Viele Menschen wünschen sich eine dauerhafte Lösung zur Entfernung lästiger Körperhaare. Die Laser-Haarentfernung bietet hier eine effektive Methode, um unerwünschte Behaarung langfristig zu reduzieren. Doch was passiert bei dieser Behandlung genau und was gilt es zu beachten, insbesondere bei der Einnahme bestimmter Medikamente?
Bei der Laser-Haarentfernung wird die Haut mit einem Laser behandelt, der Licht abgibt. Dieses Licht wandelt sich in Energie um, die wiederum in Wärme umgewandelt wird. Die Wärme zerstört die Haarwurzeln, wodurch das Haarwachstum langfristig verhindert wird. Es erfolgt also eine langfristige Entfernung der Haare.
Haare durchlaufen kontinuierlich Wachstums-, Übergangs- und Ruhephasen. Per Laser entfernen kann man aber nur die Haare in der Wachstumsphase. Deswegen muss man im Abstand von einigen Wochen wieder ran, um dann die Haare zu erwischen, die jetzt in der Wachstumsphase sind.
Nahezu jeder Bereich des Körpers mit unerwünschter Behaarung kann gelasert werden. Dazu gehören:
Leider gibt es keine Standardantwort auf diese Frage. Die Anzahl der erforderlichen Behandlungen variiert von Person zu Person. Jeder Mensch spricht anders auf die Laser-Haarentfernung an, außerdem spielen die Körperstelle, Haut- und Haarfarbe, Haarzahl, -dichte und -dicke eine Rolle. In der Regel sind zwischen 4 und 8 Behandlungen ausreichend, um im Behandlungsbereich 90% der Haare zu entfernen, obwohl schon am ersten Tag beeindruckende Ergebnisse sichtbar sein können.
Für eine vollständige zufrieden stellende Behandlung sind ca. 8-10 Behandlungen nötig. Erfahrungsgemäss gibt es sehr hartnäckige Areale wie z.B. da sollte man noch mit 10 + Termine kalkulieren.
Im Gesicht beträgt der optimale Abstand zwischen den Behandlungen z.B. ca. 4 Wochen und an den Beinen 8 Wochen.
Eine Wiederholung der Behandlung erfolgt je nach Areal zwischen 4 -10 Wochen, je Areal.
Bei längeren Pausen erholen sich die bereits geschwächten Haarfollikel und es kann zu mehr Terminen und weiteren Kosten kommen.
So wird gewährleistet, dass auch die Haare, die sich zum Zeitpunkt der vorangegangenen Sitzung(en) im Ruhestand befand, gewachsen sind und nun beseitigt werden können.
Eine Sitzung dauert in der Regel nicht lange. Realistisch sind 5 bis 15 Minuten, je nach Größe des Behandlungsbereichs.
Die meisten beschreiben die Behandlung als sanft und schmerzarm. Im Gegensatz zu anderen Geräten hat unser Laser nämlich ein innovatives Kühlsystem, das für konstante 0°C am Laserkopf sorgt. Im ersten Moment kann es an der Hautstelle, auf der der Laserkopf aufliegt, lediglich zu einem Kältegefühl kommen, vergleichbar mit der Berührung von Eis. Dies wird durch das Kühlsystem ausgelöst. Anschließend wird der Laser aktiviert. Dabei spürt man ein leichtes Ziehen, vergleichbar mit dem Auszupfen eines Haares mittels einer Pinzette.
Auf Wunsch kann vor der Behandlung eine lokale betäubende Salbe aufgetragen werden.
Wichtige Empfehlungen für die Planung einer Laser-Haarentfernung:
Um die besten Ergebnisse zu erzielen, ist eine gute Vorbereitung erforderlich. Der Laserstrahl wirkt nur auf den lebenden Haarfollikel. Wenn Sie also das Haar (mit der gesamten Haarwurzell) ausreißen, ist das Verfahren unwirksam. Daher wird empfohlen, mindestens 4 Wochen vor dem Lasereingriff und während des gesamten Verlaufs keine Haare zu epilieren oder anderweitig zu entfernen und auch keine Enthaarungscreme zu verwenden. Sie können die Haare rasieren, und Sie sollten den enthaarten Bereich 1-2 Tage lang vor jedem Eingriff rasieren. Später, wenn die Haare im Laufe der Behandlung abnehmen und dünner werden, kann der Spezialist Ihnen raten, den enthaarten Bereich seltener zu rasieren.
Es wird auch empfohlen, mindestens 2 Wochen vor und nach dem Eingriff keine Sonnenbäder zu nehmen oder Sonnenstudios aufzusuchen. Denken Sie daran, dass die Laserbehandlungen umso wirksamer sind, je heller die Haut ist. Sie erzielen also die besten Ergebnisse, wenn Sie während der Haarentfernungskur generell auf Sonnenbaden verzichten. Nach den Eingriffen ist es notwendig, mindestens einige Tage lang Sonnenschutzcremes mit LSF 50 zu verwenden.
Einige Stoffe in Kosmetika können während der Laserbehandlung unvorhersehbare Nebenwirkungen hervorrufen. Vermeiden Sie daher vor der Behandlung die Verwendung von Cremes, Lotionen, Deodorants und anderen Produkten, insbesondere solche, die Alkohol enthalten.
Ja, es gibt bestimmte Umstände, unter denen eine Laser-Haarentfernung nicht durchgeführt werden sollte:
Es ist zu beachten, dass einige Medikamente das Risiko von Laserkomplikationen erhöhen können. Informieren Sie daher den Spezialisten über die Medikamente, die Sie einnehmen, und die Krankheiten, an denen Sie leiden.
Besondere Vorsicht ist bei der Einnahme von lichtsensibilisierenden Medikamenten geboten, wie z.B.:
Vor allem bei der Einnahme lichtsensibilisierender Medikamente wie Antidepressiva, Johanniskraut, Alkohol auf und in der Haut, Deodorant mit Alkohol, Körperlotionen mit Glitzereffekt, Drogenrückstände in der Haut, Antibiotika, Kortison, evtl. auch Eisenpräparate, oder auch bestimmte Blutdrucksenker mit psycho-aufhellenden Substanzen - in diesem Fall muss immer mit dem Arzt Rücksprache gehalten werden.
Du bestätigst mit der Unterschrift vor jeder Behandlung, dass es keine Kontraindikationen gibt.
Die letzte Einnahme von Antibiotika, etc. sollte ca. 10 Tage betragen.
Nach der Laserbehandlung:
Die zerstörten Haare fallen in den nächsten 3-4 Wochen allmählich aus. Reiben oder kratzen Sie nicht im behandelten Bereich.
Eine Laser-Haarentfernung wird durch einen Diodenlaser durchgeführt. Über eine Diode wird Licht, in einer kleinen Linse, gebündelt und anschließend ausgestrahlt. Dabei spricht man von von gebündeltem Licht.
Folgende Behandlungen werden angeboten:
In sehr seltenen Fällen können sich Narben bilden, wenn an juckenden Stellen permanent gekratzt wird und es zu einer Infektion kommt.
Es kann zu Hautverbrennungen und Krustenbildung kommen.
Es kann zu einer Aufhellung der Haut oder auch zu einer Hyperpigmentierung kommen
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