Männer Rasierset Test: Praktische und elegante Helfer für die Rasur

Rasiersets sind eine sehr gute Institution und durchaus auch ein traditioneller Bereich der Rasur. In früheren Zeiten wurde die Rasur noch mit deutlich mehr Aufwand betrieben. Auch wenn es die Männer heute einfacher haben, so gibt es dennoch durchaus einige Gründe, warum es sich lohnen kann, Rasiersets zu nutzen. Ein Rasierer Set besteht aus mehreren Teilen. Die Standardzusammensetzung besteht aus einem Rasierständer, dem Rasierpinsel sowie dem Rasierer an sich. Welches Set für Sie eine gute Wahl darstellt, ist abhängig davon, wie Sie sich gerne rasieren.

Rasiersets verbessern die tägliche Nassrasur durch ihre durchdachte Zusammenstellung, wodurch Sie ein luxuriöses Pflegeerlebnis genießen können. Diese hochwertigen Kombinationen aus Rasierer, Pinsel und Pflegeprodukten bieten Ihnen alles, was Sie für eine gründliche und schonende Rasur benötigen. Ob Sie Einsteiger oder erfahrener Anwender sind - ein gut ausgestattetes Set wird Ihre Rasierroutine auf ein neues Level heben. Hochwertige Rasiersets für Herren sorgen für eine gründliche und hautschonende Rasur.

Materialien und Design

Ein typisches Rasierset für Männer enthält heute häufig einen Nassrasierer. Das Rasierset Holz ist ein toller Klassiker, der sehr edel und gehoben wirkt. Oft sind diese Modelle durchaus hochpreisig und werden gerne als Geschenk Set angeboten. Mit einem Rasierer Set aus Holz haben Sie auf jeden Fall einen echten Blickfang in Ihrem Badezimmer.

Auch Edelstahl ist eine sehr gute Wahl bei einem Rasierset für Männer. Edelstahl lässt sich einfach reinigen und ist sehr anpassungsfähig. Das heißt, es passt zu jeder Einrichtung. Ein Profi Messerset ist zwar kein Rasierset im klassischen Sinn, dafür aber durchaus interessant für alle Herren, die sich gerne mit einem Messer rasieren.

Hinweis: Ein Rasierset mit Schale oder auch ein Rasierset mit Pinsel ist eine sehr schöne Geschenkidee.

Qualität und worauf man achten sollte

Die Qualität steht bei einem Rasierset natürlich im Vordergrund. Damit Sie lange etwas von Ihrem Set haben, sollten Sie auf jeden Fall darauf achten, hier gut zu investieren. Die Qualität gilt für das ganze Set. Natürlich sollten sowohl das Rasiermesser als auch ein möglicher Hobel scharf und robust sein. Ebenso wichtig ist der Blick auf die Pinsel. Sehr empfehlenswert sind Dachshaarpinsel, die gleichzeitig weich und dennoch effektiv sind.

Tipp: Mit Hilfe von einem Testbericht können Sie schnell feststellen, wie gut ein Set wirklich ist.

Bekannte Hersteller und Marken

Bei der Suche nach einem schönen Set werden Sie sicher früher oder später vor einem Mühle Rasierset stehen. Der Hersteller ist gerade in diesem Bereich eine wirkliche Institution, denn das Familienunternehmen fertigt schon lange hochwertige Sets für die Männerrasur an. Mit einem Mühle Rasierset machen Sie also auf jeden Fall nichts verkehrt. Es ist aber durchaus auch empfehlenswert, sich nach anderen Anbietern umzusehen und hier zu vergleichen.

Wie finde ich das beste Rasierset?

Wie schon kurz erwähnt ist es eine gute Sache, sich vor dem Kauf einen Rasierset Test anzusehen. Ein guter Testbericht enthält alle wichtigen Informationen rund um die Produkte und gibt einen Hinweis darauf, wie gut diese wirklich sind. Erfahrungsberichte, beispielsweise von Freunden oder auch von anderen Usern im Internet, können Ihnen ebenfalls zur Seite stehen. Die Bewertung in einem Test gibt Ihnen einen Anhaltspunkt über den Testsieger und dient als eine gute Empfehlung.

