Kurz nicht aufgepasst und schon ist es passiert: Du hast dich beim Rasieren geschnitten. Das kann jedem passieren, egal ob du dich schon seit Jahren rasierst oder es zum ersten Mal versuchst. Insbesondere kantige Stellen wie das Kinn oder die Nasen-Partie sind anfällig für Schnittwunden während der Rasur. In diesem Artikel erfährst du, was du tun kannst, um die Blutung schnell zu stillen, Infektionen vorzubeugen und die Wundheilung zu fördern.
Wenn man sich beim Rasieren geschnitten hat, geht es darum, die Blutung schnellstmöglich zu stoppen. Hier sind einige Methoden, die dir helfen können:
Spritze dir schnell kaltes Wasser ins Gesicht oder auf die betroffene Stelle. Durch die Kälte ziehen sich die Blutgefäße zusammen, wodurch die Blutung schneller gestoppt wird. Gleichzeitig reinigst du so auch gleich die Schnittwunde.
Du kannst eine Schnittwunde auch stillen, indem du einen sauberen Waschlappen mit warmem Wasser auf die Wunde drückst. Zum einen hört die Wunde durch den Druck schneller auf zu bluten, zum anderen säuberst du die Schnittwunde und verhinderst so eine bakterielle Infektion der offenen Wunde.
Alkohol hat eine desinfizierende Wirkung, daher ist After Shave geeignet, wenn du dich mit der Rasierklinge geschnitten hast - sofern du normale Haut hast. Für trockene und empfindliche Haut empfiehlt sich ein unparfümierter Pflegebalsam ohne Alkohol, der die Wundheilung fördert.
Alternativ kannst Du einen Fettstift nehmen, um die Wunde zu versiegeln. Auch ein Lippenbalsam kann helfen, eine kleinere Blutung infolge einer Rasur zu stoppen.
Ein Aftershave-Blutstillstift ist die beste Methode, um die Blutung zu stoppen. Am besten hast du ihn beim Rasieren immer in Reichweite. Der Stift enthält Aluminiumsulfat. Dieses sorgt dafür, dass sich die Haut an der verletzten Stelle zusammenzieht.
Alaun ist eine der klassischsten und zuverlässigsten Methoden, um die Blutung nach einen Rasurschnitt zu stoppen. Es wirkt wie ein Adstringens, das die betroffene Stelle austrocknet und desinfiziert.
Der Stift enthält Aluminiumsulfat. Dieses sorgt dafür, dass sich die Haut an der verletzten Stelle zusammenzieht.
Alternativ können Sie für diesen Schritt auch einen antibiotischen Balsam wie Neosporin verwenden. Er fördert die Heilung, desinfiziert und verschließt die Wunde.
Achtung: Watte ist hierzu nicht geeignet, denn ihre Fasern neigen dazu, in der Wunde hängen zu bleiben! Gehe nicht mit ungewaschenen Händen an die Wunde, da die Hände natürlicherweise mit Bakterien übersät sind und sich die Wunde so entzünden kann.
Lass die Wunde nicht an der "frischen Luft" heilen: An die Wunde muss Luft ran? Stimmt so nicht. Inzwischen weiß man, dass eine Wunde unter einem Pflaster besser heilt.
Eine Rasur sorgt für glatte Haut - kann aber auch gefährliche Infektionen verursachen. Welche Risiken drohen und wie du deine Haut optimal schützt:
Eine der häufigsten Folgen der Rasur sind eingewachsene Haare, die zu Entzündungen führen. Um dies zu vermeiden, solltest du die Haut regelmäßig peelen. Ein Peeling trägt sanft abgestorbene Hautschüppchen ab, so können die Haare leichter aus der Haut wachsen.
Gelangen zusätzlich zum Haar Bakterien in die Haut, kann es hier schnell zu Furunkeln, Entzündungen mit Eiterpickelchen, oder gar großen Entzündungen mehrerer Haarwurzeln und zur Abszessbildung kommen. Spätestens jetzt sollte der Weg zum Arzt führen. Sollte sich die Haut bereits entzündet haben, gehe so schnell wie möglich zum Arzt! Vermeide unbedingt, an der gereizten Stelle herumzufummeln. Das sorgt nur für eine Verschlimmerung der Entzündung.
Besonders ungünstig ist es, wenn du über die erkrankte Haut rasierst. Denn durch kleine Hautverletzungen kann der Pilz in den Körper eindringen. Bei einer Infektion ist es wichtig, dass du dich trotz des Juckreizes nicht kratzt. Sonst verteilst du im schlimmsten Fall den Pilz.
Auch eine rostige Rasierklinge kann die tödliche bakterielle Infektion auslösen, wenn du dich damit schneidest. Nach jeder Rasur solltest du die Klingen gut mit heißem Wasser ausspülen und ab und an auch desinfizieren. Rasierer sind nämlich echte Bakterienherde.
Bei Impetigo solltest du schnell zum Arzt gehen und mit einer Antibiotikum-Behandlung beginnen. Dann heilt die Infektion in der Regel ohne Komplikationen und Narben ab. Auf gar keinen Fall solltest du dich rasieren, wenn du schon einen Entzündungsherd im Gesicht hast.
Jede kleine oder große Verletzung kann als Eintrittspforte für Krankheitserreger dienen. Pass bei der Rasur auf, damit keine kleinen Schnittverletzungen entstehen, durch die Krankheitserreger eindringen können.
Am besten ist es natürlich, es kommt gar nicht erst dazu, dass du dich beim Rasieren schneidest. Hier sind einige Tipps, wie du Schnittverletzungen vorbeugen kannst:
Zusätzliche Tipps:
Hier ist eine Tabelle, die die wichtigsten Punkte zusammenfasst:
| Problem | Lösung | Vorbeugung |
|---|---|---|
| Schnittwunde | Kaltes Wasser, Alaunstift, After Shave | Scharfe Klingen, Rasierschaum, Haut straffen |
| Eingewachsene Haare | Peeling, Arztbesuch bei Entzündung | Regelmäßiges Peeling, guter Rasierer |
| Infektionen | Arztbesuch, Antibiotika | Saubere Rasierklingen, Desinfektion |
Mit der passenden Ausstattung steht einer reibungslosen Rasur nichts im Weg. Wenn du jedoch auf eine gründliche Rasur und die richtige Pflege achtest, kannst du die unangenehmen Folgen und Risiken der Rasur deutlich verringern.
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