Migros Rasierer Herren Test: Ein umfassender Überblick

Die Rasur ist eine wiederkehrende Aufgabe, die Männer vom ersten Bartwuchs bis zum Lebensende begleitet. Dabei ist die Wahl des richtigen Rasierers und der passenden Methode eine äußerst individuelle Angelegenheit. Viele Männer entscheiden sich für die Nassrasur mit Systemrasierern, während andere auf Elektrorasierer oder Rasierhobel setzen.

Nassrasur vs. Elektrorasur

Beide Varianten haben ihre Vorteile. Die Nassrasur überzeugt durch ihre Gründlichkeit, da die Klinge sehr nah über die Haut gleitet und die Barthaare direkt an der Hautoberfläche abschneidet. Elektrorasierer hingegen haben zum Schutz fein gelochte Metallplatten, die zwar die Haut vor Verletzungen schützen, aber aufgrund des größeren Abstands zur Haut minimale Stoppeln hinterlassen.

Auch die Kosten sind ein wichtiger Faktor. Nassrasierer sind in der Anschaffung günstiger, aber die Klingen gehen ins Geld und müssen oft gewechselt werden. Für Männer mit unebener Gesichtshaut ist die Elektrorasur ideal, da das Risiko, sich zu schneiden, nahezu ausgeschlossen ist. Die Nassrasur ist zeitaufwendiger als die Trockenrasur.

Systemrasierer im Test

Die meisten handelsüblichen Systemrasierer nutzen entweder drei oder fünf Einzelklingen. Es gibt auch Ausnahmen mit zwei, vier oder sechs Klingen. Allerdings gibt es keine merklichen Unterschiede zwischen Modellen mit drei und fünf Klingen - weder bei der Gründlichkeit, noch bei der Hautirritation oder der Lebensdauer.

Neben der Qualität der Klingen ist auch deren Abstand zueinander von Bedeutung, um Verstopfungen durch Bartstoppeln und Rasierschaum zu vermeiden.

Rasierhobel als Alternative

Viele Nassrasur-Liebhaber schwören auf Rasierhobel. Diese sind teurer in der Anschaffung, aber meist hochwertiger und schöner gestaltet. Die Klingen sind deutlich günstiger und standardisiert, wodurch man flexibel bei der Wahl des Herstellers ist. Der Umgang mit Rasierhobeln erfordert aber Übung und Konzentration, da es keine Schutzzone gibt und man sich leichter verletzen kann. Gleichzeitig ist ihre Gründlichkeit unschlagbar.

Beliebte Modelle im Vergleich

Gillette Mach3

Der Gillette Mach3 ist ein bewährter Klassiker, der auch nach über 25 Jahren am Markt meisterhaft schneidet. Die Rasur ist sanft und gründlich, der Griff erlaubt eine tadellose Handhabung und die Klingen halten sehr lange durch. Er liegt in der goldenen Mitte.

Rundum brillieren konnte der Mach3 bei der Nutzungsdauer der Klingen. Sie halten eine gefühlte Ewigkeit - bei allen Testpersonen deutlich länger als der Durchschnitt unter allen getesteten Systemrasierern, und sie haben selbigen ordentlich angehoben. Das ist für sich toll, noch schöner ist es aber in dem Wissen, dass Ersatzklingen für den Mach3 zwar nicht zu den allergünstigsten gehören, gegenüber vergleichbar ausdauernden Klingen (namentlich die des Gillette Fusion5 und des Wilkinson Hydro 5) aber für einen deutlich geringeren Betrag den Besitzer wechseln. Pro Rasur ist der Mach3 der drittgünstigste Nassrasierer im Test.

Wilkinson Sword Hydro 5

Der Wilkinson Sword Hydro 5 rasiert ebenfalls einwandfrei und ist etwas größer und ergonomischer geformt als der Mach3. Der Griff ist länger und breiter, stärker gummiert und liegt gut in der Hand. Die Klinge ist flexibel, aber der Widerstand ist etwas gering. Die Gründlichkeit ist gut bis sehr gut, aber der Gleitstreifen trägt zu stark auf und "schleimt" regelrecht.

Gillette Fusion5

Der Gillette Fusion5 schlug sich im Test ähnlich gut wie der Mach3. Das Griffstück ist ergonomischer gestaltet und er hat mehr Schneiden (fünf statt drei) sowie eine zusätzliche Trimmerklinge. Die Klingen sind jedoch teuer.

