Oft werde ich gefragt, warum ich meine News nicht mehr weiterführe, meine Texte wären immer so unterhaltsam gewesen. Es tut mir sehr leid, es ist in den letzten zwei Jahren einfach nicht mehr die Zeit dafür gewesen.
Peruaner Meerschweinchen sind für ihre auffällige und einzigartige Haarpracht bekannt, die sie sofort von anderen Meerschweinchenrassen unterscheidet. Ihr markantestes Merkmal ist der lange Pony, der ihnen oft mitten ins Gesicht fällt.
Ein Peruaner Meerschweinchen mit seiner charakteristischen Ponyfrisur.
Dieses charakteristische Aussehen verdanken sie einem Wirbel auf dem Kopf, der das Haar in alle Richtungen fließen lässt. Das Peruaner Meerschweinchen ziert eine besonders auffällige Haarpracht, die beim Betrachten nicht von ungefähr die Assoziation einer Beatle- oder Punkerfrisur hervorruft.
Neben dem schon erwähnten Wirbel mitten auf dem Kopf, der für den Ponywurf sorgt, teilt sich das Fell auf dem Rücken durch zwei weitere akkurat an der Hinterhand platzierten Wirbel wie sauber gescheitelt nach links und rechts.
Trotz der Länge und Fülle ihres Fells ist die Pflege eines Peruaner Meerschweinchens nicht so arbeitsintensiv, wie man vielleicht denkt. Die Fellpflege dieses Meerschweinchens ist nicht sehr aufwändig, erfordert allerdings regelmäßiges Bürsten und Kämmen, damit das Fell nicht verfilzt oder Fremdkörper sich in ihm verfangen.
Manche Peruaner Meerschweinchen haben ein sehr langhaariges Fell, das ganz besonders nach hinten eine glatte Schleppe bilden kann. Wichtig ist auch die regelmäßige Kürzung der Schleppe, um hygienische Probleme zu vermeiden. Aus hygienischen Gründen - Urin und Kot können sich schon mal in der Haarpracht festsetzen- ist es manchmal anzuraten, die Schleppe ein wenig zu kürzen. Das Tier nimmt dabei keinen Schaden.
Peruaner Meerschweinchen gibt es in vielen Farbvarianten, darunter einfarbig Schwarz, Weiß mit roten oder dunklen Augen, Schildpatt und Kombinationen aus Schwarz-Weiß oder Rot-Weiß. Aufgeführt sind hier nur die nach Rassestandards anerkannten Farben, es gibt aber noch viele weitere Farbvarianten: Rein Schwarz, Weiß mit roten bzw. dunklen Augen, Schildpatt, Schildpatt mit weiß, Schwarz-weiß, Rot und Rot-weiß. Unabhängig von der Farbe sind alle Peruaner Meerschweinchen auf ihre Art niedlich und charmant.
Eine besondere Unterart des Peruaner Meerschweinchens ist das Alpaca-Meerschweinchen. Diese Rasse zeichnet sich durch ihr lockiges Fell aus, das zusätzliche Pflege benötigt. Alpacas haben zwei Hüftrosetten und ähnlich wie die Peruaner einen charakteristischen Pony. Aufgrund des hohen Pflegeaufwandes wird diese Rasse jedoch seltener gezüchtet.
Peruaner Meerschweinchen bieten eine wunderbare Möglichkeit, ein Haustier mit einzigartiger Erscheinung und liebenswertem Charakter zu haben. Ihre Pflege, obwohl spezifisch, ist mit einer routinemäßigen Bürsten- und Schnittpraxis gut zu bewältigen.
Falls Sie darüber nachdenken, ein Peruaner Meerschweinchen oder sogar ein Alpaca-Meerschweinchen zu adoptieren, informieren Sie sich bei Züchtern und Tierärzten über die speziellen Bedürfnisse dieser faszinierenden Tiere.
Angora ist meistens eine der ersten Rassen, die genannt wird, wenn es um Meerschweinchen Rassen geht.
