Es gibt viele Gründe, warum man(n) die Haare selber schneiden könnte. Sei es nur zum Übergang oder auch, wenn die Mutti die Haare nicht mehr schneidet und der Friseurtermin schon längst überfällig ist. Es spart Zeit und Geld, gibt Ihnen die Freiheit, den Haarschnitt genau nach Ihren Vorstellungen zu gestalten, und kann sogar therapeutisch wirken. Besonders für Männer, die oft einfache und regelmäßige Haarschnitte bevorzugen, kann das Selberschneiden eine wirklich praktische Lösung sein. Wir raten jedoch dringend davon ab, Ihr eigenes Haar zu etwas „Modernem“ oder „Stylischem“ zu schneiden, wenn Sie nicht bereits Erfahrung darin haben.
Aber legen Sie die Haushaltsschere weg und erinnern Sie sich an unseren Guide, damit Sie Ihren selbstgemachten Haarschnitt nicht dem Zufall überlassen.
Eigentlich brauchen Sie gar nicht so viele Tools, um Ihre Haare selber zu schneiden. Wenn Sie eine bestimmte Frisur wünschen, kann es nicht schaden, einmal in die richtigen Werkzeuge zu investieren. So sparen Sie auf Dauer nicht nur die Friseurkosten, sondern auch viel Zeit und können je nach Lust und Laune störende Haarpartien ausbessern oder sich eine neue Frisur stylen.
Werkzeuge: Haarschneidemaschine, Aufsätze, Kamm, Schere
Eine Haarschneidemaschine oder einen elektrischen Trimmer mit verschiedenen Aufsätzen sollten Sie zu Hause haben, wenn Sie Ihre Haare gelegentlich kurz trimmen. Mit dem Gerät können Sie sich einen Buzz Cut verpassen oder an den Seiten für einen Crew Cut arbeiten. Für jede Haarlänge - es sei denn, Sie haben sie sich komplett auf Stoppeln gekürzt - brauchen Sie unbedingt eine scharfe (!!) Haarschere. Diese ist wichtig für präzise Schnitte sowie Details und Feinarbeiten. Ein feinzinkiger Kamm hilft außerdem, die Haare während des Schneidens zu kontrollieren und zu glätten, damit das Endresultat präzise aussieht. Zusätzlich können Sie, je nach Haarlänge, mit Haarklemmen einzelne Haarpartien abtrennen. Verwenden Sie einen Handspiegel, um auch den Hinterkopf gut sehen zu können und für den letzten Check, damit Sie auch den Hinterkopf und die Seiten besser sehen können.
Ihre Haare sollten frisch gewaschen und getrocknet sein. Es sei denn, Sie haben Locken, dann können Sie diese noch leicht anfeuchten, um sie besser schneiden zu können. Sauberes, trockenes Haar verhält sich anders als fettiges oder ungewaschenes. Wenn Sie nasses Haar schneiden, achten Sie darauf nicht zu zu viel zu kürzen, da nasses Haar sich nach dem Trocknen zusammenzieht. Mit einem Handtuch und eventuell mit einem Föhn antrocknen, bevor Sie mit dem Schneiden beginnen. Nehmen Sie sich Zeit für diesen Schritt, denn ein schlechter Ausgangszustand kann das gesamte Ergebnis beeinträchtigen.
Wenn Sie auf Kurzhaarfrisuren, wie einen gleichmäßigen Buzz-Cut, Burr Cut oder Butch Cut wie Justin Timberlake in Sexy Back oder Brad Pitt in Mr. and Mrs. Smith aus sind, ist es ziemlich einfach, die Haare selber zu schneiden. Ratsam ist es, sich bei ausreichend Tageslicht die Haare zu schneiden. Falls Sie nicht genügend Licht haben, sorgen Sie für ausreichende Beleuchtung, damit nichts schiefgeht - besser gesagt, geschnitten wird. Setzen Sie sich vor einen großen Spiegel - ein mittelgroßer Badezimmerspiegel reicht auch aus.
Wenn Sie mit der Haarschneidemaschine arbeiten, benutzen Sie den gewünschten Aufsatz. Starten Sie ruhig mit einem längeren Aufsatz zu; Sie können dann immer noch kürzer gehen. Kämmen Sie die Haare auf dem Oberkopf nach oben und fahren Sie gegen die Wuchsrichtung. Beginnen Sie an der Stirn und arbeiten Sie sich systematisch nach hinten vor. Führen Sie die Maschine langsam und in einer Linie durch die Haare für einen gleichmäßigen Schnitt.
