Viele Menschen träumen von dauerhaft glatter Haut - ganz ohne tägliches Rasieren oder regelmäßiges Waxing. Mit modernen Technologien ist dieses Ziel heute so nah wie nie zuvor. Ob langanhaltende oder dauerhafte Haarentfernung - moderne Technologien und bewährte Methoden bieten eine Vielzahl an Alternativen zur Rasur.
Doch was tun gegen die lästige Körperbehaarung? Daniela Horvat hat schon viel versucht. Das häufige Rasieren nervt sie, weil dabei oft Haare einwachsen und Pickel entstehen und nach dem Waxing ist ihre Haut regelmäßig irritiert, gerötet und empfindlich. Seidig glatte Haut und ein dauerhaftes Ergebnis verspricht dagegen das Lasern.
Im Folgenden erfahren Sie alles über die Laser-Haarentfernung, ihre Vorteile und was Sie beachten müssen, um optimale Ergebnisse zu erzielen.
Wenn man mit dem Laser über die Haut fährt, gibt dieser Licht ab. Das Licht gibt Energie ab, die Energie wird in Wärme umgewandelt und diese Wärme zerstört die Haarwurzeln, so dass sie nicht mehr nachwachsen können. Es erfolgt also eine langfristige Entfernung der Haare. Soweit die Kurzfassung.
Die dauerhafte Haarentfernung per Laser basiert auf kurzen und intensiven Laser- sowie Lichtimpulsen, die gezielt an die Haarwurzel abgegeben werden. Diese Impulse durchdringen die Haut, ohne sie zu schädigen und werden im Gewebe von der Haarwurzel sowie den Haarfollikeln aufgenommen. Daraufhin kommt es zu einer starken Temperaturerhöhung. Die Wärme schädigt die Haarwachstumszellen, woraufhin das Haar nicht mehr wachsen kann. Einige Zeit nach der Behandlung fällt das Haar unbemerkt aus. Durch die gezielte Schädigung der Haarwachstumszellen ist es dem Körper zudem nicht möglich, neue Haare an den behandelten Arealen zu bilden.
Gelasert werden können immer nur die Haare, die sich im Wachstum befinden. Nur dann sprechen sie auf den Laser an und können thermisch zerstört werden. Je nach Hauttyp, Körperregion und Gerät sind etwa sechs bis zehn Behandlungen nötig, um möglichst alle Haare zu entfernen.
Welche Bereiche können gelasert werden? Egal, wo sich die unerwünschte Behaarung befindet: Wir lasern Gesicht, Hals, Nacken, Arme, Achseln, Schultern, Brust, Bauch, Rücken, Beine, Bikini, Intimbereich, Gesäß, Füße und Zehen.
Funktioniert die Laser-Haarentfernung bei allen Haar- und Hauttypen? Oana für alle: Unser Laser stellt sich auf alle Haut- und Haartypen ein. Beziehungsweise wir machen das natürlich. Besonders gut funktioniert die Laserepilation, wenn der Farbkontrast zwischen Haut und Haaren groß ist. Menschen vom Typ “Aschenputtel” haben die größten Erfolgsaussichten. Also helle Haut und dunkle Haare. Denn das Melanin im Haar dient dem Laser als Leitschiene und schickt die Energie bis in die Wurzel. Je mehr sich die Haarfarbe vom Hautton unterscheidet, desto besser.
Erst mit Diodenlasern der neuesten Generation, die über drei bis vier Wellenlängen verfügen, kann man alle Hauttypen gut behandeln. Damit hatte Bari Ahmad dann endlich Erfolg und die Haare wurden von Mal zu Mal weniger und feiner.
Je nach Hauttyp sei es wichtig, den richtigen Laser mit der richtigen Wellenlänge auszuwählen, erklärt sie. Bei heller Haut wird der Alexandrit- und bei dunkler Haut der Nd-Yag-Laser eingesetzt. Dabei handelt es sich um die zwei renommiertesten und am häufigsten verwendeten Geräte der Welt. Der Nd-Yag-Laser funktioniert anders als der Alexandrit-Laser, da er zwischen dem Melanin der Haare und dem der Haut unterscheidet, damit letztere nicht verbrannt wird.
Die Laser-Haarenfernung funktioniert bei blonden, weißen und roten Haaren nicht, da sie wenig oder gar kein Melanin enthalten. Das Prinzip des Lasers besteht darin, auf das Melanin abzuzielen, um das melaninreiche Ziel zu verbrennen.
