Immer mehr Menschen wünschen sich glatte, haarfreie Haut, ohne regelmäßig ein Kosmetikstudio aufsuchen zu müssen. Laser- und IPL-Geräte für den Heimgebrauch bieten eine bequeme und langfristige Lösung zur Haarentfernung - ganz ohne Rasierer oder Wachs. Doch welches Gerät ist wirklich effektiv, sicher und sein Geld wert? In unserem Test haben wir die besten Modelle unter die Lupe genommen, um herauszufinden, welche Laser-Haarentfernung für zu Hause am meisten überzeugt.
Im diesjährigen Vergleich stehen vor allem drei Geräte im Fokus:
Alle drei Modelle arbeiten mit intensiven Lichtimpulsen, um die Haarwurzel zu verlangsamen oder dauerhaft zu deaktivieren. In puncto Handhabung und Sicherheit liegen die Unterschiede im Detail.
Besonders der Braun punktet mit einem intelligenten Hautton-Sensor, der die Lichtintensität automatisch anpasst und so für eine hautschonende Anwendung sorgt.
Der Philips Lumea Prestige überzeugt durch seine ergonomische Bauweise und die präzisen Aufsätze, die speziell für verschiedene Körperpartien entwickelt wurden. Bei regelmäßiger Anwendung zeigten sich im Test bereits nach vier Wochen sichtbar dünnere Haare. Zudem bietet die Philips App eine gute Unterstützung für Einsteiger, die sich eine geführte Routine wünschen. Der einzige Nachteil: der recht hohe Anschaffungspreis, der sich jedoch durch Langlebigkeit und Qualität wieder ausgleicht.
Das Ulike Sapphire Air 3 Modell besticht vor allem durch seine innovative Kühltechnologie, die die Haut während der Behandlung angenehm temperiert. Dadurch ist auch bei empfindlicher Haut eine nahezu schmerzfreie Haarentfernung möglich. Im Praxistest erzielte das Gerät überzeugende Ergebnisse bei Beinen, Achseln und Bikinizone. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bemerkenswert, was den Ulike zu einer starken Alternative für alle macht, die professionelle Ergebnisse zu Hause erzielen möchten.
Bevor du dich für ein Gerät entscheidest, solltest du deinen Haut- und Haartyp genau kennen. Laser- und IPL-Technologien sind grundsätzlich für hellere Hauttypen mit dunkleren Haaren am effektivsten, da der Lichtimpuls auf das Melanin im Haar zielt. Viele moderne Modelle bieten jedoch Sensoreinstellungen, um auch bei unterschiedlichen Hauttönen sicher zu arbeiten. Wer empfindliche Haut hat, sollte ein Gerät mit integrierter Kühlung oder verschiedenen Intensitätsstufen wählen.
Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Anwendungsfrequenz und Geräte-Handhabung. Kompakte Geräte mit klar strukturierter App oder digitalem Assistenten erleichtern die Anwendung erheblich. Achte außerdem auf die Blitzgeschwindigkeit - je schneller, desto effizienter lassen sich größere Areale wie Beine oder Rücken behandeln. Für das Gesicht oder empfindliche Bereiche sind dagegen kleinere Aufsätze sinnvoll, die präzises Arbeiten ermöglichen.
Nicht zuletzt spielt die Sicherheit eine entscheidende Rolle. Zertifikate wie die dermatologische Bestätigung oder CE-Kennzeichnungen geben Hinweise auf geprüfte Qualität. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte Produkte von bekannten Marken bevorzugen, die regelmäßig medizinisch getestet werden. Eine gründliche Vorbereitung der Haut - also Reinigung, Rasur und Vermeidung von Sonnenexposition - trägt zusätzlich dazu bei, bestmögliche Ergebnisse zu erzielen.
Achseln, Beine und Intimbereich - das sind die Körperstellen, an denen die meisten Menschen keine Haare haben möchten. Rund 80 Prozent der Erwachsenen in Deutschland gehen gegen den Wildwuchs vor, Frauen häufiger als Männer. Ältere Menschen über 50 Jahre lassen ihre Körperhaare deutlich öfter stehen als die jüngeren.
Frauen und Männer greifen meist zum Nassrasierer, um Körperhaare zu entfernen. Ein Rasierer kappt das Haar an der Hautoberfläche. Das ist praktisch, eine Rasur hält aber nicht lange an. Nach ein bis drei Tagen wachsen wieder Stoppeln nach.
Für die Nassrasur gibt es Einwegrasierer, Systemrasierer und Rasierhobel. Dank Wechselklingen lassen sich Hobel und Systemrasierer lange nutzen, Einwegrasierer landen dagegen nach wenigen Rasuren im Müll. Für die Trockenrasur ist nur ein Elektrorasierer geeignet. Nassrasierer schneiden die Haare ganz nah an der Hautoberfläche ab. Das sorgt für ein glatteres Ergebnis als bei einem Trockenrasierer.
