Lowlights für braunes Haar: Eine detaillierte Anleitung

Wahrscheinlich kennst du es: Nach einem Urlaub in der Sonne leuchtet dein Haar regelrecht. Einzelne Strähnchen sind heller geworden und geben den Haaren eine zusätzliche Dimension, die sie frischer und schwungvoller aussehen lassen. Kein Wunder also, dass Highlights für Haare so oft in Friseursalons nachgefragt werden. Wer einmal gesehen hat, was Strähnchen bewirken können, möchte sie ganzjährig im Haar haben. Wie das geht, kannst du hier lesen. Zunächst einmal geht es jedoch um die Abgrenzung verschiedener Strähnchen-Techniken.

Es gibt eine Fülle an Varianten, die diese Methode des Haarefärbens besonders spannend machen. Wir stellen dir hier verschiedene Strähnchen-Strategien vor und was jeweils der entscheidende Unterschied ist.

Friseur-Begriffe können ganz schön verwirrend sein. Manchmal ist von Strähnchen die Rede, dann wieder von Highlights. Wo genau liegt der Unterschied? Die einfache und für viele vielleicht überraschende Antwort lautet: Es gibt keinen Unterschied. Die Bezeichnungen Strähnchen und Highlights meinen beide, dass einzelne Haarsträhnen entweder heller gefärbt oder blondiert werden. Strähnchen oder Highlights erzeugen durch ihre hellere Farbe Lichtreflexe im Haar und lassen es dadurch lebendiger erscheinen.

Je nachdem wie viele Highlights du dir in die Haare setzen lässt, kannst du damit deine Haare insgesamt heller aussehen lassen. Daher sind Highlights eine gute Alternative zu einer kompletten Blondierung. Du kannst blonde Strähnen entweder nur ins Deckhaar oder in das gesamte Haar setzen (lassen). Highlights sind im Durchschnitt etwa drei bis vier Nuancen heller als deine natürliche Haarfarbe beziehungsweise die Ausgangshaarfarbe. Wie dick die einzelnen gefärbten oder blondierten Strähnen sind (Blocksträhnen oder feine Highlights) und wie viele du davon setzt, ist reine Geschmackssache.

Babylights sind ebenfalls Highlights, die aber sehr natürlich wirken, weil sie nur sparsam und sanft gesetzt werden. Sie sind darum das absolute Gegenteil von kontrastierenden Blocksträhnen. Man orientiert sich hier eher an den natürlichen Strähnchen, die Kinderhaar aufweist, bei dem hellere, feine Strähnen meist vor allem um die Gesichtspartie zu finden sind. Wichtig dabei ist, dass die Strähnchen nicht mehr als ein bis zwei Nuancen heller als die Naturhaarfarbe gefärbt werden.

Lowlights sind im Prinzip das Gegenteil von Highlights. Anstatt im Haar Reflexe durch helle Strähnchen zu erzielen, werden dunklere Farbnuancen in das Haar gesetzt. Das gibt dem Haar mehr Tiefe und Schattierungen und lässt es insgesamt dunkler erscheinen. Die Schatten im Haar sorgen auch dafür, dass es optisch voluminöser und voller wirkt. Lowlights sollten nur etwa zwei bis drei Nuancen dunkler als die Ausgangshaarfarbe sein, damit das Ergebnis weich und natürlich wird. Da das Haar für Lowlights nicht blondiert werden muss, ist diese Haarfärbetechnik schonender. Für ein besonders lebendiges Ergebnis können Lowlights und Highlights auch miteinander kombiniert werden.

Bei den sogenannten Midlights werden lediglich ein paar Spitzen sanft aufgehellt.

Auch für den sogenannten Ombré-Effekt werden Highlights in die Haare gesetzt, die dann für einen Kontrast zwischen hellen und dunklen Strähnen sorgen. Das Besondere an der Färbetechnik Ombré ist jedoch, dass ein Farbverlauf entsteht: Dabei ist der Haaransatz dunkler und das Haar wird zu den Spitzen hin immer heller. Meist werden die Highlights hierfür erst ab etwa Kinnhöhe eingesetzt. Der Unterschied zu Balayage und Midlights besteht darin, dass der Farbverlauf beim Ombré-Look viel intensiver und auffälliger ist.

