Was tun, wenn man sich beim Rasieren geschnitten hat?

Kurz nicht aufgepasst und schon ist es passiert: Du hast dich beim Rasieren geschnitten.

Rasierschnitte passieren den Besten von uns, egal ob wir uns schon seit Jahrzehnten oder zum ersten Mal rasieren.

Zum Glück gibt es Mittel und Wege, um die Blutung schnell zu stillen.

Vielleicht sind Sie auch über ein eingewachsenes Haar oder ein kaum sichtbares Muttermal gestrichen?

Könnt es sein, dass Ihre Klinge zu stumpf war oder Sie mit dem Rasiermesser ein wenig zu weit nach oben statt nach unten gerutscht sind?

In jedem Fall haben Sie jetzt ein Problem, und Sie müssen schnellstens die Blutung stoppen, um schlimmeres zu vermeiden.

Wie entstehen Rasier-Schnittwunden?

Wenn du dir beim Rasieren Haut abgeschabt oder sogar eine Rasier-Schnittwunde zugezogen hast, dann hast du zu viel Druck mit der Klinge ausgeübt.

Ist es dir schon öfter passiert, dass du dich beim Rasieren geschnitten hast, empfiehlt sich ein Rasierer, der speziell für eine besonders sanfte, aber gründliche Rasur konzipiert ist.

Die NanoTech-Präzisionsklingen des Philips Series i9000 Prestige Ultra schneiden deine Barthaare ganz präzise direkt an der Hautoberfläche.

Dennoch ist dieser Rotationsrasierer ganz sanft zur Haut, da seine multidimensional beweglichen Scherköpfe deiner Gesichtsform folgen und über eine Hautkomfort-Beschichtung verfügen.

Sei dir aber bewusst, dass die „beim Rasieren geschnitten“-Ausrede für öde Events nicht mehr zieht.

Neben der Wahl des richtigen Rasierers helfen diese 10 Tipps, den Ausdruck „beim Rasieren geschnitten“ endgültig aus deinem Wortschatz zu entfernen:

  1. Glatte Oberfläche Weiche deinen Bart vor der Rasur ein und trockne ihn gut ab.
  2. Luft anhalten und Haut spannen Plustere dich ruhig mal ein wenig auf, Backen aufpusten hilft auch, um die Haut bei der Rasur zu spannen.
  3. Richtiges Aufsetzen Setze den Rasierer so auf, dass alle Klingen Kontakt mit deiner Haut haben.
  4. Sachte mit dem Druck Denk’ daran, geschnitten beim Rasieren heißt, dass du zu viel Druck auf die Klinge ausübst.
  5. Ohren auf Zugegeben, nicht der spannendste aller Sounds, aber lausche der Schneidemelodie.
  6. Immer fix im Kreis Kleine, schnelle und kreisende Bewegungen heißt die Devise für ein optimales und sanftes Rasurergebnis mit einem Rotationsrasierer.
  7. ...und fix allgemein 3 Minuten sollten für deine Rasur ausreichen.
  8. Obacht am Mund Die Haut am Mund ist nicht nur uneben, sondern an der Lippe auch sehr dünn, also sei hier besonders vorsichtig.
  9. Reinigung & Peeling Wir gehen stark davon aus, dass dies ohnehin auf deinem Plan steht, aber nur pro forma: Tägliches Waschen entfernt Schmutz und abgestorbene Hautzellen, die eine glatte Rasur behindern können.
  10. Feuchtigkeit Je gesünder, hydratisierter und straffer die Haut, desto weniger anfällig ist sie für Reizungen durchs Rasieren.

Trage nach der Rasur eine Feuchtigkeitscreme auf, um deine Hautbarrierefunktion zu stärken.

Erste Hilfe bei Schnittwunden

Bei Schnittwunden sollten Sie wie hier beschrieben Erste Hilfe leisten:

  • Kleine Wunden ausbluten lassen: Lassen Sie kleine Schnittwunden vor dem Versorgen etwas ausbluten. So werden Schmutzpartikel aus dem Gewebe geschwemmt.
  • Wunden ausspülen: Stark verschmutzte Schnittwunden sollten Sie vorsichtig mit kühlem Leitungswasser ausspülen.
  • Blutung stillen: Drücken Sie einen sterilen Verband für fünf bis zehn Minuten leicht auf die Wunde, bis die Blutung nachlässt.
  • Größere, stärker blutende Wunden sollten Sie mit einer sterilen Auflage und einer Mullkompresse versorgen. Gegebenenfalls ist auch ein Druckverband sinnvoll.
  • Hochlagern: Lagern Sie das verletzte Körperteil hoch, damit weniger Blut einströmt.
  • Ab zum Arzt: Stärker blutende, größere Wunden, Wunden mit ausgefransten oder klaffenden Wundrändern und solche, die stark verschmutzt sind, müssen vom Arzt versorgt werden!

