Maria Simon ist eine bekannte deutsche Schauspielerin, die für ihre vielseitigen Rollen und ihr Talent bekannt ist. Ihr Sohn, Ludwig Simon, tritt ebenfalls in ihre Fußstapfen und etabliert sich als talentierter Schauspieler.
Dieser Artikel beleuchtet Maria Simons schauspielerische Leistung, insbesondere in dem Film "Kongo", und wirft einen Blick auf ihren Sohn Ludwig Simon, der ebenfalls als Schauspieler tätig ist.
Im Film „Kongo“ der Grimme-Preisträger Peter Keglevic (Regie) und Alexander Adolph (Buch) spielt Maria Simon die Oberleutnant Nicole Ziegler. Die ZDF-Produktion versucht, die Bundeswehreinsätze im Ausland als fiktionalen Fernsehstoff zu nutzen.
Maria Simon verleiht ihrer Figur viele Facetten und zeigt genau das richtige Maß an dezenter Weiblichkeit im schweißtreibenden Dschungel. Sie ist die tragende Säule des Films ("Goodbye Lenin", "Lichter"). Keine der Soldatenfiguren bleibt hier auf gängige Klischees beschränkt.
Die Umstände des mutmaßlichen Selbstmords soll nun Oberleutnant Ziegler aufklären. Das Publikum ist der jungen Ermittlerin einen Schritt voraus: Gleich in der ersten Szene erschießt ein Soldat einen wehrlosen Jungen, richtet ihn aus nächster Nähe geradezu hin.
Der Film „Kongo“ will auf die enorme Belastung bei Auslandseinsätzen aufmerksam machen, greift allerdings auch auf die klassische These des Anti-Kriegsfilms zurück, die lautet: Der Krieg kehrt die schlimmsten Seiten des Menschen hervor. Im Extremfall werden selbst aus Kindern und aus gutwilligen Soldaten einer Schutztruppe Mörder.
Der Film wurde auf dem Münchner Filmfest ausgezeichnet und hat zu Recht Vorschusslorbeeren erhalten. Und obwohl die wenigen Rollen der Einheimischen ziemlich blass bleiben, gibt „Kongo“ eine Ahnung von den unerträglichen Zuständen in dem für westliche Medien weitgehend unzugänglichen zentralafrikanischen Land.
Eine Gruppe bewaffneter Kinder versperrt den beiden Fahrzeugen der Bundeswehr den Weg, sie haben Frauenkleider an, schrille Perücke und komische Mützen. Die Kindersoldaten tragen die Kleider ihrer Opfer wie eine Trophäe, erläutert Hauptmann Kosak (Jörg Schüttauf) dem gerade eingetroffenen Oberleutnant der Feldjäger, Nicole Ziegler (Maria Simon). In einer anderen Szene fahren die deutschen Soldaten durch ein Dorf. Viele Kinder bedrängen das Fahrzeug und betteln, auch das wirkt bedrohlich. Sie sind mordende Feinde und hilfsbedürftige Opfer - für die Soldaten sind Gut und Böse in diesem Krieg schwer auseinanderzuhalten.
Ludwig Simon, Sohn von Maria Simon und Devid Striesow, ist ebenfalls ein talentierter Schauspieler. Der 26-jährige Berliner hat bereits in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt und sein Können unter Beweis gestellt.
Seine Eltern hätten seinen Wunsch, Schauspieler zu werden unterstützt, hätten seine Leidenschaft gesehen, sagt Ludwig Simon. Als Kriegsverbrecher Hagen von Strelow spielte Ludwig Simon im Tatort „Murot und das 1000-jährige Reich“ (lief am 20.10.24) Ulrich Tukur fast an die Wand. Und auch in der RTL+-Serie „Das Haus der Träume“ (2022) zeigte der 26-jährige Berliner immenses Talent.
Für den Film „Bach - Ein Weihnachtswunder“ ist Ludwig Simon in eine andere Welt, eine andere Zeit eingetaucht. Ludwig Simon sagt, dass er froh ist, dass er noch das Leben ohne Smartphones und so kennengelernt hat. Er habe sich damals seine „Mucke“ selbst konvertiert, das war noch ein bisschen aufwendiger als heute.
In der vierten Klasse spielte er in einem Theaterstück, bei dem eine Agentin zugegen war. Die hat ihn in eine Berliner Jugendagentur aufgenommen. Er fand das alles ganz spannend, habe aber auch schnell gemerkt, dass man als Kind schnell überfordert sein kann - mit der Schule und drei Castings in der Woche, für die man Texte lernen, sich vorbereiten muss. Bei den Castings war er dann oft zu cool, er habe sich von Typen wie Don Michael Corleone, gespielt von Al Pacino, in „Der Pate“ inspirieren lassen. (lacht).