Wenn du gerne Highlights in deinen Haaren haben möchtest, ist es manchmal gar nicht so leicht, sich zu entscheiden, welche Technik es sein soll und welche Farbe am besten passt. Wenn du einen ganz natürlichen, eher sonnengeküssten Effekt erreichen möchtest, solltest du dich am ehesten für Balayage oder Babylights entscheiden, da diese besonders weich und wie von der Sonne aufgehellt wirken. Bei herkömmlichen Foliensträhnen, die direkt am Ansatz beginnen, hast du schnell das Problem, dass die Haare mit Highlights herauswachsen und ein Ansatz sichtbar wird.

Möchtest du den nächsten Friseurbesuch möglichst lange herauszögern, dann sind vermutlich Techniken wie Balayage oder Midlights das Richtige für dich. Auch Babylights brauchen nicht so schnell wieder eine Auffrischung. Da sie sehr fein und zurückhaltend gesetzt werden, fällt ein Ansatz weniger auf.

Lowlights sind oftmals eher ein Begriff als Highlights. Doch auch diese Strähneneffekte spielen eine wichtige Rolle, wenn es um den Bereich der Farbe im Salon geht. Denn oftmals ist die Kundin im Laufe der Zeit, nach einem Urlaub oder nach der Sommerzeit viel zu hell geworden und es fehlt der Farbe eine gewisse Tiefe. Genau diese kann mit Lowlights dem Haar wieder zurückgegeben werden. Reflex und Sattheit werden bei diesen Strähnen wieder ins Haar gebracht und der Gesamt-Look erhält wieder mehr Changierung, Natürlichkeit und einen gesträhnten Charakter.

Du hast Lust, deinen Look zu ändern, möchtest aber keine radikale Veränderung? Egal ob du deine Naturhaarfarbe oder bereits coloriertes Haar hast, mit einigen Strähnen lässt sich die Frisur einfach ändern. Mit Lowlights wirken die Haare im Gesamten dunkler.

Was sind Lowlights?

Lowlights sind das Gegenteil von Highlights. Es werden Strähnen im Haar gesetzt, die zwei bis drei Nuancen dunkler sind als die eigene Haarfarbe. So erhält das Haar optisch mehr Volumen, Fülle und Dynamik, indem eine Art von Schatten gefärbt wird.

Der Unterschied der Farbnuancen sollte nicht größer sein, damit der harte Streifen-Look vermieden wird. Damit Lowlights richtig wirken, sollten die Haare mindestens 10 cm lang sein.

Lowlights sind eine Haarfärbetechnik, bei der dunklere Farbtöne in das Haar eingearbeitet werden. Im Gegensatz zu Highlights, die das Haar aufhellen, verleihen Lowlights dem Haar Tiefe und Dimension, indem sie dunklere Nuancen hinzufügen. Diese Technik eignet sich besonders, um dem Haar mehr Fülle zu geben und einen natürlichen Look zu erzielen.

Lowlights sind buchstäblich das Gegenteil von Highlights. Hier setzt der Friseur nämlich Strähnchen ins Haar, die ein paar Nuancen dunkler sind als die eigene natürliche Haarfarbe. So erhält die Frisur optisch einen Volumen-Boost und wirkt insgesamt viel dynamischer. Der Friseur beginnt damit, die Farbe unterhalb des Ansatzes bis in die Haarspitzen aufzutragen.

Um aber den unerwünschten „Streifenhörnchen-Look“ zu umgehen, gilt wie bei allen Colorations-Techniken: Je weniger die Farbe der Strähnchen von der Naturfarbe abweicht, desto dezenter und natürlicher ist der Effekt. Da Lowlights nicht blondiert werden müssen, ist diese Strähnchen-Technik zudem mit Abstand am schonendsten.

Von langer Mähne im angesagten Choppy-Cut über den Clavi-Cut bis hin zum French-Bob, viele Frisuren können mit den im Trend liegenden Lowlights veredelt werden. Einzige Ausnahme: kurzes Haar unter einer Länge von 10 cm.

Lowlights eignen sich grundsätzlich für alle Haartypen und sind mit jeder Haarfarbe möglich. Sie sind daher ein Must-have für jede Beauty, die ihrem Haar mehr Tiefe verleihen möchte und sich den „Mehr-Volumen“-Effekt wünscht. Aber auch bei all denjenigen, die immer mehr graue Haare bekommen, kann die Technik Abhilfe schaffen.