Was Sie vermeiden sollten

Wunden sollten möglichst steril bleiben. Darum:

  • Verzichten Sie auf "Hausmittel" wie das Auftragen von Mehl, Butter oder Zwiebelsaft.
  • Berühren Sie die Wunde nicht mit dem Mund, saugen Sie nicht daran, pusten Sie nicht darauf ("Aua wegpusten") - Speichel enthält viele Keime.
  • Reiben und quetschen Sie die Wunde nicht.

Schnittwunde am Finger

In den Finger hat man sich schnell geschnitten. Eine Schnittwunde am oberen Fingerlied versorgen Sie am besten mit einem Schmetterlingsverband. Das geht so:

  1. Reinigen und desinfizieren Sie die Schnittwunde.
  2. Schneiden Sie ein ca. 10 cm langes Stück Pflaster ab.
  3. In der Mitte des Streifens schneiden Sie rechts und links jeweils ein kleines Dreieck ein.
  4. Legen Sie das Pflaster zuerst so an die eine Seite des Fingers an, dass sich die Dreiecksaussparungen ganz oben an der Fingerkuppe befinden.
  5. Dann klappen Sie die andere Hälfte um und drücken Sie fest.

Die Schnittwunde am Finger hört nicht auf zu bluten? Dann versuchen Sie es mit einem Druckverband. Hilft auch das nicht, muss die Wunde beim Arzt genäht oder geklebt werden.

Wenn die Schnittwunde am Finger pocht, ist das meist ein Hinweis auf eine Infektion.

Beim Gemüseschneiden oder -hobeln ist es schnell passiert: In der Fingerkuppe klafft ein tiefer Schnitt, eventuell ist sie sogar weitgehend oder vollständig abgetrennt.

Üblicherweise strömt dann reichlich Blut. Das ist in solchen Fällen zu tun:

  • Das lose Stück Fingerkuppe sollten Sie mit einer sterilen Kompresse fest anpressen.
  • Fixieren Sie die Kompresse mit Pflaster oder einer Mullbinde.
  • Suchen Sie die Notaufnahme des nächsten Krankenhauses auf.

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GQ’s Rasurschnitt-Heilungskur

  1. Nehmen Sie einen sauberen Waschlappen und halten Sie ihn unter warmes Wasser.
  2. Drücken Sie ihn 30 Sekunden lang auf die Wunde.
  3. Tragen Sie ein Gesichtswasser auf Hamamelis-Basis oder ein anderes alkoholfreies Rasierwasser auf, um die Wunde zu desinfizieren.
  4. Halten Sie einen Eiswürfel oder eine kalte Kompresse für 15-30 Sekunden auf die Wunde, um die Blutgefäße zu verengen.
  5. Tragen Sie nicht parfümierten Balsam auf die Wunde auf, um die Wunde zu verschließen und zu verhindern, dass Blut austritt und Keime eindringen.
  6. Lassen Sie die Wunde eine halbe Stunde lang ruhen - nicht anfassen, nicht untersuchen.
  7. Wischen Sie dann den überschüssigen Balsam vorsichtig mit Ihren sauberen Fingern weg.
  8. Tragen Sie im Laufe des Tages und vor allem abends vor dem Schlafengehen immer wieder eine frische, kaum spürbare Schicht Balsam auf.
  9. Abends können Sie außerdem den Hamamelis-Toner auch nach der Reinigung des Gesichts erneut auftragen.

Alles, um sicherzustellen, dass die Wunde verschlossen bleibt.

Versuchen Sie es mit einem Alaunstein oder Alaunstein-Bleistift

Allaun ist eine der klassischsten und zuverlässigsten Methoden, um die Blutung nach einen Rasurschnitt zu stoppen.

Es handelt sich um ein kleines ziegel- oder stiftförmiges Werkzeug, das aus dem Mineral Kaliumalaun besteht.

Es wirkt wie ein Adstringens, das die betroffene Stelle austrocknet und desinfiziert.

