Die Mehrzahl von Friseur: Eine umfassende Betrachtung

Die Frage nach der korrekten Pluralform von "Friseur" im Deutschen ist vielschichtig und hängt von verschiedenen Faktoren ab. Es gibt mehrere akzeptable Varianten, die sich in ihrer Herkunft, Verwendung und Akzeptanz unterscheiden.

Friseur/Friseuse ist die älteste Wortform. An das Wort "frisieren" wurde die französische Endung "-eur" bzw. "-euse" angehängt. Später wurde die Endung "eingedeutscht", d.h. ihre Schreibung der Aussprache angepasst nach deutschen Regeln (im Dt. wird <eu> wie [oe] ausgesprochen und <ö> eben wie [ö]).

Die Deklination des Substantivs Friseur ist im Singular Genitiv Friseurs und im Plural Nominativ Friseure. Das Nomen Friseur wird stark mit den Deklinationsendungen s/e dekliniert. Das Genus bzw. grammatische Geschlecht von Friseur ist Maskulin und der bestimmte Artikel ist "der".

Die folgende Tabelle zeigt die Deklination des Wortes "Friseur":

Fall Singular Plural
Nominativ der Friseur die Friseure
Genitiv des Friseurs der Friseure
Dativ dem Friseur den Friseuren
Akkusativ den Friseur die Friseure

Im Schulwörterbuch meines Sohnes steht aber: Friseur (franz. Friseurin. Das stimmt auf jeden fall.

Die Deklination des Substantivs Frisör ist im Singular Genitiv Frisörs und im Plural Nominativ Frisöre. Das Nomen Frisör wird stark mit den Deklinationsendungen s/e dekliniert. Das Genus bzw. grammatische Geschlecht von Frisör ist Maskulin und der bestimmte Artikel ist "der".

Die Frisör Deklination online als Deklinationstabelle mit allen Formen im Singular (Einzahl) und im Plural (Mehrzahl) und in allen vier Fällen Nominativ (auch 1. Fall, Wer-Fall), Genitiv (auch 2. Fall, Wes-Fall, Wessen-Fall), Dativ (auch 3. Fall, Wem-Fall) und Akkusativ (auch 4. Fall, Wen-Fall) übersichtlich als Tabelle dargestellt.

🛑 Der Plural - Immer die richtige Endung finden 🛑

Die anderen Formen sind im Wesentlichen den 'FeministInnen' zuzuschreiben. Weil der Ausdruck Frisöse/Friseuse mit einem bestimmten Image belegt ist ("dummes Blondchen", vgl. den Musiktitel "10 nackte Frisösen"), besteht man darauf, dass als Berufsbezeichnung Friseurin/Frisörin verwendet wird.

Natürlich kann das keinen Erfolg haben, weil sowohl Friseuse/Frisöse, als auch Friseurin/Frisörin nur Wörter sind und das Konzept im Kopf des Sprechers das Gleiche bleibt und sich nicht mit ändert. 2) Diese Variante "politisch korrekter" ist, d.h. es wird neutraler und weniger verächtlich wahrgenommen als "Frisöse".

Friseuse heißt das und die männliche Form Friseur. Deshalb heißt das männliche Pendant einer Friteuse auch Friteur! Kontrolleur - Kontrolleuse usw.

Kam vor kurzem erst im TV - es heißt Frisör(in); Mehrzahl Frisöre.

Frisör oder Friseur, was ist eigentlich die richtige Schreibweise? Ist Friseur oder Frisör richtig? Diese Frage ist ganz leicht zu beantworten, denn beide Versionen sind korrekt! Die Schreibweise „Friseur“ wird empfohlen, weil das Wort aus dem Französischen stammt.

Du leitest es von dem Verb „friser“ ab, was auf Deutsch „kräuseln“ bedeutet. Frieseuse oder Friseurin? Für die weibliche Berufsbezeichnung verwendest du aber besser nicht die alte französische Variante. Statt „Friseuse“ sage also lieber „Friseurin“.

Mittlerweile werden im Deutschen neben Friseur viele verschiedene Bezeichnungen für den Beruf verwendet. oder deutsche Bezeichnungen. Schon gewusst? Auch die Bezeichnung „Barbier“ wird häufig als Synonym für (Herren-)Friseure verwendet. Allerdings dürfen Barbiere nur den Bart schneiden oder stylen.

