Mäuse im Schuppen bekämpfen: Effektive und humane Methoden

Mäuse sind ungern gesehene Gäste im Haus und besonders im Schuppen können sie großen Schaden anrichten. Wer eine Maus im Haus hat, muss nicht gleich zur tödlichen Mäusefalle greifen.

Es gibt viele effektive und tierfreundliche Methoden, um die kleinen Nager zu vertreiben, ohne ihnen zu schaden. Besonders im Winter sind Mäuse auf der Suche nach einem warmen Unterschlupf. Häuser, Garagen und Schuppen bieten ihnen genau das, was sie brauchen: Schutz vor Fressfeinden und Witterung.

Offene Lebensmittel, Krümel oder Tierfutter - für Mäuse sind das wahre Schätze. Sie werden von jeglicher Art von Nahrung angezogen, egal ob sie in der Küche oder im Vorratsraum liegt. Mäuse sind echte Akrobaten und können durch kleinste Ritzen schlüpfen. Türen, Fenster, Lüftungsschlitze oder Spalten im Mauerwerk bieten ideale Einstiegspunkte.

Anzeichen für einen Mäusebefall

Nicht immer bekommt man die Mäuse im Haus zu Gesicht. Aber es gibt auch noch andere Hinweise, die auf einen Mäusebefall hindeuten:

  • Brauner, spindelförmiger, drei bis acht Millimeter langer Mäusekot
  • Rascheln in der Wand oder auf dem Dachboden
  • Pfotenabdrücke
  • Nagespuren an Möbeln, Teppichen und Co.
  • Urin-Geruch

Maus im Haus vertreiben: So klappt es

Wenn Sie bereits eine oder mehrere Mäuse in ihrem Haus haben, haben Sie folgende Möglichkeiten, um sie wieder loszuwerden:

1. Maus mit unangenehmen Gerüchen vertreiben

Einigen Gerüchen wird nachgesagt, dass sie gegen Mäuse im Haus helfen. Dazu sollen Sie an Eingängen von Mäuselöchern oder auf den Wegen der Tiere ausgelegt werden. Zu diesen Gerüchen gehören:

  • Kamille oder Pfefferminzöl (Lappen mit Öl beträufeln und an geeigneten Stellen auslegen)
  • Essig (Sie können Ihre Wohnung mit einem Gemisch aus heißem Wasser und Essig putzen und/oder in Essig getränkte Stofflappen auf den Mäuse-Wegen verteilen)
  • Gebrauchtes Katzenstreu (abgefüllt in Stoffbeutel, gilt als effektiv)

Vergessen Sie nicht, die unangenehmen Gerüche auch an schwer zugänglichen Orten wie zum Beispiel unter Schränken zu verteilen.

Oft werden auch Cayennepfeffer oder Chilipulver als Hausmittel gegen die Maus im Haus empfohlen. Doch da diese scharfen Mittel auch Atemnot bei den kleinen Tieren auslösen können, gehören sie nicht zu den tierfreundlichsten Methoden, um Mäuse zu vertreiben.

2. Lebendfalle

Um eine Maus im Haus loszuwerden, eignet sich auch eine Lebendfalle. Auf klassische Mäusefallen, die das Tier töten, sollten Sie verzichten. Als Köder für eine Lebendfalle eignet sich Erdnussbutter besonders gut.

Kontrollieren Sie die Falle regelmäßig, denn wenn die Maus zu lange in der Falle warten muss, kann das zu großem Stress und sogar zum Tod führen.

Setzen Sie die Maus in einiger Entfernung zu Ihrem Haus aus, damit sie nicht direkt wieder zu Ihnen zurückkommt. Am besten ist ein Platz an einem Feld, einer Wiese oder im Wald, damit die Maus direkt Nahrungs- und Versteckmöglichkeiten zur Verfügung hat.

Wenn Sie die Maus im Haus losgeworden sind, sollten Sie im nächsten Schritt darauf achten, dass sie nicht wieder hereinkommen kann.

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Maus im Haus vorbeugen: So klappt es

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um vorzubeugen, dass eine Maus ins Haus gelangt.

1. Alle Löcher verschließen

Mäuse können durch die unterschiedlichsten Wege ins Haus gelangen. Das sind zum Beispiel:

  • Kabelkanäle
  • Kellergänge
  • Offene Kellerfenster
  • Türspalten
  • Wand-/Deckendurchbrüche
  • Ritzen und Fugen

Auch durch kleinste Löcher passen Mäuse hindurch. Achten deshalb darauf, Türen und Fenster, vor allem im Keller, richtig zu schließen und verschließen Sie Löcher, Spalten und Ritze. Ein Material, das Mäuse nicht einfach zernagen können ist Metall. Daher eignen sich - je nach Situation - eventuell Bleche oder Eisenwolle, um Löcher zu verschließen.

2. Futterquellen entfernen

Mäuse werden durch Nahrung angelockt. Um Mäuse im Haus vorzubeugen, sollten Sie Ihre Vorräte deshalb gut verschließen und Essensreste nicht herumliegen lassen. Sortieren Sie Vorratsräume und -schränke regelmäßig aus und achten Sie auf Sauberkeit. Auch Müllsäcke sollten Sie stets gut verschließen. Dasselbe gilt für Tierfutter.

Grundlegend sollten Sie natürlich darauf achten, zum Beispiel Essensreste zu entfernen und Türen und Fenster richtig zu verschließen.

Zusätzliche Tipps zur Vorbeugung und Bekämpfung

  • Sauberkeit: Halte dein Zuhause sauber, sichere Einstiegspunkte ab und bewahre Lebensmittel in luftdichten Behältern auf.
  • Gerüche: Mäuse mögen starke Gerüche wie Pfefferminzöl, Essig und spezielle Abwehrsprays nicht. Auch Ultraschallgeräte oder duftende Pflanzen wie Lavendel schrecken sie ab.
  • Alternative Schlafplätze: Vielleicht findet ihr auch eine alte Hundehütte, die ihr mit Heu oder Stroh gefüllt im Garten aufstellen könnt, als Alternative zum Schuppen, für allerlei Getier.
  • Holzhaufen: Waldmäuse lieben Holzhaufen. Also könnte man irgendwo im Garten in einer ruhigen Ecke alte Bretter und Äste aufschichten.

Was tun bei einem Nest mit Mäusebabys?

Deinen Mann solltest du vielleicht bitten möglichst vorsichtig auszumisten, falls er ein Nest mit Babys findet würde ich es auf jeden Fall noch dort lassen und die Mama die Kinder in Ruhe aufziehen lassen.

Wenn der Befall zu groß ist

Sollte sich einmalig eine Maus zu Ihnen „verirren“ können Sie diese mithilfe einer Lebendfalle entfernen. Haben Sie allerdings mehrere Mäuse oder es handelt sich um ein wiederkehrendes Problem, sollten Sie auf jeden Fall Ihren Vermieter kontaktieren. Er kann sich zum Beispiel darum kümmern, bauliche Mängel zu beseitigen oder einen Kammerjäger zu engagieren.

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