Ein Angora Meerschweinchen mit seinem langen, dichten Fell.
Die Angora Meerschweinchen sind, wie alle Meerschweinchen, von Natur aus eher zurückhaltend. Bei artgerechter Behandlung und Geduld haben Sie die Chance, dass ihre Schweinchen zutraulich werden. Übereilen Sie nichts, warten Sie, bis sie von sich aus aus ihren Verstecken hervorkommen. Dann können Sie anfangen, sie an sich zu gewöhnen. Sprechen Sie mit Ihren Fellfreunden, das schafft Vertrauen.
Vertrauen ist die beste Basis. Die Tierchen sind munter und unternehmungslustig. Haben Sie sich eingewöhnt, werden sie zahm und hängen treu an ihrem Menschen. Untereinander zeigen sie sich sehr sozial. Aggressivität kennen sie nicht, ihre Gruppe ist ihnen wichtig. Deshalb dürfen die Fellknäuel nie allein gehalten werden. Auch ein Zwergkaninchen ist kein geeigneter Partner.
Das soll nicht heißen, dass Ihre Meeries keine Freundschaft mit dem Langohr schließen können. Damit sie sich aber so richtig wohlfühlen, ist Kontakt zu anderen Schweinchen zwingend notwendig.
Ihre Angora Meerschweinchen lieben ausgiebige Streifzüge durch die Wohnung. Es ist lustig anzusehen, wie die ganze Truppe fröhlich pfeifend die Umgebung erkundet. Spannend wird es, wenn ab und zu ein Möbelstück verrückt wird oder ein völlig fremder Gegenstand auftaucht.
Achten Sie darauf, dass Ihre Schweinchen beim Freigang nicht erschreckt werden. Sie flüchten in die unmöglichsten Ecken und sind nur schwer zu überzeugen, wieder herauszukommen.
Wenn Sie keinen Nachwuchs haben möchten, halten Sie eine rein weibliche Gruppe. Eventuell kann man ein oder zwei kastrierte Böckchen integrieren.
Für Anfänger sind die putzigen Tierchen geeignet. Ihr Fell braucht allerdings, damit es so schön bleibt, Erfahrung in der Haltung und Pflege. Holen Sie sich hier die Unterstützung eines erfahrenen Züchters.
Das verwirbelte Fell ist glatt, was dazu führt, dass Schmutz, Einstreu, Futterreste oder Kot erst gar nicht im Fell hängen bleiben. Gekämmt wird das Meeri am besten mit einer kleinen Bürste oder einem Kamm. Es kann vorkommen, dass das Fell der Angora Meerschweinchen verfilzt.
Passiert dies, ist aus einer kleinen verfilzten Stelle in wenigen Tagen eine große Filzplatte entstanden. Kleine Verfilzungen können Sie eventuell vorsichtig mit den Fingern aufdröseln. Meistens ist es einfacher und geht schneller, wenn Sie die betreffende Stelle abschneiden. Ihr Fellfreund steht bei solchen Aktionen unter Stress.
Langhaarige Schweinchen sollten vorzugsweise in der Wohnung gehalten werden. Ihr Fell wird draußen schmutzig und nass. Die Kerlchen könnten sich erkälten. Unter entsprechenden Schutzmaßnahmen ist die Haltung im Außenbereich möglich. Auch hier helfen erfahrene Züchter gerne mit Informationen weiter.
Angoras und Peruaner sehen sich sehr ähnlich. Die Unterscheidung ist ganz einfach: Peruaner haben stets nur 2 Wirbel, Angoras dagegen 6 bis 12.
Der Name Angora stammt von der türkischen Hauptstadt Ankara. Sie hieß früher Angora. Von dort stammt die langhaarige Angoraziege.
Ist von Angora die Rede, ist das Fell der Angorakaninchen gemeint. Das Haar der Angoraziege wird als Mohair bezeichnet. Beide Fasern werden in der Textilindustrie hoch geschätzt. Die Haare der Angora Meeries haben eine völlig andere Struktur und keinerlei Bedeutung.
