Das Thema Haare ist faszinierend und beschäftigt uns (fast) alle. Doch der Weg zu schnellem Wachstum und kraftvollen Haaren ist manchmal gar nicht so leicht. Viele Eltern sind besorgt, wenn sie feststellen, dass die Haare ihrer Kinder langsam wachsen. Es gibt viele Faktoren, die das Haarwachstum beeinflussen können. Dieser Artikel beleuchtet die verschiedenen Ursachen für langsames Haarwachstum bei Kindern und gibt Ratschläge, was man dagegen tun kann.
Auch hier gibt es einen Durchschnittswert, der liegt bei einem Zentimeter pro Monat. Beim Thema Haarwachstum ist aber nicht unbedingt interessant, wie schnell ein Haar wächst, sondern wie lange es in der Wachstumsphase verbleibt. Schließlich bestimmt die Dauer der Wachstumsphase auch die Länge der Haare.
Grundsätzlich durchläuft das Kopfhaar auf seinem „Lebensweg“ drei Phasen:
Nun gibt es Faktoren, die negativ auf die Wachstumsphase einwirken und somit das Haarwachstum verkürzen können. Es gibt übrigens viele Gründe dafür, warum gerade Haare so empfindlich auf innere und äußere Einflüsse reagieren. Zum einen sind sie sehr sensibel, zum anderen befinden sie sich ganz außen am Körper und sind daher im Vergleich zu anderen Körperstrukturen eher von der Nährstoffversorgung abgeschottet.
Außerdem kann sich ein Haar nicht erholen - ist es einmal in die Ausfallphase eingetreten, fällt es unwiederbringlich aus.
Es gibt verschiedene Faktoren, die dazu führen können, dass die Haare eines Kindes langsamer wachsen als erwartet. Hier sind einige der häufigsten Ursachen:
Welche Farbe und Struktur die Haare Deines Babys bekommen, ist genetisch bedingt. Auch, ob ein Baby mit vielen Haaren oder nahezu gar keinen Haaren zur Welt kommt, ist genetisch bedingt. Nicht selten tritt der genetische Haarausfall bereits in der Pubertät auf. Sog. genetischer Haarausfall wird von den Eltern auf die Kinder vererbt, von der Mutter auf die Tochter und vom Vater auf den Sohn.
Während der Pubertät macht der Körper viele Veränderungen durch, darunter Hormonschwankungen und Wachstumsschübe, die sich auch auf den Haarzyklus auswirken können. Bei Babys muss sich dieser Wachstumszyklus der Haare erst einpendeln. Auch Hormone spielen dabei eine Rolle. In der Schwangerschaft ist der Östrogenspiegel der Mutter erhöht, was die Haare länger in der Wachstumsphase hält. Nach der Geburt fällt der Wert deutlich ab - auch beim Baby.
Sehr häufig führen auch Nährstoff- oder Vitaminmangel zu einem Haarausfall. Die Ursache kann in einer Bulimie, Magersucht oder in einer einseitigen Ernährung liegen. Bei einer einseitigen oder unzureichenden Ernährung fehlen dem Körper wichtige Nährstoffe. Insbesondere zu wenig Eisen oder Zink im Körper können das Haarwachstum beeinträchtigen und für Haarausfall bei Kindern sorgen. Eine unausgewogene Ernährung kann zu Mangelerscheinungen führen, die sich auf das Haarwachstum auswirken können (Eisenmangel, Vitaminmangel etc.).
Einige medizinische Bedingungen wie Schilddrüsenerkrankungen oder Alopecia areata können Haarausfall verursachen. Auch Pilzerkrankungen wie Tinea capitis können das Haarwachstum stören und zu Haarausfall führen.
Starker Stress, Psychische Störungen wie Depressionen, Angstzustände und Zwangsstörungen können sich ebenfalls das Haarwachstum auswirken. Diese Umstände können auch dazu führen, dass sich das Kind selbst die Haare ausreißt.
Bei der Traktionsalopezie entsteht ein Haarverlust durch regelmäßige feste Frisuren, die an den Haaren ziehen. Auch Dreadlocks, das Tragen von Haarextensions, Wimpernextensions oder zu fest sitzende Haargummis können die Ursache für den Haarverlust sein.
Wenn Eltern Bedenken hinsichtlich des langsamen Haarwachstums ihres Kindes haben, gibt es mehrere Schritte, die sie unternehmen können:
Die meisten Ursachen für Haarausfall sind behandelbar oder heilen von selbst aus. Manchmal ist eine Haartransplantation aber auch für Kinder eine Option. Liegt eine Pilzinfektion als Ursache des Haarausfalls vor, kommen Antimykotika zum Einsatz. Bei speziellen Formen von Haarverlust, wie dem kreisrunden Haarausfall bei Kindern, ist die Spontanheilungsrate hoch. Ansonsten kommen meistens lokale Therapien infrage wie das Auftragen von cortisonhaltigen Cremes oder noch besser eine Injektion von Cortison.
In den allermeisten Fällen wachsen die Haare bei Kindern wieder nach, wenn die Ursache des Haarausfalls behandelt wird. Wenn es zu einer Narbenbildung oder dauerhafte Schädigung der Haarfollikel kommt, können dort keine Haare mehr ausgebildet werden.
| Vitamin | Bedeutung |
|---|---|
| Vitamin D3 | Trägt zur Aktivität des Haarfollikels bei. |
| Biotin | Trägt zur Aktivität des Haarfollikels bei. |
| Zink | Trägt zur Aktivität des Haarfollikels bei. |
| Eisen | Trägt zur Aktivität des Haarfollikels bei. |
tags: #langsames #haarwachstum #ursachen #kinder
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