Sie kennen es vielleicht unter den Begriffen "Alaunstift" oder "Alaunstein".

Befeuchten Sie den Stein oder Stift mit kaltem Wasser und drücken Sie es dann vorsichtig auf die Wunde.

Der Alaun desinfiziert die Schnittwunde und stoppt die Blutung.

Manche Männer nutzen einen Alaunstein für die gesamte rasierte Stelle, um Rötungen und eingewachsenen Haaren vorzubeugen.

Wann zum Arzt?

Eine oberflächliche Schnittverletzung, die kaum blutet und deren Wundränder eng aneinander liegen, können Sie selbst mit Hilfe von Desinfektionsmittel und Verbandsmaterial verarzten.

Hilfreich sind Klammerpflaster, die die Wunde spannungsfrei verschließen.

Eine tiefe Schnittwunde, die stark blutet oder klaffende Wundränder hat, ist hingegen ein Grund für einen Arztbesuch.

Je nach Größe, Form und Lokalisation der Verletzung wird der Arzt die Schnittwunde nähen oder klammern.

Alternativ kann er sie auch mit einem speziellen Wundkleber kleben.

Ein Arztbesuch ist bei einer tieferen Schnittwunde auch deshalb ratsam, weil der Patient eventuell eine Impfung gegen Tetanus benötigt.

Diese sollte möglichst schnell nach einer Verletzung verabreicht werden.

Schnittwunde: Risiken

Meist heilen Schnittwunden ohne Probleme. Es können aber auch Komplikationen auftreten.

Schnittwunde: Infektion

Da bei einer Schnittverletzung die schützende Hautbarriere durchbrochen wird, können leicht Keime in die Wunde gelangen.

Wenn sich dadurch die Schnittwunde entzündet, behandelt der Arzt die Infektion mit antibiotikahaltigen Salben oder Tabletten.

Beginnt die Schnittverletzung bereits, sich von außen zu schließen, während in der Tiefe ein kaum belüfteter, infizierter Hohlraum entsteht, können sich darin Keime leicht vermehren.

Der Arzt legt dann eine Drainage: Er legt in die Wunde ein dünnes Plastikröhrchen, über das Wundflüssigkeit (Eiter, Blut etc.) abfließen kann oder abgesaugt wird.

Die Drainage wird normalerweise nach ein paar Tagen entfernt.

Unbehandelt können sich Wundinfektionen im Gewebe oder auf andere Organe ausbreiten.

Im schlimmsten Fall entwickelt sich eine lebensbedrohliche Blutvergiftung (Sepsis).

Achten Sie bei einer Schnittwunde genau auf Warnzeichen einer Infektion wie starke Schwellung, Schmerzen oder Austritt von Wundsekret und Eiter.

Bei solchen Symptomen sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen!

Weiterreichende Verletzungen

Da eine scharfe Klinge tief in die Haut eindringen kann, sind bei Schnittwunden auch oft Gefäße, Muskeln, Sehnen und Nerven verletzt.

In der Folge kann der betroffene Körperteil weniger beweglich sein und/oder Sensibilitätsstörungen zeigen - beispielsweise kann es sein, dass Berührungen oder Temperaturreize an der betroffenen Stelle nicht mehr so gut wahrgenommen werden.

Häufiger beobachtet man das etwa bei tieferen Schnittwunden an Hand oder Fingern.

Allgemeine Maßnahmen der Wundversorgung sind:

  • Säubern der Schnittwunde
  • Wundspülung mit Kochsalzlösung
  • Wundverschluss mit Pflaster, Gewebekleber, Klammern oder Naht
  • Behandlung einer bakteriellen Wundinfektion mit Antibiotika
  • Tetanus-Impfung bei tiefen, verschmutzten Wunden
  • ggf. Ruhigstellen des verletzten Körperteils (vor allem bei Wundinfektion)
  • ggf. stationäre Behandlung (bei schweren oder stark infizierten Schnittwunden)
  • ggf. Operation, z.B. bei Gefäß-, Bänder- und Nervenverletzungen oder ausgeprägten Wundinfektionen

Am besten ist es natürlich, es kommt gar nicht erst dazu, dass du dich beim Rasieren schneidest.

Verwende stets hochwertigen Rasierschaum oder hochwertige Rasierseife, damit die Klingen deines Rasierers mühelos über die Haut gleiten kann.

Wechsle die Rasierklingen regelmäßig aus, damit sie scharf und sauber sind.

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