Angora Meerschweinchen haben eine durchschnittliche Größe, neigen aber dazu, im Vergleich zu anderen Meerschweinchen, nicht so pummelig zu werden. Sonst entspricht ihr Körperbau dem typischen Meerschweinchen: Ein walzenförmiger, breiter Körper, der von kurzen Beinchen getragen wird. Aus dem Gesicht schauen neugierig zwei dunkle Knopfaugen hervor.
Das Besondere an diesen Schweinchen ist ihr Fell. Es ist dicht, glatt und seidig. Dazu kommt ein üppiger Backenbart und ein keck ins Gesicht fallender Pony. Noch nicht außergewöhnlich genug? Gut, kommen wir zu den Wirbeln oder Rosetten. Verlangt werden mindestens 6 dieser Fellkreise. Hier gilt jedoch: je mehr, umso besser! Jeder Angorazüchter der auf sich hält, stellt Tiere mit mindestens 10, besser noch 12 Wirbeln vor.
Durch die vielen Rosetten im langen Haar wirken Angoras immer etwas unordentlich, durcheinander gewirbelt. Ihr verwirbeltes Fell hat den Anschein, als wäre es unterschiedlich lang.
Genau wie bei den Rosettenmeeries sollen auch hier die Wirbel kreisrund mit einer stecknadelkopfgroßen deutlichen Mitte sein. Die Kämme zwischen den einzelnen Wirbeln bilden sich wegen des langen Fells nicht typisch aus.
Die Wirbel sollen symmetrisch über den Körper verteilt sein. Pflicht sind je 2 Rosetten auf der Hinterhand und auf den Hüften, dazu kommen 4 Wirbel am Körper. Erwünscht sind 2 weitere Wirbel auf den Schultern und einer auf der Stirn. Für den frechen Pony ist ein Kopfwirbel zuständig.
Die ersten Angora Meerschweinchen kamen zu Beginn des 19. Jahrhunderts aus Frankreich nach Deutschland. Damit gehören die Schweinchen zu den ältesten Meerie Züchtungen.
Eventuell entstand die neue Zuchtform durch Kreuzung von Shelties, Rosettenmeeerschweinchen und Peruanern. Teilweise wird auch von einer Mutation gesprochen. Der genaue Ursprung liegt im Dunkeln.
Anfangs riefen die Tiere kaum Begeisterung hervor. Das änderte sich in den letzten Jahren. Seitdem Meerschweinchen als liebenswerte, intelligente Hausgenossen gelten, verbreiteten sich die Angoras schnell.
Als eigenständige Rasse sind sie in Deutschland noch nicht eingetragen. Der Grund dafür ist die Ähnlichkeit mit dem Peruaner Meerschweinchen, ihre Genformeln sind fast identisch. Bei den Angoras ist wahrscheinlich der Genfaktor modifiziert, der für die Ausbildung der Wirbel zuständig ist.
Freunde der Angoras arbeiten derzeit an einem Rassestandard und hoffen auf baldige offizielle Anerkennung ihrer Lieblinge.
Die Zucht der Angora Meerschweinchen erfordert viel Wissen, Ausdauer und Herzblut.
Peruaner und Angora Meerschweinchen sind beides wunderbare Haustiere, die mit ihrer einzigartigen Erscheinung und ihrem liebenswerten Charakter begeistern. Während Peruaner für ihren markanten Pony und die relativ einfache Pflege bekannt sind, benötigen Angora Meerschweinchen aufgrund ihres üppigen Fells etwas mehr Aufmerksamkeit. Beide Rassen sind jedoch eine Bereicherung für jeden Tierfreund.
Ich züchte noch immer, nun seit 8 Jahren, Angora in creme, buff und weiss. Ein bissel Schokokombi und Agoutivariationen. Peruaner in kleinem Rahmen ebenfalls in creme und buff(weiss). Zudem arbeite ich mit Karin Maroska(Villa Angora) unter dem Namen "Pointed Sisters", seit 2,5 Jahren an der Entwicklung von Himalaya Angora, die es so noch nicht gab.
