Wer seinem Haar viel Aufmerksamkeit widmet, mag von manchen Menschen als eitel bezeichnet werden.
Die aufmerksame Beobachtung des eigenen Körpers hat jedoch mit Eitelkeit nicht viel zu tun.Millionen von Menschen auf der ganzen Welt leiden an mindestens einem Nährstoffmangel, der häufig durch einen ungesunden Lebensstil, eine unausgewogene Ernährung und eine sitzende Tätigkeit verursacht wird.
Das Aussehen von Haut und Haaren spielt in unserem täglichen Leben eine entscheidende Rolle und gilt als sichtbarster Indikator für unsere Gesundheit.
Wenn Ihr Haar häufiger ausfällt oder Sie feststellen, dass es in letzter Zeit deutlich dünner geworden ist, fragen Sie sich vielleicht, ob die Einnahme bestimmter Nahrungsergänzungsmittel dazu beitragen kann, die Gesundheit, das Aussehen und das Wachstum Ihres Haars zu verbessern.
Haarausfall oder dünner werdendes Haar kann viele Ursachen haben - in vielen Fällen ist eine medizinische Abklärung sinnvoll.
Es gibt zwar nur sehr wenige wissenschaftliche Studien, die belegen, dass Vitamine und Nahrungsergänzungsmittel das Haarwachstum bei allgemein gesunden Menschen fördern, aber bestimmte Nährstoffmängel werden mit Haarausfall in Verbindung gebracht.
In diesen Fällen können Nahrungsergänzungsmittel sehr hilfreich sein.
Mit anderen Worten: Ein Mangel an mehreren Nährstoffen im Körper, insbesondere an Vitaminen, kann zu vermehrtem Haarausfall beitragen.
Dünnes Haar kann ein Symptom für bestehende Mangelzustände im Körper sein.
Bei dünnem Haar heisst es also, zuerst einmal herauszufinden, welcher Art die augenblicklichen Mangelzustände des eigenen Organismus sind.
Dünnes Haar kann auf einen Mangel an Silicium, an Vitamin D, an bestimmten Aminosäuren, an manchen Spurenelementen oder an vielen anderen Vital- und Nährstoffen hinweisen.
Die erste Massnahme ist daher eine Ernährungsumstellung auf eine vitalstoffreiche und basenüberschüssige Ernährung.
Nährstoffmangel und Haarausfall
EisenmangelEisen ist ein unverzichtbares Spurenelement. Der Körper benötigt es, um Hämoglobin zu bilden - ein Protein, das Sauerstoff durch den Blutkreislauf transportiert.
Eine gute Sauerstoffversorgung der Haarfollikel über die feinen Blutgefäße der Kopfhaut ist entscheidend für gesundes Haarwachstum.
Studien zeigen, dass ein Eisenmangel häufig mit Haarausfall, insbesondere bei androgenetischer Alopezie, in Verbindung steht.
ZinkmangelZink ist an vielen wichtigen Prozessen im Körper beteiligt, darunter die Produktion von Proteinen wie Keratin - dem Baustein, der das Haar stark und widerstandsfähig macht.
Ein Zinkmangel schwächt die Haarstruktur und führt häufig zu dünner werdendem oder brüchigem Haar.
Die Wiederherstellung eines normalen Zinkspiegels unterstützt die Zellregeneration und fördert langfristig ein gesundes Haarwachstum.
Vitamin-B12-MangelDa der Körper dieses Vitamin nicht selbst herstellen kann, muss es über die Nahrung aufgenommen werden.
Ein Mangel an Vitamin B12 kann Haarausfall verursachen, indem die Regeneration der Haarfollikelzellen beeinträchtigt wird.
Eine rechtzeitige Behandlung des Mangels sorgt dafür, dass sich die Haarwurzeln wieder regenerieren und das Haarwachstum angeregt wird.
Vitamin-C-MangelVitamin C unterstützt das Haarwachstum auf zwei entscheidende Arten:
Ein Mangel an Vitamin C kann die Haarqualität verschlechtern und das Wachstum beeinträchtigen.
Vitamin-D-MangelVitamin D wird vor allem durch Sonnenlicht im Körper gebildet. Es hat eine wichtige Funktion bei der Aktivierung der Haarfollikel.
Fehlt Vitamin D, können die Haarfollikel in eine verlängerte Ruhephase übergehen, was den Haarzyklus unterbricht.
