Mineralien für die Haare: Wirkung und Bedeutung für gesundes Haarwachstum

Unsere Haare sind ein Spiegelbild unserer inneren Gesundheit, insbesondere einer gesunden Ernährung. Daher ist eine ausgewogene Ernährung gerade für eine gesunde Haarstruktur besonders wichtig. Es könnte nicht einfacher sein.

Ursachen für Haarausfall

Eine der Hauptursachen für unkontrollierten Haarausfall ist auf einen Mangel in der Ernährung zurückzuführen. ‌Am häufigsten liegt es an einem Mangel oder Überschuss bestimmter Mineralien, in der Regel an einem niedrigen Eisen-, Calcium-, Magnesium-, Chrom- und Zinkspiegel sowie an einem hohen Kupfergehalt.

Mineralien für die Haare

Die Einnahme von Mineralien über die Ernährung beugt nicht nur Krankheiten vor, sondern ist auch für die Gesundheit von Nägeln, Haut und Haaren wichtig. Die Zufuhr der empfohlenen Mengen an Mineralien in unserem Organismus ist nicht nur für das Haarwachstum wichtig, sondern auch für seine Stärke, Länge und seinen Glanz, was eine bessere Haarpflege gewährleistet. Im Rahmen des Lebenszyklus der Haare verlieren Männer und Frauen durchschnittlich 80-150 Haare pro Tag. Die Haare wachsen im Durchschnitt 1/2 Zoll pro Monat.

Welche Vitamine sind wichtig für das Haar?

Dichtes, kräftiges und glänzendes Haar - das wünschen sich die meisten, weil es immer noch als Schönheitsideal gilt. Doch viele Menschen - Männer wie Frauen - haben mit Haarausfall zu kämpfen. Bei vielen Männern lichtet sich das Haar schon in jungen Jahren, während Frauen öfters unter kahlen Stellen auf der Kopfhaut leiden.

Zink

Eine gute Zinkversorgung ist für volles, kräftiges Haar wichtig. Der Mineralstoff regt das Wachstum an und kann einem Haarausfall entgegenwirken. Brüchige Nägel mit weißen Flecken, trockenes, kraftloses Haar und schuppige Haut mit Akne können Anzeichen für einen Zinkmangel im Körper sein. Auch blaue Flecken und eine langsame Wundheilung können auf einen niedrigen Zinkspiegel hinweisen. Ein niedriger Zinkspiegel kann manchmal durch einen hohen Kupferspiegel verursacht werden Zink ist ein besonders wichtiger Mineralstoff für zahlreiche enzymatische Reaktionen im Körper. ‌Dazu gehören die Energieproduktion und die Bildung von Proteinen. Zink trägt auch zur Stärkung des Immunsystems bei.

Kupfer

Kupfer ist ein sehr wichtiger Mineralstoff für die Entstehung einer sehr starken chemischen Bindung in Haaren und Haut, der Disulfidbindung. Kupfer ist ebenfalls wichtig für die Pigmentierung (Farbe) von Haaren und Haut. ‌Außerdem steht es in direktem Zusammenhang mit der Wirksamkeit von Vitamin C das unter anderem eine sehr wichtige Rolle für die Hautstruktur spielt. Kupfer spielt auch eine wichtige Rolle bei der Bildung von Hämoglobin.

Calcium

Calcium ist ein essentieller Mineralstoff für die Entwicklung der Knochenstruktur und sehr wichtig für die richtige Funktion des Nervensystems. Bei einem Calciummangel kann es zu Knochenproblemen, Muskelkontraktionen und -krämpfen sowie zu diffusem Haarausfall kommen.

Magnesium

Magnesium ist sehr wichtig für die Energieproduktion und das reibungslose Funktionieren des Nervensystems. ‌Ein Mangel an diesem Mineralstoff kann zu Muskelkontraktionen, Krämpfen, Energieverlust und Reizbarkeit führen. Ein Mangel wird auch mit Bluthochdruck, Diabetes, Herzinfarkt und Haarausfall in Verbindung gebracht.

