Haarausfall ist ein weit verbreitetes Problem, das viele Frauen betrifft. Bis zu 40 Prozent der Frauen entwickeln im Laufe ihres Lebens Anzeichen von hormonell erblich bedingtem Haarausfall, auch androgenetische Alopezie genannt. Einige sind schon in jungen Jahren betroffen, andere erst mit dem Beginn der Wechseljahre. Doch welche Ursachen stecken hinter diesem Phänomen, und was können Frauen dagegen tun?
Um die Ursachen und Behandlungsmöglichkeiten von Haarausfall zu verstehen, ist es wichtig, den natürlichen Haarzyklus zu kennen. Dieser Zyklus besteht aus drei Phasen:
Dieser Zyklus ist nicht bei allen Haaren synchronisiert, was bedeutet, dass sich die Haare auf dem Kopf in verschiedenen Stadien befinden können.
Es gibt verschiedene Arten von Haarausfall, die auf unterschiedliche Ursachen zurückzuführen sind:
Viele Frauen fragen sich, warum es zu Haarausfall kommt. Die Gründe sind vielfältig:
Stress und Hektik bestimmen oft unseren Alltag und können zu psychischen und physischen Beeinträchtigungen führen. Auch die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle für die Gesundheit der Haare.
Während der Schwangerschaft profitieren viele Frauen von einer dichten und glänzenden Haarpracht aufgrund des erhöhten Östrogenspiegels. Nach der Geburt sinkt der Östrogenspiegel jedoch schnell ab, was zu vermehrtem Haarausfall führen kann. Wichtig ist, sich nach der Schwangerschaft gesund und ausgewogen zu ernähren und keine Diäten zu machen.
Auch das Absetzen der Pille kann hormonelle Schwankungen verursachen und Haarausfall auslösen. Einige Präparate enthalten Östrogene, die nach dem Absetzen stark absinken. Dadurch entsteht derselbe Effekt wie nach einer Geburt.
In den Wechseljahren drosseln die Eierstöcke die Produktion des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen, was zu einem hormonellen Ungleichgewicht führen kann. Oft liegt die Ursache für den vermehrten Haarausfall in einer genetischen Überempfindlichkeit der Haarwurzeln gegenüber dem Hormon DHT.
Zusätzliche mögliche Gründe für den Haarverlust sind z. B. entzündliche oder chronische Erkrankungen, Fehlfunktionen der Schilddrüse, manche Medikamente oder Essstörungen. In nahezu allen Fällen ist es ratsam, sich ärztlichen Rat einzuholen.
Wenn Sie den Verdacht haben, unverhältnismäßig viele Haare zu verlieren, sollten Sie mit einem Arzt sprechen. Holen Sie sich ebenfalls ärztlichen Rat ein, wenn Sie plötzlichen Haarausfall bemerken. Um eine geeignete Behandlung zu finden, muss der Arzt auf Ursachenforschung gehen.
Gelassenheit und Geduld sind wichtige Verbündete. Lassen Sie sich von verstärktem Haarverlust nicht vollständig einnehmen, und versuchen Sie stets daran zu denken, dass der Haarausfall nicht Ihre Persönlichkeit bestimmt. Bringen Sie für die Behandlung Geduld mit, denn es dauert eine Weile, bis Verbesserungen sichtbar werden.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Haarausfall bei Frauen zu behandeln. Die Wahl der Therapie hängt stets von der Ursache ab.
Es ist wichtig, zu kontrollieren, ob Ihre Nährstoffversorgung ausreichend ist. Eine Blutuntersuchung gibt Aufschluss über eventuell fehlende Nährstoffmengen im Körper. Liegt ein Vitaminmangel (z. B. Selen- oder Vitamin-D-Mangel) oder eine zu geringe Konzentration an Spurenelementen (wie Eisen oder Zink) vor, sollten Sie den Nährstoffmangel ausgleichen. Eine Ernährungsumstellung kann dabei unterstützen, den Haarverlust einzudämmen.
