall kommt es auch zu einer Verschlechterung des Hautbildes.
Und auch in den Wechseljahren ist der stark sinkende Östrogenspiegel die Ursache für Haarausfall. Weitere Symptome sind hier oft Reizbarkeit, Hitzewallungen oder Schlafstörungen.
Mit einem Anteil von fast 95% ist die genetische Veranlagung bei Männern die häufigste Ursache für Haarausfall. Diese Form des Haarausfalls nennt man auch androgenetische Alopezie. Die Ursache dafür ist meist eine Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber bestimmter Hormone. Geheimratsecken sind hier oft das Frühstadium und deuten auf erblich bedingten Haarausfall hin.
Bei Männern handelt es sich häufig um diffusen Haarausfall . Das heißt, die Haare fallen nicht nur an einer Stelle, sondern gleichmäßig verteilt über den ganzen Kopf aus. Dem liegt oft eine Schilddrüsenfehlfunktion, Infektionen oder Nährstoffmangel zugrunde.
Auch verschiedene Krankheiten können zu Haarausfall führen. Hier sind die Ursachen sehr unterschiedlich. Diffuser Haarausfall ist oft die Folge von Eisenmangel, Schilddrüsenerkrankungen oder Nebenwirkungen von starken Medikamenten. Ebenfalls können dem schwere Infektionskrankheiten, wie Typhus oder Scharlach zugrunde liegen.
Bekannt ist auch, dass Haarausfall eine Folge von Chemotherapien bei Krebspatient*innen ist. Hier beginnt der Haarausfall zunächst auf dem Kopf, nach einigen Wochen beginnen auch Gesicht- und Körperbehaarung auszufallen. In den meisten Fällen setzt das Haarwachstum wenige Wochen nach dem Ende der Therapie langsam wieder ein.
Die wohl häufigste Form von krankheitsbedingtem Haarausfall ist der kreisrunde Haarausfall (Alopecia areata). Hierbei handelt es sich um eine entzündliche Haarausfall-Erkrankung, die in Schüben verläuft. Es bilden sich runde, kahle Stellen, die sowohl auf dem Kopf als auch beispielsweise im Gesicht auftreten können. Die Ursache von kreisrundem Haarausfall ist bisher leider nicht vollständig geklärt worden.
Es sind lediglich einige Faktoren bekannt, die bei der Entstehung der Krankheit eine Rolle spielen. Dazu zählt zum Beispiel Störung des Immunsystems, vereinzelt auch Auftreten anderer Autoimmunerkrankungen (z.B. Vitiligo oder Neurodermitis), genetische Veranlagung oder psychogene (Teil-)Ursachen, wie Stress, ein Unfall oder Trauerfälle.
Sicher kann man aber sagen, dass kreisrunder Haarausfall NICHT die Folge von Mangel an Vitaminen oder schädlichen Umwelteinflüssen ist.
Übrigens: Haarausfall in verschiedenen Formen kann auch die Folge einer Covid-19 Infektion sein. Wie zuvor bereits erwähnt, können auch verschiedenen Infektionskrankheiten Haarausfall auslösen. Da eine Corona-Infektion in vielen Fällen mit einem schwereren Verlauf einhergeht, wird der Körper enormem physischen und emotionalem Stress ausgesetzt. Dieser Stress kann wiederum ein Auslöser für Haarausfall sein. Man geht allerdings davon aus, dass die Covid-Infektion selbst nicht die Ursache für den Haarausfall ist, sondern die damit verbundene Stressreaktion des Körpers. In der Regel tritt der Haarausfall nach einer Infektion ca. 2-4 Monate nach der Erkrankung auf.
Um Haarausfall beim Haarewaschen zu vermeiden, ist es ratsam, milde Shampoos zu verwenden und auf heißes Wasser zu verzichten. Besonders Anti-Schuppen-Shampoos können oft recht aggressiv sein und den PH-Wert der Kopfhaut aus dem Gleichgewicht bringen, was wiederum Haarausfall begünstigt. Beim Waschen sollten Sie darauf achten, die Kopfhaut nicht zu stark zu massieren, da dies negative Auswirkungen auf die Haarwurzeln haben kann. Spülen Sie die Pflegeprodukte nach der Wäsche gründlich aus.
Gepflegte, saubere Haare sind für das äußere Erscheinungsbild und das Wohlgefühl von Mann und Frau wichtig. Wenn Sie täglich Ihre Haare waschen, dann achten Sie bei der Pflege auf einige wichtige Regeln. Kräftige Massagen der Kopfhaut und stark entfettende Shampoos können das Gleichgewicht der Haut stören und auch die Haarwurzeln negativ beeinflussen. Auch heißes Wasser schädigt die Haare. Beim Kämmen der nassen Haare mit einer Bürste werden immer wieder viele Haare ausgerissen. Eine Schädigung der Haarfollikel kann auch durch grobes Reiben mit einem Handtuch beim Trocknen der Haare auftreten. Hitze beim Föhnen verursacht Reizungen der Kopfhaut. Solange die Haare schonend mit lauwarmem Wasser gewaschen und an der Luft getrocknet werden, spricht nichts gegen eine tägliche Haarwäsche.