Wie jedes Jahr, ist es Zeit Bilanz zu ziehen; was war gut im vergangenen Zuchtjahr, was vielleicht nicht...Wie geht es weiter...Im vergangenen Jahr habe ich ja mit den Peruanern in Schokokombi aufgehört. Es hat 2012 noch einige Male gekribbelt und ich war kurz davor weiter zu machen bzw. mir wieder Zuchttiere dazu zu holen. Ich bin aber ganz froh, dass ich Standhaft blieb. Es bleibt nach wie vor die richtige Entscheidung.
Im Weiteren habe ich mich im Laufe des Jahres dazu entschlossen, mein Slate Angora-Projekt aufzugeben. Es wird also bei der Company wie folgt weiter gehen. Wie von Anfang an, liegt das Hauptaugenmerk bei den Angoras in creme und buff, gelegentlich weiß b.e. und p.e. Ein bissel Agoutikombi nebenbei auch wie eh und je.
In diesem Jahr möchte ich aber versuchen, mal ein orangeagouti zu ziehen, welches ich besonders chic finde. Dann läuft seit einem halben Jahr, das Himi Angora-Projekt mit Karin...und das gestaltet sich nochmal schwerer als befürchtet. Peruaner wird es auch noch geben aber wirklich nur noch am Rande, ein wenig in creme und buff. Nur weil ich es nicht ganz lassen kann.
Aber letztenendes liegt einfach meine größere Leidenschaft bei den Angoras und alles ist ja auch eine Platzfrage, da ich noch immer überwiegend alle Rentner behalte. Und manchmal ist es einfach besser, sich auf ein paar wenige Dinge zu beschränken und diese wirklich vernünftig zu machen. Halbe Sachen führen in der Zucht zu keinem befriedigenden Ergebnis;-)
So startet Futzis Company mit großer Freude und voller Erwartungen ins 7. Wir haben zur Zeit den Schoko-Himi "King" von Karin zu Gast. Er soll hier ja zwei Mädels von mir decken...Er hatte seinen Auftrag wohl irgendwie falsch verstanden...glaubte wohl, er müsse alles decken, was nicht bei drei auf dem Baum ist!
Am Tag, nachdem er eintraf, fand ich im Nachbargehege,(Bock und zwei Mädels) eine weiße Haarsträhne. Damit hatte er sich verraten, der Lump! Also habe ich erstmal sein Gehege etwas umgebaut, das Mobiliar verrückt, den Strohberg an die Seite geschafft,ausbruchsicher..dachte ich..Am nächsten Morgen komme ich in das Blockhaus und erwische den Burschen auf frischer Tat. Er hatte sich das Stroh in die Ecke geschoben, ebenso wie dir Heukrippe und war wieder rüber.
Auf meine "Blaue" war er spitz! "Jo" war am klappern wie verrückt und hatte ihn auch schon erwischt, denn "King" zeigte einen ordentlichen Schmiss an der Oberlippe. Nun ist er erstmal in ein seperates Gehege ins Untergeschoss gezogen, von dort aus geht es niergends mehr hin..der Kerl geht ab wie Schmitz Katze. Auch beim Putzen bleibt er nicht in seinem Karton, sondern versucht unaufhörlich heraus zu klettern und ins Rentnergehege zu hopsen..eine Frau scheint ihm nicht zu reichen. Jetzt wollen wir hoffen, dass er mir bei meiner blauen Lady keinen Schaden verursacht hat!
Update: Zum Glück blieben seine Ausflüge alle ohne Folgen! Also muss Karin keine Alimente für ihn zahlen!