Glücklich macht Ludwig Simon, dass er durch den Beruf viele Menschen, die seine Leidenschaft teilen, in seinem Leben hat. Er findet spannend an dem Beruf, dass man in andere Zeiten, Figuren eintauchen kann - und sich ausprobieren darf. Darum hat jedes Projekt seinen eigenen Reiz. Bei „Bach“ war der große Reiz, mit seinem Vater zu spielen. Zudem war er gleich begeistert vom Drehbuch - den Regisseur hatte er beim Casting kennengelernt.
Beim Oratorium, er spielte Cello und sein Vater kam als Bach in die Kirche, mit Perücke und diesen irren Schuhen, das war wirklich witzig und er musste sich zusammenreißen.
In "Schneewittchen und der Zauber der Zwerge" wirkt Ludwig Simon eher wie ein Abenteurer als wie ein junger Mann aus gutem Hause. Ein Knüller sind allerdings die Zwerge, eine Ansammlung verwegener Burschen, die zu einer gewissen Streitlust neigen, aber ansonsten ein verschworener Haufen sind.
Tijan Marei ist zwar längst kein Teenager mehr, aber jederzeit überzeugend als jugendlicher Wildfang wie auch als attraktive junge Frau, der Prinz Kilian umgehend verfällt. Ludwig Simon wiederum, Sohn von Maria Simon und Devid Striesow, an dessen Seite er unter anderem als Sohn des Kommissars im „Tatort“ aus Saarbrücken mitgewirkt hat, ist ein schmucker Held, der ebenfalls in Erinnerung bleibt.
Also stellt Bömbur eine entsprechende Perücke her. Als die Königin sie aufsetzt, wird deutlich, welche Macht ihr nun gegeben ist; die entsprechende Bildbearbeitung sorgt für einen echten Gänsehauteffekt. Ngo The Chaus Regiedebüt ist ohnehin von einer bemerkenswerten Qualität, und das nicht allein wegen seiner exzellenten Bildgestaltung.
Die heimlichen Stars des Films sind trotzdem die Zwerge, deren Darsteller offenkundig großen Spaß an ihren Rollen hatten. Im Grunde ist der Film fast zu schade, um die Wartezeit aufs Christkind zu verkürzen; mit seinem opulenten Erscheinungsbild würde er sich auch im Kino gut machen.
Die moderne Anmutung der ersten Szenen gibt den Tonfall vor, in dem der renommierte Kameramann Ngo The Chau seinen ersten eigenen Film inszeniert: mit vielen Anleihen beim Fantasy-Genre, mit überzeugenden Spezialeffekten und mit Figuren, die gegen den klassischen Märchenstrich gebürstet sind.
Schneewittchen - schön, stark und mutig Dass Schneewittchen (Tijan Marei) schön, stark und mutig ist, versteht sich beinahe von selbst; die Zeiten, in denen die Heldinnen solcher Geschichte attraktiv, aber ansonsten in erster Linie Opfer zu sein hatten, sind zum Glück vorbei.
Einzig die böse Stiefmutter entspricht dem Grimm’schen Entwurf, und Nadeshda Brennicke verkörpert die Frau exakt so, wie sie zu sein hat: eitel, machtgierig und entsprechend skrupellos, als sie ihre Macht in Gefahr sieht. Noch böser ist der Bruder der Königin; Victor Schefé lässt vom ersten Moment an keinerlei Zweifel daran, dass er den Schurken der Geschichte verkörpert. Der Mann hat einst den König ermordet und soll nun auch dem Leben von Schneewittchen ein Ende setzen, als der Zauberspiegel verkündet, die Stieftochter werde dereinst die Schönheit der Königin überstrahlen.
Danach will die Truppe zwar nichts mehr mit Schneewittchen zu tun haben, aber sie findet die Höhle des Septetts und kommt ihrem Geheimnis auf die Spur: Die Zwerge versehen ihre Arbeiten mit einem Zauber, den sie Odem nennen. Es handelt sich um die Magie des Lebens, jener Energie also, die in allem wohnt; Anführer Bömbur (Peter Brownbill) fängt sie in der Natur ein. Weil er einst der Schönheit der Königin verfallen ist, kennt auch sie das Geheimnis und beauftragt ihn, ihr zu ewiger Jugend zu verhelfen.
