Du möchtest deinen Haarschnitt aufpeppen und bist auf der Suche nach einer modernen Frisur? Dann ist der Mid Fade genau das Richtige für dich. Der Mid Fade ist eine Art des Fades, bei dem der Übergang von kurzen Haaren zu längeren Haaren in der Mitte des Kopfes beginnt. Im Gegensatz zum High Fade, bei dem der Übergang schon am Oberkopf beginnt, und zum Low Fade, bei dem er erst am Hinterkopf beginnt, ist der Mid Fade daher auch als mittlerer Fade bekannt.
Ein Fade ist allgemein eine Frisur, bei der die Haare nicht gleich lang geschnitten sind, sondern nach unten hin optisch „auslaufen“. Die Frisur verschwindet quasi nach unten hin. Dies wird erreicht, indem die Haare je weiter es nach unten geht immer kürzer geschnitten werden.
Willkommen zu unserem umfassenden Blog über den vielseitigen und stilvollen Mid Fade Haarschnitt! Egal, ob du eine natürliche Textur, voluminöse Locken oder einen eleganten, strukturierten Look bevorzugst, der Mid Fade bietet unzählige Möglichkeiten, deinen individuellen Stil zu betonen.
Mid Fade mit natürlicher Textur
Die Basis der meisten Übergänge ist der sogenannte Fade Cut. Die Haare werden von oben nach unten hin immer kürzer geschnitten beziehungsweise rasiert, damit es so wirkt, als würden die Haare nach unten hin verblassen. Dieser Effekt kommt durch die Kopfhaut zustande, welche aufgrund der im Verlauf kürzer werdenden Haare immer deutlicher zum Vorschein kommt.
Bei solch einem Übergang arbeitet der Friseur oder Barbier mit einem Rasierer und verblendet die Haare: Verblenden ist der Vorgang, bei dem die Haare mit unterschiedlichen Aufsätzen immer kürzer geschnitten werden, und sie somit den fließenden Übergang bilden.
Der Fade Cut ist ein Kurzhaarschnitt, bei dem das Haar von unten nach oben fließend übergeht - von fast ganz kurz (oder gar rasiert) zu einer längeren Partie am Oberkopf. Dieser Übergang ist das Markenzeichen des Schnitts.
Seine Ursprünge hat der Fade im Militär und in der afroamerikanischen Barber-Kultur der 80er. Heute ist der Schnitt global - von Hip-Hop-Stars über Fußballer bis zu Fashion-Insidern.
Ein „Fade“ ist kein universeller Schnitt. Es gibt zahlreiche Varianten - Low Fade, Mid Fade, High Fade, Taper Fade. Und welcher zu Ihnen passt, hängt von Gesichtsform, Haarstruktur und Style ab. Grundsätzlich funktioniert der Fade mit fast allen Haartypen - aber auf dunklem, dickem Haar kommt der Effekt besser zur Geltung. Bei feinem oder sehr hellem Haar verschwimmt die typische Übergangszone schnell.
Schauen wir uns jetzt doch einfach einige Beispiele für die verschiedenen Arten von Fades an. Da sich die Barber-Branche ständig verändert und an neue Stiltrends anpasst, kann es schwierig sein, mit all den verschiedenen Fade-Typen, die man sieht, Schritt zu halten. Aber es gibt nur sieben Grundtypen von Fades, die all diesen modernen, trendigen Styles zugrunde liegen. Sie können bei verschiednen Haardicken getragen werden.
Wie der Name schon vermuten lässt, ist der Low Fade eine Variante des Fade Cuts. Der Low Fade zeichnet sich durch das Verblassen der Haare am unteren Teil des Kopfes aus. Der Übergang beginnt direkt oberhalb der Ohren und verläuft sanft bis zum Nacken. Ideal für Einsteiger oder Männer, die einen klassischen Business-Look bevorzugen.
Low Fades können bei jedem Haartyp und jeder Haarstruktur getragen werden.
