Braids, auch bekannt als Rastazöpfe, sind mehr als nur ein Trend. Sie sind eine supercoole und praktische Frisur, bei der Bad Hair Days der Vergangenheit angehören. Mit Braids ist dein Haar zu jeder Tageszeit top gestylt! Bei dieser Frisur werden die Haare zu vielen Zöpfen geflochten.
Der Begriff „Braids“ stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt flechten. In der Vergangenheit haben sich verschiedene Flechtfrisuren mit unterschiedlichen Stylings durchgesetzt, die zum Teil mit dem Begriff Braids enden. Somit hat sich der Begriff Braids als Oberbegriff für Flechtfrisuren etabliert. Eine Flechtfrisur besteht meist aus vielen dünnen Flechtzöpfen. Hierbei wird mit einer speziellen „dreisträhnigen Flechttechnik“ das Eigenhaar geflochten.
Es gibt zahlreiche Varianten, Rastazöpfe zu flechten. So werden die Casamas Braids, die nach ihrem Ursprungsort Casamas im Senegal benannt sind, sehr dick und möglichst fest geflochten. Im Kontrast dazu stehen die Micro Braids. Bei der wohl gängigsten Rasta-Variante werden filigrane Strähnen, vom Ansatz bis in die Spitzen, sehr dünn und zart geknüpft. Eine dritte Möglichkeit sind die Open Braids. Hierbei werden die Afro-Zöpfe maximal zehn Zentimeter lang geflochten und die verbleibenden Haarlängen bleiben einfach offen.
Bei den Box Braids werden die Haare von der Wurzel bis in die Längen geflochten. Die Breite der einzelnen Zöpfe kannst du selbst bestimmen. Sollten deine Haare zu kurz sein, kannst du dir Rastazöpfe auch problemlos mit Extensions flechten.
Wichtig ist, dass deine Haare mindestens fünf bis zehn Zentimeter lang sind. Die Breite deiner Braids ist wiederum abhängig von deiner Haarfülle. Damit die Zöpfe länger und voluminöser aussehen, kannst du auch Kunsthaar mit einflechten. Ein Braid-Look kann mehrere Monate halten - Voraussetzung ist allerdings, dass sich ein Profi ans Flechten macht. So viel zu den Basics der angesagten Flechtfrisur.
Bevor du dir Rastazöpfe flichtst, wasche deine Haare gründlich und nimm reichlich Conditioner, der deine Haare mit Feuchtigkeit versorgt. Kämme deine Haare mit einem grobzinkigen Kamm, um sie von Knötchen zu befreien. Teile deine getrockneten Haare nun in vier Teile - achte darauf, dass sie ungefähr gleich groß sind und stecke sie mit einer Haarklammer fest.
Mit einem dünnen Kamm teilst du die untere Partie deiner Haare im Nacken nun in zwei bis vier gleich große Teile - je nachdem, wie dick deine Braids werden sollen. Bevor du mit dem Flechten der Haare beginnst, streiche etwas Haaröl von der Wurzel in deine Längen. Beginne nun die abgetrennten Partien in kleine Zöpfe zu flechten und wiederhole diesen Vorgang mit den restlichen Haaren deines unteren Haars. Solltest du mit Extensions arbeiten, flichtst du diese in deine natürlichen Haare ein.
Afrohaare benötigen sehr viel Feuchtigkeit und Pflege. Mit Braids ist es einfacher, deine Haare zu schützen und zu pflegen, da du sie nur einmal pro Woche waschen musst. Verwende hierzu ein feuchtigkeitsspendendes und im besten Fall durchsichtiges Shampoo, um sichtbare Rückstände in deinen Braids zu vermeiden.
Langeweile kommt bei Rastazöpfen garantiert nicht auf, denn der Flecht-Look ist so wandelbar wie kaum eine andere Frisur. Ponytail, Updo, lange Mähne, Dutt oder Half-up-Frisur sind in Nullkommanichts gestylt. Und das Beste: Die vielen geflochtenen Strähnen erzeugen eine Schwere, durch die die Stylings besonders gut halten.
Sind die Zöpfe erst einmal geflochten, ist natürlich eine Frage besonders interessant: Wie werden Braids gepflegt? Die gute Nachricht zuerst: Die Pflege von Braids ist nicht aufwendig. Der Look ist pflegeleicht und damit praktisch für alle, die schnelle Haarstylings bevorzugen.
Du musst deine Haare nur etwa einmal pro Woche waschen, öfter ist nicht nötig. So vermeidest du unter anderem, dass deine Braids unnötiger Reibung ausgesetzt werden, und die Zöpfe sehen länger frisch und gepflegt aus. Tipp: Verwende zum Waschen ein durchsichtiges Shampoo. So bleiben keine sichtbaren Rückstände in den Braids. Das Shampoo verteilst du am einfachsten, indem du die Rastazöpfe aneinanderdrückst. Am Ende alles gründlich auswaschen.
Das Haar schon in der Dusche auswringen. Anschließend ein großes Handtuch um die Zöpfe wickeln. Etwa fünf bis zehn Minuten warten (dann tropfen die Braids nicht mehr und der größte Teil der Feuchtigkeit ist im Handtuch) und das Haar anschließend an der Luft trocknen lassen. Um die Trockenzeit zu verkürzen, kannst du den Ansatz etwas anföhnen, dafür vorab einen Hitzeschutz auftragen.
