Viele Menschen wünschen sich glänzendes, voluminöses und seidig glattes Haar. Mit der richtigen Pflege ist dies durchaus erreichbar. Es ist jedoch nicht immer einfach, das richtige Produkt für sich zu finden, da die Bedürfnisse des Haares je nach Alter, Ernährung, Lebensumständen und Haarstruktur variieren. Zudem achten immer mehr Verbraucher auf Produkte mit möglichst wenigen schädlichen Inhaltsstoffen.
In diesem Artikel werfen wir einen detaillierten Blick auf verschiedene Shampoos, insbesondere Repair-Shampoos und feste Shampoos, und beleuchten die Ergebnisse von ÖKO-TEST sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Inhaltsstoffe.
Repair-Shampoos versprechen, geschädigtes Haar zu reparieren und optisch gesünder aussehen zu lassen. ÖKO-TEST hat insgesamt 40 Repair-Shampoos auf ihre Inhaltsstoffe getestet. Dabei wurde untersucht, ob die Produkte Problemstoffe wie PEG-Verbindungen oder halogenorganische Verbindungen enthalten.
Einige Repair-Shampoos versprechen, mit einem dünnen Pflegefilm dafür zu sorgen, dass die Schuppenschicht des strapazierten Haares wieder glatt anliegt und es dadurch schön glänzt. Mehr als die Hälfte der Produkte im Test verwendet jedoch für ihre Waschleistung PEG-Verbindungen. Überraschend für uns: Einige Repair-Shampoos enthalten umstrittene halogenorganische Verbindungen.
Das Problem? Abgesehen von Naturkosmetik ging in der Haarpflege lange Zeit nichts ohne Silikonöle - jenen flüssigen Kunststoffen, die dafür bekannt sind, das Haar mit einem besonders glänzenden Film zu ummanteln. Aber: 15 von 24 konventionellen Shampoos verwenden noch immer Silikone oder andere synthetische Polymere.
Bei fünf Shampoos kommen so viele Problemstoffe zusammen, dass unter dem Strich die Note "mangelhaft" oder "ungenügend" steht. Manche problematischen Inhaltsstoffe bemängeln wir häufiger im Test, andere kommen vereinzelt vor.
Unser Test zeigt: 23 von 40 Repair-Shampoos überspringen die von uns gesetzte Marke von mindestens 30 Prozent Post-Consumer-Rezyklat (PCR). Kosmetik-Hersteller machen derzeit rasante Fortschritte, was recyceltes Plastik in der Shampooflasche betrifft. Positiv dagegen: Die Recyclingquote steigt.
Die Bewertung der Shampoos erfolgte anhand verschiedener Kriterien:
Das Gesamtergebnis basiert hauptsächlich auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe. Mängel in den weiteren Kriterien können das Gesamturteil zusätzlich verschlechtern.
Feste Haarshampoos, auch Shampoo Bars genannt, erfreuen sich wachsender Beliebtheit. Sie sind umweltfreundlicher, da sie weniger Verpackungsmüll verursachen und oft mildere Tenside enthalten. Allerdings gibt es auch hier Unterschiede in Qualität und Inhaltsstoffen.
Durch die wasserfreie Formulierung bedarf es keiner zusätzlichen Konservierungsstoffe. Erfreulich zu beobachten ist, dass die meisten (aber nicht alle) festen Shampoos auf mildere Tenside setzen als ihre flüssigen Pendants. Der Kompromiss für diese nachhaltigere Darreichungsform ist ein Produkt ohne moderne Zusätze und Technologien.
Ein festes Shampoo ist ein seifenfreies Waschstück - auch als Syndet bekannt. Es besteht aus Tensiden, wie sie auch in flüssigen Produkten angewendet werden und können als Shampoo-Konzentrat verstanden werden.
Vorteile:
Nachteile:
Milde Tenside sind zwar erfreulich, ihre Waschleistung fällt aber geringer als die von aggressiveren aus. Sie sind nicht für alle Haartypen und Vorlieben geeignet. Gegen sehr fettiges Haar oder wenn man viele hartnäckige Styling-Produkte benutzt, kommen sie eventuell nicht an. Muss man zweimal schäumen, verflüchtigt sich sowohl der ökologische als auch hautfreundliche Vorteil, weil man mehr Wasser verbraucht und die Haare länger als nötig dem Schaum aussetzt.