Habe mal endlich angefangen meine HP zu "Putzen".Das kann aber nur nach und nach passieren. Gelegentlich muss ich mir hier und da ein Stündchen abzwacken. Ich bewundere ja Leute, die ihre HP immer top aktuell halten. Da ich ja Vollzeit berufstätig bin und die so genannte Freizeit fast ausschließlich zur Versorgung und Pflege der Tiere brauche,(wenn denn noch ältere Tierchen kränkeln, wirds noch Zeitaufwändiger) kam meine HP in der letzten Zeit etwas zu kurz. Vieles ist nicht mehr aktuell. Ältere Zuchtiere müssen in die "Rentnerabteilung" verschoben werden, ein paar Rentner sind nicht mehr unter uns und neue Zuchttiere müssen abgelichtet und eingepflegt werden....Sehr viel Arbeit! Habt Geduld mit mir!;-)
Zur Zeit arbeite ich an der Angora-Seite, danach muss die Peruaner Seite komplett überarbeitet werden, da ich ja seit Anfang 2012 keine Schoko-Perus mehr züchte bzw. die Peruaner eh nur noch in ganz kleinen Rahmen in buff und creme(weiss). Mittlerweile ging die gemeinsame HP mit Karin Maroska für unser Himi-Projekt an den Start und unsere ersten Verpaarungen sind gesetzt. Auf der Futzis HP findet ihr im Likmenü nun einen Unterpunkt: "Pointed Sisters".
Bezüglich meines Himalaya schwarz-Angora Projekts, habe ich mich mit Karin Maroska, von der Villa Angora zusammen getan. Wir besitzen jetzt also gemeinsame Zuchttiere! Somit geht Futzis Company zum ersten Mal offiziell eine Kooperation mit einer anderen Zucht ein.
Irgendwann schrieb ich ja mal, dass ich viele ältere Herrschaften habe und es mich schon graust, sollte irgendwann die "Sterbewelle" einsetzen, die dann wahrscheinlich eher einem Tsunami gleicht. Dann und wann heult man auch mal vor Freude!
Anfang Februar bekam ich per MFG von meiner Züchterfreundin Petra Heyn ein weißes b.e. Angora geschenkt,Hieroma vom Lande, die ich sehr gut gebrauchen kann. Sandra (von den Berkeltalmeeris) bekam auch drei Schweinchen von Petra und war so lieb sich mit der Fahrerin abends in Herne zu treffen und mein weißes Mädchen anschließend bei mir vorbei zu bringen.
Als sie kam sagte sie schon: "Mensch,Dein Karton ist aber schwer!" Oben drauf stand:"Überraschung",Ich öffnete vorsichtig den Karton und kriege einen riesen Schreck...da saßen zwei Schweinis drin!! Ich denke:Hmmm..hat mir Petra einfach noch eines ihrer Creme-Weibis eingepackt?(Wäre ja möglich,weil sie die Zucht reduziert..)
Ich betrachte das Schwein bei Licht.Hmm..das ist buff! Wie hat es Petra geschafft, ein buff Mädchen vor mir geheim zu halten?? Und so ein Traumschwein;Farbe ,Wirbel alles prima!! Ich habe es kurz Sandra auf den Arm gegeben, weil ich nun das weiße Mädchen begutachten wollte.
Plötzlich sagt Sandra: "Guck mal... meiner Meinung nach ist das ein Bock!!!" Jetzt hätte ich zu gerne meinen völlig perplexen Blick gesehen auch ich sah eindeutig Bömmelchen, da half auch kein "Augen reiben".
Ich erzählte Sandra,dass ich schon lange einen blutsfremden Buff- Angora suche, den ich sooo dringend brauche.Nur Evi von der Landshuter Moppelbande hat einen, den sie aber nicht "raus rückt". Hatte schon mehrfach deswegen Kontakt und besagten Sammy wieder und wieder angeschmachtet. Woher hat also Petra, einen Buff Bock? Und wieso hat sie nie was gesagt und ihn mir "unterschlagen"?
Ich hab denn also,denn gesamten Karton durchwühlt,irgendwo mussten doch Papiere sein. Wer bist Du schöner Schweinemann? Ich fand keine Papiere aber unten am Karton stand:"Rate mal???" Und dann fand ich weiter unten die Adresse von Eva Ganselmeier. Mir schwante etwas aber das konnte doch nicht sein??!! Es muss "mein" Sammy sein!