Die Antwort auf diese Frage hängt stark von der Ursache des Haarverlustes ab. Erblicher Haarausfall muss logischerweise anders behandlet werden, als Haarausfall als Folge von zum Beispiel Magelernährung. Insgesamt ist es leider schwer einzuschätzen, bei wem welche Behandlungsmethode am besten anschlägt.
Im Handel gibt es zahlreiche frei verkäufliche Produkte, die bei Haarausfall angewendet werden können, wie verschiedene Shampoos, Öle oder Cremes. Darin sind oft Stoffe, wie Koffein, Sägepalmenextrakt oder Vitamin H enthalten.
Liegt dem Haarausfall eine Mangelerscheinung zugrund, so kann entweder die Ernährung gezielt umgestellt oder auch entsprechende Präparate eingenommen werden. Dies sollte man allerdings in jedem Fall mit einem Arzt oder einer Ärztin besprechen und nicht einfach Tabletten zu sich nehmen.
Es gibt auch bestimmte Medikamente, die Haarausfall entgegenwirken. Da diese aber gezielt auf die Ursache des Haarausfalls angepasst werden müssen, solltest Du auch dies mit einem Arzt oder einer Ärztin besprechen.
Leider gibt es auch Fälle, in denen der Haarausfall entweder zu spät oder nicht mehr ausreichend therapiert wurde. In extremen Fällen können Betroffene hier auf Haartransplantationen zurückgreifen - diese sind allerdings leider sehr kostspielig. Wer seinen Haarausfall nicht chirurgisch behandeln lassen möchte, kann auch auf Haarersatzteile zurückgreifen. Heutzutage gibt es eine Vielzahl von Perücken und Toupets, sowohl aus Echt- als auch aus Kunsthaar.
Zunächst wird häufig wird das Blut untersucht; das kann der Hausarzt veranlassen.
Schönes Haar wird in fast allen Gesellschaften und Kulturen mit Gesundheit, Jugendlichkeit, Schönheit, Stärke und höherem sozialen Status in Verbindung gebracht. Außerdem schützt Kopfhaar vor UV-Strahlung und vor Kälte. Darum ängstigt ein sichtbarer Verlust von Haaren die meisten Menschen.
Gesunde, dichte Haare - wer träumt nicht davon? Umso härter trifft Haarverlust besonders Frauen.
Haarausfall ist die Horrorvorstellung jeder Frau - und gleichzeitig von so vielen Faktoren abhängig, dass jede ihn zumindest einmal im Leben kennenlernt. Denn nicht nur genetische Faktoren sorgen für den Verlust von Haaren, sondern auch hormonelle Einflüsse wie die Antibabypille oder Schwangerschaften, einige Krankheiten, Stress oder Nährstoffmangel. Das Problem an Haarausfall ist, dass die Haare in sehr langen Zyklen auf den Lebensstil reagieren und der offensichtliche Verlust erst sehr viel später als die Ursache einsetzt. Daneben kann Haarausfall auch durch die falsche Pflege beim Haare waschen begünstigt - und gleichzeitig ganz einfach vermieden werden.
Von Haarausfall spricht man bei einem Erwachsenen, wenn pro Tag mehr als 100 Haare ausfallen - dabei kann es auch zu kahlen Stellen am Kopf kommen. Der Unterschied liegt jedoch im Auslöser: Während diffuser Haarausfall meist auf Mangelerscheinungen, Stress oder hormonelle Umstellungen zurückzuführen ist, gibt es auch den erblich bedingten Haarausfall, der in den Genen verankert liegt.
Doch auch die falsche Pflege der Haare kann die Kopfhaut reizen und den Haarausfall unterstützen. Denn Shampoos und häufige Wäschen wirken ebenfalls auf das Haarwachstum und müssen nicht zwangsläufig in einem positiven Effekt resultieren - sondern können auch dafür sorgen, dass die Haare verstärkt ausfallen. Bei Beschwerden sollte man für eine geeignete Behandlung unbedingt einen Dermatologen hinzuziehen, der nicht nur die Diagnose für den Haarausfall stellt, sondern auch die richtige Therapie finden kann.
Abschließend lässt sich sagen, dass vermehrter Haarausfall beim Duschen viele Ursachen haben kann. Es ist wichtig, die individuellen Faktoren zu berücksichtigen und gegebenenfalls einen Arzt aufzusuchen, um die genaue Ursache festzustellen und eine geeignete Behandlung zu beginnen.
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