Lachshaut mit Schuppen essen: Gesundheitliche Aspekte

Lachs ist gesund, da der Fisch reich an gesunden Fettsäuren ist wie Omega 3, die unter anderem vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Lachs sollte daher regelmäßig auf dem Teller landen. Der Fisch lässt sich auf unterschiedliche Weise zubereiten. Häufig wird Lachs gebraten oder gegrillt. Aber auch roh kann der Fisch genossen werden. Roh sorgt Lachs als Tatar, Carpaccio oder Sushi für wahre Gaumenfreuden.

Kann man Lachs roh essen? Ja, wenn die Qualität stimmt

Ob man Lachs roh essen kann oder nicht, hängt von der Frische und Qualität ab. Prinzipiell ist es aus gourmettechnischen Gründen eine sehr gute Idee, Lachs roh zu essen, zum Beispiel als Sushi oder Lachs-Tatar. Verwenden Sie dafür aber ausschließlich frischen Lachs.

Wenn Sie Lachs roh genießen wollen, sollten Sie beim Einkauf besonderes Augenmerk auf die Qualität legen. Achten Sie darauf, dass der Fisch frisch und am besten von Bio-Qualität ist. Wenn Sie einen ganzen Lachs kaufen, erkennen Sie die Fangfrische an klaren Augen, roten Kiemen, festem Fleisch und festsitzenden Schuppen. Der Geruch sollte kaum fischig sein. Frisches Lachsfilet ist ebenfalls fest und der Geruch fast neutral. Frischen Lachs sollten Sie bis zum Verzehr möglichst kühl lagern - am besten um die vier Grad Celsius. Auch Tiefkühl-Lachs kann theoretisch nach dem Auftauen roh verzehrt werden. Das ist vielleicht optisch nicht so schön und geschmacklich weniger intensiv, aber dennoch für Sushi und Co.

Worauf Sie achten sollten:

  • Farbe: Das Fleisch ist je nach Sorte rosa bis orange-rot, klar und glänzend, nie matt oder grau.
  • Textur: Das Fleisch ist fest, elastisch und bleibt nach leichtem Druck in Form.
  • Herkunftsangabe: Achten Sie auf Beschriftungen wie „sushi-geeignet“ bzw. Hinweise, dass der Lachs bereits ausreichend tiefgefroren wurde.

Tipp: Wer nicht gleich mit rohem Lachs durchstarten möchte, kann sein frisches Lachsfilet halb durchgaren - ähnlich wie beim Medium-Steak. Achtung: Schwangere, ältere und kranke Menschen sollten den Lachs lieber durchgaren.

Unterschiede: Sushi-Qualität, Zuchtlachs, Wildlachs

Sushi-Qualität, Zuchtlachs und Wildlachs unterscheiden sich deutlich hinsichtlich Geschmack, Textur und Sicherheit beim rohen Verzehr. Sushi-Qualität bezeichnet Fische, die speziell auf Frische, Fettgehalt und Parasitenfreiheit geprüft wurden und sich daher besonders für den Rohverzehr eignen. Diese Fische werden häufig direkt nach dem Fang eingefroren, um eventuelle Parasiten abzutöten.

Roher Lachs wird auf verschiedenste Arten zubereitet. Besonders beliebt ist Sashimi, bei dem hauchdünn geschnittene Lachsstücke pur serviert werden. Auch Sushi - ob als Nigiri, Maki oder Inside-Out-Roll - lebt von frischem, rohem Lachs. Poke Bowls erfreuen sich zunehmender Beliebtheit: Dabei wird roher Lachs in Würfel geschnitten und mit Reis, Gemüse und verschiedenen Toppings serviert.

Hygiene und Lagerung

Für die sichere Zubereitung von rohem Lachs ist größte Sorgfalt bei der Lebensmittelhygiene wichtig. Roher Lachs muss nach dem Einkauf durchgehend gut gekühlt bei 0-4 Grad Celsius gelagert und möglichst zeitnah verarbeitet werden. Alle Arbeitsgeräte und Flächen sollten sauber sein, um Kreuzkontaminationen und Keimübertragungen zu vermeiden. Es empfiehlt sich, den Fisch direkt nach dem Kauf in einzelne Portionen zu schneiden und diese abzudecken. In der Gastronomie wird häufig sogar eine Lagerung bei minus 35 Grad Celsius für mindestens 15 Stunden angewendet, um ein noch höheres Maß an Sicherheit zu gewährleisten.