In "Bach - Ein Weihnachtswunder" erzählt Regisseur Florian Baxmeyer eine fiktive Geschichte um die Entstehung der sechs weihnachtlichen Kantaten. Vor dem Weihnachtsfest 1734 kommt im verschneiten Leipzig, wo Bach (Devid Striesow) als Thomaskantor, Lehrer und Organist wirkt, die große Familie des Komponisten zusammen: Die Kinder Elisabeth und Gottfried freuen sich über die Ankunft ihrer erwachsenen Halbbrüder Wilhelm Friedemann und Carl Philipp Emanuel, die selbst als Musiker unterwegs sind.
Während Bach seinen älteren Sohn Friedemann sehr schätzt, verweigert er Emanuel (Ludwig Simon, im wirklichen Leben der Sohn von Striesow und Maria Simon) brüsk jede Anerkennung. Bach zieht sich in sein Arbeitszimmer zurück, doch es herrscht alles andere als Ruhe: Das "Weihnachtsoratorium" muss fertig werden, von Hand kopierte Notenblätter hängen zum Trocknen der Tinte auf der Leine.
Die Familie hat der Komponist, der über die Grenzen Leipzigs hinaus als "schwierig" gilt, zur Realisierung des großen Werks vollständig eingespannt: Alle schreiben Noten ab, die Söhne ergänzen ganze Stimmlagen. Es soll ein großes Werk zum Lobe Gottes werden.
Als im Film der sensible zehnjährige Gottfried die Konflikte nicht mehr aushält und spurlos verschwindet, begeben sich alle auf die Suche. Es ist diese Situation, in der sich schließlich ein "Weihnachtswunder" ereignen kann.
Bach hatte sein Amt als Leipziger Thomaskantor 1723 voller Enthusiasmus angetreten und binnen weniger Jahre rund 150 Kantaten für den Gottesdienst komponiert. Von Kritik und Vorgaben der Leipziger Ratsherren war er jedoch bald zermürbt und um 1730 drauf und dran, Leipzig zu verlassen.
Je näher die Aufführung rückt, umso mehr braucht der Komponist die Unterstützung seiner Familie, doch erst als der Patriarch dem Talent des von ihm geringgeschätzten Sohns Emanuel (Ludwig Simon) vertraut, gelingt das ambitionierte Werk.
Der mächtige Stadtrat Stieglitz (Thorsten Merten) weist ihn in die Schranken: Bach soll nicht wieder "opernhafte" Musik komponieren. Bach wagt den gefährlichen Widerspruch zur Obrigkeit. Rückhalt findet er bei seiner Frau, der begabten Sängerin Anna "Magdalena" Bach (Verena Altenberger), die sich klug an Stieglitz' Ehefrau Maria (Christina Große) wendet. Die achtjährige Elisabeth (Lotta Herzog) besorgt auf eigene Faust den Weihnachtsbaum.
Auf historische Quellen konnten sich Regisseur Florian Baxmeyer und Drehbuchautor Christian Schnalke bei diesem Plot kaum stützen. Es gibt laut Musikhistorikern nur sehr wenige Briefe und Dokumente, die über Bachs Arbeit und seine Familie Auskunft geben.
Für Regisseur und Autor war aber angesichts der großen und musikalischen Familie klar, dass es um dieses familiäre Beziehungsnetz gehen sollte: das Verhältnis der Eheleute zueinander, das Trauma vom Tod ihrer Kinder, das Familienleben im Hause Bach.
Der Hintergrund des Films ist historisch verbürgt: Bach hatte sein Amt als Leipziger Thomaskantor 1723 voller Enthusiasmus angetreten und binnen weniger Jahre rund 150 Kantaten für den Gottesdienst komponiert. Von Kritik und Vorgaben der Leipziger Ratsherren war er jedoch bald zermürbt und um 1730 drauf und dran, Leipzig zu verlassen.
Das "Weihnachtsoratorium" gehört für viele - und nicht nur für Christen - zum Fest der Geburt Jesu dazu und ist ein alljährliches musikalisches Ritual. Das vielleicht populärste Werk Johann Sebastian Bachs (1685-1750) füllt in der Advents- und Weihnachtszeit Kirchen und Konzertsäle.
| Film/Serie | Schauspieler | Rolle |
|---|---|---|
| Kongo | Maria Simon | Oberleutnant Nicole Ziegler |
| Tatort: Murot und das 1000-jährige Reich | Ludwig Simon | Hagen von Strelow |
| Bach - Ein Weihnachtswunder | Ludwig Simon | Carl Philipp Emanuel Bach |
| Schneewittchen und der Zauber der Zwerge | Ludwig Simon | Prinz Kilian |
tags: #Maria #Simon #Perücke #Filme
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