Einige der getesteten festen Shampoos sind:
Nicht alle Produkte haben eine Kordel, um rundum zu trocknen und keine Rückstände zurückzulassen. Man munkelt, wenn ein Waschstück nicht mindestens einmal pro Dusche heruntergefallen ist, sei man noch nicht sauber genug. Keine Scheu ein Stück einfach durchzuschneiden, sodass es besser in der Hand liegt! Bei den meisten Syndets ist es unproblematisch, insofern man es beim Halbieren belässt.
Color-Schutz-Shampoos versprechen, die Farbe von koloriertem Haar länger zu erhalten. ÖKO-TEST hat 15 Farbschutz-Shampoos getestet, um herauszufinden, ob sie ihr Versprechen halten.
Sie versprechen nicht nur Farbglanz, sondern Farbschutz bis hin zu lang anhaltender Farbintensität. Doch Pustekuchen! Kein Shampoo erhält die Farbe von coloriertem Haar sechs Wochen lang zufriedenstellend. Versprechen wie „bis zu 12 Wochen Farbschutz“, wie sie Marktführer Henkel für Gliss Kur und Syoss macht, schießen weit übers Ziel hinaus. Sie schaffen nicht einmal die Hälfte der Zeit.
Sechs der mangelhaften Produkte waschen die Farbe schnell aus: dm, Guhl, Lavera, L‘Oréal, Pantene und Gliss Kur. Ernüchternd: Sie schützen nicht besser als ein Repair-Shampoo für geschädigtes Haar, das keinen Farbschutz verspricht, und sogar schlechter als ein mildes Kindershampoo.
Nur fünf Shampoos versagen nicht komplett im Farbschutz und machen keine UV-Versprechen. Sie testeten wir umfassend: Nivea, Garnier, Udo Walz, Rausch und Paul Mitchell.
Sieben Shampoos werben mit Farbschutz durch UV-Filter. Um das zu prüfen, spannten wir kolorierte, mit den Testprodukten gewaschene Haarsträhnen in ein Belichtungsgerät mit Xenonlampe. So simulierten wir, dass sie sechs Wochen der durchschnittlichen Sonneneinstrahlung in Mitteleuropa ausgesetzt werden.
Wie nützlich sind UV-Filter in Shampoos? Die Filter in den Testprodukten sind meist wasserlöslich und werden unseres Wissens nach in geringer Konzentration eingesetzt. „Sie machen dort keinen Sinn“, sagt Kerstin Etzenbach-Effers, Chemikerin bei der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. „Weil Haarshampoos wieder ausgespült werden.“
Colorschutz-Shampoos braucht keiner zwingend. Auch wenn einige gut pflegen, wie der Test bei den ausreichenden Produkten zeigt. „Nehmen Sie ein schonendes Produkt, damit die Schuppenschicht des Haars nicht zu stark aufgeraut wird“, rät Antonio Weinitschke, Art Director des Zentralverbands des Deutschen Friseurhandwerks. Wichtig sei ein Conditioner. „Er schließt das Haar wieder, schützt die Farbe und sorgt für Glanz.“
Bio-Shampoos sind eine gute Wahl für alle, die Wert auf natürliche Inhaltsstoffe und Umweltfreundlichkeit legen. Sie verzichten auf synthetische Duftstoffe, Silikone und Mikroplastik und verwenden stattdessen milde Tenside und pflanzliche Öle.
Keine Frage, für die Umwelt ist Bio-Shampoo definitiv die bessere Wahl. Beim Auswaschen spülst du nämlich weder Mikroplastik noch Silikone in den Abfluss. Das Grundwasser wird also nicht belastet. Aber auch für die Haare ist natürliches Shampoo eine Wohltat.
"Natürliche Shampoos reinigen das Haar mithilfe milder und dermatologisch gut verträglicher Tenside, basierend auf Zuckern oder Aminosäuren, die das Haar schonend und gründlich reinigen. Statt chemischer Duftstoffe stecken nur natürliche Parfüms in den Produkten", erklärt Dr. Henrike Neuhoff, Leitung im Bereich Wissenschaft von Lavera und ergänzt: "Für den Pflege-Effekt werden statt Silikonen nur natürliche pflanzliche Öle, Proteine, Peptide, Aminosäurederivate und Pflanzenextrakte eingesetzt."
Wichtig ist natürlich, sich beim Kauf nicht von Marketing-Tricks fehlleiten zu lassen und ein Produkt zu kaufen, das nur so tut, als wäre es natürlich. Interessant dazu: So erkennst du echte Naturkosmetik.
