Friseur Tipps: So Pflegen und Stylen Sie Ihr Haar wie ein Profi

Frisch vom Friseur, perfekt gepflegt und gestylt? Kaum ein Gefühl trägt so viel zum Wohlbefinden bei. Echte Friseur-Profis wissen jedoch ganz genau, wie man diesen magischen Moment bei jedem einzelnen Friseurbesuch aufs Neue kreieren kann.

Mit den richtigen Tipps und Tricks wird die Barriere zwischen Kund*in und Friseur*in verschwinden gering. Wir haben exakt 7 Tipps für Sie, wie Sie genau die Ergebnisse beim Friseur erzielen, die Sie sich auch vorgestellt haben.

7 Tipps für den Perfekten Friseurbesuch

  1. Seien Sie realistisch: Ein gelungener Friseurbesuch hängt unmittelbar mit Ihren realistischen Vorstellungen zusammen. Es hat keinen Sinn Frisuren haben zu wollen, die auf völlig anderen Haarstrukturen basieren als Ihre eigene. Natürlich sollten auch die Längen realistisch sein und die Farbe.
  2. Bringen Sie Bilder mit: Der Plural Bilder ist hier auch mit voller Absicht gewählt. Ein einzelnes Bild ist nie genug. Im besten Fall haben Sie eines von vorne, eines von der Seite und eines von hinten. Diskutieren Sie über die mitgebrachten Bilder mit den Friseur*innen. Wenn alles glatt läuft, haben Sie sich gut selbst eingeschätzt, wenn nicht, finden Sie zusammen einen passenden Kompromiss.
  3. Seien Sie ehrlich: Dieser Tipp gilt gleich doppelt: Einmal sollten Sie ehrlich zu sich selbst sein und einmal ehrlich zu ihren Friseur*innen. Sagen Sie nur zu Frisuren ja, die Sie auch wirklich genau so haben wollen. Das gilt auch für Zwischenergebnisse und das finale Resultat. Wenn Sie auch nur einen kleinen Zweifel verspüren, sprechen Sie das an. Ehrliche Kommunikation ist unbedingt notwendig und für alle Friseur*innen ein Segen.
  4. Waschen Sie nicht Ihre Haare: Wirklich gute Salons sehen es als selbstverständlich, ihren Kund*innen die Haare zu waschen. Ungewaschene Haare sind für Friseur*innen kein Graus. Im Gegenteil: Sie zeigen den Profis, wie Sie Ihre Haare im Alltag tragen und stylen. Dabei kann erkannt werden, in welche Richtung der Scheitel gelegt wird, welche Wirbel wo sind und wie sie in der Regel damit umgehen und welche Produkte sie verwenden.
  5. Merken Sie sich Ihre Key-Facts: Es gibt zwei Fakten, die sollten Sie immer parat haben. Wenn Sie eine*n Friseur*in das erste Mal besuchen, sind sie sogar absolut verpflichtend: Welche Längen haben Sie in der Regel und wie lang ist Ihr letzter Besuch her. Wenn Sie Ihre Haare kurz tragen, dann sind Längen sogar noch wichtiger. Millimeterzahlen helfen Friseur*innen immer weiter. Auch das Datum des letzten Haarschnitts kann wichtig sein. Daher können Profis erkennen, wie schnell Ihre Haare an welchen Stellen wachsen und wie Ihr Haarschnitt wohl ausgesehen hat.
  6. Bleiben Sie bei einem Friseursalon: Wenn Sie einmal zufrieden waren und sich in einem Friseursalon gut beraten und wohl gefühlt haben, dann haben sie den Jackpot gewonnen. Bleiben Sie unbedingt genau bei diesem Salon. Das erleichtert allen Beteiligten das Leben ungemein. Ihr*e Friseur*in kann sich so gut auf Ihre Bedürfnisse, Wünsche und Vorstellungen einstellen, Sie arbeiten gemeinsam an einem andauernd guten Ergebnis und Sie lernen Sich auch persönlich etwas kennen. Haare sind etwas sehr Persönliches und Sie sollten nur Menschen ranlassen, denen Sie auch wirklich vertrauen können. Dieses Vertrauen baut man allerdings erst mit der Zeit auf.
  7. Stylen Sie Ihre Haare selbst: Gerade das Styling ist eine sehr individuelle Sache. Lassen Sie sich ruhig die Haare am Ende mit einem passenden Produkt in Form bringen. Sollten Sie jedoch nicht 100 Prozent zufrieden sein, fragen Sie einfach, ob Sie selbst noch einmal finalisieren dürfen. Auch dadurch lernen Friseur*innen Ihren Style und Ihre Bedürfnisse noch besser kennen. Vielleicht ist es beim nächsten Mal dann gar nicht mehr nötig, dass am Ende nochmal selbst Hand anlegen.