Kollagen und seine Bedeutung für Haut, Knochen und Gelenke

Gerade wenn wir älter werden, brauchen Haut, Knochen und Gelenke unsere Aufmerksamkeit. Denn, ihr wesentlicher Bestandteil - das Kollagen - wird mit den Jahren zunehmend weniger vom Körper selbst produziert. Jetzt ist es wichtig, den Körper weiter zu unterstützen. Und auch wenn du noch jünger bist, solltest du das Kollagen nicht vernachlässigen: Je früher du deinen Körper ausreichend damit versorgst, desto besser. Mit dem, was wir essen und wie (viel) wir uns bewegen, beeinflussen wir einen großen Anteil unseres Aussehens. Damit deine Haut langfristig jung, gesund und frisch aussieht, zeigen wir dir in diesem Artikel, welche Aufgaben Kollagen in unserem Körper übernimmt.

Kollagen ist das wichtigste Strukturprotein im Körper und macht rund ein Drittel des Gesamteiweißes aus. Es sorgt für Stabilität, Elastizität und Spannkraft in Haut, Knochen, Knorpel, Sehnen und Bindegewebe. Besonders relevant sind die Typen I, II und III: Typ I und III kommen hauptsächlich in Haut und Gefäße, während Typ II vor allem in Knorpel und Gelenken vorkommt.

Ab Mitte 20 nimmt die körpereigene Kollagenproduktion ab. Faktoren wie UV-Strahlung, Stress, Zucker oder Rauchen beschleunigen diesen Prozess. Nahrungsergänzungen mit Kollagenhydrolysat oder bioaktiven Peptiden können die Hautfeuchtigkeit, Elastizität und Faltentiefe positiv beeinflussen. Auch Gelenkbeschwerden können durch Kollagen unterstützt werden. Studien belegen Effekte schon bei kleinen Mengen: z. B. 2,5 g täglich für straffere Haut oder 40 mg Typ II zur Linderung von Gelenkproblemen.

Kollagenhaltige Lebensmittel sind Knochenbrühe, Fleisch mit Haut und Sehnen, Fischhaut oder Eier. Vegetarische Alternativen gibt es nicht - aber Vitamin C, Zink und Aminosäuren können die körpereigene Bildung unterstützen. Beim Kauf von Kollagen-Produkten wie dem nu3 Kollagenhydrolysat lohnt der Blick auf Quelle, Qualität und Herstellungsweise - Fisch, Rind oder Huhn können je nach Bedarf Vorteile bieten. Für schöne Haut und starke Gelenke empfiehlt nu3: kollagen- und Vitamin C-reiche Lebensmittel, genügend Flüssigkeit, weniger Zucker und gesunde Routinen im Alltag.

Im menschlichen Körper ist Kollagen das am häufigsten vorkommende Protein (ca. 30 % der Gesamtproteinmenge).[1] Doch für was ist Kollagen gut? Als Strukturprotein sorgt Kollagen für die Zugfestigkeit unseres Bindegewebes und ist überall dort zu finden, wo Elastizität und Festigkeit wichtig sind: in der Haut, in Bändern und Sehnen, im Knorpel, in Knochen, in der Skelettmuskulatur, in Blutgefäßen und selbst in den Zähnen. Aus was besteht Kollagen? Kollagen besteht aus einzelnen, langen Proteinketten, die sich wiederum aus verschiedenen Aminosäuren zusammensetzen. Bestandteil von Kollagen sind vor allem die Aminosäuren Glycin, Prolin und Hydroxyprolin.