Einige empfehlenswerte Bio-Shampoos sind:
Wir empfehlen dir bei diesem Haartyp aber unser basis sensitive Pflegeshampoo Feuchtigkeit & Pflege und das Pflegeshampoo Repair & Tiefenpflege. Als Shampoo für fettendes Haar können wir dir unser Pflegeshampoo Frische & Balance empfehlen. Es ist speziell auf die Bedürfnisse fettender Haare abgestimmt und reinigt sie besonders intensiv. Auch hilft es dabei, das natürliche Gleichgewicht deiner Kopfhaut wiederherzustellen.
Ist ein Shampoo biologisch abbaubar, bedeutet das, dass die Inhaltsstoffe des Produkts von Mikroorganismen in der Umwelt abgebaut werden können. Dadurch verursachen sie keine schädlichen Rückstände. Wenn du -z. B. fürs Camping- ein Outdoor-Shampoo suchst, solltest du eines wählen, das biologisch abbaubar ist. Ist lavera Shampoo biologisch abbaubar? Ja, denn alle unsere Shampoo-Rezepturen sind leicht biologisch abbaubar. Mit der Wahl eines unserer Shampoos - egal ob flüssiges oder festes Shampoo - tust du nicht nur deinen Haaren, sondern auch der Umwelt etwas Gutes.
lavera bietet eine breite Palette an Shampoos in zertifizierter Naturkosmetik-Qualität, die auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Haare abgestimmt sind. Die Shampoos sind vegan, biologisch abbaubar und verzichten auf schädliche Inhaltsstoffe wie Silikone und Parabene.
Warum Shampoo ohne Silikone und Sulfate? Silikone in Shampoos können dazu führen, dass sich dein Haar beschwert anfühlt und es können sich Produktrückstände im Haar ansammeln, die du nur schwer wieder auswaschen kannst. Außerdem verschließen Silikone die Poren und Struktur deiner Haare, sodass z. B. das Färben schwieriger wird. Silikone im Shampoo sind außerdem nicht gut für die Umwelt, da sich einige davon nur schwer biologisch abbauen lassen. Auf Parabene im Shampoo solltest du auch besser verzichten, weil dies Stoffe sind, auf die manche Menschen allergisch reagieren können. Außerdem können Parabene den menschlichen Hormonhaushalt durcheinanderbringen.
Viele Menschen suchen nach einem Shampoo ohne Sulfate, Silikone und Parabene. Ein Shampoo ohne Silikone und Sulfate wird man aber nicht finden. Denn Sulfate bzw. Tenside sind notwendig für ein Shampoo, da sie ihm seine Reinigungswirkung verleihen. In konventioneller Kosmetik werden oft Sulfate eingesetzt, die eine besonders starke Reinigungswirkung haben, die unter Umständen die Haut reizen und austrocknen können. Für unsere Naturkosmetik Shampoos verwenden wir milde, leicht biologisch abbaubare und gut verträgliche Tenside, die aus nachwachsenden Rohstoffen stammen.
Silikone erkennt man auf der Inhaltsstoffliste eines Produkts an Endungen wie -cone, -siloxane oder -conol (z. B. Dimethicone). Parabene haben oft die Endung -paraben, wie z. B.
Im Juli 2024 wurde das Jean&Len Volumen Shampoo auch von Öko Test unter die Lupe genommen. Bereits die äußere Gestaltung des Produkts fällt positiv auf.
Das Khadi Aryuvedisches Elixier Shampoo Rose Repair überzeugt mit einem ansprechend gestalteten Verpackungsdesign. Neben der ästhetischen Aufmachung liefert die Umverpackung auch substanziellen Informationsgehalt. So finden sich dort Angaben zum Cosmos-Natural-Siegel, zu den Inhaltsstoffen sowie zu den Grundlagen des ayurvedischen Pflegeansatzes, auf dem die Rezeptur basiert.
Beim Waschen fühlt sich das Haar weich und schwer an. Der Duft ist angenehm und dezent. Jedoch ist es gar nicht so einfach, das Öko-Shampoo restlos wieder auszuspülen. Es braucht einiges an Überkopf-Waschen, und selbst dann scheinen noch kleine Spuren im Haar zu sein. Das trockene Haar ist deshalb leicht beschwert und fettet recht schnell nach.
Auch, dass das Öko-Shampoo ein so großes Spektrum an Altersgruppen und Haarstrukturen abdeckt finden wir durchaus interessant. Ärgerlich ist hingegen, dass es sich so schwer auswaschen lässt.