Die perfekte Frisur | So findest du die richtige Frisur für deine Gesichtsform

So Finden Sie den Richtigen Friseur

Der Friseurbesuch kann für die einen ein Spa-ähnliches Erlebnis sein, für die anderen aber auch zum Zwangsbesuch. Du bist auf der Suche nach einem guten Friseur|in und möchtest in Sachen Frisur kein Risiko eingehen? Kein Problem, schon vor dem ersten Besuch im Salon kannst du einiges herausfinden und damit feststellen, ob ihr auf der selben Wellenlänge seid, weiß Antonio De Luca.

Der Experte für Haarpflege führt seit 2014 in Trossingen einen reinen Balayage*-Salon und erkennt ein gutes Friseurgeschäft auf Anhieb. Hier sind seine Tipps:

  1. Webseite des Salons: In der Regel hat jeder Salon eine Webseite, die Infos zu den Öffnungszeiten und zu anderen Dingen bereitstellt und im World Wide Web die Philosophie des Ladens spiegelt. Die Webseite sollte einladend und mit allen wichtigen Infos versehen sein und ist damit ein nicht zu unterschätzendes Indiz, dass sich der Friseur Gedanken über seine Außendarstellung und die Wirkung auf seine Kund|innen macht.
  2. Frisur des Personals: Wer Ahnung vom professionellen Schneiden von Haaren hat, sollte auch selbst eine gute Frisur tragen. Die Kopfzier der Mitarbeiter ist das Aushängeschild des Ladens. Denn wer selbst seine Haare gut pflegt und auf seine Frisur achtet, sollte wissen, wie man das bei anderen macht. Es empfiehlt sich deshalb, nach Friseur|innen Ausschau zu halten, deren Haarpracht ansprechend auf dich wirkt.
  3. Sauberkeit im Salon: Die Sauberkeit im Laden spiegelt die Professionalität des Friseurs wider. Eigentlich sollte der Salon jeden Abend ordentlich geschrubbt werden. Reste vom Shampoo und Haare im Waschbecken und am Boden weisen auf mangelnde Hygiene hin. Abgeschnittene Haare liegen bei zu empfehlenden Salons nicht lange am Boden, sondern werden schnell entsorgt. Sauberkeit ist auch beim Friseur das A und O. Steril muss es im Laden nicht sein, aber eine gewisse Hygiene und Ordnung vor Ort darfst du als Kund|in erwarten. Denn ist der Platz nicht sauber, wird auch beim Schneiden, Färben und Föhnen häufig nicht sauber gearbeitet, gibt Antonio De Luca zu bedenken.
  4. Terminvergabe: Ist der Friseur schwer zu erreichen und vergibt Termine, die erst in einigen Wochen stattfinden, deutet dies auf einen guten Laden hin. Ein voller Terminkalender ist normal bei Salons, die Kund|innen zufriedenstellen. Wer noch kein Stammkunde ist und keinen Promi-Bonus nutzen kann, wird in guten Läden auf die Schnelle keinen Termin erhalten. Wartezeiten bis zum vereinbarten Termin sprechen nicht gegen die organisatorischen Fähigkeiten des Friseurs, sondern viel eher von Professionalität. So viele Kunden können sich schließlich nicht irren. Ist es leicht, einen Termin zu bekommen, sollten die Alarmglocken klingeln.
  5. Haarpflegeprodukte: Ein Kriterium für einen guten Friseur sind auch die Haarpflege-Produkte mit denen im Salon gearbeitet wird. Sie sollten von einer qualitativ hochwertigen Marke und in sauberen Zustand sein. Die Inhaltsstoffe sollten so natürlich wie möglich sein. Die Zeiten von zu viel Chemie sind vorbei, das möchte keiner mehr auf dem Kopf. Auch wenn die negativen Auswirkungen auf das Haar umstritten sind, ist die Nutzung von Produkten ohne Silikone aufgrund der verringerten Umweltbelastung sinnvoll. Soll das Haar gefärbt werden, arbeitet ein guter Friseur mit Produkten ohne Ammoniak, weiß Antonia.
  6. Beratung: Hast du dich zu einem neuen Friseur|in entschieden, sollte er/sie dich beim ersten Termin unbedingt in deiner typischen Kleidung sehen. Also bitte nicht im Schlabberlook zum Friseur, wenn du ansonsten vom Outfit eher Businesslooks trägst. Damit du nicht vom Endergebnis enttäuscht bist, solltest du nicht schüchtern sein und deine Wünsche und Vorbehalte offen aussprechen. Gehst du beispielsweise mehrmals die Woche zum Sport und hast keine Zeit für aufwendige Hairstylings, sollte sich das auch in deiner Frisur widerspiegeln. Neben Kleidung ist zweifelsohne die Frisur ein wichtiges Mittel um den eigenen Stil und die Persönlichkeit auszudrücken.