Für ein gesundes Haarwachstum sorgen:
Vorteile der Priorin® Kapseln:
Beginnen Sie mit der Einnahme, sobald Sie vermehrten Haarausfall erkennen, und führen Sie die Behandlung über mindestens 3 Monate fort.
Beim diffusen Haarausfall dünnt das Haar über den gesamten Kopf aus. Anzeichen dafür ist, dass täglich mehr als 100 Haare ausgehen. Die Ursachen für den Haarausfall sind sehr verschieden. So können z. B. Hormonveränderungen, bestimmte Erkrankungen, Nährstoffmangel oder die Einnahme einiger Medikamente diffusen Haarausfall auslösen. Manchmal lässt sich auch kein Auslöser finden.
Es gibt verschiedene Faktoren, Einflüsse und Erkrankungen, die diffusen Haarausfall auslösen können:
Findet man den Auslöser für den diffusen Haarausfall und kann ihn beheben, wachsen die Haare innerhalb eines halben bis ganzen Jahres nach.
Um diffusen Haarausfall festzustellen, sind ein ausführliches Gespräch und eine körperliche Untersuchung wichtig. Im Gespräch wird der Arzt verschiedene Fragen zur Lebenssituation, Ernährungsgewohnheiten und zur Krankengeschichte stellen. Außerdem untersucht er die Haare, die Kopfhaut und die Nägel. Zusätzlich lässt sich mit einem Trichogramm bestimmen, wie viele Haare sich im Ausfall-Stadium befinden. Besteht der Verdacht, dass ein Mangel an Mineralstoffen wie Eisen oder eine Schilddrüsen-Erkrankung den Haarausfall ausgelöst hat, helfen Blutuntersuchungen weiter.
Um diffusen Haarausfall behandeln zu können, ist es wichtig, den Auslöser zu finden und zu beseitigen. Welche Therapie zum Einsatz kommt, richtet sich immer nach der jeweiligen Ursache. Wenn der Haarausfall durch eine Diät entstanden ist, ist es sinnvoll, die Diät zu beenden und auf eine ausgewogene Ernährung umzustellen. Besteht ein anhaltender Mangel an Nähr- oder Mineralstoffen, kann der Arzt diesen feststellen und gegebenenfalls ein geeignetes Präparat verschreiben.
Ob Minoxidil-Präparate auch bei diffusem Haarausfall helfen, ist nicht ausreichend wissenschaftlich belegt. Eigenhaar zu verpflanzen, ist bei Menschen mit diffusem Haarausfall keine geeignete Maßnahme.
Wer sich mit Haarverlust unwohl fühlt, kann ihn auf verschiedene Weise verbergen (kaschieren). Belastet der Haarausfall sehr stark, ist es sinnvoll, sich zusätzlich an eine Psychotherapeutin oder einen Psychotherapeuten zu wenden. Manche Menschen mit Haarausfall entscheiden sich dafür, ein Kopftuch, eine Mütze oder einen Hut zu tragen. Andere fühlen sich wohler damit, den Haarausfall mit einem Haarteil oder einer Perücke zu kaschieren.
Einen Arzt aufsuchen sollte man, wenn die Haare plötzlich in großer Zahl („büschelweise“) ausfallen, vor allem wenn dies durch Jucken der Kopfhaut begleitet wird, bei deutlich abgegrenzten kahlen Stellen am Kopf, im Bart oder den Augenbrauen. Ärzte raten aber von solchen Selbstbehandlungen ab. Oft braucht es auch gar keine medizinische Behandlung, weil Haarausfall auch nur vorübergehend auftreten kann oder dem natürlichen Alterungsprozess unterliegt.
Für gesundes und kräftiges Haar braucht der Körper:
Die Informationen in diesem Artikel dienen nur der allgemeinen Information und ersetzen keine professionelle medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Problemen sollten Sie immer einen Arzt oder Apotheker konsultieren.
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