Besonders im Herbst und Winter kann ein Vitamin-D-Mangel einen reaktiven Haarausfall verstärken.
Ein Vitamin-D-Mangel führt häufig zu Haarausfall bei Frauen, insbesondere während der Schwangerschaft oder Stillzeit. In diesen Phasen ist der Vitamin-D-Bedarf stark erhöht.
Auch hormonelle Schwankungen, wie in den Wechseljahren, können den Stoffwechsel von Vitamin D beeinflussen, was einen Mangel begünstigt.
Wer ist besonders anfällig für Haarausfall durch Vitaminmangel?
Vitaminmangel ausgleichen: So bekämpfen Sie Haarausfall effektiv
Eine ausreichende Versorgung mit Vitaminen und Mineralstoffen wirkt Haarausfall entgegen und stärkt die Haarfollikel.
Hier erfahren Sie, wie Sie Schritt für Schritt Ihren Vitaminmangel ausgleichen und Ihr Haarwachstum fördern können.
Vitaminstatus überprüfen
Bevor Sie gegen Haarausfall vorgehen, klären Sie die Ursachen. Stellen Sie zunächst fest, ob ein Vitaminmangel besteht und welcher Nährstoff betroffen ist, um anschließend die richtigen Schritte zu unternehmen. Dabei hilft eine umfassende Diagnose durch eine medizinische Fachkraft. Sie kann auf verschiedene Weise erfolgen:
Ernährung optimieren
Eine ausgewogene Ernährung ist die Grundlage für gesundes Haar. Sie liefert die notwendigen Vitamine und Mineralstoffe, um die Haarfollikel zu stärken und das Wachstum zu fördern. Setzen Sie auf nährstoffreiche Lebensmittel, um Ihren Bedarf an essenziellen Nährstoffen zu decken:
Durch eine bewusste Umstellung Ihrer Ernährung können Sie das Haarwachstum von innen heraus fördern. Kleine Anpassungen im Speiseplan machen oft einen großen Unterschied.
Nahrungsergänzungsmittel gezielt einsetzen
Manchmal reicht die Ernährung allein nicht aus, um den Vitamin- und Mineralstoffbedarf zu decken - vor allem bei einem starken Vitaminmangel oder besonderen Lebensumständen. In diesen Fällen sind Nahrungsergänzungsmittel eine sinnvolle Ergänzung.
Sämtliche Vitamine und Mineralstoffe können Sie einzeln als Präparate einnehmen, um gezielt Mängel auszugleichen. Außerdem gibt es zahlreiche Supplements, die speziell für die Förderung gesunder Haare entwickelt wurden.
Kombipräparate für Haar, Haut und Nägel enthalten oft eine ausgewogene Formel, die die Zellregeneration fördert und die Haarstruktur stärkt.
ANACAPS REAKTIV ist eines dieser Nahrungsergänzungsmittel, das mit wertvollen B-Vitaminen, Eisen, Selen und Pflanzenextrakten die Haarwurzeln nährt und hilft, Haarausfall zu reduzieren.
Haarpflegeprodukte zur Unterstützung
Neben der inneren Versorgung spielt auch die äußere Pflege eine wichtige Rolle beim Kampf gegen Haarausfall. Spezielle Haarpflegeprodukte unterstützen das Haarwachstum und stärken die Kopfhaut.
Das ANAPHASE+ Shampoo hilft zusätzlich bei Haarausfall. Es kräftigt feines und brüchiges Haar, spendet Volumen und ergänzt andere Behandlungen optimal.
Bei temporärem Haarausfall kann die CREASTIM REACTIV Lotion helfen. Sie reduziert den Haarverlust und sorgt bereits ab dem 1. Monat* für 82 Prozent dichteres Haar**. Zudem zieht die Lotion schnell ein und fettet nicht.
Durch die regelmäßige Anwendung dieser Produkte können Sie die äußeren Bedürfnisse Ihres Haares gezielt unterstützen und gleichzeitig die innere Versorgung ergänzen. Wählen Sie Pflegeprodukte, die auf Ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt sind, und integrieren Sie diese in Ihre tägliche Haarpflege. Eine regelmäßige Anwendung kann sichtbare Verbesserungen erzielen und Ihre Haare wieder kräftig und vital wirken lassen.
Weitere Ursachen für dünnes Haar
Silizium ist ein Spurenelement, das kaum jemand bei seiner Mineralstoffversorgung berücksichtigt. In Kindertagen mag diese Ignoranz gerechtfertigt sein.
