Braun Epilierer im Test: Sanfte und dauerhafte Haarentfernung

Rasieren, Waxen, Enthaarungscreme, Epilieren, Lasern/IPL oder Sugaring - wir Damen haben die Qual der Wahl, wenn es darum geht, uns von unerwünschten Körperhaaren zu trennen. Doch so unterschiedlich der individuelle Haarwuchs ist, so breit gefächert sind auch die verschiedenen Modelle von Damenrasierern und Epilierern.

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In diesem Artikel werden verschiedene Methoden der Haarentfernung, insbesondere das Epilieren, näher betrachtet. Dabei werden sowohl die Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden als auch konkrete Produktempfehlungen auf Basis von Tests und Nutzererfahrungen vorgestellt.

Die Qual der Wahl: Verschiedene Methoden der Haarentfernung

Bei störender Körperbehaarung denken die meisten an Beine, doch auch die Bikinizone oder feine Haare an den Armen empfinden viele Frauen als herausfordernd. Es gibt zahlreiche Methoden, um Körperhaare zu entfernen:

  • Rasieren: Eine schnelle und kostengünstige Methode, bei der die Haare an der Hautoberfläche abgeschnitten werden.
  • Waxing: Hierbei werden die Haare mit Wachs samt Wurzel ausgerissen, was zu länger anhaltender Glätte führt.
  • Enthaarungscreme: Chemische Substanzen lösen die Haare an der Hautoberfläche auf.
  • Epilieren: Ein Epilierer entfernt die Haare mitsamt der Wurzel durch kleine rotierende Pinzetten.
  • Lasern/IPL: Diese Methoden verwenden Lichtimpulse, um die Haarfollikel zu zerstören und so das Haarwachstum dauerhaft zu reduzieren.
  • Sugaring: Eine natürliche Methode, bei der eine Zuckerpaste verwendet wird, um die Haare zu entfernen.

Epilieren im Detail: Funktion und Schmerz

Während das Haar beim Rasieren oder durch die Verwendung von Enthaarungscreme an der Hautoberfläche gekappt wird, wird es beim Epilieren mitsamt der Wurzel aus der Haut gezogen. Dies geschieht durch kleine rotierende Walzen, also kleine Pinzetten, die jedes Haar einzeln greifen, wenn man über die entsprechende Körperstelle fährt. Genau das ist auch der Grund, wieso das Epilieren nie ganz ohne Schmerzen funktioniert. Je öfter man einen Epilierer an einer Körperstell jedoch benutzt, desto weniger schmerzhaft wird die Prozedur.

Beim Gedanken an einen Epilierer haben wir uns vor diesem Test die schlimmsten Schmerzen ausgemalt. Tatsächlich kann man das Ziepen aber gut aushalten und muss sich nur bei empfindlicheren Stellen etwas überwinden. Um die Schmerzen ein wenig zu reduzieren, lohnt es sich, Wet&Dry-Epilierer in der Badewanne anzuwenden. Aber es gibt auch weitere Tricks:

  • Haut spannen: Versuche die Hautpartie immer zwischen den Fingern zu spannen, also straff zu halten, so tut das Epilieren weniger weh.
  • Sorge dafür, dass der Raum, in dem du dich befindet, schön warm ist - so öffnen sich die Poren automatisch.
  • Achte auf eine ausreichende Haarlänge. So können die Pinzetten die Härchen am besten greifen und entfernen.
  • Epiliere deinen Körper immer abends, so kann sich deine Haut nachts erholen. Und benutze eine pflegende Lotion nach dem Epilieren.
  • Bleib am Ball: Mit jeder Anwendung wird es weniger schmerzhaft.

Der Epilierer Test 2024: Drei Geräte im Vergleich

Im Epilierer Test 2024 traten drei Geräte aus unterschiedlichen Preiskategorien gegeneinander an: der Braun Silk-épil 9 Skin Spa, der Philips Satinelle Prestige sowie der Remington EP7300. Vollständig überzeugen konnte uns allerdings nur das Modell von Braun - was sich auch mit den Ergebnissen der Stiftung Warentest deckt. Insgesamt konnten vor allem die Geräte trumpfen, die im Nass- und Trockenzustand verwendet werden können. Negativ fiel auf, dass selbst Produkte, die ein gutes Ergebnis zeigten, teilweise nur eine geringe Haltbarkeit aufwiesen.