Doch wie genau bildet unser Körper Kollagen? Je nach Typ und Funktion wird Kollagen von unterschiedlichen Zellen gebildet: Fibroblasten (Bindegewebszellen) und Osteoblasten (Zellen des Knochengewebes) stellen vor allem Kollagen Typ I und III her. Chondrozyten (Zellen des Knorpelgewebes) bilden hauptsächlich Kollagen Typ II. Bei der Kollagensynthese durch die verschiedenen Zellen werden über 1.000 Aminosäuren zu einer langen Kette aneinander gereiht, welches die Polypeptidkette, auch Prokollagen genannt, darstellt. Wenn sich drei von diesen Aminosäurenketten umeinander winden, entsteht die charakteristische Dreifachhelix und man spricht von einer Tropokollagen-Einheit. Lagern sich mehrere Tropokollagen-Einheiten dicht aneinander, bilden sich zunächst dünne Kollagenfibrillen. Durch weitere Zusammenlagerung entstehen die dickeren Kollagenfasern. Du kannst dir Kollagenfasern also wie eine Art Tau vorstellen, das aus mehreren einzelnen Fasern besteht, die zu einem dicken Bündel verdrillt sind. In der Haut und anderen Geweben vernetzen sich die Fasern dann zu einem Kollagengerüst, was der Haut Spannung verleiht. Je mehr Kollagenfasern deiner Haut dabei Halt geben, desto straffer ist sie.

Insgesamt gibt es 28 verschiedene Kollagen-Typen, die sich in ihrer Zusammensetzung, Struktur und Funktion unterscheiden. Zu den wichtigsten zählen die Typen I, II und III.

Kollagen-TypFunktionVorkommen in der ErnährungBesonderheit
Typ IVerleiht Haut, Sehnen und Bändern ihre Elastizität und Festigkeit.Haut & Knochen von Rind- und Schweinefleisch sowie von Süßwasser- und MeeresfischenIst das im Körper am häufigsten vorkommende Kollagen.
Typ IISorgt für Stabilität der Gelenke bzw. des Knorpels und des Glaskörpers.Knorpelgewebe von HühnerfleischKommt mit einem Anteil von 80 % überwiegend im Knorpelgewebe vor.
Typ IIIIst für die elastischen Eigenschaften von Geweben und inneren Organen zuständig.Haut & Knochen von RindfleischWird im Körper häufig in Verbindung mit Typ I gefunden.

Da Kollagen als faserbildendes Protein fast überall im Körper vorkommt, erstreckt sich seine Wirkung von der Haut über die Gelenke und Knochen bis hin zur Muskulatur. Was Kollagen bewirkt, wie es gegen Falten hilft oder deine Gelenke unterstützt und welche Vorteile es beim Muskelaufbau hat, schauen wir uns im Folgenden genauer an.

Warum Kollagen für die Haut wichtig ist

Kollagen ist einer der Hauptbestandteile unserer Haut und kann bis zu 80 Prozent davon ausmachen.[4] Ein hoher Wassergehalt und viel Kollagen lassen deine Haut in jungen Jahren prall und straff aussehen. Da der Kollagengehalt im Alter jedoch abnimmt, bilden sich immer mehr Fältchen, die Gesichtslinien werden ausgeprägter und die Haut wird trockener. Damit du dich auch im Alter in deiner Haut wohlfühlst, kannst du das fehlende Kollagen von außen mittels Kosmetik oder von innen über die Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel auffüllen.

Der Vorteil von Kollagen zum Trinken gegenüber einer Kollagencreme ist, dass das über eine Nahrungsergänzung aufgenommene Kollagen von innen in die tieferen Hautschichten gelangt, wo eine Creme nicht hinkommt. Die Kollagenmoleküle in kosmetischen Produkten sind einfach zu groß, um die oberste Hautschicht zu durchdringen.[5] Cremes wirken somit nur auf die äußere Hautoberfläche feuchtigkeitsspendend und glättend. Zudem sind die positiven Effekte von Cremes mit Kollagen auf die Haut zeitlich begrenzt, wodurch diese für eine langfristige Wirkung (mehrmals) täglich angewendet werden müssen.[6] Möchtest du von der Kollagen-Wirkung auf die Haut nachhaltig profitieren, sind Kollagen-Präparate zum Einnehmen eine gute Wahl. Die enthaltenen bioaktiven Kollagenpeptide regen in den tieferen Hautschichten die Bildung von Kollagen an.[5][7]

