Frauen mit lockigem Haar haben es, was das herkömmliche Spitzenschneiden angeht, nicht immer ganz leicht. Das Schneiden von lockigem oder strukturiertem Haar unterscheidet sich nämlich stark von glatten oder welligen Haaren. Da es leider immer noch so viele Friseure gibt, die mit diesem Haartyp wenig Erfahrung haben, werden die Schnitte oft bei nassem Haar durchgeführt. Sobald das lockige Haar dann trocken geföhnt wird, kommt das Endresultat zum Vorschein, das oft sehr "quadratisch" aussieht. Doch wie gelingt der perfekte Schnitt für lockiges Haar?
Der richtige Schnitt ist entscheidend für die Definition, Form und Gesundheit der Locken. Ein gut durchdachter Haarschnitt kann das natürliche Volumen und die Struktur der Locken betonen, während der falsche Schnitt das Gegenteil bewirken kann.
Der von Hairstylistin Tippi Shorter geprägte “Aircut” soll die Lösung des Problems sein, der die Locken-Frisur gesund, weniger steif und sehr natürlich aussehen lassen soll. Der Vorteil vom "Aircut": Er schafft ordentlich Volumen. Mit zu wenig Volumen haben alle mit lockigem Haar zwar selten zu kämpfen, dennoch kann das Volumen an der falschen Stelle sitzen. Zum Beispiel dann, wenn die Spitzen falsch geschnitten sind und die Locken in alle Richtungen stehen.
Das Besondere am "Aircut" ist die sogenannte “Glide-Technik”. Dabei wird eine anpassbare Technik genutzt, die das Eigengewicht der Haare so umverteilt, dass Lufteinschlüsse erzeugt werden. Diese ermöglichen es, das trockene Haar dort zu schneiden, wo es von Natur aus fällt. Die Technik schafft Volumen wo es hingehört, sowie die maximale Definition jeder einzelnen Locke. Der "Aircut" soll außerdem dabei helfen, dass das Haar später zuhause einfacher gestylt werden kann.
Der wichtigste Tipp der Hairstylistin: Für den "Aircut" eine gebogene Haarschere verwenden. "Die Kurve in der Schere ermöglicht es, Luft in das Haar zu bringen, indem sie die lockige Strähne weich und leicht macht." Dabei wird die gebogene Schere senkrecht nach unten gehalten. Außerdem wird das Haar in mehrere Partien geteilt, um beim Schneiden nicht den Überblick zu verlieren, welche Locken-Strähnen bereits getrimmt wurden und welche nicht. Außerdem empfiehlt Tippi Shorter, vor dem Schneiden einen Leave-in-Conditioner ins Haar zu geben, um die Locken zu definieren.
Nachdem man bei lockigem Haar keine "harte Kante" sieht, kannst du dich guten Gewissens selbst an das Spitzenschneiden wagen und den "Aircut" ausprobieren. Verwende dafür eine gebogene Haarschere und trimme damit im 45 Grad-Winkel die Spitzen mit dem meisten Gewicht.
Leider weiß ich nur zu gut wie schwierig es ist, einen guten Friseur für lockiges oder welliges Haar zu finden. Daher gebe ich dir in diesem Artikel einige Tipps, damit du hoffentlich bald einen geeigneten Friseur findest, der dich zum Strahlen bringt und nicht zum Heulen.
Ein Friseur der selber Naturlocken oder Naturwellen hat, kennt unsere Probleme. Jedoch suche dir einen der sich die Naturlocken nicht glättet sondern wirklich auch trägt. So jemand weiß normalerweise auch wie man Locken schneidet.
Es gibt ein paar Friseure in Deutschland die sich auf Locken spezialisiert haben. Es gibt auch zwei zertifizierte Lockenschnitte. Bei dem CURLSYS® Schnitt von Brian Mclean findest du hier mehr Informationen und zertifizierte Salons in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Beachte, dass ein Schnitt nach dieser Methode ca. 2 Stunden dauert und auch dementsprechend teuer ist. Wenn du bei einem Friseur bist, der angeblich diesen Schnitt macht und beispielsweise nur eine Stunde braucht und unter 100€ kostet, ist es wahrscheinlich kein echter CURLSYS®Lockenschnitt.
