Der Männerzopf erlebt ein Comeback. Junge Kunststudenten zum Beispiel - von Frankfurt bis Hamburg, von Düsseldorf bis Berlin - scheinen jetzt wieder eine Pferdeschwanz-Frisur tragen zu wollen (statt den Männerdutt).
Eigentlich ist die Aussage nicht korrekt, denn seinerzeit entsprachen derlei Frisuren ja durchaus der gängigen Mode und waren demzufolge durchaus angesagt und vor allem gewollt.
Die Wochenzeitung „Die Zeit“ schrieb schon letzten Sommer, als der Filmstar Matt Damon (45) damit gesehen worden war: „Unsere Prognose lautet: Der Zopf kommt zurück. Die 80er und 90er sind modisch ja längst wieder da, es fehlten nur noch die langen Haare (...) Die Tage des Undercuts, mit dem Männer so wirken, als sei ihre Nazi-Uniform gerade in der Wäsche, sind gezählt.“ Ein paar Wochen später legte eine andere „Zeit“-Kolumnistin nach: „Das Haar [Jahr] wird sich, wie auch die restliche Mode, irgendwo in der Zeit zwischen 1989 und 1991 einpendeln.“ Und der Pferdeschwanz werde wohl wiederkommen: „Ja, genau, Pferdeschwanz, wie man sie zuletzt an 2CV-Fahrern mit „Erst wenn der letzte Baum gefällt ist...“-Aufklebern gesehen hat.
Da aber Zöpfe, „wie alle nachwachsenden Rohstoffe“, Zeit zum Wachsen brauchten, werden die Pferdeschwänze angeblich erst gegen Jahresende zum Massenphänomen. Vorreiter tragen deshalb zurzeit noch den hohen Zopf am Kopf (Palme) oder einen prächtigeren Männerdutt.
Was das Ausgangsthema anbelangt, also verboten ist ja generell schon mal gar nichts. Unstrittig ist aber dennoch irgendwo, dass es zum einen Frisuren gibt, die bei Männern weniger schmeichelhaft aussehen und dass darüber hinaus viele Frisuren auf Ablehnung stoßen. Woran das liegt ist wohl schwierig zu beurteilen. Ich vermute mal es liegt vornehmlich an der Tatsache, dass es im Grunde kaum Vorbilder gibt, denen man diesbezüglich nacheifern könnte, bzw. die viele Menschen einfach als cool ansehen und sie somit quasi wegweisend für mögliche neue Trends wären. Das soll natürlich nicht heißen, dass man nun zwangsläufig jeden Modetrend hinterher jagen sollte. Aber ohne einen Jack Sparrow hätte mir beispielsweise auch die Inspiration bzgl. Meine Exfreundin merkte früher auch stets an, dass sie einen hoch angesetzten Pferdeschwanz unattraktiv bei mir findet. Ich selbst tragen einen solchen aber des Öfteren mal und wäre auch einem extrem hohem nicht abgeneigt, sprich so dass man im Grunde den Kopf nach unten hält und dann eine Palme machen täte, die aber letztlich nicht in der Mitte auf dem Kopf säße, was natürlich doof aussehen täte sondern eben am obersten Punkt des Hinterkopfes.
Zu meinen späteren Schulzeiten (ja die sind auch schon einige Tage her... *schnüff*) habe ich manchmal auch gewisse Experimente gemacht und verbotene Frisuren getragen, wie zwei Pferdeschwänze über den Ohren und solche Späße. Was tut man nicht alles um aufzufallen. (^_^) Allerdings mag das Ganze zwar wenigen jungen Damen durchaus stehen, zugegebenermaßen mir jedoch definitiv nicht.
Einen Dutt würde ich selbst wohl aber auch nie freiwillig tragen. Das liegt aber vornehmlich daran, dass ich finde dass ein Dutt letztlich die wirkliche Haarpracht kaschiert und zudem den meisten Europäischen Frauen nicht so gut zu Gesicht steht. Ich finde halt man sollte zeigen was man hat.
Auch wenn lange Haare besonders in puncto Pflege viel Aufmerksamkeit benötigen, haben sie den Vorteil, dass sie sehr wandelbar sind. Wenn eine Langhaarfrisur aktuell im Trend ist, dann ist es der Man Bun. Er zeichnet sich durch einen Knoten aus, wobei es hier sehr viele unterschiedliche Möglichkeiten gibt. Wer es besonders unkompliziert möchte, der lässt seine langen Haare einfach offen. Dieser Look ist besonders lässig und wirkt selbstbewusst.