Im Laufe der Jahre jedoch sinken unsere körpereigenen Siliciumspiegel immer weiter. Das aber ist so nicht vorgesehen.
Normalerweise sollte die Nahrung ausreichend Silicium liefern. Gerade für die Haargesundheit ist Silicium essentiell.
Silicium pflegt das Haar und macht es dicht und glänzend. Dazu muss Silicium über mehrere Monate hinweg (mind. 6 Monate) täglich eingenommen werden, z. B. Silicium Mineral Plus mit 75 mg Silicium pro Tagesdosis oder auch Silicium hochdosiert mit 500 mg Silicium pro Tagesdosis - beide von effective nature und bei beiden ist Bambusextrakt die natürliche Siliciumquelle.
Als Alternative für eine mittlere Tagesdosis von 200 mg Silicium in Form von sehr gut bioverfügbarem kolloidalen Silicium bietet sich von GeoSilica das Pure Kolloidale Silicium an.
Vitamin-D-Studien in den USA brachten zum Vorschein, dass 40 Prozent der US-Bevölkerung völlig unwissentlich unter einem Vitamin-D-Mangel leiden. Unter Schwangeren ist die Zahl der Betroffenen noch höher.
In Deutschland sieht die Situation sogar noch schlimmer aus. Dünnes Haar ist eines der zahlreichen Symptome von Vitamin-D-Mangel.
Da Vitamin-D-Mangel jedoch zu vielen anderen und auch deutlich schwerwiegenden Erkrankungen führen kann, wie z.B. Vitamin D kann glücklicherweise vom Körper selbst hergestellt werden.
Die Haut darf dazu jedoch nicht mit Sonnenschutzmitteln eingecremt sein, zumindest nicht in den ersten 15 bis 20 Minuten des Aufenthaltes in der Sonne.
Ausserdem ist die Sonneneinstrahlung in Mitteleuropa nur im Sommer ausreichend. Bei dünnem Haar ist es daher sinnvoll, den persönlichen Vitamin-D-Status bestimmen zu lassen (Blutanalyse beim Arzt oder Heilpraktiker oder per Heimtest) und je nach Ergebnis die individuell erforderliche Menge Vitamin D einzunehmen.
Wie Sie dabei vorgehen, erklären wir in unserem Artikel über die richtige Einnahme von Vitamin D. Den Vitamin-D-Heimtest von Medivere erhalten Sie z. B. im Shop von myFairtrade für knapp 30 Euro.
Dünnes Haar kann auch durch einen Mangel an bestimmten Aminosäuren, wie z. B. Das Haar besteht aus Proteinen (Eiweiss).Wird der Körper nicht mit ausreichend und vor allem nicht mit den richtigen Proteinen versorgt, so fehlen die Bausteine fürs Haar.
Das wenige vorhandene Protein wird vom Organismus dort verwendet, wo es lebenswichtige Funktionen erfüllen muss und wo es folglich nötiger gebraucht wird als in Form von Haaren auf dem Kopf.
Wenn Ihre Ernährung von Haus aus eiweissarm ist bzw. besonders aus lysinarmen Eiweissen (z. B. Getreide, Reis ) besteht und weniger aus lysinreichen Lebensmitteln (z. B. Wenn das nicht möglich ist, könnten Sie zu Kapseln mit L-Lysin greifen.
Die Tagesdosis der L-Lysin-Kapseln von effective nature versorgt Sie mit 1000 mg L-Lysin. Diese Lysinmenge wäre z. B. Eine Alternative, die nicht nur mit Lysin, sondern mit vielen anderen Aminosäuren mehr versorgt, wäre das Erbsenproteinpulver.
Wenn bei Frauen die Bildung weiblicher Hormone nachlässt (was bereits mit Mitte Dreissig geschehen kann), kann es zu einem hormonellen Ungleichgewicht kommen.
Man vermutet, dass diese Androgene bei Frauen mit zunehmendem Alter zu DHT (Dihydrotestosteron) umgewandelt werden. Gleichzeitig führt DHT zu einer Abnahme der Kopfbehaarung.
Wir erklären im folgenden Link, wie Kürbiskernöl gegen genetisch bedingten Haarausfall(bei Mann und Frau). Wenn die Schilddrüse plötzlich nicht mehr ausreichend Hormone produziert, wenn sich also eine Schilddrüsenunterfunktion entwickelt, dann kann dies zum sog.