Eine sehr gute Idee ist es, den Testsieger im Blick zu haben und zu schauen, ob es noch Alternativen gibt. Denn manchmal ist das beste Rasierset eben auch recht teuer und nicht jeder möchte so tief in die Tasche greifen, um sich eines der Sets zu kaufen.

Wo kann man Rasiersets kaufen?

Haben Sie sich entschieden und möchten gerne ein Rasierset kaufen, dann kommt es nun darauf an, gute Angebote zu finden. Im Online-Shop sind Sie auf jeden Fall auf der sicheren Seite, denn hier können Sie problemlos einen Preisvergleich durchführen und auf diese Weise dafür sorgen, dass Sie die günstigsten Artikel finden. Bevor Sie bestellen sollten Sie also durchaus einen Vergleich der Preise anstreben. Damit ist nicht gemeint, nur ein Set im Blick zu haben. Empfehlenswert ist es, sich gleich mehrere Sets auszusuchen und dann zu schauen, welches besonders günstig ist.

Sehr praktisch ist es, gleich noch das passende Zubehör zu bestellen. Auch wenn ein Rasierset natürlich schon sehr viele praktische Einheiten enthält, gibt es noch einiges an Zubehör, das die Rasur einfacher und sanfter werden lässt. Praktisch: Sie können sich online sogar Ihr eigenes Rasierset zusammenstellen und die einzelnen Teile separat kaufen. So können Sie selbst entscheiden, welcher Rasierpinsel oder welche Schale Sie gerne dabei hätten und passend zur Badeinrichtung ein Rasierset erstellen, an dem Sie lange Freude haben.

TUTORIAL Vintage Rasierhobel | Wilkinson Sword

FAQ - Häufige Fragen zum Thema

Wie lauten die besten Produktempfehlungen bei "Rasiersets"?

Für die Kategorie "Rasierset" auf rasierer.com kommen die nachfolgenden Produkte als Testsieger infrage:

  1. JAG Shaving Germany Premium Shaving Kit..., gut
  2. Anbbas Rasierset Lu..., gut
  3. Philips S9000 Prestige, sehr gut
  4. Mühle Rasierset mit Schal..., sehr gut
  5. Edwin Jagger Geschenk-Set, gut
  6. Van de Boos Premium Rasierhobel..., gut
  7. GRUTTI Rasierset mit Schal..., gut
  8. Braun BT5040, gut
  9. Mühle Rasierset mit Schal..., sehr gut
  10. Mühle Rytmo Rasierset Esc..., sehr gut

Welche Hersteller bieten eine Top-Qualität bzw. ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis?

Wie teuer sind die hier gezeigten Produkte?

Für die Kategorie Rasiersets haben wir Preise von 20-180 Euro gefunden. Der Durchschnitt bei rasierer.com beträgt demnach 70 Euro. Weitere Preise und Angebote finden Sie im Preisvergleich.

Rasierset Test bzw. Vergleich

Rasierset Test als aktuelle Vergleichstabelle für 2025 von rasierer.com:

ProduktnameTypen/KategorienRezensionVor- und NachteilePreis (aktuell)Test/Vergleich
JAG Shaving Germany Premium Shaving Kit...Nassrasierer, Rasierset4 Sterne(gut)gute Ausstattung, Preisetwa 46 €Details
Anbbas Rasierset Lu...Rasierset4 Sterne(gut)gutes Handling, Preis, angeblich schlechte Qualität der Seifeetwa 20 €Details
Philips S9000 Prestigez.B. Elektro Nassrasierer, Rasierset, Elektrorasierer5 Sterne(sehr gut)leistungsstark, gute Ausstattung, komfortable Anwendung, höherer Preis, Reinigung zeitaufwendigetwa 180 €Details
Mühle Rasierset mit Schal...z.B. Herrenrasierer, Nassrasierer, Rasierhobel4.5 Sterne(sehr gut)Sehr hochwertige Verarbeitungsqualität, Vielseitig und umfangreichetwa 94 €Details
Edwin Jagger Geschenk-SetHerrenrasierer, Nassrasierer, Rasierset4 Sterne(gut)Vielseitig, Optisch attraktivetwa 105 €Details
Van de Boos Premium Rasierhobel...z.B. Nassrasierer, Rasierset, Rasierhobel4 Sterne(gut)mit schicker Box, angenehmes Handlingetwa 23 €Details
GRUTTI Rasierset mit Schal...Nassrasierer, Rasierset4 Sterne(gut)schickes Design, 100 % Dachshaaretwa 50 €Details
Braun BT5040z.B. Rasierset, Barttrimmer, Bartrasierer4 Sterne(gut)Praktisches Set, Gute professionelle Ergebnisse, Handhabungetwa 35 €Details
Mühle Rasierset mit Schal...Rasierset4.5 Sterne(sehr gut)schickes Design, Qualitätetwa 116 €Details
Mühle Rytmo Rasierset Esc...Rasierset5 Sterne(sehr gut)gute Qualität, sehr hochwertiges Rasiersetetwa 101 €Details
Anself 2 in 1 Edels...Rasierset4 Sterne(gut)zufriedene Bewertungen, Materialetwa 34 €Details