Hilft Kollagen gegen Falten? Das sagt die Wissenschaft:

Beim natürlichen Alterungsprozess bilden unsere Zellen in der Haut immer weniger Kollagenfasern und das Kollagengerüst wird dadurch instabiler. Äußerlich erschlafft unsere Haut und wirft Falten. In verschiedenen klinischen Studien wurde die Wirkung von Kollagenhydrolysat bzw. Kollagenpeptiden auf das Hautbild untersucht. Laut den Studienergebnissen verbessert die Einnahme von Kollagenpeptiden die Hautfeuchtigkeit sowie Elastizität und hilft dabei Falten im Gesicht zu reduzieren.[7][8][9][10] Allerdings ist die Wirkung von Kollagen auf die Haut ein aktuelles Forschungsthema und noch nicht vollends geklärt. Die hier betrachteten Studien decken ein wissenschaftliches Mindestmaß an Standards ab (randomisiert, doppelblind, placebokontrolliert).

Laut einer Studie zeigt die Einnahme von Kollagen positive Effekte auf die Tiefe von Augenfalten, den sogenannten Krähenfüßen. Nachdem die Probanden über einen Zeitraum von acht Wochen täglich 2,5 Gramm bioaktive Kollagenpeptide einnahmen, hatte sich die Faltentiefe um durchschnittlich rund 18 Prozent reduziert und das Hautbild verfeinert (Proksch, E. et al.Und Kollagen hat noch mehr positive Effekte für die Haut zu bieten. So fanden zwei weitere Studien heraus: Die Einnahme von Kollagen erhöht die Hautfeuchtigkeit (Asserin, J. et al. 2015 und Kim, D. U. et al. In einer anderen Studie führte die tägliche Einnahme eines Kollagen-Präparates zu einer Verbesserung der Hautelastizität. Die Studienteilnehmer konsumierten über einen Zeitraum von 90 Tagen täglich ein Fläschchen eines Kollagenprodukts, welches 5 Gramm bioaktive Kollagenpeptide enthielt (Genovese, L. et al.

Neuere Studien zeigen demnach positive Effekte von Trinkkollagen auf die Feuchtigkeit und Elastizität der Haut. Für eine dauerhafte Verbesserung sind uns aktuell noch keine Langzeitstudien bekannt.

Laut einer Studie kann Kollagen gegen Cellulite helfen und die Hautwelligkeit an Oberschenkeln verringern. Bereits eine tägliche Dosis von 2,5 Gramm Kollagenpeptiden führte nach 6 Monaten sowohl bei normalgewichtigen als auch übergewichtigen Frauen zu einer Abnahme des Cellulite-Grades (Schunck, M. et al. 2015).[12]

Wie Kollagen deine Gelenke unterstützt

Wenn du deine Gelenke durch viel Sport stark belastest oder bei dir häufig Gelenkschmerzen auftreten, kann es sinnvoll sein, Kollagen zusätzlich über geeignete Präparate einzunehmen. Dabei reichen bereits 40 Milligramm vom Kollagen-Typ II als tägliche Dosis aus, um Vorteile für die Gesundheit deiner Gelenke zu erreichen. Das konnten auch zwei Studien nachweisen.

In der ersten Studie wurde durch die tägliche Einnahme der Kollagen-Kapseln die Funktion des Kniegelenks verbessert und das schnelle Auftreten von Gelenkbeschwerden- oder schmerzen bei körperlicher Anstrengung verringert (Lugo, J. P. et al. 2013).[13] Ob Kollagen auch bei Arthrose hilft, wurde in der zweiten Studie untersucht. Das Ergebnis: Die Einnahme von 40 Milligramm Kollagen-Typ II verbesserte bei Knie-Arthrose-Patienten die Kniegelenksymptome und damit verbundene Beschwerden (Lugo, J. P. et al. 2015).[14] Zusammenfassend kann gesagt werden, dass sich Kollagen günstig auf die Stabilität und Belastbarkeit von Gelenken auswirkt.