Cien Men Dynamic 5 Pro (Lidl)

Mit dem Cien Men Dynamic 5 Pro vertreibt Lidl einen Nassrasierer, der Sparpotenzial bietet. Die Klingen halten nicht allzu lange durch, sind aber günstig zu bekommen. Schön ist auch, dass man trotz des niedrigen Preises nicht auf eine Trimmerklinge verzichten muss. Die Gründlichkeit erreicht nicht ganz die unserer anderen Empfehlungen, ist aber überdurchschnittlich hoch. Auch Hautreizungen traten im Test nicht auf. Das ändert sich jedoch mit zunehmendem Abstumpfen der Klinge, was leider relativ schnell passiert und unser größter Kritikpunkt am Cien-Rasierer ist. Allerdings sind die Ersatzklingen günstig, wodurch der Preis pro Rasur dennoch niedrig ist und im Testfeld lediglich vom Aveo Men 3-Klingen-Rasiere...

Philips Bartschneider im Test

Ich habe zwei Bartschneider von Philips getestet: das Modell der gehobenen Mittelklasse, den MG7940/15 aus der 7000er-Serie, und das Spitzenmodell, den MG9553/15 aus der 9000er-Serie.

Der MG9553/15 (rechts) sieht und fühlt sich etwas hochwertiger an und liegt besser in der Hand. Der One Blade (oben) ist in meinen Augen der Showstealer und ein weiteres gutes Argument für dieses Modell.

Philips MG9553/15

Der Philips 20-in-1-Trimmer MG9553/15 verfügt über zwei Hauptgeräte: den Trimmer und den One Blade. Letzterer hat genau einen Aufsatz, der zusätzlich mit einer Schutzhülle daher kommt. Der Trimmer wiederum hat vier direkte Aufsätze: einen großen, breiten One Blade für den Körper und drei für Körper und Gesicht. In verschiedenen Größen von klein über mittel bis groß lassen sich Bart oder Körperhaare auf 0,5 Millimeter stutzen. Und damit nicht genug: Die mittleren und großen Größen lassen sich mit weiteren Aufsätzen erweitern.

Die Aufsätze des Trimmers im Überblick:

  • Vier breite Kammaufsätze mit vier, neun, zwölf und 16 Millimetern
  • Zwei Kammaufsätze für das seitliche Schneiden
  • Ein Aufsatz für die Augenbrauen
  • Zwei mittelbreite Kammaufsätze mit drei und fünf Millimetern Länge
  • Vier verstellbare Kammaufsätze mit den Längen 1,0 bis 3,0 mm (in 0,2er-Schritten), drei bis sieben mm (in 1er-Schritten) neun bis 13 mm (in 1er-Schritten), 16 bis 20 mm (in 1er-Schritten)

Philips MG7940/15

Beim MG7940/15 fehlen die Kammaufsätze zum seitlichen Trimmen, der mittlere Aufsatz mit einer Länge von fünf Millimetern sowie ein verstellbarer Aufsatz (von 16 bis 20 mm). Obendrein ist das One-Blade-Handstück als Zweitgerät nicht enthalten. Dafür ist ein Aufsatz für Nasen- und Ohrhaare inkludiert.

Rasur und Komfort

Beide Trimmer rasieren hervorragend. Die Rasur war immer sehr angenehm und ging schnell. Die Aufsätze sitzen fest und verrutschen nicht. Nur der Nasenhaarschneider wird wohl nicht mein bester Freund werden. Anscheinend bin ich in der Nasenhöhle sehr kitzlig und kam aus dem Kichern nicht mehr heraus. Der kleine One Blade ist dagegen sofort mein Liebling geworden. Präzises Glattrasieren funktioniert damit perfekt. Sehr einfach lassen sich damit schöne Konturen rasieren. Die Haut fühlt sich danach weich und sanft an.

Der MG7940/15 hat insgesamt über 22 Längeneinstellungen von 0,5 bis 16 Millimeter in Teilschritten von 0,2 Millimeter. Das Spitzenmodell MG9553/15 bietet sogar 27 Längeneinstellungen von 0,2 bis 20 Millimeter.

Zu den weiteren Komfortfunktionen gehört die Beard-Sense-Technologie von Philips: Der Trimmer soll während der Rasur 125 Mal pro Sekunde die Bartdichte analysieren und die Leistung genau dann erhöhen, wenn es nötig ist, um dichte, buschige oder lange Bärte zu bewältigen.

Außerdem sind die Rasierer wasserdicht. Das heißt, du kannst sie nicht nur unter der Dusche benutzen, sondern sie mit allen Aufsätzen auch problemlos reinigen. Nützlich ist auch, dass man am Trimmer ein Signal bekommt, wenn der Akku einen niedrigen Ladestand aufweist. Ein Minuspunkt ist für mich allerdings, dass keines der Geräte funktioniert, während es aufgeladen wird.