Gerade in der ersten Zeit kann es sein, dass die Kopfhaut juckt oder spannt. Das liegt daran, dass sie sich erst an die leichte Spannung gewöhnen muss, die die Braids verursachen. Tipp: Fülle eine Sprühflasche mit Haarwasser und besprühe damit die gereizten Partien. Juckreiz gebannt!
Damit die Zöpfe lange gepflegt aussehen und das Haar mit Feuchtigkeit versorgt wird, verwende regelmäßig einen Leave-in-Conditioner. Dieser ist so zusammengestellt, dass er keine Rückstände im Haar hinterlässt. Übrigens: Anfangs fühlen sich die Braids etwas steif an.
Braids sind superpflegeleicht - und sehr wandlungsfähig. Du musst deine Zöpfe also nicht immer offen tragen, es gibt eine ganze Menge angesagte Braid-Styles:
Wenn du dein Haar wieder aufflichtst, wirst du mehr lose Haare als gewohnt vor dir haben. Das liegt daran, dass die alten Haare nicht aus den Braids gelangen konnten und beim Aufflechten auf einmal sichtbar werden. An sich schaden Braids dem Naturhaar nicht, dennoch empfiehlt es sich, nach der Zöpfchenfrisur die Spitzen zu schneiden. So kann das Haar gesund weiterwachsen und sieht gepflegt aus.
Wer richtig lange und dauerhaft mit Rastazöpfen herumläuft, der schädigt seine Haare nachhaltig. Durch das gezwirbelte Verfahren verfilzen sie sehr, neigen zu Spliss und stumpfen extrem ab. Gewaschen werden sie ganz normal, allerdings dann logischerweise nicht gekämmt.
Unbeingt schädlich sind sie nicht und theoretisch kann man sie ein Leben lang drin lassen. Man muss nur darauf achten, dass die nachwachsenden Haare sich zu den einzelnen Zöpfen verfilzen und keine Matte bilden. Das wäre dann sehr unästhetisch. Viele Haare sind nicht unbedingt geeigent für Rastas. Europäische Haare können leicht ausreien und austrocknen.
Man kann die Zöpfe so lange drin lassen wie sie halten, jedoch ohne Risiko wohl nicht länger als eine Woche, wenn die Haare nicht daran gewöhnt sind. Pflegen muss man sie nicht oft, was sehr praktisch ist.
Grundsätzlich gibt es dafür keine Altersbeschränkung. Afrikanische Mädels bekommen oft schon in jungen Jahren Rastas. Solltest du unter 16 Jahre sein, musst Du es jedoch trotzdem mit deinen Eltern abklären.
Das Einzige, was du für Braids brauchst, ist viel Zeit und Geduld, denn das Flechten kann (je nach dem was für eine Frisur Du genau haben möchtest) lange dauern und kann auch durchaus mal etwas ziepen. Außerdem wird Deine Kopfhaut nach dem Flechten in den ersten Tagen leicht gereizt sein. Bedenke außerdem, dass auch das Aufflechten noch einmal viel Zeit in Anspruch nimmt.
Wir hoffen das wir Dir mit diesem Artikel weiterhelfen konnten.
Cornrows
Cornrows (auch Cane Rows oder einfach kurz Rows genannt) sind eine sehr beliebte, da ungemein vielseitige Flechtfrisur. Sie bieten mehr Stylingmöglichkeiten zu, als reine Cornrows. Zum Beispiel schicke Hochsteckfrisuren. Cornrows können eleganten Frisuren hochgesteckt werden (Updo).
Je feiner und damit zahlreicher die Cornrows sind, desto länger hält die Frisur. Auch die Flechttechnik und die Erfahrung der Flechterin, sowie die individuelle Haarwuchsgeschwindigkeit haben einen Einfluss auf die Haltbarkeit.
Deine Haare sollten idealerweise 10 cm oder länger sein, damit wir Dir perfekte Cornrows einflechten können. Es geht auch schon mit 5 - 6 cm langem Haar, aber dann müssen sehr viele feine Cornrows geflochten werden, damit die Frisur möglichst lange hält und die Spitzen der kurzen Haare neigen dazu aus den Zöpfen herauszuwuseln.
Außerdem erhält die Frisur so das nötige Volumen und hält auch wesentlich länger. Kunsthaar bleiben die Cornrows leider nur ca. Tragezeit problemlos entfernt werden.
Nur sehr wenige Flechter beherrschen diese knotenlose Feedingtechnik. außerdem viel künstlerisches Talent dazu Cornrows zu designen, neue Muster zu erfinden die individuell zum Kunden passen und um eine absolut präzise Haaraufteilung zu erzielen. Meisterwerke sein.
Schmerzen sind ein Zeichen das zu straff geflochten wurde! Ihr nicht leiden, um schön zu sein.
Sportliche und Langschläfer eine ideale Frisur.
Du hast Braids, also permanent geflochtene Haare? Supercool und praktisch! Eine Frisur, bei der Bad Hair Days der Vergangenheit angehören?
Bei dieser Frisur werden die Haare zu vielen Zöpfen geflochten.
Wichtig ist, dass deine Haare mindestens fünf bis zehn Zentimeter lang sind.
Die Breite deiner Braids ist wiederum abhängig von deiner Haarfülle.
Damit die Zöpfe länger und voluminöser aussehen, kannst du auch Kunsthaar mit einflechten.
Ein Braid-Look kann mehrere Monate halten - Voraussetzung ist allerdings, dass sich ein Profi ans Flechten macht.
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