Stumpfe Klingen sind eine häufige Ursache für Verletzungen, Hautrötungen oder juckenden Ausschlag nach dem Rasieren. Deshalb gilt: Klinge wechseln, sobald sie an der Haut zerrt oder nicht mehr gewohnt glatt rasiert. Auch verunreinigte Klingen können Schnittwunden verursachen.
Beim Wort Epilierer verziehen viele Menschen das Gesicht. Wie eine rotierende Pinzette reißt das Gerät die Haare direkt an der Wurzel heraus. Nichts für zarte Seelen. Menschen mit sehr schmerzempfindlicher Haut sollten eher nicht zum Epilierer greifen. Jedoch kann sich die Haut bei regelmäßiger Anwendung an das Epilieren gewöhnen. Was hilft: Die Haut mit einer Hand anspannen und den Epilierer senkrecht aufsetzen. Er kann die Haare optimal fassen, wenn sie etwa 2 bis 5 Millimeter lang sind.
Da mit Wachs auch die Haarwurzeln entfernt werden, ist die Behandlung nicht vollkommen schmerzfrei. Mit Wachs reißen Mutige Haare an der Wurzel heraus. Der Lohn: bis zu einen Monat Haarfreiheit. Zur Wahl stehen Warm- und Kaltwachs. Bei der ersten Art trägt man erwärmtes, flüssiges Wachs auf. Aber Vorsicht: Nur leicht erwärmen, sonst drohen Verbrennungen. Das erstarrte Wachs lässt sich entweder als Stück abziehen oder mit einem Stoffstreifen. Kaltwachsstreifen funktionieren ähnlich, werden aber nur mit den Händen erwärmt.
Cremes zur Haarentfernung rücken Haaren schmerzfrei zu Leibe. Bei Frauen sind sie nach Rasierern und Epilierern recht beliebt. Männer benutzen sie dagegen kaum. Die Creme wird auf die zu enthaarende Stelle aufgetragen. Dann lässt man sie einwirken. Bestimmte Inhaltsstoffe - meist Thioglykolsäure - schwächen in dieser Zeit das Keratin, also die Hornsubstanz im Haar. Dadurch löst es sich auf. Was übrig bleibt, lässt sich mit dem mitgelieferten Spachtel entfernen. Menschen, die zu Allergien und sensibler Haut neigen, sollten vorsichtig sein. Am besten die Creme an einer kleinen Stelle testen. Im Intimbereich aufpassen, dass die Creme nicht in Berührung mit Schleimhäuten kommt.
Wer lange Ruhe haben will, kann über eine dauerhafte Haarentfernung mit Laser oder Blitzlampe (IPL, Intense Pulsed Light) nachdenken - im Studio oder beim Dermatologen. Inzwischen gibt es auch Heimgeräte auf dem Markt. Der Laser beim Experten arbeitet mit Licht in einer speziellen Wellenlänge, das über das Melanin des Haares zur Haarwurzel gelangt und sie stark angreift. Dadurch kann sie für lange Zeit keine neuen Haare produzieren. Blitzlampen arbeiten mit kurzen, intensiven Lichtimpulsen.
Nach einigen Sitzungen beim Profi wachsen die Haare bis zu sechs Monate nicht mehr nach. Mehrere Behandlungen sind notwendig, da nicht sofort alle Haare erfasst werden können. Heimgeräte müssen für langfristigen Erfolg zu Beginn in kürzeren Abständen verwendet werden. Für beide gilt: Mit der Zeit wachsen weniger Haare nach. Erreichbar ist eine Verringerung des Haarwuchses, aber nicht das generelle Ausbleiben neuer Haare.
Die Laser-Haarentfernung für zu Hause hat sich in den letzten Jahren enorm weiterentwickelt und bietet mittlerweile Ergebnisse, die beinahe mit professioneller Studioqualität mithalten können. Welches Gerät das beste ist, hängt jedoch stark von den individuellen Bedürfnissen ab - Hauttyp, Budget und gewünschtem Anwendungskomfort spielen jeweils eine große Rolle.
Hier eine Vergleichstabelle einiger beliebter Braun-Haarentferner:
| Modell | Art der Haarentfernung | Anzahl der Lichtimpulse | Sichtbare Verminderung des Haarwuchses | Energiestufen | Präzisionsaufsatz |
|---|---|---|---|---|---|
| Braun PL7387 | Laser | 400.000 | Sofort | 3 Stufen | Ja |
| Braun Silk-épil 9 (9-011) | Epilierer | Keine | Sofort | Keine | Ja |
| Braun Expert Pro 5 PL5262 | Laser | 125.000 | 3 Wochen | 10 Stufen | Ja |
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