Beim Medium Fade werden die Haare ab etwa der Mitte des Kopfes verblendet. Ebenso wie der Low Fade ist der Medium Fade unauffällig. Der Mid Fade sitzt etwas höher - etwa auf Höhe der Schläfen. Er sorgt für einen stärkeren Kontrast zwischen dem kurzen Seitenbereich und dem längeren Deckhaar. Dieser Look ist modern, frisch und ideal für den Alltag.
Besonders Männer mit ovalem oder kantigem Gesicht profitieren vom Mid Fade, weil er das Gesicht definiert und gleichzeitig Volumen oben lässt. Wenn du ein rundes, quadratisches, herzförmiges oder ovales Gesicht hast, solltest du mal den Mid Fade ausprobieren - es wird großartig aussehen! Bleibt dann nur noch herauszufinden, was du mit dem Haupthaar anstellen möchtest!
Beim High Fade ist der Schnitt ebenfalls vom Namen abzuleiten. Bei dieser Variante werden die Haare weit oben am Kopf verblendet, weshalb der Kontrast zwischen dem langen Deckhaar und den kurzen Seiten deutlich sichtbarer ist. Der Kontrast ist hier besonders stark: Fast rasierte Seiten treffen auf längeres Haar am Oberkopf. Der Effekt ist kantig, dynamisch und auffällig.
High Fades eignen sich am besten für Männer mit runden oder eckigen Gesichtsformen, vor allem, wenn du den Fade mit längerem Haar on top kombinierst. Den High Fade solltest du eher meiden, wenn du ein längliches, ovales oder herzförmiges Gesicht hast.
Der Scissor Fade wird, anders als die anderen Varianten, ausschließlich mit der Schere geschnitten. Dadurch werden die Haare nicht so kurz wie mit dem Rasier und dementsprechend auch die Haut unter den Haaren weniger stark sichtbar. Diese Art ist perfekt, wenn ihr einen unauffälligen Schnitt sucht, der sehr sauber wirkt.
Das typische Merkmal des Shadow Fades ist sein langgezogener Übergang: Bei diesem Fade-Haarschnitt wird über ein sehr breites Areal verblendet, weshalb der Fade wie eine Art Schatten des Deckhaares wirkt.
„Seiten auf Null mit Übergang“ klingt erstmal nach einer etwas rustikalen Beschreibung einer Frisur, doch eigentlich ist damit der sogenannte Skin Fade gemeint. Was das Deckhaar anbelangt, sind bei diesem Übergang keine Grenzen gesetzt.
Skin Fades können mit jeder Art von Fade kombiniert werden, so dass sie für jede Gesichtsform und jeden Haartyp geeignet sind. Allerdings sehen Skin Fades bei Männern mit gleichmäßigem Hautton am besten aus, da sie große Teile der Kopfhaut zeigen.
Beim Taper Fade verläuft der Übergang sehr dezent - oft nur im Bereich von Nacken und Koteletten. Ideal für klassische Looks oder erste Fade-Erfahrungen.
Taper Cuts sehen am besten bei Männern mit ovaler Gesichtsform aus.
Burst Fades nehmen die Form eines Halbkreises an, der das Ohr umgibt. Die Überblendlinie nutzt das Ohr als Mittelpunkt und bewegt sich kreisförmig darum herum. Sie ähneln den Drop Fades, weil die Fade-Linie am Hinterkopf abzufallen scheint.
Beim Burst Fade bleibt am Hinterkopf mehr Haar stehen. Der einzige Bereich, der "verblasst" ist, ist der halbkreisförmige Bereich um das Ohr herum.
Ein Mid Fade wird am besten mit einer elektrischen Haarschneidemaschine geschnitten. Der Barbier verwendet dazu unterschiedliche Aufsätze mit verschiedenen Längen.
Schneidet man sich den Mid Fade selbst, sollte man zuerst die längeren Haare on top schneiden. Anschließend wird der Aufsatz des Haarschneiders gewechselt, um ab der Mitte des Hinterkopfes mit schwungvollen Bewegungen die unteren Haare zu kürzen.