Haarpflege Tipps Wie vom Profi

Kaum ein Gefühl ist so gut, wie frisch vom Friseur zu kommen. Hier sind einige Tipps, wie Sie Ihre Haare zu Hause wie ein Profi pflegen können:

  1. Shampoo und Conditioner aus einer Serie: Zum Haarewaschen am besten Shampoo und Conditioner aus einer Serie nehmen. Das Gleiche macht auch der Friseur.
  2. Kopfmassage: Oftmals hat man es eilig und wäscht das Haar nicht lang genug. Machen Sie es wie der Profi und gönnen Sie sich eine kleine Kopfmassage. Hierdurch wird die Durchblutung der Kopfhaut angeregt.
  3. Doppelt Shampoonieren: Für die perfekte Tiefenreinigung: Shampoonieren Sie Ihr Haar zweimal hintereinander ein. Der erste Waschgang darf ruhig kürzer sein, er dient hauptsächlich zum Entfernen grober Styling-Rückstände.
  4. Kaltes Wasser für Glanz: Für Extra-Glanz ohne viel Aufwand: Das Haar nach dem Waschen mit kaltem Wasser spülen. Es verschließt die Schuppenschicht des Haares, was es schöner glänzen lässt.
  5. Regelmäßige Haarpflege: Verwenden Sie regelmäßig Extra-Haarpflege - etwa mindestens zweimal pro Woche eine Haarmaske. Tipp: Tragen Sie die Maske mit einer Bürste auf - dadurch lässt sie sich besser verteilen und gelangt in jede Haarpartie. Damit die Maske noch intensiver wirkt, das Haar in ein Handtuch wickeln und 15 Minuten einwirken lassen. Was Friseure zudem oft verwenden: eine Leave-in-Pflege.
  6. Hitzeschutz verwenden: Einen Hitzeschutz vor dem Föhnen oder Glätten verwenden.
  7. Über Rundbürste föhnen: Über eine Rundbürste trockenföhnen. Zugegeben: Dafür braucht es ein wenig Übung. Alternativ eignet sich auch eine rotierende Rundbürste. So können auch Anfängerinnen Volumen ins Haar frisieren. Tipp: Es lohnt sich, in einen guten Föhn zu investieren.
  8. Styling-Produkte in Maßen: Styling-Produkte nur in Maßen verwenden. Wohl kein Friseur arbeitet riesige Mengen an Gel oder Haarwachs in die Frisur. Warum auch - bereits eine haselnussgroße Portion genügt, um angesagte Looks zu stylen.

Wie Sie beim Friseur Sparen Können

Die Preise ziehen auch beim Friseur kräftig an. Egal ob Verbraucherinnen und Verbraucher die Haare schneiden, waschen oder färben, die Serviceleistungen im Friseur-Salon sind teurer geworden.

Hier sind einige Tipps, wie Sie beim Friseur sparen können:

  • Kundenkarte nutzen: Sie erhalten eine Kundenkarte, die in etwa so groß ist wie eine Visitenkarte. Nach jedem Friseurbesuch wird das entsprechende Feld abgestempelt. Nachdem Sie mehrere Stempel gesammelt haben, erhalten Sie eine Serviceleistung gratis.
  • Haarmodell werden: Berufsbildungszentren, Berufsschulen und Lehrlinge suchen immer wieder Menschen, die für anstehende Prüfungen oder Foto-Shootings Haarmodelle suchen. Hier gibt es den Schnitt oder die Haarfarbe oft kostenlos.
  • Auf Zusatzleistungen verzichten: Kopfmassage, Haarcreme oder auch Styling sind Zusatzleistungen, die Friseure anbieten - und auch ins Geld gehen. Wer günstig zum Endergebnis kommen will, sollte sich auf „Waschen, Schneiden, Färben“ konzentrieren.
  • Selbst Föhnen: Verzichten Sie auf das Föhnen beim Friseur, wenn Sie es nicht dringend brauchen.
  • Abstände verlängern: Ratsam ist es außerdem, die Abstände zwischen zwei Friseurbesuchen zu verlängern. Dabei können Betroffene die langen Haare mit den klassischen Tricks aus der Corona-Zeit nutzen.
  • Ansatzbooster verwenden: Für kräftige Ansätze und Stand auf den ersten fünf Zentimetern raten Haarexperten zu „Ansatzboostern“. Damit ist eine Gruppe von Pflegeprodukten gemeint, die in den Ansatz gegeben werden und diesen aufpolstern.
  • Nicht selbst Färben: Wovon viele Friseure grundsätzlich abraten: Andere Färbeprodukte zu verwenden als sonst. Das kann zu unvorhergesehenen Reaktionen des Haares wie Verfärbungen oder Haarbruch führen - wenn nicht direkt, dann beim nächsten Friseurtermin.
  • Gute Schere verwenden: Wer selbst nachschneiden möchte oder den Partner darum bittet, sollte nicht zur stumpfen Haushalts- oder Bastelschere greifen. Wer unbedingt selbst zur Schere greifen will, sollte nur eine sehr gute Schere verwenden.

Die Geschichte der Frisuren

Neben Kleidung ist zweifelsohne die Frisur ein wichtiges Mittel um den eigenen Stil und die Persönlichkeit auszudrücken. Eine Frisur kann zu einer kompletten Typveränderung führen, wie man sehr gut bei den Umstylings von GNTM - Germany’s Next Topmodel by Heidi Klum sehen kann. Die passende Frisur kann das Selbstvertrauen stärken, die positive Selbstwahrnehmung steigern und damit ein Booster für das eigene Wohlbefinden sein. Im Gegensatz dazu kann ein schlechter Haircut oder eine schlecht sitzende Frisur der Trägerin den ganzen Tag verhageln. Denn natürlich nimmt die Frisur auch Einfluss auf die Außenwahrnehmung.

Dabei reicht die Bedeutung schöner Haarfrisuren und die Sorge um das Haar weit in die Geschichte zurück. Einen bestimmten Zeitpunkt gibt es nicht, zu unterschiedlich sind die Kulturen und Zeiten, in denen die Menschen begannen Wert auf ihre Haarpracht zu legen. Was man weiß ist, dass in der Antike das Styling der Haare bereits eine große Rolle spielte. In vielen antiken Zivilisationen, wie dem alten Ägypten, Griechenland und Rom, wurden aufwändige Frisuren kreiert, um mit ihren die soziale Stellung, Schönheit und - auch damals schon - Modetrends auszudrücken.

Mit der aufstrebenden Friseurindustrie im 19. Im 18. Jahrhundert waren in Europa aufwändige, kunstvoll gestaltete Frisuren mit Perücken und Haarteilen beliebt. Eine Art Remineszenz dazu ist die Beehive-Frisur der 1960er Jahre. Sie erinnert an einen Bienenkorb aus Stroh und war das Wahrzeichen der „B-52s“, einer US-amerikanischen Rockband.

Kurze Bobs und Vokuhila-Haarschnitte zeichnen das 20. Jahrhundert aus. Der Bob, den man ihn vergleichbarer Variante bereits im Alten Ägypten trug, wurde in den 1920er Jahren zum Trend. Er war quasi ein Symbol des emanzipierten Frauenbilds. Durch den englischen Friseur Vidal Sassoon erlebte der Cut in den 1960er Jahren sein Revival und ist bis heute nicht mehr aus den Trendlooks wegzudenken.

Zu den bekanntesten Vokuhila-Trägern der 1980er und 1990er Jahre gehörten die Fußballspieler Pierre Littbarski und Rudi Völler.

*) Balayage ist eine Haarfärbetechnik bei der der Haaransatz dunkel bleibt. Der Farbverlauf besteht aus helleren Strähnchen und beginnt in der Regel ab Ohrhöhe oder auch etwas höher und geht bis in die Spitzen. Die Strähnchen sind unterschiedlich dick und werden freihand gesetzt, so dass sie besonders natürlich aussehen. Die Färbetechnik ist für fast alle Haarfarben geeignet.

Die Bedeutung von Langem Haar

Lang, länger, super-lang! Lange Haare gelten als das Markenzeichen für Weiblichkeit und kommen wieder ganz groß raus. Kein Wunder, schließlich bieten sie frisurentechnisch so viele Möglichkeiten: Ob Dutt, große Wellen, oder Flecht-Frisuren - mit langen Haaren ist fast jedes denkbare Haar-Styling möglich.