Bei dieser Art des Haarausfalls verlangsamt sich das Haarwachstum so stark, dass insgesamt mehr Haare ausfallen als nachwachsen. Das Haar wird allmählich immer dünner.
Sollten Sie daher dünnes Haar bei sich beobachten, dann lassen Sie zunächst Ihre Schilddrüsenwerte überprüfen. So fällt es dem Körper unter den genannten äusseren Einflüssen immer schwerer, seine Regulationsmechanismen aufrecht zu halten, z. B.
Ein gestörter Säure-Basen-Haushalt führt zu einer chronischen Übersäuerung des Körpers. Für diese Neutralisierung verwendet der Körper auch diejenigen Mineralstoffe, die im Haarboden eingelagert sind.
Das macht er so lange, bis für die Haarbildung nicht mehr ausreichend Mineralstoffe zur Verfügung stehen. Eine chronische Übersäuerung betrifft natürlich nicht nur den Haarboden.
Eine Übersäuerung lässt sich jedoch beheben und zwar mit einer basischen Ernährung in Kombination mit der - wenigstens kurweisen - Einnahme hochwertiger Mineralstoffe (Sango Meeres Koralle oder chelatierten Mineralstoffen) sowie konkreten Basenkonzentraten zur Entsäuerung.
Zusätzlich kann ein effektives Entsäuerungsprogramm zum Einsatz kommen, das die Säureschlacken abbauen und ausleiten hilft. Dieses enthält meist automatisch ein Mineralstoffpräparat, z. B. die Basenkur Allround (3 Wochen) von effective nature.
Übermässige seelische oder körperliche Belastung kann dazu führen, dass das Haar aufhört zu wachsen.
Wenn Sie dauerhaft der belastenden Situation ausgesetzt sind, wird ihr Haar so lange dünner werden, bis Sie effektive Methoden ergreifen, um dem Stress zu begegnen.
Organisieren Sie Ihren Tagesablauf daher so, dass angemessene Ruhepausen möglich sind. Auch sollten Sie eine wirkungsvolle Methode zur Stressbewältigung, wie Meditation, progressive Muskelentspannung oder Yoga erlernen und regelmässig ausüben.
Dünnes Haar kann auch die Folge von ungeeigneten Haarpflegeprodukten sein. Bei dünnem Haar sollten Sie daher Haarpflegeprodukte mit schädlichen Inhaltsstoffen meiden.
Sie fördern die Entstehung von dünnem Haar. In fast allen gängigen Haarshampoos ist beispielsweise Natriumlaurylsulfat enthalten.
Bei dünnem Haar sollten Sie daher besser auf basische Haarpflegeprodukte umsteigen oder wenigstens auf Haarpflegeprodukte aus dem Naturkosmetiksektor. Ein Basenshampoo beispielsweise soll die Kopfhaut basisch machen und ermöglicht so die Ausscheidung der unter der Kopfhaut angesammelten Säuren und Stoffwechselschlacken, z. B.
Um den Haarneuwuchs schnellstmöglich zu aktivieren, ist es wichtig, den Haarboden zusätzlich und gezielt mit naturbelassenen und konzentrierten Nährstoffen zu versorgen. Dazu eignen sich ganz besonders natürliche Haarwuchsmittel, die es sowohl mit als auch ohne Silicium gibt, z. B.
Bei dünnem Haar kommt es also nicht zuletzt auf die Ursache an, welche der aufgeführten Massnahmen Priorität hat. Ein wirksames und ganzheitliches Konzept gegen dünnes Haar deckt jedoch viele mögliche Ursachen gleichzeitig ab.
Das ganzheitliche Konzept bei Haarausfall entgiftet, entschlackt, reinigt, mineralisiert und verleiht neue Lebensenergie. Vitamin-D-Status überprüfen lassen und ggf.
Alopecia totalis: Totaler Haarausfall
Der totale Haarausfall oder Alopecia totalis ist eine Erkrankung, die jeden in jedem Alter treffen kann, egal ob Mann oder Frau.
Dabei entstehen zunächst vereinzelte kahle Stellen, denn meistens zeigen sich die ersten Symptome in Form einer Alopecia areata, bei der es zu stellenweise kahlen Flecken auf der Kopfhaut kommt.