Für die Seiten empfiehlt sich eine kabellose Haarschneidemaschine, damit Sie sich nicht verheddern. Arbeiten Sie in aufsteigender Richtung von unten nach oben. Neigen Sie die Maschine leicht nach außen, um einen natürlichen Verlauf zu erzielen. Fangen Sie tiefer an und arbeiten Sie sich langsam hoch. Halten Sie den Kamm griffbereit, um nach jedem Zug die Haare auszurichten.
Kämmen Sie die Haare nach oben und schneiden Sie parallel zum Kamm, um gleichmäßige Längen zu erzielen. Für Anfänger empfiehlt sich die "Point-Cut"-Technik, bei der die Schere senkrecht zur Haarsträhne gehalten wird. Das sorgt für weiche Übergänge und vermeidet harte Linien. Arbeiten Sie sich von vorne nach hinten durch.
Setzen Sie die Haarschneidemaschine im Nacken an und heben Sie diese etwas an, je weiter Sie nach oben schneiden. So bleiben die Haare am oberen Hinterkopf länger und Sie kreieren einen sanften Übergang. Profis verfeinern den Übergang, indem sie zwischen drei Längen wechseln und mit einer Zwischengröße verblenden. Nehmen Sie sich Zeit für diesen Schritt, da er den Look entscheidend prägt.
Falls notwendig, korrigieren Sie die Konturen mit einer scharfen Haarschere, indem Sie sorgfältig die Haare entlang des Nackenansatzes schneiden und darauf achten, eine gerade Linie zu ziehen. Auch kleine Ausreißer am Oberkopf lassen sich punktuell ausdünnen oder kürzen. Verwenden Sie die Schere für Präzision, wo der Trimmer zu grob arbeitet.
Nutzen Sie einen zweiten Spiegel in Kombination mit einem großen Spiegel, um den Hinterkopf und die Seiten besser sehen zu können. Überprüfen Sie jede Partie auf Gleichmäßigkeit und Linienführung. Lieber etwas nachjustieren, als mit asymmetrischem Schnitt durch die Gegend zu laufen. Achten Sie insbesondere auf saubere Konturen am Nacken und an den Ohren.
Wenn Sie nicht alle Haare gleich lang schneiden möchten und einen Übergang in Ihrem Kurzhaarschnitt haben wollen, wird es beim Nachschneiden etwas kniffeliger. Aber keine Sorge, auch das bekommen Sie hin!
Fades unterscheiden sich durch die Höhe, in der der Übergang beginnt. Ein Low Fade startet direkt über dem Ohr, Mid Fade etwa in Höhe der Schädelseiten und ein High Fade bereits im oberen Drittel des Kopfs. Wählen Sie je nach Kopfform und Haarstruktur den passenden Stil. Nutzen Sie verschiedene Aufsätze und wechseln Sie diese in kleinen Stufen. Halten Sie die Maschine in leicht geneigtem Winkel zur Kopfhaut, um einen gleichmäßigen Fade zu kreieren.
Ein klassischer Undercut zeichnet sich durch einen starken Kontrast zwischen sehr kurzen Seiten und langem Deckhaar aus. Rasieren Sie die Seitenpartien und den Nackenbereich mit einem kurzen Aufsatz (z. B. 3 mm). Ziehen Sie klare Trennungslinien entlang der Kontur. Bei Bedarf können Sie mit einem Rasiermesser nachhelfen, um die Linie zu betonen.
Die Technik "Clipper über Kamm" hilft beim weichen Verblenden von Längen, besonders bei stufigen Schnitten oder bei schwierigen Übergängen zwischen Fade und Deckhaar. Halten Sie den Kamm in einem bestimmten Winkel zur Kopfhaut und führen Sie den Clipper entlang der Kammkante. Diese Technik erfordert etwas Übung, sorgt aber für ein professionelles Finish.
Setzen Sie die Haarschneidemaschine im Nacken an und heben Sie diese etwas an, je weiter Sie nach oben schneiden. So bleiben die Haare am oberen Hinterkopf länger und Sie kreieren einen sanften Übergang.
Die meisten Profis verfeinern den Übergang aufwändiger: Starten Sie mit der Wunschlänge der oberen Haarpartie und trimmen Sie die gesamte Haarpartie. Für fließende Übergänge wählen Sie die kürzeste Länge für die untere Nackenpartie. Lassen Sie genug Abstand zwischen Deckhaar und Nacken für den Übergang und rasieren Sie diesen in einer Zwischenlänge. Beginnen Sie mit etwas mehr Millimetern, als am Ende übrigbleiben sollen, um den Dreh richtig herauszubekommen. Sobald das sitzt, können Sie mutiger werden.