Chrom

Chrom ist ein wichtiger Bestandteil des Glukosetoleranzfaktors, wodurch die Zellen des Körpers auf Insulin reagieren. Ein Chrommangel kommt häufig aufgrund der Raffination von Lebensmitteln vor. Ein Mangel an diesem Mineralstoff kann zur Entwicklung von Hypoglykämie (Unterzuckerung) oder Diabetes mellitus (Überzuckerung) führen.

Eisen

Eisen ist ein Bestandteil von Hämoglobin, eine Substanz, die Sauerstoff durch den Körper transportiert. Eisenmangel kann zu spröden Haaren und Haarausfall führen. Eisen kann in vielen Lebensmitteln wie Fleisch, Bohnen, dunkelgrünem Blattgemüse, Kürbiskernen und Algen gefunden werden.

Die Bedeutung von Vitaminen

Zusätzlich zu den spezifischen B-Vitaminen B8 (Biotin) und B9 (Folsäure) sind praktisch alle B-Vitamine für gesundes Haar von großer Bedeutung. Die wichtigste Gruppe von Vitaminen, die zur Gesundheit und Stärke der Haare beitragen und Haarausfall verhindern, sind B5 und H. Vitamin B6 hilft ebenfalls, Haarausfall zu verhindern.

Vitamin A

Vitamin A spielt eine wichtige Rolle beim Aufbau der Hautstruktur. Ein Mangel kann zu schuppiger Akne und trockenem, brüchigem Haar führen. Stellen Sie sicher, dass Sie immer genug aber nicht zu viel von diesem Vitamin bekommen: zu viel Vitamin A kann Haarausfall stimulieren. Ein Mangel dieses Vitamins kann zu trockenem Haar und trockener Kopfhaut führen. Auch zu viel Vitamine können zu Haarausfall führen. Ein Überschuss an Vitamin A kann beispielsweise Grund für trockenes, sprödes Haar und vermehrten Haarverlust sein.

Vitamin-B-Komplex

‌Auch der Vitamin-B-Komplex ist wichtig, um gesund zu bleiben. ‌Ein Mangel an einem der B-Vitamine macht sich im Erscheinungsbild von Haut und Haar bemerkbar. Ein Mangel an Vitamin B2 (Riboflavin) kann zu Haarausfall beitragen. B2 bietet auch Unterstützung bei der Aufnahme von Vitamin B6 und Eisen, die beide für ein gesundes Haarwachstum wichtig sind. Vitamin B2 ist unter anderem in Milchprodukten, Fleisch, Brokkoli, Eiern und Nüssen enthalten. Niacinamid (oder Niacin, Vitamin B3) stellt eine Erweiterung der Blutgefäße sicher, die den Blutfluss zur Kopfhaut stimuliert, damit Nährstoffe die Haare und die Kopfhaut leichter erreichen. Es kann auch den Cholesterinspiegel senken, was zu einer Verringerung des Haarausfall beitragen kann. Vitamin B3 ist in Fisch, Fleisch, Nüssen und Getreide zu finden. Es ist allgemein bekannt, dass ein Mangel an Vitamin B5 (Pantothensäure) Haarausfall verursachen kann. Vitamin B5 kommt in Lebensmitteln wie Hähnchen, Milch, Getreide und Lachs vor. Ein Mangel an Vitamin B12 (Cyanocobalamin) kann zu Haarverlust und Entwicklung grauer Haare beitragen.

Vitamin C

Vitamin C ist ein starker Antioxidant, der wichtig ist, um Kollagen in der Haut und um die Haarfollikel herum, zu bilden und zu erhalten. Vitamin C hilft auch dem Körper Eisen aufzunehmen. Es kommt in Zitrusfrüchten, Erdbeeren, Kiwi, Tomaten und grünem Gemüse vor. Vitamin C fördert die Durchblutung der Kopfhaut. Da es außerdem die Bioverfügbarkeit von Eisen steigert, kann es den Stoffwechsel an den Haarwurzeln unterstützen. Fehlt es an Vitamin C, kann es zu Strukturschäden kommen oder sogar Haarausfall zur Folge haben.