Mir liefen auf der Stelle die Tränen, ich war ganz aufgeregt und ich rief noch zu später Stunde bei Petra an, die mich schon mit einem Kichern begrüßte. Tatsächlich: Evi und Petra hatten einen "ausgekummelt".Evi bekam ein Alpi FW von Petra und Petra hat zum Tausch Sammy als Überraschung für mich bekommen.Sammy zog denn von Landshut zur Petra nach Bamberg und kam von da,als "blinder Passagier" mit zu mir.
Das war mehr als gelungen und ich war richtig gerührt!!! Selten eine so wunderbare,gelungene Überraschung erlebt! Die Überraschung hat mich, nach vielen traurigen Erlebnissen wieder motiviert und nach vorne gebracht. Ich danke meinen Züchterfreundinnen Evi und Petra wahnsinnig für dieses tolle Geschenk!! Ich bin froh, dass es Euch gibt und ich Euch kennen lernen durfte, ihr verrückten Luder!!!!
Nun, das neue Jahr hat begonnen und es fing schon gut an...Am 2.Weihnachtstag entdeckte ich bei meiner lieben Lotte zwei heftige Eierstockzysten,die eine Woche zuvor nicht da waren...also etwas was rasant wächst. Mir wurde auf der Stelle schlecht, steckt mir doch der Verlust meiner wunderbaren Miss Marple im September,nach einer solchen O.P. noch in den Knochen...
Am 02.Januar wurde nun Lotte operiert(einen Tag nach ihrem 5.Geburtstag..) und wie soll es anders sein, sie hat es nicht geschafft. Meine TA gab sich jede erdenkliche Mühe, spritzte weniger Narkosemittel als üblich (berechnet für 700g, Lotte wog 1100g)und nahm sie, mit Rosi als Begleitschwein sogar über Nacht mit nach Hause...Wieder eines meiner besonderen Tiere...mein erstes Angorazuchttier, damals vom Horst geholt!
Georg sagt immer, wenn ich früher ihren Namen rief und dieses lustige ,kleine Knäul angehopst kam, dann war das ein Ausdruck purer Lebensfreude! Ja, da wars noch einfach und voller Leichtigkeit. Ich habe mir derweil viele Gedanken gemacht, da ich immer gradezu krank werde vor Trauer wenn mich einer meiner vierbeinigen Freunde verlässt..wenn man bedenkt, dass ich aber in den ersten Jahren ALLE Rentner behalten habe, kann man sich vorstellen, was in absehbarer Zeit an Trennungen und Schmerz auf mich zu kommt..keine Sterbewelle, ein Tsunami! Es wird Zeit,dass ich lerne besser los zu lassen...wenns so einfach wär.
Liebe Kuschel- Lotte, Du warst immer mein absolutes Traumschwein,dazu der Grundstock meiner Angorazucht!
2012 Ich wünschen allen HP Besuchern, Züchtern und Freunden der Company ein wundervolles,gesundes und erfolgreiches neues Jahr!! Es wird im neuen Jahr einige Änderungen bei der Company geben. Einige Farbschläge evtl. sogar eine ganze Rasse werde ich nicht weiter verfolgen.
Ha, die "Mutti" hat sich was gegönnt und sich selbst zu Weihnachten beschenkt! Ich darf wieder zwei Rosetten mein eigen nennen. Seit dem Tod von Dr.Futzi sind wir ja Rosettenlos. Ich wollte mir nie eine kaufen, klopfen doch immer genug Nottierchen an die Tür und sicher würde dort irgendwann auch eine Rosette mit geschnürtem Bündel stehen....Passierte aber nicht !Jede andere Rasse aber keine Rosette;-(
Nu schlawenzelte ich ja schon eine Weile um die Himi-Rosetten herum, seit ich vor Jahren ein solches Tier auf einem Liebhaberfoto sah. Ich recherchierte im Netz und fand, das es doch recht seltene Exemplare waren. Die Recherche lief schon über Monate und ich schlug mir immer wieder auf die Finger. Dann wars soweit und ich konnte mich nicht mehr bremsen...Ich fand, das ich nach so einem schlimmen Jahr in denen ich viele meiner pelznasigen Freunde verloren hatte, mich selbst einfach mal beschenken sollte.