Beim DevaCut aus Amerika werden die Locken trocken geschnitten. Der DevaCut wurde von Lorraine Massey, der Erfinderin der Curly-Girl-Methode, entwickelt. Um zu sehen, ob ein Friseur mit Locken umgehen kann, könntest du auch nur einmal deine Locken stylen lassen. Also nur waschen & föhnen ohne sie zu schneiden. Oder du quatschst jemanden bei dir in der Stadt auf der Straße oder im Bus an. Das hat den Vorteil, dass die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass es ein Friseur in der Nähe ist. Die meisten Lockenköpfe sind sehr nett und helfen gerne.
Die meisten Friseure benutzen leider oft Silikonbomben. Mach dir keine Sorgen. Die meisten Friseure haben überhaupt kein Problem damit, wenn du deine eigenen Produkte mitbringst. Es gibt nach meiner Erfahrung wirklich nur wenige, die sich weigern (obwohl ich persönlich dann dort keinen Termin buchen würde). Falls du dennoch hingehen möchtest, nutze unbedingt nach dem Friseurbesuch ein Tiefenreigungsshampoo um die Silikonreste wieder zu entfernen.
Wenn der Punkt erreicht ist, an dem die Haare nicht mehr richtig liegen oder die Spitzen langsam angegriffen sind, bedeutet das: Ab zum Spitzen schneiden! Doch muss dafür jedes Mal der Weg zum Friseur auf sich genommen werden? Natürlich nicht.
An vielen komplizierten Frisuren sollten Sie sich zuhause vermutlich besser nicht als Anfänger probieren. Wenn es jedoch darum geht die Spitzen zu schneiden und dem aktuellen Schnitt damit seine Sprungkraft wiederzugeben, ist das auch für ungeübte Scherenanfänger kein Problem.
Für das Spitzen schneiden sollten Sie auf keinen Fall zur Küchenschere greifen. Diese ist einfach nicht für Haare geeignet. Stattdessen empfehlen wir eine Haarschneideschere oder einen elektrischen Haarschneider. Die Must-Haves für das Spitzen schneiden daheim:
Das wohl wichtigste beim ersten Mal Spitzen selber schneiden ist allerdings nicht käuflich erwerblich: Ruhe und Geduld. Tun Sie sich selbst und Ihren Haaren den Gefallen und wählen Sie keinen Tag mit Zeitdruck oder schlechter Stimmung aus, um Ihren Spitzen zu Leibe zu rücken.
Die Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern hängt von verschiedenen Faktoren ab. Unter anderem von der Haarstruktur und deren Zustand sowie der Haarlänge und dem Schnitt.
Eine gute Orientierung sind diese zwei Richtwerte: Je gesünder die Haare desto seltener und je aufwändiger der Schnitt desto häufiger ist das Spitzen schneiden nötig. Ist Ihr Haar also wirklich strapaziert, sollte der Schnitt ca. alle vier Wochen aufgefrischt werden. Gleiches gilt in vielen Fällen auch für Kurzhaarfrisuren. Längeres Haar mit oder ohne Stufen kann in der Regel auch sechs bis acht Wochen oder länger ohne Scheren-Kontakt gesund bleiben und gut liegen. Solange es Ihrer Haarstruktur gut geht, können Sie sich dabei auch immer ein wenig nach Ihrem Gefühl richten.
Tipp: Setzen Sie sich im Smartphone nach dem Spitzen schneiden einen kleinen Reminder im Kalender. Gerade bei langen Haaren vergessen Sie auf diese Weise nicht einem regelmäßigen Haarschnitt nachzukommen.