„Friseur“ und „Friseurin“ werden vom Duden empfohlen. „Frisör“ und „Frisörin“ ist auch richtig, wird aber selten verwendet. Früher war die Bezeichnung für einen weiblichen Friseur „Friseuse“. Das wurde aber immer mehr als abwertend wahrgenommen. Deswegen sagst du besser „Friseurin“ oder „Frisörin“.

Laut Duden gilt die Bezeichnung „Friseuse“ als abwertend und wird nur noch umgangssprachlich verwendet. Jetzt kennst du die richtige Schreibweise von dem französischen Wort „Friseur“.

Die Unterteilung des Plurals in Wortgruppen zum Beispiel nach Ursprung des Begriffs ist möglich, aber sehr komplex. Das kann alles noch komplizierter machen. Es gibt jedoch ein paar Klassiker unter den Wortendungen der Mehrzahlbildung, die es sich lohnt zu kennen, damit hast du schon einmal einen guten Überblick.

Typische Pluralendungen im Deutschen

Viele versuchen, wie beim Artikellernen, Regeln zu finden, um es sich beim Plural lernen einfacher zu machen. Es gibt tatsächlich ein paar Wortgruppen, die häufig die gleiche Endung in der Mehrzahl haben. Aber es gibt so viele verschiedene Worttypen, sodass man wahrscheinlich erst lange überlegen müsste, bis man auf die richtige Endung kommt.

In diesem Artikel wollen wir dir die typischen Pluralendungen zeigen und auch nicht lange darüber reden, ob eher maskuline, feminine oder neutrale Wörter diese oder jene Pluralform gebrauchen. Wir empfehlen dir vielmehr, die Mehrzahl eines neuen Wortes gleich mitzulernen, genauso wie seinen Artikel. So vermeidest du von Anfang an Fehler, die du sonst nicht mehr loswirst.

Der e-Plural oder e- & Umlaut (¨)Plural

Eine klassische Pluralbildung ist die Endung -e oder Umlaut auf dem ersten Vokal und -e am Ende. Viele Wörter mit maskulinem Artikel werden so gebildet.

Der n-Plural oder (e)n-Plural

Viele Deutschlerner benutzen diese Pluralform reflexartig, selbst wenn sie den Plural eines Wortes noch nicht kennen. Alle Arten von Wörter bilden diesen Plural. Auffällig ist, dass man unter ihnen viele feminine Wörter findet. Aber eben nicht nur!

Hier ein paar Beispiele der Pluralbildung auf -n oder -en:

  • die Frage - die Fragen (Pl.)
  • die Frau - die Frauen (Pl.)
  • die Tasche - die Taschen (Pl.)
  • die Nation - die Nationen (Pl.)
  • die Straße - die Straßen (Pl.)
  • der Junge - die Jungen (Pl.)
  • der Student - die Studenten (Pl.)
  • das Auge - die Augen (Pl.)
  • das Bett - die Betten (Pl.)
  • die Zwiebel- die Zwiebeln (Pl.)
  • die Gabel - die Gabeln (Pl.)
  • die Nudel- die Nudeln (Pl.)

Auch viele Fremdwörter wie zum Beispiel „Universität“ - „die Universität-en“ (Pl.) benutzen diesen Plural. Oft ändert sich bei Fremdwörtern jedoch die komplette Endung, deshalb passen sie besser in die Gruppe der besonderen Pluralformen (siehe unten, Beispiel: „Museum - Museen“ (Pl.)).

Vielleicht hast du schon beim Artikellernen krampfhaft nach Regeln gesucht, um bestimmte Gruppen von Wörtern den entsprechenden Artikeln zuzuordnen. Dann weißt du zum Beispiel, dass alle Wörter auf -ion, -tät, -ung, -heit, -keit, -igkeit den Artikel „die“ haben. Und jetzt noch eine gute Nachricht: alle diese Wörter benutzen auch den Plural mit -en, genial, oder?

Wichtig ist auch zu wissen, dass beim Plural der weiblichen Gendersprache -in der Konsonant -n verdoppelt wird.

Der r-Plural oder (e)r-Plural + er & Umlaut

Der Plural dieser Wörter ist seltener und lässt sich deshalb gut auswendig lernen. Gerade, wenn zu der Endung -er noch ein Umlaut hinzukommt, sollte die Aussprache besonders geübt werden, da sie sich durch den Umlaut stark verändert!

Der s-Plural

Substantive, die mit den Standardvokalen -a, -i, -o, -u oder -y enden, bekommen ein -s im Plural. Der Plural mit dieser Endung taucht außerdem häufig bei Fremdwörtern auf, die aus dem Englischen oder Französischen stammen. Diese Wörter hört man im Alltag sehr oft. Auch im internationalen Raum sind diese Begriffe sehr gebräuchlich.