Aber egal welche Haarfarbe, wichtig ist, dass die Färbetechnik zum Typ passt.

Ursprünglich wurden Lowlights sogar für bereits ergraute Schöpfe entwickelt, da man die dunkle Farbe partiell auf graue Strähnen verteilt, um die Haarfarbe an den Naturton anzupassen. Graue Haare können mit dieser Technik wieder frech und jung wirken.

Die richtigen Lowlights wirken wie Make-up. Denn sie bringen das Gesicht schmeichelhaft zum Leuchten und polstern optisch vor allem feines Haar auf. Gleich einem Accessoire in der Mode runden die dunklen Strähnen jede Frisur ab bringen zusammen mit dem richtigen Schnitt und Style Tiefe und Lebendigkeit ins Haar zurück.

Sie haben sich an Ihrer Haarfarbe sattgesehen, sind gleichzeitig aber nicht bereit für eine komplette Typveränderung? Dann könnten sogenannte Lowlights das Richtige für Sie sein. Bestimmt haben Sie schon einmal von Highlights gehört. Bei der beliebten Färbetechnik werden helle Strähnen ins Haar eingearbeitet. Unter Lowlights können Sie sich das Gegenteil, also dunkle Akzente, vorstellen. Für ein natürliches Resultat sollte der Farbton höchstens zwei bis drei Nuancen von demjenigen des übrigen Haars abweichen.

Ob lang oder kurz, blond oder brünett: Lowlights passen zu fast allen Haarlängen und -farben.

Was sind Lowlights?

Lowlights Technik: So werden die dunklen Strähnen gefärbt

Lowlights können vom Ansatz bis zu den Spitzen aufgetragen werden. Jedes Passé wird gut durchgekämmt, um die Farbe gleichmäßig zu verteilen. Die Passés werden schräg gesetzt, um Farbkanten bei Zopffrisuren zu vermeiden. Für Längen und Spitzen kann der Farbton auch eine halbe oder ganze Nuance heller gewählt werden. Danach einwirken lassen und wie gewohnt ausspülen.

Lowlights können auch mit Reverse-Balayage-Technik erzielt werden. Anders als bei der klassischen Balayage, ist die Farbe, die aufgetragen wird, eben ein paar Nuancen dunkler. Der Ansatz wird ausgelassen. Die Längen werden von oben und die Spitzen von beiden Seiten im neuen Wunschton eingefärbt. Verschiedene Nuancen sorgen für ein schönes Zusammenspiel der Nuancen. Das Haar hat mehr Tiefe und Volumen ohne harte Farbübergänge.

Painting-Lowlights-Technik: Veredelt auf sanfte Art die Naturfarbe und jede Frisur, indem ganz besonders schöne Lichtreflexe und ein fein abgestimmtes, lebendiges Farbbild geschaffen werden. Gearbeitet wird von unten nach oben, also vom Nacken bis hinauf zum Oberkopf. Freihändig malt der Profi ähnlich der Balayage-Technik die Farbe auf die Strähnen auf, wobei er besonders auf die feinen Changierungen und faszinierenden Lichtspiele im Haar achtet, ausgelöst durch die Sonne oder andere Lichtquellen. So erhält das Haar eine perfekte, natürliche Ausstrahlung. Besonders gut kommt diese Färbetechnik bei glattem und gelocktem Haar zur Geltung.

Reverse Balayage Technique: Der Ansatz wird dabei wie bei einer klassischen Balayage ausgelassen. Dann werden die Längen von oben und die Spitzen meist von beiden Seiten im neuen Wunschton eingefärbt. Verschiedene Nuancen sorgen dabei für ein perfektes Zusammenspiel der Farben. Das Ergebnis: Das Haar gewinnt an einzigartiger Tiefe und Volumen.

Ist die Farbe bestimmt, pinselt die Friseurin oder der Friseur sie auf ausgewählte Strähnen. Der Ansatz wird dabei in der Regel ausgelassen, sodass sich - ähnlich wie bei einer umgekehrten Balayage-Technik - nur die Längen und Spitzen leicht verdunkeln.

Welche Haarfarbe für Lowlights?

Lowlights sind bei allen Haartypen und mit jeder Haarfarbe möglich.