Die Qual der Wahl: Nassrasur vs. Trockenrasur

D.O.M. Rasieren ist eine wiederkehrende Aufgabe und begleitet Männer ab dem ersten Bartwuchs bis zu ihrem Lebensende. Keine triviale Tätigkeit - es lohnt sich also, die richtige Methode für sich zu finden. Mit welcher Rasurvariante man sich am Ende am wohlsten fühlt, ist eine äußerst individuelle Sache. Viele Männer entscheiden sich für die Nassrasur mit Systemrasierern und nicht wenige nehmen einfach den nächstbesten, den sie günstig bei ihrem Discounter oder Drogeriemarkt entdecken.

Um herauszufinden, wie lange, haben wir viel Zeit investiert - insgesamt rund zwei Jahre. Mehrere Testpersonen haben die 12 Nassrasierer im Alltag benutzt, bis die Klingen streikten. Neben dem Kostenfaktor haben wir auch die Handhabung, die Gründlichkeit und eventuelle Hautreizungen in unsere Bewertung einbezogen. Am Ende hat sich ein klarer Sieger herauskristallisiert - aber wie immer gibt es auch Alternativen, die eigene Stärken aufweisen.

Wenn der Bart im Jugendalter zu sprießen beginnt, wählen die meisten männlichen Zeitgenossen die Nassrasur. Das hat vor allem finanzielle Gründe, denn ein guter Elektrorasierer ist eine kostspielige Anschaffung, während man Systemrasierer schon für ein paar Euro bekommen kann - die Ausgaben wachsen erst im Lauf der Zeit aufgrund der Ersatzklingen. Beide Varianten haben ihre Vorteile. Für die Nassrasur spricht ihre Gründlichkeit. Weil die Klinge sehr nah über die Haut gleitet, werden Barthaare ebenda abgeschnitten. Elektrorasierer haben zum Schutz fein gelochte Metallplatten, die zwar die Haut vor Verletzungen schützen, aber aufgrund des größeren Abstands zur Haut minimale Stoppeln hinterlassen. Dadurch wird die Haut nicht ganz so glatt und der Bartschatten wird früher wieder sichtbar.

Auch die Kosten sind ein wichtiger Faktor. Nassrasierer kosten zwar bei der Anschaffung nicht viel, die Klingen gehen jedoch stark ins Geld - und man muss sie oft wechseln. Auch für Männer mit unebener Gesichtshaut geht nichts über die Elektrorasur. Sich mit einem Rasierapparat zu schneiden, ist nahezu unmöglich. An den offenen Schneiden von Nassrasierern kann man sich hingegen relativ leicht verletzen, und das Risiko wird durch den Rasierschaum noch gesteigert. Darüber hinaus ist Nassrasieren zeitaufwendiger als die Trockenrasur.

Rasierhobel: Eine traditionelle Alternative

Viele Nassrasur-Afficionados schwören auf Rasierhobel. Diese sind teurer in der Anschaffung, aber meist auch hochwertiger und oft auch schöner gestaltet. Im Gegenzug sind die Klingen deutlich günstiger und man ist flexibel bei der Wahl des Herstellers, denn Rasierhobel nutzen standardisierte Klingen. Der Umgang mit Rasierhobeln erfordert aber Übung und Konzentration, denn hier zieht man die Klinge direkt über die Haut - eine Schutzzone gibt es nicht. Aus diesem Grund kann man sich mit Rasierhobeln leichter verletzen, gleichzeitig ist ihre Gründlichkeit unschlagbar.