Natürliche Locken sehen auch bei langen Haaren wirklich super aus und wirken exotisch. Wer keine Locken von Natur aus hat, sollte den Friseur seines Vertrauens um Rat fragen. Eine Dauerwelle kann nämlich auch für den Mann eine Alternative sein. In der heutigen Zeit achtet man vor allem darauf, dass die künstlichen Locken natürlich wirken. Beim Pferdeschwanz werden die Haare einfach nur mit einem Gummi zusammengehalten, ohne sie wie beim Man Bun zu einem Knoten zu formen.
Ein etwas offensiverer Look ist der sogenannte Sleek Style. Sleek bedeutet so viel wie “glatt”. Hierbei werden die Haare mit etwas Gel oder Wachs glatt nach hinten oder zur Seite gelegt. Der leicht nasse Eindruck der Haare ist bei dieser Langhaarfrisur gewünscht. Den Scheitel könnt ihr auf ganz unterschiedliche Art und Weise stylen. Ihr mögt es besonders ausgefallen und seid Fans der Natur? Dann könnten Dreadlocks für euch die richtige Wahl sein.
Flechten ist ebenfalls eine einfache Variante, um lange Haare ohne einen Besuch beim Friseur zu verändern. Mit etwas Übung lassen sich viele unterschiedliche Styles kreieren. Sicher kennt ihr lange geflochtene Haare vor allem aus der erfolgreichen Serie Vikings.
Die Haare des Bro Flows sind eher als mittellang zu definieren, aber trotzdem möchten wir euch diese Frisur nicht vorenthalten. Sie ist die perfekte Übergangsfrisur, wenn eure Haare noch nicht die gewünschte Länge erreicht haben.
Grundsätzlich kann sich jeder Mann mit genug Haarwuchs die Haare lang wachsen lassen. Wobei man hier sagen muss, dass es auch auf die Dicke der Haare ankommt.
* Regelmäßig zum Friseur: Auch wer sich lange Haare wachsen lassen möchte, muss regelmäßig zum Friseur. Besonders die Spitzen neigen bei langen Haaren dazu, trocken zu werden, und im schlimmsten Fall splittern beziehungsweise spalten sich die Haare, was übrigens Spliss genannt wird. Wenn es dazu kommt, wirken die Haare brüchig, verlieren ihren Glanz und sehen nicht mehr schön aus.* Lasst euch Zeit: Haare wachsen ungefähr 1,2 Zentimeter im Monat. Ihr könnt euch also vorstellen, dass das Prozedere bis zur gewünschten Länge viel Zeit in Anspruch nimmt. Macht euch also keinen Druck und steht auch die Zeiten durch, in denen die Haare euch noch nicht gefallen. Es wird sich lohnen, das versprechen wir euch.* Hochwertige Pflegeprodukte verwenden: Wenn ihr bisher nur eine klassische Kurzhaarfrisur gewohnt seid, dann wird dieses Thema Neuland für euch sein. Lange Haare brauchen nämlich deutlich intensivere Pflege. Hier ist es wichtig, zu hochwertigen Pflegeprodukten zu greifen. Wir empfehlen euch die Produkte direkt vom Friseur.* Conditioner: Conditioner (auch Spülung genannt) wird nach der Wäsche in das Haar eingearbeitet. Er spendet Feuchtigkeit, pflegt sie und sorgt dafür, dass sie gesund bleiben sowie schön glänzen.* Föhnen und Trocknen der Haare: Auch was das Föhnen und Trocknen der Haare angeht, muss sich ein Mann mit langen Haaren umstellen. Die Prozedur nimmt deutlich mehr Zeit in Anspruch und ihr solltet auf exzessives Föhnen grundsätzlich verzichten. Die heiße Luft führt dazu, dass die Haare austrocknen und Spliss begünstigt wird. Lasst die Haare am besten an der Luft trocknen und verwendet nur in Notfällen den Föhn.* Haarkur verwenden: Neben der alltäglichen Pflege solltet ihr einmal im Monat eine Haarkur verwenden.* Die Haare nicht zu oft waschen: Auch wenn es manchmal schwer fällt, solltet ihr eure Haare nicht zu oft waschen. Das warme Wasser sowie Shampoo trocknen eure Haare sowie Kopfhaut aus. Darüber hinaus wird die natürliche Talgschicht entfernt, was ebenfalls das Austrocknen begünstigt. Im Idealfall wascht ihr eure Haare also nur 2- bis 3-mal pro Woche. Ein mildes Shampoo ist hierfür übrigens auch sehr wichtig, damit die Haare nicht zu stark angegriffen werden. Grundsätzlich solltet ihr euch bei der Wahl des richtigen Shampoos etwas mehr Gedanken machen, denn auch hier gibt es große Unterschiede. Es gibt Shampoos, welche extra auf trockenes, fettiges oder sprödes Haar ausgelegt sind.