Das Shampoo Teebaumöl von Swiss-O-Par ist ein besonderes, denn es geht gezielt gegen Kopfhautreizungen, Schuppen und fettiges Haar vor - und diesen Job erfüllt das Produkt aus der Naturkosmetik wirklich gut. Hauptwaffe in der Formulierung: Teebaumöl.
Unsere wirksamen Shampoos in zertifizierter Naturkosmetik-Qualität bieten mit ausgewählten Powerinhaltsstoffen aus der Natur die passende Pflege für jedes Haarbedürfnis. Für ein geschmeidiges Haargefühl, müheloses Kämmen und ein natürliches Schaumerlebnis - ganz ohne Silikone. Unsere Shampoos sind vegan, biologisch abbaubar und sie verzichten auf schädliche Inhaltsstoffe wie Silikone und Parabene.
Welches Shampoo ist gut für empfindliche Kopfhaut? Das lavera basis sensitive Pflegeshampoo Feuchtigkeit & Pflege ist unser Shampoo für empfindliche Kopfhaut in zertifizierter Naturkosmetikqualität. Es ist speziell auf die Bedürfnisse empfindlicher Kopfhaut abgestimmt. Mit seiner milden Rezeptur mit Bio-Aloe Vera ist es besonders sanft zu deiner Kopfhaut. Es spendet intensiv Feuchtigkeit und sorgt für geschmeidiges Haar ohne reizende Inhaltsstoffe wie Silikone oder Parabene.
Wir gebrauchen es nahezu tagtäglich, doch die wenigsten von uns wissen wahrscheinlich, wie ein Shampoo überhaupt funktioniert. Shampoo reinigt das Haar und befreit es von abgestorbenen Hautschüppchen, überschüssigem Fett und Kalkrückständen. Stylingprodukte wie Haarspray, Gel und Co. werden von einem Shampoo ebenso herausgespült wie Staub und andere Umwelteinflüsse. Um eine gründliche Reinigung zu garantieren, enthalten Shampoos Inhaltsstoffe - Stichwort: waschaktive Tenside -, die die Haarfasern öffnen.
Nicht jedes Shampoo funktioniert für jeden Haartyp und auch wenn wir uns in unserem Test auf normales Haar konzentriert haben, möchtet wir Ihnen hier einen kleinen allgemeinen Überblick über die verschiedenen Shampoo-Arten geben.
Dass es unser Haar strapaziert, wenn wir es färben, tönen oder uns eine Dauerwelle machen lassen, ist kein Geheimnis. Umso wichtiger ist es, dass wir es im Anschluss besonders gut pflegen. Shampoos für koloriertes und dauergewelltes Haar sind spezifisch darauf ausgelegt, den Haaren dieses Plus an Pflege zukommen zu lassen. Vitamine und Pflanzenextrakte stärken das Haar und helfen ihm dabei, sich zu regenerieren.
Auch wenn in unserem Test viele Produkte mit vorwiegend natürlichen Inhaltsstoffen vertreten waren, bleibt bei den Flüssig-Shampoos stets das Problem der Verpackung. Immer mehr Menschen wechseln deshalb zu festem Shampoo oder Haarseifen, die einfach in einer umweltfreundlicheren Pappschachtel verpackt werden können.
Festes Shampoo ist quasi flüssiges Shampoo, dem Wasser entzogen wurde. Viel mehr Unterschiede gibt es gar nicht. So schäumt eine Haarseife ebenso wie sein flüssiger Bruder und kann zudem mit den gleichen pflegenden Ergebnissen punkten. Deshalb entscheiden sich immer mehr für feste Shampoos, zumal diese umweltfreundlich in Papier oder Pappe verpackt werden können. Übrigens: Auch auf der Liste der Inhaltsstoffe findet sich in der Regel kein Plastik, auch nicht in Form von Mikroplastik.
Manch einem fällt allerdings gerade deshalb die Umstellung auf festes Shampoo schwer. Immerhin sind es im Besonderen Inhaltsstoffe wie eben Polyquaternium-7, die für Glanz und Geschmeidigkeit im Haar sorgen. Oft fühlen sich mit Haarseife gewaschene Haare vergleichsweise belegt, schwer und fettig an.