Mehr Klingen bedeuten nicht automatisch bessere Ergebnisse

Die meisten handelsüblichen Systemrasierer nutzen entweder drei oder fünf Einzelklingen. Es gibt auch Ausnahmen, die mit zwei, vier oder gar sechs Klingen aufwarten, diese sind aber eher selten - in unserem Test ist der Wilkinson Quattro das einzige Modell mit einer geraden Anzahl Schneiden. Wir können das jedoch nicht bestätigen. Unter den von uns getesteten Systemrasierern gab es keine merklichen Unterschiede zwischen Modellen mit drei und mit fünf Klingen - weder bei der Gründlichkeit, noch bei der Hautirritation oder der Lebensdauer schnitten die 5-Klingen-Rasierer besser ab. Unser Testsieger ist ein 3-Klingen-Rasierer und erledigte seine Aufgabe dennoch besser als seine Konkurrenten mit mehr Schneiden.

Neben der grundsätzlichen Qualität der kleinen Säbel ist auch deren Abstand zueinander von Bedeutung, denn in die Lücken bergen das Risiko, mit Bartstoppeln und Rasierschaum zu verstopfen. Die Stiftung Warentest kam in ihrem Test auf das gleiche Ergebnis. Dort führt die Bestenliste ein 5-Klingen-Rasierer an (Gillette Fusion5 Proglide), direkt darauf folgen ein 2-Klingen-Modell (Gillette SkinGuard) und anschließend ein Rasierer mit drei Schneiden (Gillette Mach3).

Dauerbrenner im Test: Der Gillette Mach3

Er schneidet und schneidet und schneidet … Der Mach3 ist ein bewährter Klassiker. Den Gillette Mach3 gibt es schon lange, mittlerweile hat er ein Vierteljahrhundert überstanden und macht keine Anstalten, seinen Platz in den Verkaufsregalen zu räumen. Viel zu verbessern gibt es daran auch nicht, finden wir. Gillettes Dauerläufer hat nicht nur im Handel einen langen Atem, sondern auch im Badezimmer - die Klingen hielten von allen in unserem Test am längsten. Im Vergleich zu den anderen Testkandidaten wirkt der Gillette Mach3 regelrecht grazil.

Der Griff ist kürzer als die der anderen Rasierer im Testfeld, sehr schmal, gerade und erst nahe der Klingenaufnahme abgewinkelt. Die Oberfläche besteht aus Metall und wird von gummierten Stellen durchbrochen, unten ist der Griff fast vollständig mit Gummi bezogen. Dadurch lässt er sich auch mit nassen Händen und Rasierschaum an den Fingern rutschfest und sicher halten. Er wirkt zudem recht hochwertig.

Wer den Griff nicht mag, bekommt optional auch andere mit den Klingen kompatible Griffe, die mitunter aus sehr hochwertigen Materialien wie etwa Nussbaumholz hergestellt sind, von Drittherstellern - ein Vorteil der hohen Verbreitung des Mach3, denn für andere Klingensysteme gibt es derartige Enthusiasten-Ausstattung im Normalfall nur sehr selten.

Die Klingenaufnahme ist ein Dorn in der Mitte, der in eine Öffnung gesteckt wird - ein bewährtes Prinzip. Eine Taste löst die Arretierung. Der Klingenwechsel geht damit leicht von der Hand und benötigt nicht mehrere Anläufe, wie wir es leider bei einigen Konkurrenten erlebt haben. Eine Systemklinge hat drei Schneiden, wie der Name Mach3 bereits andeutet. Die Klinge ist angenehm schmal, was das Rasieren an feinen und unebenen Stellen wie dem Philtrum, dem Adamsapfel und nahe der Mundwinkel erleichtert. Die Klinge ist flexibel neigbar und hat einen angenehmen Widerstand - sie klappert nicht und wackelt nicht bei jeder Bewegung herum, man muss aber auch nicht stark aufdrücken, was Hautreizungen begünstigen und das Verletzungsrisiko durch Schnitte erhöhen würde. Der Mach3 liegt in der goldenen Mitte.