  • Lowlights in grauen Haaren: Wenn die ersten grauen Haare auftauchen, beunruhigt das die meisten und man überlegt, wie man sie am besten kaschieren kann. Mit Lowlights kann man dunkle Haarfarbe gezielt auf einzelne graue Strähnen verteilen. Aber auch ein grauer Ansatz lässt sich mit den dunklen Strähnen gut kaschieren.
  • Tipp: Da graue Haare zurzeit im Trend liegen, gibt es auch die Möglichkeit, sie mit Highlights und Lowlights in Silber noch zu betonen und zu verstärken.
  • Lowlights auf blondiertem Haar: Blondinen, die sich schon länger überlegen, einen dunkleren Farbton auszuprobieren, werden Lowlights lieben. Blondes Haar harmoniert gut mit klaren, hellbraunen Tönen. Mit strategisch gesetzten dunklen Strähnen kann man sich langsam an eine neue Haarfarbe herantasten. Und die blonde Naturhaarfarbe wirkt auf den ersten Blick noch strahlender.
  • Lowlights in braunen Haaren: Zu Brünett passt ein kühles Mittel- oder Dunkelbraun. Neben den Lowlights sollten in braunen Haaren aber auch Highlights gesetzt werden, da die natürliche Farbe schon recht dunkel ist. Leichte Highlights können helfen, den notwendigen Kontrast zu schaffen.

Für Blondinen: Bei hellen Haaren eignet sich besonders ein mittleres Blond mit etwas dunkleren Strähnchen als Basisfarbe. Dadurch wirkt das Oberhaar im Kontrast blonder - ganz ohne Aufhellen. Für Rothaarige: Bei rotem Haar gilt das gleiche wie für Blondinen. Für Brünette: Bei braunen Haaren sollten neben den Lowlights auch Highlights gesetzt werden. Da die natürliche Farbe nämlich schon recht dunkel ist, kann man hier nicht mehr so viele Nuancen nach unten gehen.

Wenn Sie ein facettenreiches Ergebnis erzielen möchten und Ihre Kundin dunkelbraunes Haar hat, nehmen Sie sich den Farbpinsel und machen Sie sich bereit, mit unserem Glanz-Leitfaden strahlend-schimmernde Ergebnisse zu kreieren …

Bei der Auswahl von Highlights für dunkelbraunes Haar gibt es eine Vielzahl an Optionen von sanft, subtil und natürlich bis hin zu intensiv, dramatisch und kontrastierend. Wenn Sie ein natürliches Ergebnis möchten, wählen Sie eine Aufhellung, die höchstens drei Stufen heller als der Grundton ist, gefolgt von einer goldenen oder aschbraunen Farbe, um schimmernde Strähnen zu kreieren.

Nehmen Sie für diese subtilen Highlights das permanente Illumina Color, da es versteckte Lichtreflektionen im Haar sichtbar werden lässt und einen schimmernden Glanz erzielt, den man bei Bewegungen des Haares sieht.

Für leichtere hellblonde Highlights wählen Sie einen warmen Blondton oder aschblonde Balayage. Beginnen Sie mit ein paar Pumpstößen des Blondor Freelights-Aufhellers für alle Partien, mittleren Längen und Spitzen, die das Gesicht umrahmen. Diese Highlights kontrastieren mit der dunkelbraunen Grundfarbe, wobei die Freihand-Technik einen nahtlosen Übergang gewährleistet, sodass Sie keine harten Linien oder einen hervorstechenden Ansatz befürchten müssen. Ein echter Traum.

Wenn Sie es noch etwas dramatischer mögen: Wie wäre es mit blauen oder roten Highlights? Beispielsweise Strähnen in kräftigem Kobaltblau oder ein Hauch Mahagoni, um der Haarpracht Ihrer Kundin neue Dimensionen zu verleihen.

Mit unseren Aufhellern der Blondor-Serie kann jede Haarfarbe mit Highlights versehen werden, auch sehr dunkelbraunes und schwarzes Haar. Je dunkler das Haar jedoch ist, desto länger dauert der Aufhellungsprozess. Das bedeutet, dass Ihre Kundinnen möglicherweise für zwei oder drei weitere Färbetermine vorbeikommen müssen, wenn sie eine deutliche Aufhellung wünschen. Beginnen Sie zuerst mit einer subtilen Farbe und bauen Sie dann die Helligkeit über verschiedene Sitzungen auf, wobei Sie unser strukturkräftigendes Haarsystem WellaPlex zum Aufheller hinzufügen, um eine optimale Aufhellung zu erhalten.