Vergessen Sie beim Haare selber schneiden nicht den Feinschliff an der Haarkante, insbesondere am Nacken und an der Ohrenpartie. Nutzen Sie einen zweiten Spiegel, damit Sie Ihr Haar wirklich gerade schneiden bzw. rasiert hinbekommen. Entfernen Sie den Kammaufsatz des Haarschneiders und setzen Sie den Rasierer vorsichtig in der Mitte des Nackens an, lieber etwas tiefer, um später nach oben korrigieren zu können. Nutzen Sie die anrasierte Linie als Ausgangspunkt für die restliche Kontur. Überprüfen Sie regelmäßig mit dem zweiten Spiegel, ob Sie noch gerade rasieren. Klappen Sie die Ohren leicht ab, um die Haare um die Ohren vorsichtig zu rasieren. Der Abstand zwischen Ohren und Haarlinie sollte nicht zu groß sein.
Nach dem Schneiden ist vor dem Styling - denn selbst der präziseste Haarschnitt entfaltet seine volle Wirkung erst mit dem richtigen Finish. Gerade bei Kurzhaarfrisuren entscheidet das Styling darüber, ob der Look einem wirklich passt und gepflegt ist. Wer sich die Haare selbst schneidet, sollte sich deshalb bereits davor mit ein paar grundlegenden Stylingtechniken vertraut machen. Wichtig ist vor allem, dass Sie Ihre neue Frisur strukturieren und Volumen an den richtigen Stellen.
Matte Pasten sorgen für einen natürlichen Look ohne Glanz, während Pomaden eher für klassische Styles mit Glanz geeignet sind. Haarspray gibt dem Finish extra Halt. Achten Sie auf die richtige Dosierung: lieber sparsam auftragen und langsam steigern.
Nutzen Sie beim Föhnen Ihre Finger als Guideline, um die Haare in die richtige Form zu bringen. Für strukturierte Styles eignet sich ein Diffusoraufsatz. Benutzen Sie Wachs oder Texture-Spray, um Bewegung ins Haar zu bringen.
Rasierer oder einen Trimmer ohne Aufsatz eignen sich für den Feinschliff an Nacken und Ohren. Lieber etwas tiefer starten und arbeiten Sie sich vorsichtig nach oben. Kontrollieren Sie dann alles mit dem Handspiegel. Einige Haarschneider haben spezielle Aufsätze für die Ohren, mit denen Sie über und um die Ohren herum sauber schneiden können.
Beim Haareschneiden zu Hause passieren selbst den Erfahrensten gelegentlich Patzer. Das ist völlig normal und keine Panik, Haare wachsen ja zum Glück schnell wieder nach. Damit wir Sie aber davor bewahren, den Kopf zu verlieren, warnen wir Sie vorab vor den häufigsten Fehlern. So können Sie bereits im Vorhinein einfach mehr darauf achten und sich besser vorbereiten. Zu den häufigsten Fehlern gehören:
Wie oft sollte ich zuhause schneiden?
Alle zwei bis vier Wochen, je nach Haarwachstum und Stil.
Welche Haarschneidemaschine ist empfehlenswert?
Modelle von Wahl, Philips oder Panasonic sind erprobt. Achten Sie auf eine gute Akkuleistung und Wechselaufsätze.
Kann ich Bart und Haar mit demselben Gerät schneiden?
Ja, wenn das Gerät entsprechende Aufsätze hat und leistungsstark genug ist.
Männer mögen es meist unkompliziert und das gilt bei vielen auch für die Frisur. Der Buzz Cut ist genau für solche Menschen gedacht, denn man kann ihn zuhause schneiden, braucht keine Ewigkeiten mehr im Bad, um die Frisur zu stylen, und gleichzeitig sieht er super aus. Das “Buzz” in “Buzz Cut” deutet bereits auf seinen Stil hin, denn es soll das Geräusch eines Rasierers widerspiegeln. Bei dieser Kurzhaarfrisur wird also fast ausschließlich eine Haarschneidemaschine verwendet. Lediglich bei den Konturen kommt ein Nassrasierer oder ein Rasiermesser zum Einsatz, um den Look zu verfeinern.