* Das richtige Kämmen: Lange Haare sollten regelmäßig gekämmt beziehungsweise gebürstet werden. Besonders nach dem Waschen ist ein grobzinkiger Kamm die richtige Wahl. Für das tägliche Bürsten gilt: Geht nicht zu rabiat mit den Haaren um, denn dadurch zieht ihr diese nicht nur heraus, sondern verletzt auch die Struktur, was sie wiederum spröde und kaputt aussehen lässt. Auch bei der Bürste solltet ihr etwas genauer hinschauen und zu einer Variante mit Naturborsten greifen.* Sparsam mit Stylingprodukten umgehen: Stylingprodukte verkleben die Kopfhaut sowie Haare, weshalb ihr mit Haarspray, Gel, Wachs et cetera sparsam umgehen solltet. Auch hier kann es zur Schädigung der Haare kommen.Der zopftragende Mann. Wenn ein Mann seine Haare zu einem Zopf bindet, ist das ein ernstes Signal an die Außenwelt. Der Mann möchte, wenn auch unbewußt, den Menschen etwas sagen. Durch seine Frisur hat sich der zopftragende Mann in eine optische Notrufsäule verwandelt und drückt ständig bei sich selbst auf den Knopf. „Helft einem, der sich selbst nicht mehr helfen kann! Bitte!“ fleht es wortlos aus ihm heraus. „Ich bin scheiße, und jeder kann es sehen!“
Die Menschen betrachten den Mann mit dem Zopf. Sofort ist seine Botschaft bei ihnen angekommen. Doch sie verhallt folgenlos. Viele sehen peinlich berührt zu Boden. Rasch huschen sie davon, andere wenden sich angeekelt ab. Nicht einer ist da, der dem zopftragenden Mann hilft in seinem Elend; die Menschen überlassen ihn seinem Schicksal.
Diese Erfahrung macht den Zopfträger hart und bitter. Aus Rache an der Gesellschaft, die ihn verschmäht, rasiert er sich die Schläfen, läßt am Hinterkopf einen harten Rasierpinsel stehen und wird reich, berühmt und noch vakuumöser, als er schon war. Manchmal heißt er Karl Lagerfeld und widmet sein Leben der Aufgabe, der Welt zu beweisen, daß Bräsigkeit und Affektiertheit keineswegs unvereinbare Gegensätze sind.
Gelegentlich bindet sich der zopftragende Mann auch das Haar im Nacken zu einem dicken Bötzel zusammen, macht im Frühstücksfernsehen den Launigen, glitscht sich durch Verstehen Sie Spaß?, den Gnadenhof der TV-Semiprominenz, nennt sich Cherno Jobatey und ist die Verneinung dessen, was man Esprit nennt und Stil.
Als Mann einen Zopf tragen und trotzdem ein Wort wie Menschenwürde routiniert auf der Zunge führen: Genauso sieht er aus, der Zopfträger - und ahnt nicht einmal, daß man beides, einen Zopf und Würde, nicht haben kann. Da muß man sich schon entscheiden. Und genau das hat der zopftragende Mann ja auch getan.
Ebenfalls lästig sind jene Gesellen, die ihre dreieinhalb Haare langwachsen lassen und sie zu einem dürren Zöpfchen zusammenfriemeln. Das sieht so aus, wie es klingt: Glatze mit Rückholbändchen. Supissimo! Trotzdem muß man gerade diese Kombination erstaunlich oft mitansehen - wenn sich zum Beispiel Herr Zopfglatz- Glatzzopf im Bus, in der Eisenbahn oder im Flugzeug in den Sitz direkt vor einen wuchtet und dabei seine Hinterkopfkordel mit einer schwungvollen Geste hinter sich schleudert, damit er sich das kostbare, zierwurmartige Gerät nicht einklemmt. Woraufhin es dann in all seiner Kümmerlichkeit und Trübnis direkt vor der Nase des Hintermannes herumpendelt.
An meinem Schweizermesser befindet sich eine solide Schere - noch nie aber habe ich, wenn solch ein Trauerschwänzchen vor meiner Nase baumelte, von ihr Gebrauch gemacht. Wieso nicht? Möchte ich am Ende doch heiliggesprochen werden? Oder habe ich versehentlich die Titelrolle angenommen in dem Softcore- Schocker „Tolerator III - jetzt erduldet er alles“?
Vor mir pendelt noch immer, in seiner zäpfchenartigen Konsistenz, das Zöpfchen des Vordermanns. Schnitte ich es ab und kochte es aus, ich wäre ein gemachter Mann: Mit dem Fett könnte ich der Margarineprinz von Maghrebinien werden.