Rundum brillieren konnte der Mach3 bei der Nutzungsdauer der Klingen. Sie halten eine gefühlte Ewigkeit - bei allen Testpersonen deutlich länger als der Durchschnitt unter allen getesteten Systemrasierern, und sie haben selbigen ordentlich angehoben. Das ist für sich toll, noch schöner ist es aber in dem Wissen, dass Ersatzklingen für den Mach3 zwar nicht zu den allergünstigsten gehören, gegenüber vergleichbar ausdauernden Klingen (namentlich die des Gillette Fusion5 und des Wilkinson Hydro 5) aber für einen deutlich geringeren Betrag den Besitzer wechseln. Pro Rasur ist der Mach3 der drittgünstigste Nassrasierer im Test.

Den Gillette Mach3 als Testsieger auszuzeichnen war keine schwere Entscheidung. Das Gesamtpaket stimmt, gleichzeitig hat der Rasierer keine eklatanten Nachteile, sofern man nicht unbedingt eine Trimmerklinge benötigt. Die Stiftung Warentest (8/2020) hat unseren Favoriten mit der Gesamtnote 1,9 (»gut«) bewertet.

Die Alternativen: Wilkinson Sword Hydro 5 und Gillette Fusion5

Der Herausforderer rasiert ebenfalls einwandfrei und ist etwas größer und ergonomischer geformt als der Testsieger. Der Wilkinson Sword Hydro 5 schlug sich in unserem Test fast genauso gut wie unser Favorit - welchen man bevorzugt ist zu einem großen Teil eine Geschmacksfrage. Preislich liegen beide nah beieinander. Wer Gillette aus irgendeinem Grund nicht mag, dem silbern glänzenden Metall-Look nichts abgewinnen kann oder sich an der kompakten Bauweise des Mach3 stört, bekommt mit dem Wilkinson Sword Hydro 5 die beste Alternative in unserem Test. Der Griff ist ein gutes Stück länger und breiter, außerdem ist er ergonomischer geformt. Es ist somit schlicht mehr zum Anfassen da - mit großen Pranken lässt er sich besser greifen. Er ist auch stärker gummiert - das spürt man und man sieht es auch. An den wenigen Stellen, die nicht von Gummi bedeckt sind, kommt auch beim Hydro 5 Metall zum Einsatz, allerdings farbig lackiert.

Die Klinge ist flexibel, sie kann auf einer Achse geneigt werden. Ihr Widerstand ist gering - etwas zu gering für unseren Geschmack. Es bleibt aber im Rahmen. Beim Rasieren ist alles in Ordnung, schüttelt man den Rasierer, hört man sie aber ganz leise klappern. Die Klinge ist sehr viel breiter als die des Mach3, was für präzises Rasieren kleiner Stellen ein Nachteil ist und daran liegt, dass der Hydro 5 zum einen fünf statt nur drei Klingen hat und zum anderen der Kunststoffrahmen über- und unterhalb der Klinge recht großzügig dimensioniert ist. Der obere Teil lässt sich immerhin zurückklappen, was die Übersicht etwas erleichtert. Auf eine separate Trimmerklinge muss man hingegen verzichten - zwar spricht der Hersteller bei dem Feature von einer Konturenklinge, gemeint ist aber der Klappmechanismus.

Die Klingenaufnahme folgt dem Spreizklemmenprinzip, was wir in der Regel nicht für ideal halten. Weil der Hydro 5 eine Führungsnase hat, ist das Einsetzen aber zum Glück kein Problem. Wir erwischten uns dennoch immer wieder beim Überprüfen, ob die Klinge tatsächlich sitzt oder gleich wieder abfällt. Beim Mach3 ist das hingegen immer eindeutig, die Frage stellt sich dort nicht. Die Gründlichkeit bewerteten alle Tester mit gut bis sehr gut. Nur eine Testperson berichtete über ein gelegentliches Auftreten leichter Hautirritation, die anderen hatten keinerlei Probleme. Schlechter ist es um den Gleitstreifen bestellt: Er trägt viel zu stark auf und »schleimt« regelrecht - nach der Rasur muss man den Schlick richtig von der Haut waschen. Gut ist der Hydro 5 wieder bei den Kosten: Ähnlich wie beim Mach3 halten die Klingen sehr lange. Sie sind allerdings etwas teurer.