Jedoch gehen die Meinungen zur Wirksamkeit dieser Wundermittel weit auseinander. Dabei ist die Zauberformel für langes Haar so einfach: gesundes Haar. Oder besser gesagt, gesunde Haare sind die Voraussetzung für lange Haare.

10 Schritte zum Gesunden Langen Haar

  1. Haare nie zu heiß und nicht zu oft waschen: Heißes Wasser begünstigt das Austrocknen der Haare. Deshalb solltet ihr unbedingt auf die Wassertemperatur achten. Das bedeutet natürlich nicht, dass ihr ab sofort kalt duschen müsst - handwarmes Wasser ist hierbei vollkommen ausreichend. Versucht außerdem, eure Haare nicht zu oft zu waschen. Mit einer gesunden und ausgeglichenen Kopfhaut sollten zwei, vielleicht sogar drei, Tage ohne Waschen möglich sein. Zur Not könnt ihr auch mal zum Trockenshampoo greifen.
  2. Shampoo nur da wo es hingehört - in den Haaransatz: Shampoos dienen dazu die Kopfhaut und den Haaransatz zu reinigen; verteilt ihr das Shampoo aber auch in die Längen und Spitzen, können diese wiederum austrocknen. Achtet generell bei der Wahl eurer Pflegeprodukte auch darauf, dass diese keine Inhaltsstoffe wie Sulflate, Parabene und Silikone enthalten.
  3. Pflegespülung nicht vergessen: Spülungen und Kuren sorgen für gute Kämmbarkeit. Damit das Kämen der Haare nach dem Waschen zu keinem Rausreißen der Haare wird, solltet ihr sie regelmäßig nutzen. Außerdem sind Haarkuren ein tolles Pflegeprodukt für strapaziertes Haar.
  4. Föhn und heißen Stylinggeräte auf ein Minimum reduzieren: Ich denke es ist selbsterklärend, dass auch Hitze in Form von Föhn, Glätteisen und Co. dem Haar schadet. Versucht eure Haare daher nach dem Waschen einmal „richtig“ zu stylen und an den folgenden Tagen höchstens nachzustylen.
  5. Hitzeschutz - ein Muss bei der Pflege: Wer mit Föhn, Glätteisen oder Lockenstab zu Gange ist, sollte unbedingt davor einen Hitzeschutz benutzten. Das Austrocknen der Haare ist ansonsten vorprogrammiert.
  6. Spitzen schneiden für lange Haare: Haare abschneiden um lange Haare zu bekommen? Richtig, das hört sich zunächst kontraproduktiv an. Allerdings müssen kaputte Haare ab, damit der Spliss, der durch trockene und strapazierte Haare entsteht, sich nicht ausbreiten kann. Es ist nämlich ein absoluter Irrglaube, die aufgeteilten Haarspitzen reparieren zu können. Ihr solltet also regelmäßig den Weg zum Frisör gehen. Alle drei bis vier Monate ein Zentimeter sind dabei schon völlig ausreichend.
  7. Vorsicht bei Haargummis: Wer frisurentechnisch den Pferdeschwanz bevorzugt, muss mit brüchigen Haaren rechnen. Tragt eure Haare also gerne offen. Wenn es doch ein Zopf sein soll, sind elastische, weiche und spiralförmige Haargummis eine super Alternative. Beim zum Bett gehen solltet ihr euer Haar entweder zu einem lockeren Zopf flechten oder das Haar kopfüber zusammendrehen.
  8. Vermeidet Blondierungen bei langen Haaren: Helles Blond oder auch graue Haare sind aktuell total in Mode. Aber Vorsicht! Beim Blondieren werden die Haare sehr strapaziert, wodurch die Längen und Spitzen extrem austrocknen können.
  9. Auf die richtige Ernährung kommt es an: Wie wir alle wissen ist eine gesunde Ernährung essentiell für unseren Körper. Folgende Nährstoffe sind aber insbesondere für unser Haarwachstum förderlich: Zink, Eiweiß, Vitamin A, C und E, Eisen und Omega 3-Fettsäuren. Ihr findet sie beispielsweise in Lachs, Walnüsse, Brokkoli, Spinat, Kürbis, Haferflocken oder auch Eiern.
  10. Stress schadet auch den Haaren: Es ist bewiesen: Stress schadet dem Haarwachstum und kann sogar zu Haarausfall führen. Dünnes und brüchiges Haar muss demnach nicht zwingend Mutter Natur geschuldet sein, sondern kann das Produkt langanhaltender psychischer Belastung sein.

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