7 TRAUMHAFTE IDEEN FÜR BRAUNES HAAR MIT HIGHLIGHTS

Braune Highlights auf braunem Haar sind wesentlich facettenreicher, als Sie es sich zunächst vorstellen, wie unsere Wella Passionista Nicole eindrucksvoll demonstriert. Sie hat mit Blondor Freelights 40 Vol. die brünetten Haare ihrer Kundin aufgehellt und sie dann mit Color Touch 8/71 + 6/71 6 Vol. gefärbt. Bonus: Diese demi-permanente Rezeptur wäscht sich langsam wunderschön aus und fügt sich im Laufe der Zeit immer mehr in den Grundton ein, sodass das Haar jederzeit ein weiches Finish aufweist.

Aschtöne stehen nicht nur Blondinen gut. Wenn Ihre Kundin ein kühler Farbtyp ist, können Sie für ihr Haar aschbraune Highlights wählen, die dunkelbraunem Haar eine zarte Tiefe verleihen. Dieses strahlende Ergebnis wurde mit Color Touch und einer rauchigen Mischung aus 9/97 + 9/16 + 7/73 erzielt. Es ist in jeder Hinsicht cool.

Es macht einen Unterschied, ob Sie braunes Haar blond färben möchten oder das Haar nur einen Hauch Blond aufweisen soll. Wenn Ihre Kundin Letzteres möchte, ist dies die perfekte Aufhellungsstufe. Jessica Tyransky hat die Haare ihrer Kundin mit genau der richtigen Menge an blondem Balayage versehen und dabei die Tiefe und Intensität des dunkelbraunen Grundtons perfekt erhalten.

Es gibt nichts Geschmackvolleres als karamellfarbenes Haar, und wir können von diesen cremig-prachtvollen Highlights, die dunkelbraunem Haar die nötige Leichtigkeit und Helligkeit verleihen, gar nicht genug bekommen. Bei der Anwendung der Balayage-Technik verleiht eine Vielzahl aufgehellter Haarpartien dem Haar der Kundin eine hellbraune Optik, wobei nur wenige Zentimeter dunkler Ansatz durchschimmern.

Verleihen Sie dunkelbraunem Haar wie Angela Alberici mit dieser facettenreichen Kreation rote Highlights. Wenn Ihre Kundin flexibles, mahagonifarbenes Haar möchte, können Sie Strähnen ab den mittleren Längen in Richtung Spitzen auftragen, was zu weichen Übergängen ohne harte Linien führt. Um die Farbe zu erhalten, empfehlen Sie den INVIGO Color Recharge Red Conditioner der eine kleine Menge an Pigmenten erhält, mit denen das Haar auch zwischen den Friseurterminen wie frisch gefärbt aussieht.

Nichts ist auffälliger als kontrastierende Kupfer-Highlights auf einem dunkelbraunen Grundton. Diese breiten Strähnen auf schulterlangem, leicht gewelltem Haar sind der beste Beweis. Metallische Nuancen wie Kupfer sehen am besten aus, wenn sie leicht schimmern. Daher sollten Sie als Finish EIMI Oil Spritz auf die Handflächen aufsprühen und auf die Oberfläche des Haares geben.

Sind diese zarten Highlights in schwarzem Haar nicht traumhaft? Die in einem intensiven Schokoladenbraun gehaltenen Highlights betonen Form und Textur der lockigen Haare der Kundin von Jhony Veiga. Um diesen Look zu kopieren, wählen Sie eine Aufhellung, die höchstens zwei Nuancen heller als der Grundton ist, und eine Koloration, die bis in die Tiefen farbecht wirkt. Der Effekt ist einfach atemberaubend.

Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen, blonde Haare nicht zu dunkel zu färben. Der Grund dafür ist einfach: falls Ihnen der Braunton doch zu dunkel ist, können Sie das nicht mehr so leicht ändern. Bei Lowlights färben Sie den Ansatz Ihrer blonden Haare braun und zusätzlich braune Strähnen im ganzen Haar. Für Highlights lassen Sie beim Färben zunächst einige Strähnen blond. Im Anschluss tönen Sie diese in einem hellen Braun.