Die Länge des Übergangs hängt von deinen Vorlieben und dem gewünschten Look ab. In der Regel werden beim Mid Fade 2-3 Millimeter verwendet. Je kürzer der Aufsatz, desto kürzer sind auch die Haare. Besonders stylisch sieht der Fade aus, wenn er seitlich noch etwas längere Haare zwischen 3 und 5 Millimetern und in der Mitte am Hinterkopf kürzere Haare bis zu 3 Millimeter hat.
Ihr möchtet einen Fade selber schneiden? Wir raten euch davon ab. Einen wirklich sauberen Übergang als Leihe hinzubekommen, ist überaus schwierig und benötigt einiges an Fingerspitzengefühl, viel Übung und vor allem Genauigkeit. Besonders dann, wenn das Deckhaar deutlich länger als die Seiten ist, fällt ein schlecht geschnittener Fade Cut auf.
Es gibt verschiedene Arten von Mid Fade, aus denen du wählen kannst. Eine beliebte Variante ist der Slick Back Mid Fade, bei dem die Haare auf der Oberseite des Kopfes nach hinten gekämmt werden und der Übergang in der Mitte des Kopfes beginnt. Eine andere Variante ist der On Top Mid Fade, bei dem die Haare auf der Oberseite des Kopfes etwas länger bleiben und nach vorne gestylt werden.
Diese Frisur eignet sich für fast jeden Typ von Gesicht und Haarstruktur. Es ist jedoch am besten, den Friseur deines Vertrauens zu konsultieren, um sicherzustellen, dass die Frisur auch zu deiner Gesichtsform passt.
Der Mid Fade kann mit verschiedenen Bartvarianten kombiniert werden. Eine beliebte Option ist ein kurzer, gestutzter Bart, der die saubere und moderne Optik des Haarschnitts unterstützt. Auch ein längerer Bart, der absichtlich etwas ungepflegter aussieht, passt gut zum Mid Fade.
Einige moderne Mid Fade Styles für Männer:
Ein guter Fade Cut lebt von klaren Kanten und sauberen Übergängen - aber auch vom richtigen Styling. Hier kommen Produkte ins Spiel, die Volumen, Textur oder Glanz bringen.
Ein frischer Fade Cut wirkt nur bei sauberem Haar. Empfehlenswert: ein mildes Shampoo und ein leichtes Conditioner, der nicht beschwert. Auch Kopfhautpflege ist wichtig - besonders bei Skin Fades, da hier die Haut direkt sichtbar ist.
Ein Taper Fade hat den Vorteil, dass er besonders vielen Menschen steht. Abhängig vom Haartyp und deiner Gesichtsform kann deine Friseurin oder dein Friseur den Schnitt und das Styling so wählen, dass der Taper Fade deinen Look perfektioniert.
Diese Varianten des Verlaufsschnitts bieten sich bei den verschiedenen Gesichtsformen an:
Je nach Stadt und Qualität des Barbers: Zwischen 25 € und 60 €. High Fades oder Skin Fades mit Konturen kosten meist etwas mehr.
Alle 2-3 Wochen, um die Übergänge frisch zu halten. Low und Taper Fades sind etwas langlebiger, bei Skin Fades sieht man nach wenigen Tagen Nachwuchs.
Untere Zone: 0 bis 3 mm. Mittlere Zone: 3-6 mm. Oben: variabel - je nach gewünschter Länge bei Frisur oben lang Seiten kurz.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Mid Fade eine sehr beliebte Frisur bei Männern ist, die vielseitig und für jeden Gesichts- und Haartypen geeignet ist. Es handelt sich hierbei um eine Art Fade, bei dem der Übergang von kurzen zu längeren Haaren in der Mitte des Kopfes beginnt. Dieser kann mit verschiedenen Frisuren wie dem Slick Back oder On Top kombiniert werden oder auch mit verschiedenen Bartvarianten.
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