Testergebnisse im Überblick

Schon mal vorweg: Unser persönlicher Epilierer Testsieger und auch der Testsieger der Stiftung Warentest ist der Braun silk-épil Skin Spa. Wieso, das erfährst du im detaillierten Testbericht.

Die Testergebnisse im Überblick:

  • Testsieger: Baun silk-épil 9 SkinSpa: Der Silk-épil 9 SkinSpa ist von der Anwendung her ganz klar unser Favorit und auch einer der beiden Favoriten von Stiftung Warentest.
  • Panasonic Epilierer ES-DEL8A: Nur knapp hinter der Bestnote findet sich der Epilierer von Panasonic. Er überzeugt durch ein wirklich gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Er entfernt die Haare solide und ist der Favorit der StiWa-Probandinnen.
  • Braun Silk-épil 3 im Beauty Set: Kommen wir zum günstigsten Produkt unter den Testsiegern - dem Braun Silk-épil 3 im Beauty Set. Der Epilierer kann nicht mit dem Ergebnis der beiden anderen mithalten, aber liefert trotzdem ein wirksames bis befriedigendes Ergebnis.

Die Verlierer im Test

Neben den Gewinnern im Epilier Test gibt es aber natürlich auch ein paar Verlierer, die nicht überzeugen konnten. Dazu gehört zum Beispiel der Philips Satinelle Prestige. Die Gesamtwertung von Stiftung Warentest: ausreichend (4,0). So war das Epilierergebnis nur befriedigend, was auch wir bestätigen können. Wir mussten öfter über die einzelnen Stellen fahren, bis alle Härchen erfasst wurden. Außerdem hatten wir das Gefühl, dass sehr kurze Härchen im nassen Zustand von den Keramikpinzetten aufgrund der abgerundeten Form des Epilierkopfes nicht so gut gegriffen werden konnten. Im trockenen Zustand ging es deutlich besser.

Dauerhafte Haarentfernung mit IPL: Braun Skin i-Expert im Test

Die dauerhafte Haarentfernung mit IPL-Technologie gilt als moderne Alternative zu Rasierer, Epilierer und Waxing. IPL steht für Intense Pulsed Light, das mit Lichtimpulsen Haarfollikel zerstört. Doch hält so ein Gerät für den Heimgebrauch wirklich, was es verspricht? Um das herauszufinden, hat t-online das Skin i-Expert von Braun auf langfristige Wirksamkeit, Hautverträglichkeit sowie Anwendungskomfort und Zeitaufwand im Alltag getestet.

Das Braun Skin i-Expert kommt mit drei zusätzlichen Aufsätzen für unterschiedliche Körperstellen, einer hochwertigen Aufbewahrungsbox in hellem Rosa sowie einem QR-Code, über den sich die Braun-App herunterladen lässt. Das Gerät selbst liegt angenehm leicht in der Hand, das Kabel ist lang genug und die Verarbeitung wirkt hochwertig.

Ein zentrales Element des Braun Skin i-Expert ist die zugehörige App. Vor der ersten Anwendung wird man dazu aufgefordert, einen Hauttest zu machen. Erst nach einer Wartezeit von mindestens zehn Stunden darf die Behandlung beginnen.

Die App erstellt daraufhin einen individuellen Plan: Man wählt die Körperstellen aus, die behandelt werden sollen, gibt Haarfarbe und Haardichte an und entscheidet sich zwischen drei Modi, von "Schnellstmögliche Ergebnisse" über "Neutral" bis hin zu "Hautkomfort".

IPL eignet sich besonders gut für Menschen mit heller Haut und dunklem Haar. Weniger wirksam ist die Methode hingegen bei blondem oder rotem Haar sowie bei sehr dunklen Hauttypen, selbst dann, wenn die Haare schwarz sind. Auch Personen mit vielen Tattoos oder Muttermalen sollten auf IPL verzichten. Gehören Sie zu diesen Haut- oder Haartypen, kann ein Epiliergerät eine sinnvolle Alternative sein.

Nach fünf Wochen waren erste Veränderungen erkennbar: Vor allem an den Beinen wachsen manche Haare langsamer oder gar nicht mehr nach. Allerdings ist das Ergebnis noch fleckig, was vermutlich an kleinen Anwendungsfehlern liegt.