Gelatine besteht hauptsächlich aus tierischem Kollagen, einem Protein, das unter anderem für die Struktur des Gelenkknorpels verantwortlich ist. Daher ist die Vorstellung, dass die Einnahme von Gelatine gut für die Gelenke ist, gar nicht so abwegig. Vermutlich ist so auch die landläufige Meinung entstanden, dass man seine Gelenkbeschwerden lindern kann, indem man regelmäßig gelatinehaltige Lebensmittel - wie beispielsweise Gummibärchen - verzehrt. Das hilft natürlich nicht, denn mal abgesehen davon, dass Gummibärchen sehr viel Zucker enthalten, der das elastische Kollagengerüst unserer Haut kaputt macht, bestehen gelatinehaltige Lebensmittel aus Speisegelatine. In Kollagen-Kapseln, die gegen Gelenkschmerzen helfen sollen, ist jedoch keine Speisegelatine, sondern Kollagenhydrolysat enthalten. Dieses kann unser Körper viel besser aufnehmen, als die Gelatine aus Lebensmitteln.

Welche Vorteile bietet dir Kollagen beim Muskelaufbau?

Präparate mit Kollagenhydrolysat sind auch bei Sportlern sehr beliebt, da sie einen hohen Proteinanteil haben und geschmacksneutral sind. Ein Esslöffel vom Kollagen Pulver eingerührt in deinen Lieblings-Shake, ergänzt diesen optimal und ohne dabei den Geschmack zu verändern. Und auch die Wirkung von Kollagen Pulver überzeugt: In einer Studie - durchgeführt an älteren Probanden mit Muskelschwund - wurde herausgefunden, dass die Einnahme von Kollagenhydrolysat in Verbindung mit Krafttraining den Muskelaufbau unterstützt (Zdzieblik, D. et al.

Als wesentlicher Bestandteil von Haut, Knochen, Sehnen und Knorpeln übernimmt Kollagen zahlreiche Funktionen. Daher ist es sehr praktisch, dass unser Körper das Kollagen aus Aminosäuren selbst bildet. Jedoch verlangsamt sich die Kollagenproduktion bereits zwischen dem 20. und 25. Lebensjahr, wodurch der Kollagengehalt im Körper und insbesondere in der Haut pro Jahr um 1,5 Prozent sinkt.[16] Wenn der Kollagengehalt mit 20 Jahren noch 100 Prozent beträgt und jedes Jahr um 1,5 Prozent abnimmt, dann ist der Gehalt an Kollagen im Alter von 35 Jahren bereits auf 80 Prozent gesunken (vgl. Abbildung). Die gute Nachricht: Wie gut dein Körper mit Kollagen versorgt ist, hast du größtenteils selbst in der Hand.

Mit dem Alter sinkt der Kollagengehalt im Körper, weil sich die Produktion verlangsamt, wodurch unsere Haut an Spannung verliert und sich Falten bilden. Doch warum ist das so? Neben genetischen Faktoren, die wir nicht beeinflussen können, geht die Kollagenproduktion beispielsweise bei einem sinkenden Östrogenspiegel zurück.[4] Das ist unter anderem ein Grund dafür, warum die Haut in den Wechseljahren zunehmend faltiger und trockener wird. Auch ein Mangel an Vitamin C kann Ursache für eine verringerte Kollagenbildung sein. Da Vitamin C sowohl den Abbau von Kollagen hemmt als auch die Vermehrung der Fibroblasten im Alter fördert, solltest du immer auf eine ausreichende Vitamin C-Versorgung achten.[5][19]

Während also in junger Haut noch ausreichend Kollagen vorhanden ist und das Gerüst aus stabilen Kollagenfasern die Haut straff und glatt aussehen lässt, werden die Fibroblasten und Kollagenfasern im Alter immer weniger. Durch die abnehmende Dichte des Kollagengerüsts verschlechtert sich die Struktur und Elastizität der Haut, was dazu führt, dass sie schlaffer, dünner und steifer wird und Falten auftreten (vgl. Abbildung).