Hier ein paar Beispiele:

  • die Oma, der Opa - die Omas (Pl.), die Opas (Pl.)
  • das Auto - die Autos (Pl.)
  • das Foto - die Fotos (Pl.)
  • das Sofa - Sofas (Pl.)
  • das Hotel - die Hotels (Pl.)
  • das Kino - die Kinos (Pl.)
  • das Restaurant - die Restaurants (Pl.)
  • das Taxi - die Taxis (Pl.)
  • das Team - die Teams (Pl.)
  • der Job - die Jobs (Pl.)
  • das Hobby - die Hobbys (Pl.)

Auch Familiennamen bekommen diesen Plural mit -s, wenn man von mehreren Personen dieser Gruppe spricht. Zum Beispiel, „Familie Müller“, aber auch „die Müllers“.

Der Umlaut-Plural ( ¨ )

In unserer Liste der Pluralendungen wird es ab jetzt immer entspannter, denn manche Substantive bilden den Plural mit einer minimalen Veränderung des Wortes. Der Umlaut-Plural verlangt nur zwei kleine Punkte und schon ist klar, dass man von der Mehrzahl spricht.

Was die Aussprache betrifft, macht das trotzdem einen großen Unterschied und kann schnell zu Missverständnissen führen, wenn dein Gegenüber1 nicht genau weiß, ob du vom Singular oder vom Plural sprichst. Diese Wörter mit dem Umlaut-Plural kennst du ganz sicher aus dem Alltag, denke also unbedingt an die richtige Aussprache!

Der Nullplural

Der Plural ist hier sozusagen gleich dem Singular. Hier musst du absolut gar nichts machen. Ist doch super, wenn man sich hier nichts Zusätzliches merken muss. Oder denkst du eher „Hä? Wie soll ich jetzt erkennen, ob Singular oder Plural gemeint ist?“ Ganz einfach, am Artikel! Zum Beispiel ist „das Mädchen“ nicht gleich „die Mädchen“ (eine Gruppe von Mädchen).

Besondere Pluralformen

Der Plural im Deutschen hat allerdings auch ein paar spezielle Formen, bei denen konzentriertes Hinschauen gefragt ist, da die Endungen sich komplett verändern bzw. nicht unbedingt nach dem Bauchgefühl2 gebildet werden können. Es sind nämlich oft Begriffe, die man nicht nur in der deutschen Sprache wiederfindet.

Auch wenn dir diese Wörter bekannt sind, die Pluralbildung ist sehr irregulär! Selbst sie machen hier oft Fehler. Sind Begriffe in dieser Liste, die du täglich beim Studium oder in der Arbeit brauchst? Dann ist Auswendiglernen hier definitiv angebracht. Denn je öfter du die richtige Form benutzt, desto schneller prägst du sie dir ein.

Singularetantum

Zu den Singularetantum (Wörter ohne Plural) gehören zum Beispiel folgende Begriffe: „das Obst, das Vieh, das Gemüse, das Laub“ (hier ist sowieso eine Gruppe von Dingen gemeint), aber auch: das „Fleisch, die Milch, der Regen, der Schnee, das Gold, das Silber“.

Auch abstrakte (oft nicht zählbare Dinge) brauchen keinen Plural: „das Chaos, die Kälte, die Wärme, die Hitze, die Jugend, das Alter, die Ruhe, der Lärm, der Ärger, der Hunger, der Durst, der Ruhm, der Respekt, der Schlaf, das Weltall“.

Pluraletantum

Diese Wörter kommen nur im Plural vor, daher macht es keinen Sinn, sie im Singular zu benutzen (Pluraletantum). Manche dieser Wörter haben technisch gesehen einen Singular, der aber nicht wirklich benutzt wird: „Eingeweide, Einkünfte, Finanzen, Eltern, Ferien, Flitterwochen, Geschwister, Gewissensbisse, Kosten, Leute, Lebenshaltungskosten, Spesen, Unkosten“.

Auch bestimmte Krankheiten, wie: die „Masern, die Pocken, die Röteln“.

Geografische Bezeichnungen: „Vereinigte Staaten von Amerika, Philippinen, Alpen, Anden, Antillen, Azoren, Balearen, Pyrenäen, Tropen“.

Die klassischen Pluralendungen sind -n/-en, -e, -r/-er, -s. In einigen Fällen kommt noch ein Umlaut dazu oder die Mehrzahl wird nur durch einen Umlaut gebildet.

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