Vitamin E

Vitamin E stimuliert die Durchblutung der Kopfhaut, sodass die Haarfollikel die richtigen Nährstoffe für optimales Haarwachstum erhalten. Ein Mangel an Vitamin E kann zu Haarausfall und Schuppen führen. Vitamin E schützt die Haare vor den Folgen der Sonneneinstrahlung, unterstützt das Haarwachstum und macht die Haare kräftiger. Erhält der Körper über längere Zeit zu wenig Vitamin E, wird das Haar brüchig, spröde und kann ausfallen.

Vitamin D

Vitamin D hält den Haarfollikelzyklus aufrecht. Bei einem Vitamin-D-Mangel verkürzen sich die einzelnen Phasen und es kann zu Haarausfall kommen. Vitamin D stellt eine Besonderheit unter den Vitaminen dar. Zwar kann es über die Nahrung aufgenommen werden. Die Zufuhr über Lebensmittel reicht aber nicht aus. Allerdings wird Vitamin D auch durch Sonnenbestrahlung gebildet. Halten Sie sich also ausreichend im Freien auf, ist ein Mangel nicht zu befürchten. Ein täglicher Spaziergang ist deshalb vor allem im Winter wichtig.

Vitamin D, B12, Zink? Das ist gesund für Haare, Nägel und Haut | Dr. Julia Fischer | ARD Gesund

Haarausfall - ab wann?

Zink ist für ein gesundes Haarwachstum besonders wichtig. Ist der Körper nicht genügend mit dem Spurenelement Zink versorgt, können die Haare trocken, spröde, dünn und brüchig werden. Ein Zinkmangel kann sich sogar in Haarausfall niederschlagen. Doch nicht immer handelt es sich gleich um Haarausfall. Fachleute stufen es als normal ein, wenn Sie ungefähr 100 Haare pro Tag verlieren. Bei jedem Menschen lockern sich jeden Tag unzählige Haare, weil ein Haar nur eine begrenzte Lebensdauer besitzt. Das Haar fällt aus und ein neues wächst nach. Wie die Haut erneuern sich auch Haare ständig.

Wenn Sie jedoch über längere Zeit ungewöhnlich viele Haare verlieren oder sich das Kopfhaar lichtet und kahle Stellen entstehen, könnte es sich um Haarausfall handeln. Holen Sie immer ärztlichen Rat ein, um der Ursache auf den Grund zu gehen.

Zink für die Haare - wie wirkt es?

Zink hat vielfältige Aufgaben im Körper und ist an unzähligen Stoffwechselprozessen beteiligt. Ohne das Spurenelement funktioniert kaum etwas im Körper. Es fördert das Haarwachstum und sorgt für dichtes, kräftiges Haar. Zink ist zudem wichtig für eine gesunde Haut, starke Fingernägel, ein schlagkräftiges Immunsystem und sogar für die Fruchtbarkeit. Auch bei Hautproblemen wie Pickeln, Mitessern, Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte kann Zinkmangel eine Rolle spielen.

Zink und die Haare hängen auf verschiedene Weise zusammen.

  • Das Spurenelement unterstützt die Bildung von Keratin, einem wichtigen „Baustoff“ für die Haare.
  • Hilft bei der Herstellung von Kollagen. Dieses Protein stärkt die Haarwurzeln.
  • Wirkt allgemein wachstumsfördernd - es ist wichtig für eine gut funktionierende Zellteilung. Das wirkt sich positiv auf das Wachstum der Haare aus.
  • Unterstützt das Immunsystem und kann damit Entzündungen positiv beeinflussen, zum Beispiel auch an der Haarwurzel.

Haarausfall - welche Arten gibt es?

Wichtig ist es zunächst, die Ursache für den Haarausfall zu finden. Es gibt drei verschiedene Arten von Haarausfall: erblich bedingten, kreisrunden und diffusen. Alle drei haben verschiedene Ursachen.

Für den erblich bedingten Haarausfall (androgenetische Alopezie), der vor allem Männer betrifft, sind in erster Linie die Gene verantwortlich. Die Haare fallen schon in jungen Jahren aus. Es bilden sich „Geheimratsecken“, eine Stirnglatze, eine „Mönchstonsur“ oder eine vollständige Glatze.