Mit der Nahrung aufgenommener, überschüssiger Zucker kann in Form von Glucose und Fructose über das Blut in die Haut gelangen. Dort kommt es zu einer Reaktion (Glykation), bei der die Zuckermoleküle mit den Kollagenfasern verkleben und diese verhärten. Äußerlich macht sich das dadurch bemerkbar, dass die Haut viel steifer und weniger elastisch ist. Zu viel Zucker beschleunigt also die Hautalterung und Faltenbildung.[20] Daher solltest du zuckerreiche Lebensmittel wie zum Beispiel Softdrinks, Fruchtsäfte, Fertiggerichte, Trockenobst, Fruchtgummis...

Beizen von Lachs

Das Beizen ist eine uralte Methode, um Fisch wie beispielsweise Lachs haltbar zu machen und ganz leicht. Das Beizen ist eine beliebte Zubereitungsart. Beim trockenen Beizen wird filetierter Fisch am Stück mit Salz sowie Zucker, Gewürzen und Kräutern nach Geschmack bestreut, abgedeckt, beschwert und mindestens 24 Stunden im Kühlschrank gelagert. Zum Beizen wird häufig Lachs verwendet, es eignet sich aber auch anderer Fisch gut, etwa rotfleischige Forelle, Saibling oder Makrele.

Ja nach Bedarf kann man eine ganze Seite oder ein Stück Filet mit Haut beizen. Nun aus Salz und Zucker (für 1 bis 1,5 Kg Filet etwa 60 g Salz und 80 g Zucker verwenden) sowie Gewürzen und Kräutern wie Anis, Fenchel, Dill, Senfsaat, Pfeffer, Zitronen- oder Orangenabrieb eine Beizmischung herstellen und auf dem Fisch verteilen. Dabei darauf achten, dass das Mittelstück stärker mit der Beize bedeckt ist als die dünneren Enden des Filets, da diese schneller durchgezogen sind. Gut abdecken, beschweren (beispielsweise mit in Gefrierbeuteln abgefülltem Sand oder Steinen) und im Kühlschrank je nach Dicke etwa 24 Stunden durchziehen lassen. Zwischendurch kontrollieren, ob Beizflüssigkeit ausgetreten ist und diese abgießen. Die Filets nach etwa 12 Stunden wenden.

Eine bekannte und beliebte gebeizte Delikatesse ist Graved Lachs. Ursprünglich stammt diese Methode der Konservierung aus Skandinavien, wo die Menschen ausgenommenen Fisch einst mit Salz, Zucker und Gewürzen bestreuten und beschwert in Erdlöchern vergruben. Heute werden dafür zwei Lachsstücke oder -seiten mit Salz, Zucker, Pfeffer und reichlich Dill bestreut, übereinander geklappt, mit einem Teller beschwert und etwa zwei Tage im Kühlschrank gelagert. Gut verpackt - etwa in Folie - ist gebeizter Fisch einige Tage lang im Kühlschrank haltbar. Wer größere Mengen vorbereitet, kann ihn auch einfrieren. Dafür am besten vorher vakuumieren.

Lachs für Hunde: Erlaubt und gesund?

Lachs ist frisch und gesund - oder eher Fisch und gesund. Aus unserem Speiseplan mit seinen zahlreichen Vorteilen für die Gesundheit kommst du zu der Frage, ob auch dein Hund Lachs essen darf? Ja, Hunde dürfen neben →Sprotten auch Lachs essen - und das sogar täglich. Lachs eignet sich als ideale Proteinquelle im Futter und versorgt deinen Hund mit wichtigen Nährstoffen. Was du bei der Fütterung beachten solltest und warum Lachs so super gesund für deine Fellnase ist, erfährst du hier.