Ein junger Rosetterich in Himalaya aus der Zucht von "Maribels Welt"sollte es sein. "Even" heißt er laut Papieren aber hier nennen wir ihn "Teufelchen".Dieser Lumpi baute sich vor unserem Geronimo(und der hat schon ganze Banden von Jungs ohne Probleme groß gezogen..) auf, er glotzte ihn einfach nur an und Geronimo schrie...Teufelchen wollte auch gerne mit Geronimo schmusen und war ganz fasziniert von seinem langen Kuschelfell...Geronimo schrie und sprang denn sogar aus dem Gehege.
Mir ist denn aufgefallen, dass er schon mal mit einem p.E. Bock so einen Zinober machte. O.K. mal was Neues, Geronimo hat Angst vor p.e...watt nich alles gibt! Jedenfalls bin ich sehr happy wieder einen Rosetterich mein Eigen nennen zu dürfen, dieses kurze harsche Fell zu streicheln...erinnert mich vom Gefühl her total an meinen Futzi!!!!
Naja, und unser Teufelchen reiste nicht allein, Izabella wollte sie zu zweit reisen lassen und so entschied ich mich kurzer Hand für ein Liebhabermädel in b&t (haben wir noch nicht in der Sammlung diesen Farbschlag)"Negriloh" heisst die Dame, ist vier Jahre alt und nun Mitbewohnerin der Seniorenresidenz "Zur schattigen Pinie". Sie fühlt sich pudelwohl bei uns und futterte auch sofort aus der Hand!
Unser Jahr endet wie es Anfing...Am 24.Dezember ist unser Jamie von uns gegangen. Am Abend zuvor kam er zum Fressen nicht vor und ich ahnte nichts Gutes. Neulich hatten wir ja noch seinen 6.Geburtstag gefeiert und ich berichtete ja, dass ich ihn schon durchchecken ließ,da er ja schon etwas klapprig war und auch sein Fell nicht mehr die Dichte von Früher war. Aber er "litt" einfach nur an Altersschwäche..
Auch nun habe ich ihn noch einmal zum TA gebracht, in der schwachen Hoffnung, dass er vielleicht doch eine Infektion oder Erkrankung hat, die man behandeln kann. Aber es war nix und es gab nichts mehr, was man für ihn tun konnte. Seine Zeit war gekommen auch wenn ich es zu früh fand...Ich besprach mit der TA, dass ich ihn nach Möglichkeit bei seinen beiden Freundinnen einschlafen lassen möchte und ihn nicht in der Praxis einfach erlösen lasse. Ich bekam eine Handynummer, falls er beginnt sich zu quälen um ihn dann evtl. doch noch beim letzten Weg zu helfen. Er bekam aber noch ein paar erleichternde Medikamente gespritzt.
In der folgenden Nacht wich unsere "Ophelia"(Nomen est Omen) nicht von seiner Seite. Ich war sehr beeindruckt von meinem Mädchen,denn sowas ist eher selten. Wenn ich Jamie hoch nahm um ihn etwas Brei oder Flüssigkeit zu geben, brommselte sie mich an und einmal schnappte sie gar nach meiner Hand, was sie auch noch nie getan hatte.Sie kuschelte sich ganz dicht an Jamie...Ich legte mich kurz etwas hin und am Morgen robbte er noch auf mich zu...dann machte er drei tiefe Atemzüge und es war vorbei...Ich bin froh, dass es so über die Bühne gegangen ist. So wie er ging, das passte zu ihm...Nichts desto trotz bin ich todtraurig gewesen und mit der "Weihnachtlichen Stimmung" wars denn auch nicht soweit her.
Lieber Jamie, was mich tröstet ist, dass Du sowohl beim Horst als auch dann ...
tags: #Meerschweinchen #Ponyfrisur #Informationen
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