Wenn Sie Ihre blondierten Haare braun färben, kann es passieren, dass Ihre Haare einen Grünstich bekommen. Das liegt daran, dass braunes Haar mehr Rotpigmente hat als blondes. Aber keine Sorge, Sie können den Grünschleier ganz einfach vermeiden. Sie möchten keinen Rotstich? Wenn Sie als Endergebnis einen kühleren Braunton wie Aschbraun wünschen, können Sie diese Farbe im zweiten Schritt auftragen. Sie sättigen Ihr blondiertes Haar zunächst mit einem rötlichen Ton und legen dann eine aschige Farbe darüber.

Haarpflege für Lowlights

Nach dem Färben ist vor der Pflege. Obwohl Lowlights besonders schonend für die Haarstruktur sind, sollte man immer darauf achten, colorierte Haare ausreichend zu pflegen, um Spliss und Trockenheit zu verhindern. Die Basis ist immer das beste Shampoo für coloriertes Haar. Danach folgen in der Haarpflege-Routine Conditioner oder Haarkuren speziell für gefärbtes Haar.

Lowlights sind zwar besonders schonend für die Haare, trotzdem handelt es sich auch bei dieser Färbetechnik um eine permanente Farbe.

Da Sie nun traumhafte Highlights für Ihre dunkelhaarigen Kundinnen kreiert haben, wollen Sie sicher vermeiden, dass Ihre harte Arbeit durch einen Kupfer- oder Gelbstich ruiniert wird. Daher müssen Sie unbedingt eine pflegende Haarroutine empfehlen, welche die Farbe konserviert und gefärbte Strähnen in einem Top-Zustand erhält.

Unser Favorit für braunes Haar ist das INVIGO Color Brilliance Color Protection Shampoo, das einen besseren Farberhalt ermöglicht und sofort Glanz spendet. Danach empfehlen Sie den INVIGO Color Brilliance Vibrant Color Conditioner sowie zum Verwöhnen einmal pro Woche die Vibrant Color Maske. Unser abschließender Tipp, um Verblassen vorzubeugen?

Lowlights nachfärben

Dadurch, dass sich die Lowlights von der Farbe her nur minimal vom Grundton der Haare unterscheiden, ist eine Auffrischung eigentlich nicht nötig. Lowlights kann man also einfach mit den Haaren rauswachsen lassen, wenn man sie nicht mehr nachfärben will.

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Da Lowlighten genauso wie das Highlighten ein gewisses Maß an Geschicklichkeit erfordert, begibt man sich für diese Aufgabe am besten in die professionellen Hände eines Friseurs. Denn wie bei jeder Farbveränderung hängt die richtige Nuance von vielen verschiedenen Dingen ab. Neben der natürlichen Haarfarbe sind bei Lowlights auch noch andere Faktoren entscheidend wie der Teint, die Augen- und die Brauenfarbe.

Färbt man die Haare, muss man oft zum Auffrischen in den Salon. Bei Lowlights ist das anders. Ihr Farbton unterscheidet sich nur minimal von der natürlichen Haarfarbe, sodass sie nur dezent wahrgenommen werden. Außerdem werden die feinen Schattierungen so natürlich in das Haar gesetzt, dass sie mit den Haaren rauswachsen.

Lowlights Vorher-Nachher

Mit Lowlights entsteht mehr Tiefe in der Haarfarbe. Die Farbpalette von Brauntönen bietet jede Menge Abwechslung und wunderschöne Töne von hell bis dunkel. Je nach Hauttyp steht Ihnen ein warmes oder kühles Braun besser. In der Regel schmeichelt Ihnen mit einem Teint mit Unterton in Gelb, Oliv oder Gold ein warmes Braun. Sie möchten eine radikale Veränderung?

Hier ist eine Tabelle, die verschiedene Aspekte von Lowlights zusammenfasst:

Aspekt Beschreibung
Definition Dunklere Strähnen, die dem Haar Tiefe und Volumen verleihen.
Farbunterschied 2-3 Nuancen dunkler als die natürliche Haarfarbe.
Haarlänge Mindestens 10 cm für optimale Wirkung.
Techniken Klassisch, Reverse-Balayage, Painting.
Haartypen Geeignet für alle Haartypen und -farben.
Pflege Shampoo und Conditioner für coloriertes Haar.

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