Im Falle der Alopecia areata totalis nehmen die kahlen Stellen jedoch ein extremes Ausmaß an und führen nach einiger Zeit sogar weiter als zur Kahlheit auf dem Kopf. Im Folgestadium sind dann oft auch Wimpern, Augenbrauen, Schamhaare und Körperhaare betroffen, sodass es zum totalen Haarverlust am ganzen Körper kommen kann.
Bei der Alopecia totalis - auch bekannt als Alopecia universalis - handelt es sich wahrscheinlich um eine Autoimmunerkrankung, die den Körper veranlasst, die eigenen Haarfollikel anzugreifen und letztendlich vollständig zu zerstören.
Im fortgeschrittenen Stadium verursacht dies letztendlich die Haarlosigkeit am ganzen Körper.
Die Ursachen für Alopecia totalis sind nicht vollständig geklärt und rufen bis heute auch bei Medizinern große Fragezeichen hervor.
Tatsächlich tritt Alopecia universalis häufiger auf, wenn auch schon vorherige Generationen von der Erkrankung betroffen waren.
Man geht deshalb aktuell von einer Kombination aus genetischer Prädisposition und Umweltfaktoren aus, die den Krankheitszustand hervorrufen.
Für viele ist dies die alles entscheidende Frage bei Alopecia totalis: Wachsen Haare wieder oder können Sie irgendetwas tun, um das Haarwachstum wieder anzuregen?
Die Antwort ist leider ernüchternd, denn bisher gilt die Krankheit als nicht heilbar bzw. es ist kein Mittel bekannt, dass das Haarwachstum wieder anregen kann, wenn die Haarlosigkeit am ganzen Körper bereits aufgetreten ist.
Das hängt in erster Linie damit zusammen, dass die Ursache meist nicht geklärt werden kann.
Obwohl der totale Haarausfall normalerweise kein Zeichen für einen kritischen Gesundheitszustand ist, kann es äußerst schwierig sein, emotional mit der Diagnose fertig zu werden.
Da die Erkrankung Alopecia totalis häufig zu einem vollständigen Haarausfall am ganzen Körper führt, kann dies eine niederschmetternde Diagnose für Betroffene sein, die zu Isolations- und Angstgefühlen führen kann.
Patienten mit Alopecia totalis berichten oft, dass sie sich deprimiert und ängstlich fühlen. Sie können sich auch unsicher und isoliert fühlen, da sie ihren Zustand nur schwer verbergen können.
Dies kann zu sozialem Rückzug und Funktionsstörungen im Alltag führen.
Neben den körperlichen Auswirkungen der Alopecia totalis durch die fehlende Schutzfunktion, die normalerweise von Augenbrauen, Wimpern und anderen Körperhaaren geschaffen wird, kann die Erkrankung somit auch erhebliche Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben.
Bei der schwerwiegenden Diagnose Alopezia totalis ist guter Rat teuer, denn ein Heilmittel wurde bisher nicht gefunden. Für Betroffene ist es deshalb besonders wichtig, einen Umgang mit der Erkrankung zu finden, der ihnen weiterhin eine hohe Lebensqualität ermöglicht.
Heutzutage bestehen einige Möglichkeiten von hochwertigen Perücken bis zu einer Haartransplantation, bei der gesunde Haarfollikel (wenn noch vorhanden) aus einem anderen Bereich des Körpers entnommen und auf den kahlen Bereich der Kopfhaut verpflanzt werden.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Alopecia totalis eine seltene Krankheit ist, die einen Haarausfall am ganzen Körper zur Folge hat und damit oft große (emotionale) Leiden verursacht. Es gibt keine bekannte Heilung für diese Krankheit.
Tabelle: Vitamine und Mineralstoffe für gesundes Haarwachstum
| Nährstoff | Funktion | Lebensmittelquellen |
|---|---|---|
| Eisen | Sauerstoffversorgung der Haarwurzeln | Spinat, Linsen, Rote Beete, mageres Rindfleisch |
| Zink | Stärkung der Haarstruktur und Keratinproduktion | Kürbiskerne, Haferflocken, Garnelen, Austern |
| Vitamin B12 | Förderung der Zellteilung in den Haarfollikeln | Eier, Lachs, Milchprodukte (Joghurt, Käse) |
| Vitamin C | Verbesserung der Eisenaufnahme und Schutz vor freien Radikalen | Kiwis, Orangen, Paprika, Brokkoli |
| Vitamin D | Aktivierung der Haarfollikel | Fettreicher Fisch (Lachs, Makrele), Eier, angereicherte Produkte |
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