Der Fusion5 ist ergonomischer als der Testsieger, hat eine Trimmerklinge und rasiert genauso gut. Wer auf eine sehr gründliche und reizarme Rasur Wert legt, aber auf keinen Fall auf die Trimmerklinge verzichten möchte, bekommt beides vom Gillette Fusion5. Ein Klingentausch ist auch diesem Rasierer nur sehr selten nötig, denn die Schneiden sind wie bei unserem Favoriten extrem ausdauernd. Die teuren Klingen sind der Hauptgrund, warum der Gillette Fusion5 für uns nicht als Testsieger in Frage kam, denn für sich genommen ist der Rasierer super.

Auszusetzen haben wir daran überhaupt nichts. Zum einen ist der Griff größer und ergonomischer geformt, sodass er noch etwas besser in der Hand liegt. Er besteht aus stabilem Metall, das oben und unten mit feinen Gummilamellen bestückt ist, die einen hervorragenden Halt gewährleisten. Auch die Gewichtsverteilung ist exzellent, der Schwerpunkt des Nassrasierers mit Klinge liegt ziemlich genau in der Mitte. Die Klinge ist auf einer Achse flexibel und hat genau den richtigen Widerstand - nicht zu viel und nicht zu wenig, hier hat Gillette den Sweetspot getroffen. Der Gegendruck ändert sich auch nicht, wenn die Klinge in einen stärkeren Winkel geneigt wird - perfekt!

Der Gleitstreifen gehört zu den besten im Test. Man bemerkt ihn - aber positiv. Er macht die Rasur spürbar angenehmer, trägt nicht zu viel auf und bleibt ziemlich lange bestehen, bevor er aufgebraucht ist, was besonders in Hinsicht auf die lange Nutzungsdauer der Klingen eine äußerst respektable Leistung ist. Alles super also - wäre da nicht der bereits erwähnte Preis. Die Klingen gehen zum Testzeitpunkt für mindestens 3,50 Euro pro Stück (4er-Packung) über die Ladentheke und sind damit die zweitteuersten im Testfeld, lediglich die für die Schwester Fusion5 Power Proglide sind noch teurer. Wer den Kostenpunkt nicht scheut, bekommt mit dem Fusion5 auf jeden Fall einen tollen Nassrasierer.

Spartipp: Der Cien Men Dynamic 5 Pro von Lidl

Mit dem Rasierer von Lidl kommt man langfristig mit am günstigsten weg. Insgesamt haben die günstigen Discounter- und Drogeriemarkt-Modelle in unserem Test eher enttäuscht. Eine Ausnahme gibt es aber: Mit dem Cien Men Dynamic 5 Pro vertreibt Lidl einen Nassrasierer, der nicht nur auf den ersten Blick Sparpotenzial bietet. Den Cien Men Dynamic 5 Pro kennen einige vielleicht noch unter seinem alten Namen »Shark«.

Die Oberseite ist mit Metall bedeckt, was dem Cien einen etwas edleren Anstrich verleiht als die Discounter-Konkurrenten bieten, aber nicht ganz die Klasse eines Gillette Mach3 erreicht. Unten ist der Dynamic 5 Pro dezent gummiert und mit Rillen versehen, um Rutschen zu verhindern. Die Klingenaufnahme besteht aus einem breiten Metalldorn, gewechselt wird der gesamte Klingenkopf. Das ähnelt einigen Konkurrenten, unter anderem dem Balea Men Revolution 5.1 und dem Harry’s Truman, deren Fassungen allerdings aus Kunststoff bestehen.

Die Klinge selbst ist relativ breit - nur minimal weniger als die des Wilkinson Hydro 5 - und somit nicht allzu gut für Feinheiten geeignet. Die Gründlichkeit erreicht nicht ganz die unserer anderen Empfehlungen, ist aber überdurchschnittlich hoch. Auch Hautreizungen traten im Test nicht auf. Das ändert sich jedoch mit zunehmendem Abstumpfen der Klinge, was leider relativ schnell passiert und unser größter Kritikpunkt am Cien-Rasierer ist. Allerdings sind die Ersatzklingen günstig, wodurch der Preis pro Rasur dennoch niedrig ist und im Testfeld lediglich vom Aveo Men 3-Klingen-Rasiere...

tags: #Männer #Rasierset #Test

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