Hinter dem kreisrunden Haarausfall (Alopecia areata) steckt vermutlich eine Autoimmunreaktion, bei der das Immunsystem die Haarwurzeln angreift und zerstört. Dass an dieser Form des Haarausfalls zusätzlich ein Zinkmangel beteiligt ist, wurde in mehreren Studien bestätigt. Bei Männern entstehen runde, haarlose Stelle in der Bartregion. Und bei beiden Geschlechtern sind runde, kahle Stellen auf dem Kopf zu finden.

Beim diffusen Haarausfall spielen dagegen Einflussfaktoren wie Stress, hormonelle Veränderungen (z. B. Schwangerschaft, Wechseljahre), Krankheiten (z. B. Schilddrüsen- und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Essstörungen, Infektionen) oder die Fehlernährung eine Rolle. Wer sich einseitig ernährt, extreme Diäten absolviert, lange fastet oder längere Hungerkuren einlegt, muss mit einem weitreichenden Nährstoffmangel rechnen, auch mit einem Zinkmangel. So ist die Unterversorgung mit Zink vermutlich am diffusen Haarausfall beteiligt. Betroffen sind mehr Frauen als Männer.

Was hilft gegen Haarausfall?

Was gegen Haarausfall hilft, hängt entscheidend von der Ursache ab. Es gibt viele verschiedene Mittel gegen Haarausfall, zum Beispiel Medikamente gegen den erblich bedingten Haarausfall, die sogenannte androgenetische Alopezie. Ärzte versuchen, den Haarausfall zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen.

Daneben gibt es einige Mittel gegen Haarausfall, mit denen Sie selbst ansetzen können. Sie eignen sich sowohl für Frauen also auch für Männer. Ganz allgemein kommt eine gesunde, ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung Ihrem Haar zugute. Sie versorgen Ihren Körper mit sämtlichen Nährstoffen, die er für seine Aufgaben braucht, etwa mit Vitaminen und Mineralien wie Zink für die Haare.

Eine gute Quelle ist Zink in Lebensmitteln. Produkte, die wesentliche Mengen an Zink enthalten, sind:

  • Rind- und Schweinefleisch, Innereien
  • Austern, Garnelen
  • Eier, Milch und Milchprodukte wie Käse
  • Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte
  • Nüsse wie Cashew- und Pekannüsse
  • Weizen- oder Roggenkeimlinge

Manchmal lässt sich der Zinkmangel aber nicht allein durch die Ernährung beheben. Dann sind Zinkpräparate eventuell eine Möglichkeit, zum Beispiel in Form von Zinktabletten. Besonders beim kreisrunden Haarausfall scheint sich Zink günstig auszuwirken.

Wissenschaftler konnten folgenden Zusammenhang feststellen: Je ausgeprägter der Zinkmangel ist, umso zahlreicher und großflächiger sind auch die kahlen Stellen auf dem Kopf. Außerdem schlugen bei Menschen, die einen besonders ausgeprägten Zinkmangel hatten, übliche Behandlungsmethoden oftmals nicht an. Einige Fachleute vermuten sogar, dass der Zinkmangel die Ursache dieser Therapieresistenz ist. Sie gehen deshalb davon aus, dass sich bei kreisrundem Haarausfall, bei dem eine Therapieresistenz vorliegt, eine Behandlung mit Zinktabletten positiv auswirken kann.

Eine abwechslungsreiche Ernährung mit viel Obst und Gemüse, wenn nötig auch Ergänzungen durch eine Multivitamintablette, wird Ihnen eine Menge des Bedarfs an notwendigen Vitaminen decken. Für gesundes Haarwachstum sind einige Vitamine so wichtig, dass eine höhere Dosierung ein besseres Ergebnis ermöglicht. Bei anderen Vitaminen gilt, dass eine zu hohe Dosierung schädlich sein kann, sowohl für das Haarwachstum als auch für die allgemeine Gesundheit. Daher ist es wichtig, die richtigen Mengen und Anteile zu bekommen.

