Heutzutage empfehlen fast alle Friseure und Haarprofis die Verwendung einer Haarmaske. Aber wie verwendet man eigentlich eine Haarmaske? Und welche Wirkung hat sie auf Ihr Haar? Dieser Artikel erklärt Ihnen genau, wie Sie eine Haarmaske anwenden und warum sie gut für Ihr Haar ist.
Sie können eine Haarmaske mit einer Gesichtsmaske vergleichen. Wo eine Gesichtsmaske Ihre Haut nährt und mit Feuchtigkeit versorgt, arbeiten Haarmasken auf ähnliche Weise, um den Zustand und die Gesundheit Ihres Haares zu verbessern.
Der Unterschied ist folgender: Stellen Sie sich eine Spülung als eine tägliche, leichte Creme vor und eine Haarmaske als eine tief nährende Behandlung. Haarmasken sind so formuliert, dass sie die Haare durch stärkere Formeln konditionieren - konzentrierter, dicker, reich an Wirkstoffen und im Grunde länger auf dem Haar verbleibend. Eine längere Einwirkzeit ermöglicht oft ein tieferes und effektiveres Eindringen der Inhaltsstoffe.
Bei der Entwicklung eines Conditioners liegt das Hauptaugenmerk auf der Oberfläche der Haarsträhnen. Das Ziel eines kosmetischen Formulierers ist es, die Kräfte zu verringern, die zum Kämmen des nassen Haares erforderlich sind, um das Haar vor Bruch zu schützen. Bei der Entwicklung einer Maske geht es darum, die Haarfasern von innen heraus wiederherzustellen und gleichzeitig den Zustand der äußeren Schuppenschicht zu beeinflussen. Solche Formeln beleben das Haar, richten die Haarfasern aus und geben ihm gesunden Glanz und Geschmeidigkeit zurück.
Mit anderen Worten: Sie geben den Extra-Schub, den das Haar manchmal braucht.
Die allgemeine Empfehlung ist, ein- bis zweimal pro Woche eine Haarmaske zu verwenden. Es hängt alles vom Zustand Ihres Haares ab. Wenn sich Ihr Haar bei zweimaliger Anwendung pro Woche immer noch trocken anfühlt, können Sie die Anwendung auf drei oder vier Mal pro Woche erhöhen. Sie können es aber auch übertreiben und dann wird Ihr Haar zu schwer. Das führt dann zu schlaffem und leblosem Haar.
Beobachten Sie, wie Ihr Haar auf die Haarmaske reagiert und passen Sie die Anwendung daran an.
Sie können Ihre Waschroutine ganz einfach um eine Haarmaske ergänzen. Verwenden Sie eine Haarmaske anstelle Ihrer Spülung. Trocknen Sie Ihr Haar nach dem Waschen mit einem Handtuch und verteilen Sie die Haarmaske auf die Längen und Spitzen Ihres Haares. So tragen Sie die Maske auf das handtuchtrockene Haar auf. Tragen Sie die Haarmaske nicht auf die Spitzen Ihres Haares auf. Lassen Sie sie einwirken und spülen Sie sie anschließend gründlich aus. Tipp: Für ein optimales Ergebnis wickeln Sie Ihr Haar in ein warmes Handtuch, während Sie die Maske einziehen lassen.
Beachten Sie, dass nicht alle Haarmasken gleich geschaffen sind. Sie sind so konzipiert, dass sie auf ein bestimmtes Haarbedürfnis ausgerichtet sind. Manche sagen, dass Sie bei dünnem oder lockigem Haar keine Haarmaske verwenden sollten, weil eine Maske es zu schwer macht. Das hängt ganz von der Art der Haarmaske ab, die Sie verwenden, und von ihrer Häufigkeit. Bei dünnem oder lockigem Haar ist es zum Beispiel empfehlenswert, sie nicht öfter als einmal pro Woche oder jede zweite Woche zu verwenden. Darüber hinaus gibt es auch Haarmasken speziell für lockiges Haar, die die Sprungkraft der Locken erhalten und verstärken. Feines Haar profitiert von Inhaltsstoffen, die kräftigen und stärken. Wenn Sie gefärbtes Haar haben, ist es ratsam, eine Haarmaske zu verwenden, die die Farbe konserviert.
Ist es Sommer oder stehen Sie kurz vor einer Reise an ein sonniges Ziel? Dann ist es ratsam, Ihr Haar im Vorfeld mit einer Haarmaske zu behandeln, die vor UV-Strahlen schützt. Diese Strahlen sind sehr schädlich für Ihr Haar und machen es trocken.
| Haartyp | Empfohlene Inhaltsstoffe | Häufigkeit der Anwendung |
|---|---|---|
| Trockenes Haar | Feuchtigkeitsspendende Öle (Argan, Kokos), Sheabutter | 1-2 Mal pro Woche |
| Feines Haar | Kräftigende Inhaltsstoffe, leichte Formeln | 1 Mal pro Woche oder alle zwei Wochen |
| Lockiges Haar | Feuchtigkeitsspendende und lockenverstärkende Inhaltsstoffe | 1-2 Mal pro Woche |
| Gefärbtes Haar | Farbschutz-Formeln, UV-Schutz | 1-2 Mal pro Woche |
Während wir schlafen, ruht nicht nur unser Körper und sammelt Kraft für den nächsten Tag - auch unser Haar kann von einer nächtlichen, reichhaltigen Pflege profitieren. Haarkuren, die über Nacht einwirken, haben den Vorteil, dass sie dem Haar über mehrere Stunden hinweg Feuchtigkeit und Nährstoffe zuführen können. Eine Haarkur, die lange einwirkt, dringt tief in die Haarstruktur ein und kann so Schäden von innen heraus reparieren.
Es ist wichtig, nicht mit nassen Haaren ins Bett zu gehen. Nasses Haar ist besonders empfindlich und kann durch die Reibung auf dem Kissen leicht brechen. Sollte der „Haarwaschtag“ doch mal auf abends statt morgens fallen, kannst du deine Haare so besser trocknen: Mit einer flexiblen Bürste die Haare erst entwirren und leicht anföhnen.
Die meisten Zutaten dafür finden Sie in der Küche. Denn Eier, Quark, Avocados und Olivenöl enthalten Inhaltsstoffe, die nicht nur schmecken, sondern auch schöner machen. Aus einfachen Zutaten lässt sich eine Haarkur ganz schnell selber machen.
Eigelb und Eiweiß trennen. Eigelb mit Zitronensaft und Kokosöl vermischen. Auf das trockene Haar auftragen. 30 Min. einwirken lassen.
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