Zu den dauerhaften und schonenden Verfahren gehört die Laserbehandlung zur Haarentfernung. Insbesondere in der warmen Sommerzeit und Urlaubssaison fallen behaarte Körperpartien oft schneller auf, da luftige Kleidung getragen oder der Strand besucht wird. Demnach wächst häufig auch die Anfrage nach dauerhaften Methoden zur Haarentfernung, um sich lange an den glatten und gepflegten Ergebnissen erfreuen zu können.
Welche Vorteile hat die Laser-Haarentfernung?
Mit den Lasersystemen lassen sich oftmals nicht alle Haartypen ansprechen. Für den gewünschten Effekt ist das Melanin in den Haarwurzeln entscheidend, denn dieses nimmt die Energie auf, wandelt sie in Wärme um und ruft somit die gezielte Schädigung der Haarwachstumszellen hervor. Bei hellen Haaren, die wenig Melanin besitzen, kann es sein, dass die Haarentfernung nicht anschlägt. Ebenso kann es vorkommen, dass stark gebräunte Haut oder dunkle Hauttypen für die Behandlung ungeeignet sind, da die Laserenergie nicht so leicht durch dunkle Haut dringen kann wie durch helle.
Als nachteilig kann zudem angesehen werden, dass mehrere Behandlungen in mehrwöchigen Abständen für ein optimales Ergebnis notwendig sind. Bei der Behandlung werden die Haare angesprochen, die in der Wachstumsphase sind. Zum Zeitpunkt der Behandlung befinden sich jedoch nicht alle Haare im Areal in der Wachstumsphase. Daher müssen mehrere Sitzungen eingeplant werden.
Ein weiterer Punkt sind die Behandlungskosten. Eine dauerhafte Haarentfernung kann pro Sitzung und Areal zwischen 50 und 300 Euro kosten. Da mehrere Sitzungen notwendig sind, summieren sich die Preise dementsprechend.
Die dauerhaften Ergebnisse können ebenfalls als Pro- und Kontraaspekt gesehen werden. Die Haare wachsen nach der Behandlung in dem Bereich für gewöhnlich nicht mehr nach. Das ist der gewünschte Effekt der Behandlung, jedoch lässt sich nicht ausschließen, dass sich das persönliche Schönheitsideal in Zukunft verändert.
Zu Beginn einer Haarentfernung per Laser sind mehrere Sitzungen (ca. sechs bis acht) in einem Abstand von jeweils einigen Wochen notwendig, um die unliebsamen Haare in dem Bereich zu reduzieren. Das liegt vor allem daran, dass mit der Laserbehandlung die Haare angesprochen werden, die sich zu dieser Zeit in der Wachstumsphase befinden.
Im Gegensatz zur Rasur, zur Epilation oder zum Waxing sind die Ergebnisse der Laser-Haarentfernung nicht sofort sichtbar. Die Haare fallen nach und nach aus. Der Prozess kann mehrere Wochen dauern.
Die abgegebenen Lichtimpulse werden vom Farbstoff in den Haarwurzeln und Haarfollikeln aufgenommen und in Wärme umgewandelt. Durch diese intensive Wärmeentwicklung werden sie gezielt geschädigt. Bei gebräunter Haut kann es jedoch passieren, dass die Energie vom Farbstoff der Haut und nicht wie gewünscht von dem der Haare absorbiert wird. Dadurch kann das Ergebnis der Haarentfernung beeinflusst werden.
Ein Nebeneffekt der Haarentfernung ist, dass die Haut für einige Zeit lichtempfindlicher wird. Daher ist es wichtig, sie vor Sonneneinstrahlung zu schützen und Sonnenbäder zu meiden. Tragen Sie zudem Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor auf.
Die Laserbehandlung ist eine sehr effektive und schonende Möglichkeit gegen störende Haare. Jedoch ermöglicht keine Methode eine dauerhaft komplett haarlose Haut. Auch bei der Laserbehandlung können vereinzelt Haare verbleiben, die nachrasiert werden müssen. Zudem können im Laufe der Jahre einzelne Haare nachwachsen. Eine realistische Erwartungshaltung ist daher sehr wichtig für eine zufriedenstellende Behandlung.
Die Laser-Haarentfernung ist zwar eine schmerzarme, sichere und risikoarme Methode, jedoch nur in den Händen eines erfahrenen Spezialisten. Lassen Sie Ihre Haarentfernung per Laser nur von einem approbierten Arzt mit entsprechender Weiterbildung durchführen, um Risiken wie Verletzungen und Verbrennungen durch unsachgemäße Anwendung auf ein Minimum zu reduzieren.