Um Ihre Locken zu schneiden, brauchen Sie diese nicht vorher zu waschen oder anzufeuchten. Im Gegenteil: Wir würden Ihnen immer zu einem trockenen Haarschnitt raten, um gerade bei gelocktem Haar das Ergebnis nicht zu verfälschen. Das Spitzen schneiden Ihrer Lockenpracht gehen Sie am besten so an:
Tipp: Ein einfacher jedoch effektiver Trick bei Locken ist es, die Strähnen nach oben hin immer etwas kürzer zu schneiden, als die Strähnen darunter. Auf diese Weise bekommen Sie ein tolles und natürlich Volumen in die Haare.
Spitzen schneiden ist ein guter Anfang, doch was tun mit dem abstehenden Spliss? Repair-Shampoos & Co. versprechen zwar wundersame Heilung, die Wahrheit ist jedoch: Das abgespaltene Haar legt sich zwar teilweise wieder an, wird allerdings nicht repariert. Die einzige Lösung für kaputtes Haar ist tatsächlich dieses abzuschneiden.
Das klingt erstmal radikaler als es ist, denn Spliss kann auch entfernt werden, ohne dass das gesunde Haar weichen muss. Doch wie kann man Spliss selber schneiden? Dafür wird am häufigsten die sogenannte Zwirbeltechnik verwendet. Mit dieser können auch Sie daheim Spliss selber schneiden:
Tipp: Versuchen Sie alles, was Spliss verursacht auf ein Minimum zu reduzieren. Dazu gehört direkte Sonneneinstrahlung genauso wie das Färben und heiße Föhnen der Haare.
Es gibt nicht die Antwort darauf, was die richtige Vorgehensweise ist, um Haare langfristig gesund zu halten. Ein wichtiger Schritt bei diesem Vorhaben ist jedoch die Erkenntnis, dass Haare unterschiedlich sind. Ist Ihr Haar trocken oder tendenziell fettig? Haben Sie feines Haar oder eine kräftige Haarstruktur? Je nach Haartyp sollten Sie also lieber eine individuelle Pflege anstreben. Hierbei kann eine Expertenberatung vom Profi sehr hilfreich sein.
Folgende Grundsätze können Sie im Alltag beachten:
Es gibt verschiedene Schnitttechniken, die speziell für lockiges Haar entwickelt wurden. Hier sind einige der gängigsten Methoden:
Hier sind noch einmal die wichtigsten Fragen zum Thema Locken selber schneiden kurz und knapp beantwortet:
Lockiges Haar sollte trocken und in seiner natürlichen Form geschnitten werden. Um böse Überraschungen nach dem Trocknen zu vermeiden, sind die Locken in trockener Form zu schneiden. Schneidet man sie im nassen Zustand, kann es sein, dass die Haare nach dem Trocknen kürzer sind als beabsichtigt.
Ein erfahrener Friseur wird verschiedene auf dein Haar abgestimmte Lockenschneidetechniken verwenden, um die Locken leichter und natürlicher aussehen zu lassen. Unvorsichtige Schnitte können zu ungleichmäßigen oder unsymmetrischen Ergebnissen führen.
Locken können schwer und voluminös wirken, schneidest du sie nicht richtig. Die richtige Anzahl von Stufen kann dazu beitragen, dass die Locken besser fallen. Werden die Locken mit einer herkömmlichen Schere anstelle von speziellen Lockenschneidescheren geschnitten, kann das zu Spliss und Frizz führen.
Behalte die Länge im Auge und kommuniziere klar mit deinem Friseur, wie kurz du deine Locken haben möchtest. Sag ihm, welche Art von Look du möchtest, wie viel du abschneiden und wie du deine Locken im Alltag stylen möchtest. Du solltest dabei immer im Auge haben, dass deine Haare im nassen Zustand deutlich länger wirken.
Eine gute Pflege ist für lockiges Haar absolut wichtig, denn es neigt dazu, trocken zu sein. Vermeide diese Fehler, indem du dich an einen erfahrenen Friseur wendest. Der ist auf lockiges Haar spezialisiert und verwendet die richtige Pflege und Technik, um die Schönheit deiner Locken zu erhalten und die besten Ergebnisse zu erzielen.
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