Es gibt zwei unterschiedliche Stile: Bei einem besonders kurzen Buzz Cut (ungefähr 5 Millimeter und weniger) werden die Haare meistens auf eine Länge herunter rasiert.
Nicht nur Justin TImberlake steht der Buzz Cut: Grundsätzlich passt der einfache Maschinenschnitt zu jedem Mann und jeder Altersgruppe. Ihr solltet euch vorher allerdings eure Kopfform genauer ansehen. Ähnlich wie bei einer Glatze werden Unebenheiten durch die sehr kurzen Haare meist sichtbar. Je kürzer ihr die Haare also rasiert, desto eher fallen solche Dinge auf. Solltet ihr auffällige Narben oder Dellen haben, könnt ihr euren Buzz Cut auch einfach etwas länger lassen. Hier reichen schon wenige Millimeter mehr aus, um diese zu kaschieren.
„Der Buzzcut ist für jedermann geeignet. Die großen Vorteile eines Buzzcuts ist natürlich die Pflegeleichtigkeit. Eine nicht perfekt ovale Kopfform oder auch Narben, sind meiner Meinung nach, keine Dinge die man verstecken oder kaschieren sollte. Solltet ihr tiefe Geheimratsecken oder lichtes Haar am Hinterkopf haben, dann ist der sehr kurze Buzz Cut mit 3 Millimetern die richtige Wahl, denn wenn die Haare länger werden, fallen die unbewachsenen Stellen noch deutlicher auf.
Wir raten euch den Buzz Cut nur selbst zu schneiden, wenn ihr eine sehr kurze Variante tragt und am besten alle Areale auf die selbe Länge rasieren könnt. Solltet ihr einen längeren Buzz Cut mit 10 bis 15 Millimetern bevorzugen, dann muss ein sehr sauberer Übergang geschnitten werden. „Darauf dass sie sich schnell genug umentscheiden und doch zum Friseur gehen. Gelernt ist gelernt. So schöne Übergänge wie sie einer StylistIn gelingen, schafft ein Laie leider nicht alleine. Die Höhe und Position der Verläufe auf beiden Seiten sollten perfekt symmetrisch sein damit die Ästhetik eines Buzzcuts voll zur Geltung kommen kann. Bei der sehr kurzen Variante sieht es anders aus.
Wenn ihr die Frisur regelmäßig schneiden möchtet, solltet ihr bei der Haarschneidemaschine übrigens etwas mehr Geld in die Hand nehmen. Zuerst solltet ihr eure Haare waschen und danach gründlich trocknen. Als nächstes könnt ihr bereits mit der Haarschneidemaschine ansetzen. Wenn ihr die Frisur zum ersten mal schneidet, dann solltet ihr die Maschine nicht sofort auf wenige Millimeter einstellen. Fangt erstmal mit 10 Millimetern an und arbeitet euch dann langsam mit unterschiedlichen Einstellungen weiter runter. Somit könnt ihr besser abschätzen, welche Länge der Haare euch wirklich gefällt.
Wichtig: Bringt die Haare erstmal auf eine Länge. Wenn ihr einen Buzz Cut mit Übergang möchtet, dann solltet ihr erstmal die Haarlänge des Deckhaares rasieren. Während der Rasur solltet ihr immer wieder die Richtung wechseln und auch von hinten nach vorne rasieren, um wirklich überall eine gleichmäßige Länge zu bekommen. Hier solltet ihr eine andere Person hinzuziehen, die auch den Hinterkopf überprüft und helfen kann.
Sind die Haare überall gleich lang, könnt ihr sie entweder so lassen oder aber mit den Seiten beginnen. Hierfür wählt ihr bei eurer Haarschneidemaschine eine minimal kürzere Stufe und rasiert an den Seiten von unten nach oben bis zur Kante des Deckhaares. Das sorgt für einen leichten Übergang. Hier nochmal der Hinweis: Dieser Übergang ist etwas schwieriger hinzubekommen, weshalb ihr bei längeren Haaren über 5 Millimetern lieber den Profi ranlassen solltet.
Wenn ihr den Buzz Cut übrigens zum ersten Mal schneidet, kann es sein, dass ihr kleine rote Pickel oder Punkte auf der Kopfhaut findet. Wenn ihr euch traut zum Rasierer zu greifen, empfehlen wir euch, an einer anderen Stelle die Haare wachsen zulassen. Ein Bart passt nämlich perfekt zum Buzz Cut und hier sind euch keine Grenzen gesetzt. Der Bart sorgt dafür, dass euer Gesicht gleichmäßiger wirkt und der Fokus etwas von der Frisur genommen wird.