Mikroplastik, Parabene & Co. Wie bereits erwähnt sind die Inhaltsstoffe auf die Haarstruktur und die Effekte, die das Shampoo erzielen soll, abgestimmt. Dennoch gibt es einige Inhaltsstoffe, die auf der Liste der Inhaltsstoffe regelmäßig zu finden sind. Beispielsweise Pflanzenextrakte, Duftstoffe, Konservierungsstoffe und Öle.
Dass diese Substanzen dennoch regelmäßig auf den Listen der Inhaltsstoffe zu finden sind, liegt unter anderem an ihren positiven Wirkungen. Das ist selbstverständlich keine Rechtfertigung für ihren fortwährenden Einsatz und wird zunehmend kritisch gesehen, was viele Verbraucher auch immer eindeutiger mit ihrem Kaufverhalten zeigen.
Leider machen es einem die Hersteller alles andere als leicht und greifen bei der Auflistung der Inhaltsstoffe mit Vorliebe auf komplizierte chemische Bezeichnungen zurück, die gute und schlechte Inhaltsstoffe gleichermaßen fremd wirken lassen.
Verspricht ein Shampoo Geschmeidigkeit und Glanz, sind meist Silikone im Spiel. Sie legen sich wie ein Film um das Haar und sorgen so für eine weiche und glänzende Oberfläche. Während Silikone oft haptische und optische Wunder wirken, beschweren sie allerdings allen voran feines Haar auch und sorgen zudem für schnelles Nachfetten. Und: Silikone lassen sich nicht einfach so ausspülen. Das bedeutet, dass sich bei jeder Haarwäsche neue Silikon-Partikel auf den Haaren und der Kopfhaut ansammeln und beides künstlich versiegeln. Weitere Pflege dringt dann erst gar nicht mehr zu den Haaren vor.
Es wird zwischen wasserlöslichen und nicht wasserlöslichen Silikonen unterschieden, wobei erstere als besser gelten - zumindest was die Verträglichkeit für Haut und Haar betrifft. Im Test haben wir daher vor allem nicht wasserlösliche Silikone als problematisch bewertet. Gut für die Umwelt sind allerdings beide Varianten nicht, denn die feinen Partikel können im Klärwerk nicht komplett herausgefiltert werden.
Einmal haltbar machen, bitte! Das ist die Hauptaufgabe von Parabenen im Shampoo. Allerdings steht das Konservierungsmittel in Verdacht, das Brustkrebsrisiko zu erhöhen. Sicher ist, Parabene wirken zumindest schwach hormonähnlich. Sie ähneln dem Hormon Östrogen. In puncto Umwelt können wir Entwarnung geben: Auch in Erdbeeren, Traubensaft und Co. kommen von Natur aus Parabene vor.
Sulfate sind Schwefelsalze oder -ester. Sie weisen eine starke Reinigungskraft auf und schäumen. Viel Schaumbildung wird bei Shampoos oft mit Sauberkeit und guter Reinigungskraft verbunden.
Das synthetische Polyethyenglykol (PEG) verbindet Wasser mit Ölen. Das ist allerdings auch schon der einzige positive Effekt dieses Inhaltsstoffes. Tatsächlich können Shampoos mit PEGs Rückstände des krebserregenden Stoffes Dioxan enthalten. PEGs auf der Liste der Inhaltsstoffe erkennen: Beispielsweise Polyglykol, Polysorbate, Copolyol.
Wirklich sinnvoll sind die winzigen Partikel allerdings nicht. Vor allem nicht für die Umwelt. Mikroplastik gelangt nahezu ungehindert in die Natur, wo es gar nicht oder nur sehr, sehr langsam abgebaut wird. Aus diesem Grund ist die Verwendung von Mikroplastik in immer mehr Ländern - auch in Deutschland - verboten.
In unserem Shampoo-Test haben wir versucht, die ganze Bandbreite an Produkten abzudecken. Deshalb haben wir neben herkömmlichen Shampoos auch biozertifizierte getestet. Ein solches Zertifikat kann unser Testsieger nicht aufweisen - die Macher hinter Jean&Len erklären, sie hätten sich bewusst gegen Labels dieser Art entschieden.
Das bedeutet: Auf Inhaltsstoffe, die nicht nötig sind, wird laut eigener Aussage verzichtet. Also keine Parabene, keine Silikone, kein Mineralöl, kein Mikroplastik, keine tierischen Inhaltsstoffe. Das ist auch bei der Neulancierung, dem von uns getesteten Volumen Shampoo für jeden Haartyp, der Fall. Es wurde speziell für kraftloses, feines Haar entwickelt. Der Duft ist dezent floral, angenehm, finden wir.
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