Wir wissen natürlich was uns gefällt, aber welche Frisuren finden Männer eigentlich am besten? Männer mögen natürliche Haar-Stylings
Okay, nicht gerade überraschend, aber natürliche, nicht zu durchgestylte Frisuren finden Männer am schönsten. Gerade dieser Frisch-vom-Friseur-Look mit XXL-Blowout kommt oft eher nicht so gut an. Stattdessen darf es leicht messy und eher undone sein. Klingt ja easy, oder?
Wer hätte das gedacht: Ganz klischeehaft stehen immer noch die meisten Männer auf lange Walle-Walle-Haare. Das bestätigen Studien immer wieder. (Aber das bedeutet im Umkehrschluss natürlich nicht, dass sie Kurzhaarfrisuren nicht auch sexy finden können!)
Nicht überraschend ist es, dass der Bob auch zu den Frisuren gehört, die Männer am besten finden. Egal ob verspielt gelockt oder glatt und modern - diesen Hairstyle findet das andere Geschlecht einfach sexy. Der Pixie-Cut ist vielen Männern hingegen ein bisschen zu extrem.
Zwar mögen die meisten der Befragten extrem künstlich aussehende Locken nicht so gerne, dafür gehören Beach Waves zu den Frisuren, die Männer am besten finden. Bei diesem Look träumt Mann sich direkt an einen exotischen Strand und stellt sich einen entspannten Tag in der Sonne vor.
Während sich viele Herren bei einem strengen Dutt an ihre Mathelehrerin von damals erinnert fühlen, gehört der Pferdeschwanz dagegen ganz klar zu den Frisuren, die Männer gut finden. Aber! Statt des coolen, modernen Looks à la High Fashion Runway, mögen sie es lieber, wenn der Pferdeschwanz hoch sitzt. Ganz unkompliziert dürfen hier auch ruhig ein paar Strähnchen gelöst sein.
Ja, es ist schön, wenn den Männern unsere Frisur gefällt, aber letztendlich stylen wir unsere Haare nicht für sie, sondern für uns selbst. Wenn sie den Hairstyle mögen, ist das ein Plus, aber nicht die Bedingung für den Look.
Offene Haare sind oft ein schöner Anblick, können jedoch an vielen Tagen unpraktisch und unbequem sein. Unter dem Schal gehen die Spitzen kaputt und sie verheddern sich im Reißverschluss der Jacke. Da hilft dann oft nicht einmal mehr der lässige Pferdeschwanz - da müssen wir schon kreativer werden. In solchen Situationen ist es ideal, die Haare mit einem Haargummi oder einer Haarspange stilvoll nach oben zu binden. Das sieht nicht nur gut aus, sondern ist auch viel angenehmer. Wir haben die perfekte Trendfrisur für den Winter entdeckt, um den klassischen Dutt etwas aufzupeppen - sie ist sogar um einiges cooler als der traditionelle Pferdeschwanz!
Statt deine Haare mittig vom Kopf zu einem lockeren Dutt zu binden, solltest du sie im Winter im Nacken zu einem Dutt binden und mit einem dicken Scrunchie befestigen. Der Scrunchie ist hier definitiv der Hingucker und sollte auch farblich zum Outfit passen. Diese Frisur ist keine Neuerfindung, doch sie lief lange unterhalb des Trendradars. Zeit, sie im Winter wieder präsent zu machen!
Der Scrunchie, bekannt aus den 90ern und 00er-Jahren, fällt durch seinen üppigen Stoff auf und wird so zum echten Blickfang im Haar. Es freut uns sehr, dass dieses Accessoire aus unserer Jugend im Modejahr ein modernes Comeback erlebt. Diesmal zeigt sich der Scrunchie nicht in kindlichen Zöpfen, sondern bringt in einem tief sitzenden Dutt eine wunderbare Eleganz zum Ausdruck.
Unbedingt ausprobieren: Den tiefen Dutt tragen wir im Winter nur noch mit Scrunchie (mit einem roten oder grünen Scrunchie auch perfekt für die Festtage)!
Der tiefe Dutt mit voluminösem Scrunchie ist unfassbar elegant. Und dadurch, dass du ihn farblich auf dein Outfit abstimmen kannst, macht diese Frisur deinen Look noch individueller. Besonders schön ist es auch, wenn du vorne ein paar Strähnen herausziehst. Am besten, du befestigst den Dutt erstmal mit einem normalen Haargummi und bindest anschließend den Scrunchie um den Dutt. So hält die Frisur noch besser!
Tipp: Bei besonders dicken Haaren kann es helfen, den Dutt erst ganz normal mit Haarnadeln zu binden und das Scrunchie erst ganz am Ende um den fertigen Dutt zu schlingen.
tags: #Männer #mit #Pferdeschwanz #Frisur
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