Neben gesundem Protein für die nötige Energie im Alltag bringt Lachs weitere wichtige Vitamine und Mineralstoffe für deinen Vierbeiner mit:

  • Omega-3-Fettsäuren: Die essentiellen Fettsäuren werden vom Organismus zum Leben benötigt (wie z.B. für Gehirnfunktion und Immunsystem), können aber nicht selbst hergestellt werden. Eine Aufnahme über die Nahrung ist deswegen unabdingbar. Die Fettsäuren sind auch für →Haut- und Fellgesundheit wichtig, für einen gesunden Cholesterinspiegel sowie für die Linderung von Entzündungen.
  • Vitamin D: Lachs spendet außerdem wichtiges Vitamin D, das den Knochenstoffwechsel unterstützt. Ein Mangel kann →Gelenkprobleme und Osteoporose hervorrufen. Auch sind Vierbeiner mit einem Mangel an Vitamin D infektanfälliger, da Vitamin D das Immunsystem schützt.
  • Vitamin B12: Für die Bildung neuer Blutkörperchen und Nervenzellen braucht der Körper deines Hundes Vitamin B12. Bei einem Mangel kann es zu Einschränkungen in der Nervenfunktion kommen - Schwäche, Blutarmut und Störungen im zentralen Nervensystem können die Folge sein.
  • Vitamin E: Das wichtige Vitamin hilft dem Körper beim Schutz vor freien Radikalen. Insbesondere die Hautzellen werden durch Vitamin E geschützt und gestärkt.
  • Vitamin A: Einem gesunden Zellwachstum und der Sehkraft kommt Vitamin A zugute.

Lachs ist nicht gleich Lachs - man unterteilt bei dem fischig-frischen Schmaus in Wildlachs, Zuchtlachs und Seelachs.

Die Bilanz der drei Sorten ist eindeutig, der Wildlachs ist hier wohl der Gewinner - sowohl durch seine natürliche Entwicklung als auch durch seine Nährstoffzusammensetzung. Allerdings kostet er auch am meisten, wodurch du etwas tiefer in die Tasche greifen musst.

Lachs kann problemlos im rohen Zustand verfüttert werden - allerdings nur mit lückenloser Kühlung und für die direkte Fütterung. Vor allem beim BARFen geht es um die frische Fütterung von Fleisch oder Fisch, verfeinert mit Obst, Gemüse, Kräutern und →Ölen.

Ist der Fisch nicht mehr ganz so frisch, aber trotzdem noch genießbar, kannst du ihm deinen Hund gekocht bzw. gebraten anbieten. Bedenke, dass so oder so vorher die Gräten entfernt werden müssen und auf Gewürze verzichtet werden sollte. Für deinen Vierbeiner ist der pure Geschmack vom natürlichen Lachs ohnehin sehr attraktiv!

Unsere Vierbeiner vertragen am besten frischen Lachs, der natürlich gehalten wurde oder in freier Wildbahn aufgewachsen ist.

Und wie sieht's mit geräuchertem Lachs aus? Der ist in großen Portionen viel zu stark gesalzen für deinen Hund. Außerdem gelangen durch den Räucherungsprozess Schadstoffe in das Fleisch, sodass sich dieser Lachs zur regelmäßigen Fütterung nicht eignet. Ein kleiner Bissen hier und da schadet nicht und ist auch nicht giftig, am besten greifst du aber auf frischen Lachs zurück.

Lachs kann nach Lust und Laune jeden Tag einen Platz im Speiseplan deines Hundes bekommen. Dazu kannst du ein gesundes Alleinfuttermittel für deinen Vierbeiner wählen, z.B. unser →Nassfutter Lachs mit Reis, Erbsen und Kartoffeln oder das →Trockenfutter mit schottischem Lachs, Dill, Spinat und Fenchel. Hier kannst du dir sicher sein, dass dein Vierbeiner mit dem besten Gaumenschmaus versorgt wird und die gesundheitlichen Vorteile vom Lachs genießen kann!

Die Lachshaus stellt für deinen Hund einen besonders vitaminreichen Leckerbissen dar. Aber Achtung: Vierbeiner mit mehr Hüftgold sollten nicht zu viel der leckeren Haut schlemmen, denn sie ist sehr fettreich.

Lachs mit Haut richtig braten | So wird es saftig, lecker & gelingt garantiert!

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