Markus Feldenkirchen: Karriere, Bücher und TV-Auftritte des bekannten Journalisten

Markus Feldenkirchen, geboren im September 1975 in Bergisch Gladbach, ist ein bekannter deutscher Journalist und Autor. Er hält sich der Öffentlichkeit gegenüber recht bedeckt, insbesondere was sein Privatleben betrifft. Ob Journalist Markus Feldenkirchen eine Partnerin hat, ist nicht bekannt.

Ausbildung und Karriere

Nach seinem Abitur studierte Feldenkirchen Geschichte, Politik- sowie Literaturwissenschaft an der Universität Bonn und später an der New York University. Auch an der Deutschen Journalistenschule, die ihren Sitz in München hat, ließ er sich ausbilden. Anschließend arbeitete er für den Berliner Tagesspiegel.

Seit 2004 ist er Journalist und Autor des Spiegel Magazins, für das er 2014 als Auslandskorrespondent in den USA tätig war. Er schreibt für den Spiegel, bei dem er unter anderem eine Kolumne sowie Artikel über aktuelle politische und gesellschaftliche Themen verfasst.

TV-Auftritte und Podcasts

Feldenkirchen ist ein gern gesehener Gast in diversen Polit-Talk-Sendungen. Zusammen mit Dagmar Rosenfeld führte er den Polit-Talk „Rosenfeld/Feldenkirchen“.

Ebenfalls ist er des Öfteren im Podcast „Apokalypse & Filterkaffe“ von und mit Micky Beisenherz zu hören, den du auf Amazon oder AppleMusic streamen kannst.

Woher kommt Trumps Hass auf Europa? Martin Schulz & Christoph Heusgen Spitzengespräch | DER SPIEGEL

Bücher von Markus Feldenkirchen (Auswahl)

  • 2010: „Was zusammengehört“
  • 2013: „Keine Experimente“
  • 2018: „Die Schulz-Story: Ein Jahr zwischen Höhenflug und Absturz“

Markus Feldenkirchen ist ein engagierter Journalist und Autor mehrerer Bücher.

Kontroverse Äußerungen bei „Hart aber fair“

In der Sendung „Hart aber fair“ hatte Markus Feldenkirchen eine verblüffende Idee bezüglich des Umgangs mit Donald Trump. Kaum ist Donald Trump (78) wieder im Weißen Haus, ist Deutschland aus dem Häuschen.

Er gab Bundeskanzler Olaf Scholz (66) den Rat, mit dem wiedergewählten US-Präsidenten über frisurtechnische Komplimente in einen neuen Dialog zu kommen. „Trump emanzipiert sich von dem, was wir denken, was wichtig ist“, warnte der Journalist.

Der Präsident kümmere sich wenig darum, was andere dächten, sondern suche sich seine Partner selber aus, „auch für seinen Kontakt nach Europa“. Aber, so der „Spiegel“-Mann hoffnungsvoll: „Was bei Trump ganz einfach funktioniert, ist, wenn man ihn lobt.“

Feldenkirchens wohlgemeinter Vorschlag: „Wenn man ihm sagt: Ihre Haare, die sind richtig schön. Das merkt er sich!“ Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (61, SPD) fiel aus allen Wolken: „Wenn wir uns hier zum Affen machen und loben, was wir nicht wirklich meinen, und loben noch die psychische Gesundheit von Herrn Trump, wie schlank sind Sie denn, oder was sehen Sie sportlich aus - es ist ja schlimm genug, dass in Amerika die Bevölkerung jeden Tag belogen wird!“

Lauterbach hatte Trumps Antrittsrede „mit einem unguten Gefühl verfolgt“, denn „es waren sehr polemische Teile darin.“ Feldenkirchen lobte immerhin: „Dieses Quasireligiöse, es braucht einen Erlöser, ich bin Gottes Werkzeug: Das ist Hybris. Aber Trump geht mit einem klaren Plan in diese Präsidentschaft!“

AfD-Verteidigungspolitiker Rüdiger Lucassen (73) fand die Trump-Feier im Kapitol ebenfalls „eine sehr würdige Veranstaltung“ und bekannte: „Ich wünschte mir, wir hätten in Deutschland eine ähnliche Würde bei Inaugurationen.“ Allerdings: „Nicht gerade für Scholz, da gibt sicher andere Möglichkeiten.“

Thomas Hayo (56), Creativ Director und Juror bei „Germany's Next Topmodel“ berichtete: „Ich habe Donald Trump in den 1990ern persönlich kennengelernt, kenne auch die Kinder, habe sogar mal mit Melania geshootet.“ Mit seiner Rede habe der Präsident „viele Fantasien gestillt, denn die amerikanische Seele wünscht sich vieles, was er sagt.“

Schriftstellerin Juli Zeh (50, SPD) wetterte, Trump sei „offensichtlich ein Großmaul“, das „mit zum Teil wirklich strunzdummen Ansagen daherkommt.“ Unternehmerin Sarna Röser (37) urteilte dagegen: „Trump hat die Menschen angesprochen, und wir müssen darauf Antworten finden!“

Vorwürfe, Trump mische sich in den deutschen Wahlkampf ein, konterte Röser: „Doppelmoral! Wir haben Trump-Bashing gemacht! Wir unterhalten uns über seine Frisur!“ Für sie sei Trumps Wiederwahl „auch ein Weckruf, dass jetzt Schluss sein muss mit dieser Realitätsverweigerung.“

Denn, so Röser: „ Unser aktueller Bundeskanzler - wo haben wir denn Führung bekommen die letzten drei Jahre? Die Wirtschaft geht den Bach runter. Wir brauchen Leute, die jetzt radikal ganz anders denken!“

Zum Thema Ukraine vermutete AfD-Oberst Lucassen: „Trumps Plan ist Zuckerbrot und Peitsche.“ Für die Ukraine bedeute das: „Du musst auch Zugeständnisse machen können, sonst werden keine Waffen geliefert.“ Und für Putin: „Wir können von den Sanktionen abweichen, dann können wir an einen Tisch. Wenn nicht, werden sie wieder hochgedreht.“

Widerspruch! „Dass Putin und Trump darüber entscheiden, was mit der Ukraine zu passieren hat, halte ich nicht für akzeptabel“, protestierte Lauterbach, denn: „Dann werden wir vielleicht bald selbst diejenigen sein, über die so entschieden wird.“

tags: #markus #feldenkirchen #wimpern

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