Veränderungen im Leben gehen oft mit einer neuen Frisur einher. Ob Trennung, Umzug oder die Geburt eines Kindes - ein neuer Haarschnitt kann einen Neuanfang symbolisieren.
Viele kennen Léa Seydoux mit langen blonden Haaren, doch das war nicht immer so. Vor über zehn Jahren präsentierte sie sich mit einem frechen Pixie-Cut auf den roten Teppichen. Dieser Schnitt entstand für ihre Rolle als Emma in "Blau ist eine warme Farbe" (2013), in der sie blaue Haare trug.
Mittlerweile begeistert sie wieder mit längerer Mähne, wie als Bond-Girl Madeleine Swann in "Spectre" und "Keine Zeit zu sterben". Damit wurde sie nach Eunice Gayson das zweite Bond-Girl, das in derselben Rolle in zwei Filmen zu sehen war.
Zuletzt feierte sie einen weiteren Erfolg, als gleich vier Filme mit ihr im Wettbewerb der Filmfestspiele von Cannes liefen, was ihr den Titel "Königin von Cannes" einbrachte.
Was Léa Seydoux und Hollywood-Ikone Jean Seberg verbindet? Neben schauspielerischem Talent ist es auch ihre Frisur. Bei der Presstour für den neuen 007-Streifen überraschte Seydoux mit einem Pixie Cut, der an Sebergs Look erinnerte.
Die neue Kurzhaarfrisur stand Léa Seydoux ausgezeichnet und betonte ihre Gesichtszüge optimal. Längere Fransen im Nacken und an den Ohren verliehen dem Pixie Cut eine verspielte und romantische Note. Auch der kurze Pony lenkte den Fokus auf ihre Augen.
Wie Léa Seydoux bewies, lässt sich der Pixie Cut vielseitig kombinieren - von minimalistischen Outfits bis zum eleganten Abendkleid. Die Schauspielerin stylte die Kurzhaarfrisur mal verwuschelt mit Struktur, mal im Sleek-Look.
Der Pixie Cut ist feminin, vielseitig und super-pflegeleicht.
Neben dem Pixie Cut ist auch der Bob eine beliebte Kurzhaarfrisur. Ob klassisch, als Blunt Cut, wellig oder gestuft - der Bob begeistert durch seine Wandelbarkeit. Supermodels, Fashion-Girls und Stilikonen tragen ihn in verschiedenen Varianten.
Kaia Gerber bevorzugt einen fransigen Stufenschnitt, während Léa Seydoux eine Version mit tiefem Seitenscheitel und Beach Waves favorisiert. Victoria Beckham ist aktuell einem schulterlangen Look verfallen.
Der Bob bietet für jeden Typ die perfekte Variante, abgestimmt auf Haarstruktur und Gesichtsform. Besonders stufige, rockige Bobs in Kombination mit Beach Waves stehen 2020 im Fokus. Ein stufiger Schnitt sorgt bei dickeren Haarstrukturen für Leichtigkeit und Schwung, während er bei dünnem Haar mehr Fülle verleiht.
Wer eine weniger radikale Veränderung wünscht, kann sich für einen Long Bob entscheiden. Dieser passt zu ovalen, herzförmigen, runden oder eckigen Gesichtszügen. Exakt geschnitten mit Mittelscheitel und längerer Frontpartie wirkt er elegant.
Für eine frische Farbe können zarte Highlights gesetzt werden. Der Balayage-Bob gehört zu den Frisuren-Traumpaaren des Jahres. Die Highlights wirken am besten, wenn helle Nuancen in die Naturfarbe einfließen.
Insbesondere nach der Geburt eines Kindes entscheiden sich viele Frauen für einen Kurzhaarschnitt, den sogenannten "Mom Chop". Die Schwangerschaft und Geburt bringen hormonelle Veränderungen mit sich, die zu Haarausfall führen können. Der absinkende Östrogenspiegel sorgt dafür, dass die Haare dünn und spröde werden.
Ein radikaler Haarschnitt, wie der Pixie oder Long Bob, kann hier Abhilfe schaffen und für mehr Volumen sorgen. Allerdings ist es nicht zwingend notwendig, sich von den Haaren zu trennen. Meist normalisiert sich der Hormonhaushalt nach einigen Monaten wieder und der Haarausfall verschwindet.
In dieser Zeit können Extensions oder ein Dutt helfen, die Zeit des Haarausfalls zu kaschieren.
Ob in Berlin, Stuttgart oder München - die Auswahl an Friseursalons ist groß. Wichtig ist, einen Friseur zu finden, der auf die individuellen Bedürfnisse eingeht und eine kompetente Beratung bietet.
Der Schritt zu einer Kurzhaarfrisur kann beängstigend sein, aber ein guter Schnitt kann strapazierte Spitzen beleben, Bewegung in die Längen bringen und einen neuen Look verleihen. Nach einer Trennung oder einem Jobwechsel neigen viele Menschen zu neuen Frisuren. Die Kraft eines kurzen Haarschnitts liegt darin, das Gefühl zu vermitteln, einen Neustart beginnen zu können.
Melanie Pellegrini, Senior Stylistin bei John Frieda, empfiehlt, vor einer Kurzhaarfrisur über den Alltag und die Styling-Routine nachzudenken. Es ist wichtig, die Frisur selbst stylen zu können, damit sie nicht nur im Salon gut aussieht. Sie empfiehlt außerdem, sich mit Produkten einzudecken, die dem Haar Textur verleihen.
Léa Seydoux hat bewiesen, wie vielfältig und wandelbar Kurzhaarfrisuren sein können. Ob Pixie Cut oder Bob - ihre Frisuren sind eine Inspiration für alle, die eine Veränderung wagen möchten.
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