Was haben die Fußball-Europameisterschaft und „Germany’s Next Top-Model“ gemeinsam? Auf den ersten Blick natürlich wenig bis gar nichts, aber wenn man genauer hinschaut, entdeckt man: Bei beiden Events legen die Akteure Wert auf möglichst glattrasierte Beine. Bei den angehenden Models sind die Gründe klar, die liegen im ästhetischen Bereich. Aber sind Fußballspieler genauso eitel? Oder haben die glattrasierten Beine bei den Profis handfestere Gründe?
Die glattrasierten Beine der meisten Fußball-Profis haben in der Tat vollkommen pragmatische Gründe. Es ist eine Frage, die für hitzige Diskussionen sorgt: Sollten Männer ihre Beine rasieren, ja oder nein? Lange galten glatte Beine als „unmännlich“, mittlerweile greifen jedoch auch immer mehr „harte Kerle“ zum Rasierer und rücken dem Pelz auf den Gliedmaßen zu Leibe. Aber warum rasieren sich immer mehr Männer die Beine?
Die Haarentfernung bei Sportlern hat nicht nur den Vorteil die Ästhetik zu verbessern, sondern kann sich auch positiv auf die Leistungen auswirken. Hier sind einige der Hauptgründe:
Radfahrer rasieren sich häufig die Beine, und das hat mehrere praktische Gründe, die weit über die reine Ästhetik hinausgehen. Einer der Hauptgründe ist die Reduzierung des Risikos von Infektionen bei Verletzungen. Auch das Tragen von Kompressionskleidung, die im Radsport weit verbreitet ist, wird auf glatter Haut als angenehmer empfunden.
Trotzdem sind Schwimmer ohne Haare tatsächlich schneller. Das hat die Ruhr-Universität Bochum in ihrer Studie „Der Einfluss von Ganzkörperrasur auf Leistung und Laktatverhalten im Schwimmsport“ belegt. Die Haut, die durch die Rasur hypersensibel ist, sorgt bei den Schwimmern für ein besseres „Wassergefühl“. Deswegen rasieren sich die Schwimmsportler meist am Tag des Wettkampfes und am ganzen Körper. Durch die frische Rasur spüren sie das Wasser besser.
Auch beim Schwimmen in Neoprenanzügen ist das An- und Ausziehen leichter und die Gefahr reduziert wird, daß man sich schmerzhaft kleine Häärchen im Reißverschluss einklemmt oder beim Ausziehen ausreisst.
Natürlich haben glatte Beine auch einen ästhetischen Grund. Die gestählten Muskeln kommen einfach besser zur Geltung, wenn sie nicht durch einen dichten Pelz verdeckt werden. So kommt die Beinmuskulatur ohne Haare deutlich besser zur Geltung, was entgegen aller Kritik besonders männlich wirkt. Darüber hinaus werden zusammen mit den Haaren abgestorbene Hautschuppen entfernt. Ähnlich wie ein Peeling verbessert dies das Hautbild. Es sind schließlich nicht nur Frauen, die schöne Beine haben.
Es gibt verschiedene Methoden, um die Beine zu enthaaren, jede mit ihren eigenen Vor- und Nachteilen:
Wer sich die Beine rasieren will, sollte selbstverständlich genauso vorgehen, wie er es von der gepflegten Nassrasur im Gesicht gewohnt ist: erst Duschen, um die Haare vorzuweichen, dann selbstgeschlagenen Schaum aus Rasierseife oder -creme auftragen und mit dem gewohnten Rasiergerät mit dem Strich die Haare abschneiden - business as usual! Bei den meisten Männern genügt am Körper die einfache Rausr mit dem Strich, nur wem drahtige Wolle an den Beinen sprießt, muss eventuell einen zweiten Durchgang gegen den Strich einlegen.
Natürlich sollte man auch die Beinrasur mit einer Nachbehandlung abschließen. Ob das mit einer alkoholhaltigen Einreibung oder eine pflegenden Creme geschieht, hängt vom Hauttyp an. Eine gute Wahl ist immer das Dachs Pflegetonic von Dr.
Hast du die Grundsatzfrage „Sollte man sich als Mann die Beine rasieren?“ für dich nun bejaht, dann legen wir dir hiermit unsere Anleitung zur Beinrasur (sowie diverse andere Körperbehaarung) ans Herz. Nutze am besten einen Rasierer mit integriertem Trimmer wie den Wilkinson Sword HYDRO 5 Groomer. Mit dem höhenverstellbaren Kammaufsatz trimmst du lange Haare zunächst, bevor du deine Beine komplett glatt rasierst.
Für ein noch glatteres Ergebnis: Brause deine Beine vor der Rasur mit warmem Wasser ab. Verwende Rasierschaum oder -gel! Dann kann der Rasierer besser gleiten. Wechsle regelmäßig die Rasierklingen aus. Tupfe deine Beine nach der Rasur trocken, anstatt wie wild mit dem Handtuch drauflos zu rubbeln.
Gerade, wenn man täglich Sport treibt, sollte man es mit der Hygiene auch nicht übertreiben, beziehungsweise auf die richtige Hautpflege achten - vor allem nach der Haarentfernung. Es ist vielleicht verlockend, sich nach einem anstrengenden Workout unter die Dusche zu stellen und so richtig schön einzuschäumen. Was viele jedoch nicht wissen, dass dem Körper dabei Feuchtigkeit entzogen und so der natürliche Säureschutzmantel der Haut angegriffen wird. Konsequenz: Die Haut trocknet schneller aus und juckt. Schweiß ist übrigens wasserlöslich: Du brauchst also gar nicht unbedingt ein Duschgel zum Reinigen. Verzichte daher ab und zu auf Shampoo und Duschgel und dusche Dich nur mit lauwarmen Wasser ab.
Wenn Du Dich mit Duschgelen reinigst, solltest Du Deine Haut danach gut eincremen. Duschgele greifen nämlich den Säureschutzmantel der Haut an und eine Haarentfernung sorgt zusätzlich für Stress. Rückfettende, feuchtigkeitsspendende Bodylotions helfen dabei, die verloren gegangenen Nähr- und Fettstoffe wieder herzustellen und die Haut weich und geschmeidig zu machen. So können nach dem Waxing oder Sugaring Haare leichter durch die Hautoberfläche dringen und eingewachsene Haare werden vermieden.
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