In den Achselhöhlen war bisher kein wirklicher Unterschied feststellbar. Die Haare dort sind aber auch um einiges dicker als an den Beinen. Laut App stehen noch mehrere Sitzungen an, bevor das endgültige Ergebnis sichtbar wird.

Der Braun Skin i-Expert IPL macht die Haarentfernung zu Hause erstaunlich komfortabel. Besonders die App mit Erinnerungsfunktion erweist sich als praktische Unterstützung. Die Anwendung ist unkompliziert, die Behandlungen sind fast schmerzfrei und bisher ohne Nebenwirkungen. Kritisch ist hingegen die unklare Fortschrittsanzeige der App und die Orientierungslosigkeit bei größeren Flächen wie den Beinen.

Nach fünf Wochen waren erste positive Effekte erkennbar. Für ein endgültiges Urteil ist es zwar noch zu früh, doch bisher überzeugt das Gerät.

Weitere Optionen: Rasierer und Co.

Neben Epilierern und IPL-Geräten gibt es natürlich auch noch andere Optionen zur Haarentfernung. Nassrasierer, Einwegrasierer und Systemrasierer sind in Deutschland sehr beliebt, da sie schnell und günstig sind. Allerdings kann es bei der mechanischen Rasur zu Reizungen oder Verletzungen der Haut kommen.

Elektrorasierer (Ladyshaver) arbeiten mit einem Scherkopf und einer Scherfolie, wodurch das Verletzungsrisiko minimiert wird. Sie sind in der Regel sanfter zur Haut, da die Haare nicht mit einer scharfen Klinge abgeschnitten werden.

Empfehlenswerte Rasierer

Einige empfehlenswerte Rasierer sind:

  • Gilette Venus Comfortglide Spa Breeze: Dieser Rasierer zeichnet sich durch flexible Gelkissen und einen ergonomisch geformten Handgriff aus.
  • Gilette Venus Deluxe Smooth Swirl: Mit einer Gelenkkugel (Flexi Ball) sorgt dieser Rasierer für noch mehr Beweglichkeit beim Rasieren.
  • Remington Damenrasierer Smooth&Silky: Eine gute Wahl für alle, die elektrische Rasierer bevorzugen.
  • Panasonic ES-WM31 5-in-1 Multi-Trimmer: Ideal für kleinere Körperpartien wie die Bikinizone oder feine Haare an den Armen.
  • Isana Pace 6: Mit sechs Klingen ausgestattet und besonders günstig im Preis.
  • Wilkinson Sword Hydro Silk: Rasiert gründlich und ist dabei sanft zur Haut.
  • Gillette Venus Deluxe Smooth Sensitive: Ein guter Mittelweg mit einer Verpackung aus recycelten Materialien und zusätzlichen Gleitstreifen für eine gepflegte Haut.
  • Balea Sensation All-in-One: Besitzt statt Gleitstreifen ein Schaumkissen mit pflegenden Inhaltsstoffen.
  • Gillette Venus Extra Smooth Snap: Ein Damenrasierer in Reisegröße, der umweltfreundlicher ist als Einwegrasierer.

Fazit: Die richtige Wahl treffen

Welche Methode der Haarentfernung die richtige ist, hängt von den individuellen Bedürfnissen und Vorlieben ab. Wer eine schnelle und kostengünstige Lösung sucht, ist mit einem Rasierer gut beraten. Für eine länger anhaltende Glätte empfiehlt sich das Epilieren oder Waxing. Wer eine dauerhafte Lösung sucht, kann auf Laser- oder IPL-Behandlungen zurückgreifen.

Bei der Wahl des richtigen Epilierers oder Rasierers sollte man auf die Ausstattung, die Handhabung und die Hautverträglichkeit achten. Testberichte und Nutzererfahrungen können bei der Entscheidung helfen.

Vergleich verschiedener Haarentfernungsmethoden
Methode Vorteile Nachteile
Rasieren Schnell, günstig Kurze Haltbarkeit, Reizungen möglich
Waxing Lange Haltbarkeit Schmerzhaft, erfordert Übung
Epilieren Lange Haltbarkeit, feine Härchen werden entfernt Schmerzhaft, erfordert Zeit
IPL Dauerhafte Haarentfernung möglich Teuer, nicht für alle Haut- und Haartypen geeignet

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