Achtet auf die Länge der Haare: Ist der Buzz Cut besonders kurz geschnitten, dann fällt es auch deutlich schneller auf, sobald die Haare nachwachsen. Wenn ihr also beispielsweise einen 3 Millimeter Buzz Cut tragt, dann werdet ihr relativ oft nachrasieren müssen. Wie oft, hängt von eurer persönlichen Schmerzgrenze ab.
Um die natürliche Talgschicht der Kopfhaut zu schützen und Schuppen vorzubeugen, sollte man seine Haare relativ selten mit Shampoo waschen. Bei einem Buzz Cut ist das besonders leicht, denn fettiges Haar fällt bei dieser Frisur so gut wie gar nicht auf (natürlich nur, wenn er besonders kurz ist). Trotzdem solltet ihr alle paar Tage den Kopf mit einem milden Shampoo waschen.
Auch hier muss man zwischen der Variante mit langen und kürzeren Haaren unterscheiden. Habt ihr nämlich einen sehr kurzen Buzz Cut, so schützen die Haare nicht mehr so gut vor UV-Strahlen. Dies kann zu Sonnenbrand führen.
Neben dem klassischen Buzz Cut gibt es noch einige andere interessante Varianten, die du ausprobieren könntest. Da hätten wir zum Beispiel den High-and-Tight-Schnitt. Hierbei werden die Seiten und der Hinterkopf extrem kurz rasiert, wobei das Deckhaar etwas länger bleibt. Diese Variante ist bei Militärangehörigen sehr beliebt und verleiht dir einen kantigen, markanten Look.
Der Crew Cut hingegen ist eine etwas weniger radikale Version des Buzz Cuts. Bei dieser Frisur sind die Seiten und der Hinterkopf kurz, aber das Deckhaar bleibt etwas länger - oft etwa 1 bis 2 Zentimeter. Diese Länge gibt dir die Möglichkeit, das Haar leicht zu stylen, ohne dass es zu aufwendig wird. Der Crew Cut eignet sich besonders für Männer mit einer ovalen oder länglichen Kopfform.
Schließlich haben wir noch den Butch Cut, der sich durch eine gleichmäßige Haarlänge über den gesamten Kopf auszeichnet. Bei dieser Variante sind die Haare meist zwischen 3 und 6 Millimeter lang, was zu einem sehr maskulinen und pflegeleichten Look führt. Der Butch Cut passt besonders gut zu Männern mit einer runden oder eckigen Kopfform.
Jede dieser Buzz-Cut-Varianten hat ihren eigenen Charme und eignet sich für unterschiedliche Gesichts- und Kopfformen. Probier doch einfach mal eine dieser Varianten aus, wenn du nach einer neuen, unkomplizierten Frisur suchst, die zu deinem individuellen Stil passt!
Der Buzz Cut lebt vom reduzierten Look und gerade deshalb kommt es auf kleine Details an, die den Stil abrunden. Wer seinem Kurzhaarschnitt einen besonderen Twist verleihen möchte, greift am Besten zu gezielt ausgewählten Accessoires. Männer Ohrringe können hier ein stilvolles Statement setzen, ohne aufdringlich zu wirken. Die klare Linienführung des Buzz Cuts harmoniert hervorragend mit passendem Ohrschmuck wie einem klassischen Ohrstecker.
Praktisch und kein Stylingaufwand: Beim raspelkurzen Schnitt beginnt deine Reise Richtung lange Haare.
Dein Haar ist zum "Igel" rundherum abrasiert. Für einen klassischen Herrenschnitt fehlen dir ca. 6 cm am Oberkopf und 2 bis 3 cm an den Seiten. Bei einem durchschnittlichen Haarwachstum von 1 bis 1,5 cm im Monat musst du also gut 4 Monate lang die Haare wachsen lassen, um als Mann einen Kurzhaarschnitt zu erreichen.
Wichtig ist aber, dass der Friseur zwischendurch immer nur die Konturen kürzt - schließlich soll vor allem das Deckhaar an Länge gewinnen."
Wenn die Haare wachsen, stehen sie in den ersten Wochen meist ab. Dennoch solltest du natürlich die Haare wachsen lassen und die Übergangsfrisur kurzerhand mit Stylingpaste bändigen.
tags: #Männerfrisur #Buzz #Cut #Anleitung
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