Akkulaufzeit

Die Akkulaufzeit der Trimmer wird bei beiden Geräten mit bis zu 120 Minuten angegeben. In einem kleinen Test im Leerlauf erreichte der Trimmer der 9000er-Serie insgesamt 132 Minuten. Ein aus meiner Sicht zufriedenstellendes Ergebnis. Die Ladezeit beträgt laut Hersteller 60 Minuten, eine Schnellladung ist in fünf Minuten möglich. Zum Aufladen gibt es ein Kabel mit USB-A-Anschluss. Ein Adapter ist nicht im Lieferumfang enthalten.

Die Akkulaufzeit des One Blade wird mit bis zu 30 Minuten angegeben. Im Leerlauf lief er genau 90 Minuten. Die Ladezeit beträgt allerdings acht Stunden.

Fazit

Die beiden Philips Rasierer haben mich restlos überzeugt. Vor allem der 20-in-1-Trimmer MG9553/15 aus der 9000er-Serie mit dem zusätzlichen One Blade hat es mir angetan. Das Rasieren ist super komfortabel, geht schnell und einfach von der Hand. Insbesondere die Konturen konnte ich noch nie so gut wie mit dem One Blade schneiden. Und das Ergebnis kann sich meiner Meinung nach sehen lassen. Mir jedenfalls gefällt es und das ist die Hauptsache.

Tabelle: Vergleich der getesteten Rasierer

Rasierer Vorteile Nachteile Preis pro Rasur
Gillette Mach3 Sanfte und gründliche Rasur, lange Haltbarkeit der Klingen, günstiger Preis pro Rasur Keine Trimmerklinge Günstig
Wilkinson Sword Hydro 5 Ergonomischer Griff, gute Gründlichkeit Gleitstreifen trägt stark auf, Klingenaufnahme nicht ideal Mittel
Gillette Fusion5 Ergonomischer Griff, Trimmerklinge, sehr gründliche Rasur Teure Klingen Teuer
Cien Men Dynamic 5 Pro Günstiger Preis, Trimmerklinge Klingen stumpfen schnell ab Sehr günstig
Philips MG9553/15 Viele Aufsätze, One Blade für präzise Konturen, wasserdicht Kein Betrieb während des Aufladens -
Philips MG7940/15 Viele Aufsätze, wasserdicht, Aufsatz für Nasen- und Ohrhaare Kein Betrieb während des Aufladens, weniger Aufsätze als MG9553/15 -

Erfahrungen mit Bambaw Rasierklingen

Die Bambaw Rasierklingen erfreuen sich großer Beliebtheit und werden von Anwendern für ihre Schärfe und die plastikfreie Verpackung gelobt. Viele Nutzer berichten von bis zu fünf Rasuren pro Klinge.

Einige Erfahrungsberichte:

  • Anne: "Ich habe mir die Rasierhobel gekauft und gleichzeitig die Rasierklingen. Ich bin mit dem Produkt sehr zufrieden. Hier muss man jedoch bei der Rasur darauf achten, dass man sich nicht schneidet."
  • Lori: "Sie passen natürlich perfekt in den Bambaw Rasierer, den mein Mann (für Gesicht und Kopf) und ich (Körper) benutzen. Viel besser als z.B. Klingen aus der Migros."
  • Robin: "Sensationell. Bis zu 5 mal rasieren liegt drin."
  • msa: "Gute Rasierklingen, die sicher und plasikfrei verpackt sind. Was will man mehr?"
  • Duschjeti: "Top Quantität und Qualität. Wer nen Hobel braucht, der kommt an diesem günstigen Pack nicht drumherum!"

Stiftung Warentest: Nassrasierer im Test

Die Stiftung Warentest hat Nassrasierer getestet und festgestellt, dass die Qualitätsunterschiede gering, die Preisunterschiede aber groß sind. Auch Rasierhobel wurden getestet und für gut befunden.

Im Test gab es kaum Unterschiede zwischen den Modellen. Alle 20 Rasierer haben das Qualitätsurteil «gut» erhalten. Es spielt auch keine Rolle, ob eine oder mehrere Klingen parallel zum Einsatz kommen. Mehr Klingen bedeuten auch nicht unbedingt längere Haltbarkeit.

Testsieger wurde der Fusion 5 von Gillette, da er etwas hautschonender ist als die anderen Modelle und auch sonst überall sonst gute Noten erhielt. Der Wilkinson Advanced schaffte am meisten Rasuren mit einer Klinge. Aber wie erwähnt, sind insgesamt die Unterschiede sehr gering.

Die wahren Preissieger sind die Rasierhobel. Sie erhielten alle das Qualitätsurteil «gut». Zwei grosse Vorteile haben Rasierhobel: Die Klingen sind standardisiert, sodass du jeden Hobel mit Klingen aller Marken kombinieren kannst. Ausserdem sind die Klingen deutlich günstiger, wodurch sich die relativ teuren Hobel schnell amortisieren.

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