Die Laser-Haarentfernung wird nicht als endgültige Haarentfernung betrachtet, sondern als (schrittweise) dauerhafte Haarentfernung. Das heißt, sie ermöglicht die Entfernung der Haare, verhindert aber nicht, dass nach einigen Jahren neue, feine, helle Haare wachsen. Natürlich wachsen diese neuen Haare nur vereinzelt nach: Der Patient wird nie wieder seine ursprüngliche Behaarung zurückerhalten.
Typische Begleiterscheinungen einer Laserbehandlung wie Rötungen, Blasen oder leichte Blutungen sind meist nur vorübergehend und heilen in der Regel ohne Narben ab. "Der Laser ist ein hoch energetisches Licht und natürlich ist es durchaus theoretisch möglich, dass man eine Verbrennung erzeugt. Verbrennungen können sich infizieren. Es kann zur Narbenbildung kommen, es kann zu einer Pigmentstörung kommen.
Es ist wichtig, den Unterschied zwischen Risiko und Nebenwirkung zu kennen. Es gibt kein Risiko, wenn bestimmte Regeln beachtet werden, wie die Kontraindikationen, die Auswahl und Einstellung des Lasers. Zum Beispiel sollte man schwarze Haut nicht mit dem für weiße Haut geeigneten Alexandrite-Laser enthaaren, da es sonst zu Verbrennungen kommen kann.
Es wird empfohlen, ein bis zwei Tage vor der Behandlung die Haare zu rasieren. So kann das Laser-Licht die Haarwurzel gut erreichen. Mindestens vier Wochen vor der Haarentfernung sollte man die Haare im Behandlungsbereich nicht zupfen, epilieren, sugarn oder waxen. Wichtig ist auch, in den Wochen zuvor auf Sonnenbäder und Solariumbesuche zu verzichten. Dermatologen raten zu konsequentem Sonnenschutz vor und nach der Behandlung.
Sie sollten den zu enthaarenden Bereich mindestens 1 Tag vor der Haarentfernung rasieren, um Verbrennungen zu vermeiden. Nachdem das Haar durch den Laser verbrannt wird, kann es bei Hautkontakt zu Verbrennungen kommen. Abgesehen vom männlichen Bart ist eine Rasur im Gesicht nicht erforderlich, da es sich um Flaum handelt.
Enthaaren Sie die zu behandelnde Stelle vor der Behandlung auf keinen Fall mit Wachs oder Pinzette, da die zu zerstörende Haarzwiebel erhalten bleiben muss.
Sie sollten mindestens 2 bis 3 Wochen lang auf Sonnenbäder verzichten und vor und nach der Sitzung keine lichtsensibilisierenden Medikamente (z. B. Antibiotika) einnehmen, um Hautverbrennungen zu vermeiden.
Tägliches Rasieren kann schnell lästig werden: Rasierschaum, Hautirritationen, eingewachsene Haare oder kleine Schnitte. Doch es gibt gute Nachrichten für alle, die sich eine glatte Haut ohne Rasierer wünschen.
Rasieren mit Rasierschaum unter der Dusche ist zwar eine schnelle Methode zur Haarentfernung, aber auch mit zahlreichen Nachteilen verbunden. Die Haare wachsen oft schon nach einem Tag nach, und die ständige Belastung kann die Haut reizen. Besonders empfindliche Bereiche wie Achseln oder die Bikinizone sind anfällig für Rasurbrand, Rasierpickel und eingewachsene Haare.
Für alle, die sich langfristig von unerwünschten Haaren und Stoppeln verabschieden möchten, sind die Laser- und IPL-Behandlungen bei DERMAPURA eine exzellente Wahl.
Neben Ärztinnen und Ärzten dürfen auch medizinische Fachangestellte oder Kosmetiker und Kosmetikerinnen lasern. Seit zwei Jahren ist dafür ein Fachkundenachweis mit vorheriger Schulung Pflicht. Die Schulung muss alle fünf Jahre erneuert werden.
Hier sind einige Alternativen zur Rasur:
Für alle, die nicht dauerhaft auf Rasieren verzichten möchten, aber nach einer schonenderen Methode suchen, gibt es elektrische Alternativen.
Ob Sie sich für eine dauerhafte Haarentfernung mit modernster Technologie oder eine der klassischen Methoden entscheiden - das hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen ab.
Die Suche nach der besten Methode für eine dauerhafte Haarentfernung hängt letztlich von individuellen Bedürfnissen und Hauttypen ab. Während IPL und Elektroepilation durchaus ihre Stärken haben, überzeugt der Laser durch Effizienz, Sicherheit und langanhaltende Wirkung.
Welche Methode die richtige für Sie ist, hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen, Ihrem Hauttyp und Ihrem Budget ab. Eine professionelle Beratung kann Ihnen helfen, die beste Entscheidung zu treffen.
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