Nahrungsergänzungsmittel können das Nachwachsen der Haare unterstützen, wenn der Haarausfall auf einen Nährstoffmangel zurückzuführen ist. Bei anderen Formen des Haarausfalls (z. B. Ja, eine übermäßige Zufuhr von Vitaminen, insbesondere von Vitamin A, Selen und Eisen, kann zu Toxizität führen und den Haarausfall verschlimmern. Frauen profitieren häufig von Nahrungsergänzungsmitteln für Eisen, Zink, Biotin und Vitamin D, insbesondere wenn der Haarausfall auf einen menstruations-, schwangerschafts- oder menopausenbedingten Mangel zurückzuführen ist. Eine ausgewogene Ernährung mit nährstoffreichen Lebensmitteln ist in der Regel ausreichend für gesundes Haar. Die wichtigsten Lebensmittel sind Blattgemüse (Eisen), Nüsse und Samen (Zink und Vitamin E), fetter Fisch (Omega-3 und Vitamin D) und Eier (Biotin und Eiweiß). Da das Haar langsam wächst, kann es 3 bis 6 Monate dauern, bis Vitamine und Mineralstoffe eine spürbare Verbesserung bewirken.

Wirksame Nahrungsergänzungsmittel zur Förderung des Haarwachstums enthalten neben Vitaminen und Mineralien auch Pflanzenextrakte mit DHT-hemmenden Eigenschaften. Denken Sie an Sägepalme (mit dem Wirkstoff Beta-Sitosterol) und Brennnessel. Darüber hinaus hat sich eine Reihe von Aminosäuren, wie z. B. Taurin, als wirksam erwiesen.

Selen ist ein Mineral, das bei der Erhaltung gesunder Haare eine wichtige Rolle spielt. Ein Mangel an Selen kann zu sprödem Haar und Haarausfall führen. Selen unterstützt den Körper bei der Verarbeitung von Proteinen. Da Haare hauptsächlich aus Proteinen bestehen, sind ausreichende Mengen an Selen wesentlich für das Haarwachstum. Kleinen Mengen an Selen sind in vielen Lebensmitteln vorhanden.

Vitamine für die Haare - auftragen oder einnehmen?

In erster Linie ist für gesunde, schöne Haare die Ernährung sehr wichtig: Durch eine ausgewogene Lebensmittelauswahl lässt sich sicherstellen, dass alle wichtigen Nährstoffe wie Mineralstoffe und Vitamine für die Haare zur Verfügung stehen. Das kann viele Haarprobleme - von stumpfem Haar bis Haarausfall - verhindern oder verringern.

Manchmal kann es aber nötig sein, die haarfreundliche Ernährung durch die Einnahme von Vitaminpräparaten zu unterstützen. Wenn etwa krankheitsbedingt die Nährstoffaufnahme im Darm eingeschränkt ist, wie bei Zöliakie, kann es sinnvoll sein, Vitamine für die Haare in konzentrierter Form einzunehmen. Sprechen Sie dazu vorher mit einer Ärztin.

Darüber hinaus gibt es mittlerweile einige äußerlich anzuwendende Pflegeprodukte, die Vitamine für die Haare enthalten, zum Beispiel Öle, Shampoos, Haarwässer und Kurpackungen.

Empfohlene Tagesdosen

Es ist wichtig, die empfohlenen Tagesdosen der einzelnen Vitamine und Mineralstoffe zu beachten, um eine Überdosierung zu vermeiden. Hier eine Übersicht:

Vitamin/Mineral Empfohlene Tagesdosis (Erwachsene)
Vitamin A 700-850 Mikrogramm
Biotin (Vitamin B7) 40 Mikrogramm
Niacin (Vitamin B3) 11-17 Milligramm
Pantothensäure (Vitamin B5) 5 Gramm
Vitamin B6 1,4 Milligramm (Frauen), 1,6 Milligramm (Männer)
Folsäure 300 Mikrogramm (nicht-schwangere), 550 Mikrogramm (schwangere)
Vitamin C 95-110 Milligramm
Vitamin E 11-15 Milligramm

Beachten Sie, dass diese Angaben Richtwerte sind und individuelle Bedürfnisse variieren können. Eine ärztliche Beratung ist empfehlenswert.

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